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Grundpraktikum im Sprachheilkindergarten

Title: Grundpraktikum im Sprachheilkindergarten

Internship Report , 2011 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lena Lindemann (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Das sechswöchige Grundpraktikum habe ich in einem Sprachheilkindergarten absolviert. Es soll mir in diesem gewählten Betrieb einen Einblick in eine soziale und außerschulische erzieherische und speziell sprachfördernde Einrichtung verschaffen. Außerdem möchte ich mich mit den Anforderungen und Gegebenheiten des Betriebes auseinandersetzen und zudem sollen durch aktive Teilnahme und Anschauung meinerseits im Betrieb der Arbeitsalltag, der Aufgabenbereich sowie bestimmte Probleme und Besonderheiten des Berufes kennen gelernt und aufgezeigt werden. Es soll aber auch festgestellt werden, ob die Anpassung an Aufgaben und Anforderungen gelingt und sie die eigene erwartete Motivation wiederspiegelt. Des Weiteren sollen erweiterte Erfahrungen und Grundlagen der Sprachheilpädagogik durch den Praxisbezug kennen gelernt und für die Berufstätigkeit dieses gewählten Berufsfeldes in Erfahrung gebracht werden. Zum Beispiel sollten die gewonnenen Inhalte, Kenntnisse und Kompetenzen zur Vorbereitung auf das spätere Berufsfeld dienen, um es besser gestalten zu können. Ich strebe an, ein weiteres mögliches Berufsfeld, im Bereich der Sprachförderung, für mich zu erschließen und dieses in meine zukünftige Berufsplanung mit einzubeziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Erwartungen an das Praktikum

2. Festlegung und Darlegung von Zielen

3. Organisationsstruktur der Einrichtung / des Betriebes

3.1 Xxxxwerk e.V. Xxxx

3.1.1 Allgemeines

3.1.2 Organisationsformen des Xxxxwerkes e.V.

3.2 Kindergarten im Xxxxwerk e.V.

3.2.1 Der Sprachheilkindergarten – Allgemein

3.2.2 Der Sprachheilkindergarten Xxxxx - meine Praktikumstelle

4. Beschäftigte des Sprachheilkindergartens

4.1 Rolle / Arten der Mitarbeiter des Sprachheilkindergartens

4.2 Kompetenzen / Qualifikationen der Mitarbeiter

5. Sprache und Sprachbeeinträchtigung

5.1 Definition Sprache

5.2 Sprachbeeinträchtigung / -störungen

5.2.1 Definition Sprachbeeinträchtigung

5.2.2 Mutismus - Fallbeispiel Luis

6. Sprachförderung

6.1 Sprachförderung in der Einrichtung

6.1.1 Konkrete Förderung

6.1.2 Allgemeine Sprachförderung

6.2 Sprachförderung im Kindergartenalltag

6.2.1 Das Morgenritual

6.2.2 Die Freispielphase

6.3 Gesprächsanlässe / Situationen der Sprachförderung in der Einrichtung

6.3.1 Rollenspiele

6.3.2 Die Raumgestaltung / -situation

6.4 Sprachfördernde Techniken

7. Zusammenfassende Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit reflektiert ein sechswöchiges Grundpraktikum im Sprachheilkindergarten Xxxxwerk e.V. und untersucht dabei zentral die Faktoren einer sprachfördernden Lernumwelt. Ziel ist es, theoretische Studieninhalte der Sprachheilpädagogik mit der praktischen Umsetzung im Vorschulalltag zu verknüpfen, Berufsbilder zu evaluieren und die eigene pädagogische Eignung sowie den Umgang mit sprachbeeinträchtigten Kindern zu reflektieren.

  • Strukturen und Angebote einer sprachheilpädagogischen Einrichtung
  • Die Bedeutung von Sprache und Formen der Sprachbeeinträchtigung
  • Methoden der ganzheitlichen Sprachförderung im Alltag
  • Einsatz spezieller Techniken zur Förderung der Kommunikation
  • Fallbeispielbasierte Reflexion zu selektivem Mutismus

Auszug aus dem Buch

Mutismus - Fallbeispiel Luis

„Mutismus“ stammt von dem lateinischen Wort „mutus“ ab, das als „stumm“ übersetzt wird. Mutismus wird als ein traumatisch oder psychisch bedingtes Schweigen bei intaktem Sprachvermögen und nach abgeschlossenem Spracherwerb definiert. Synonym für diesen Begriff ist „Stummheit“. Es wird zwischen elektivem / selektivem und totalem Mutismus unterschieden. Selektiver Mutismus meint das Schweigen von Kindern gegenüber (unbewusst ausgewählten) Personen oder in bestimmten Situationen und totaler Mutismus das Schweigen von Kindern und Erwachsenen gegenüber allen Personen. Das Schweigen äußert sich am häufigsten in, von dem Kind wahrgenommenen „Ich-gefährdeten“ Kommunikationssituationen, obwohl die Fähigkeiten zum Sprechen und Verstehen vorhanden sind. In den folgenden Ausführungen wird ausschließlich der selektive Mutismus behandelt. Selektiver Mutismus ist eine seltene Kommunikationsstörung. Ein bis zwei Vorschul- oder Schulkinder von 1000 zeigen dieses ungewöhnliche Schweigen.

„Wenn Kinder in unbekannten Situationen und gegenüber fremden Personen konstant und andauernd schweigen, obwohl sie eigentlich sprechen könnten und wenn sie das Schweigen auch dann beibehalten, wenn ihnen die Personen und Situationen vertrauter sind, spricht man von selektiv mutistischem Verhalten. [...] Die Kinder geraten leicht ins Abseits oder werden zum verspotteten Außenseiter. Ihre Kommunikationspartner fühlen sich meistens hilflos und überfordert, reagieren häufig ärgerlich oder enttäuscht. Es ist auch nur schwer nachvollziehbar, weshalb Kinder ihr Schweigen über lange Zeit beibehalten und große Nachteile in Kauf nehmen, obwohl sie bekanntermaßen sprechen können.“

Auch Luis ist solch ein Fall, der konkret dieses Verhalten des selektiven Mutismus aufweist. Das Verhalten von Luis hat mich im besonderen Maße fasziniert. Ich konnte beobachten, die Erzieherinnen bestätigten später meine Einschätzung, dass er nur in bestimmten Situationen schwieg. Beim Spielen mit den anderen Kindern beteiligte er sich rege am Gespräch, war ausgelassen und nahm auch von alleine Kontakt mit den Kindern auf, solange kein Erwachsener dabei war. Auch aus dem Elternhaus wurde von einem normalen Sprachgebrauch berichtet. In Gruppensituationen, bei denen dann auch Erzieher und Praktikanten dabei waren, vermied er jedes irgendwie zu umgehende Wort.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erwartungen an das Praktikum: Der Autor erläutert seine Motivation für das Praktikum, seine Zielsetzungen im Hinblick auf das Berufsfeld der Sprachheilpädagogik sowie die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Festlegung und Darlegung von Zielen: Dieses Kapitel definiert den Rahmen des sechswöchigen Praktikums und beschreibt das Vorhaben, Theorie und Praxis im sozialen Betrieb zu verknüpfen.

3. Organisationsstruktur der Einrichtung / des Betriebes: Es wird der Trägerverein Xxxxwerk e.V. vorgestellt und die spezifische Arbeitsweise sowie das Angebot des Sprachheilkindergartens erläutert.

4. Beschäftigte des Sprachheilkindergartens: Hier werden die verschiedenen Berufsgruppen und deren spezifische Rollen sowie die erforderlichen Kompetenzen innerhalb der Einrichtung beschrieben.

5. Sprache und Sprachbeeinträchtigung: Das Kapitel bietet eine theoretische Auseinandersetzung mit der Definition von Sprache sowie eine Klassifizierung verschiedener Sprachstörungen, inklusive eines Fallbeispiels zum Mutismus.

6. Sprachförderung: Der umfangreiche Hauptteil widmet sich konkreten und allgemeinen Sprachfördermaßnahmen im Kindergartenalltag, inklusive der Rolle von Ritualen, Raumgestaltung und gezielten Interaktionstechniken.

7. Zusammenfassende Bewertung: Der Autor reflektiert seine während des Praktikums gemachten Erfahrungen, zieht ein Fazit zu seiner Eignung und bewertet die Bedeutung der Sprachförderung für seinen weiteren Berufsweg.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Sprachheilkindergarten, Sprachbeeinträchtigung, Sprachheilpädagogik, Selektiver Mutismus, Kommunikation, Handlungsorientierung, Kindheitspädagogik, Sprachvermögen, Praktikumsbericht, Schulfähigkeit, Sprachtherapie, Frühförderung, Mundmotorik, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es handelt sich um einen Praktikumsbericht, der die Erfahrungen und Beobachtungen während eines sechswöchigen Einsatzes in einem Sprachheilkindergarten dokumentiert.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Organisationsstrukturen heilpädagogischer Einrichtungen, die theoretischen Grundlagen der Sprachentwicklung und Sprachstörungen sowie die praktische Anwendung von Sprachfördertechniken im Kita-Alltag.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Fragestellung lautet: „Welche Faktoren gehören zu einer sprachfördernden Lernumwelt?“, wobei der Fokus auf dem Umgang mit dem Entwicklungsbaustein „Sprache“ liegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturrecherche (theoretischer Rahmen) und einer praxisorientierten Fallstudie (teilnehmende Beobachtung und eigene pädagogische Mitarbeit).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Einrichtung, eine Definition theoretischer Sprachbegriffe, eine Analyse von Sprachstörungen und eine detaillierte Beschreibung verschiedener Sprachfördertechniken im Alltag.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sprachförderung, Sprachbeeinträchtigung, Mutismus, Handlungsorientierung und heilpädagogische Praxis zusammenfassen.

Wie unterscheidet sich selektiver Mutismus von anderen Sprachstörungen laut dieser Arbeit?

Selektiver Mutismus ist ein traumatisch oder psychisch bedingtes Schweigen bei intaktem Sprachvermögen, das nur in spezifischen Situationen auftritt, während andere Kinder in denselben Situationen normal sprechen können.

Welche Techniken zur Sprachförderung im Alltag hebt der Autor hervor?

Zu den genannten Techniken gehören unter anderem Blickkontakt, aktives Zuhören, korrektives Feedback, „Turn Taking“, Joint Attention sowie der Einsatz handlungsorientierter Lernkontexte wie Backen oder Rollenspiele.

Wie trägt der Morgenkreis zur Sprachförderung bei?

Der Morgenkreis bietet eine strukturierte Umgebung für Begrüßungsrituale und Sprachanlässe, indem Kinder ermutigt werden, persönliche Erlebnisse und Gegenstände in der Gruppe zu präsentieren und so ihre Sprechfreude zu fördern.

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Details

Title
Grundpraktikum im Sprachheilkindergarten
College
University of Vechta  (Institut für Geistes- und Kulturwissenschaften (IGK))
Course
GR-3.2 „Sprachförderung – Möglichkeiten der Umsetzung im Elementar- und Sekundarbereich“
Grade
1,3
Author
Lena Lindemann (Author)
Publication Year
2011
Pages
22
Catalog Number
V298412
ISBN (eBook)
9783656949961
ISBN (Book)
9783656949978
Language
German
Tags
grundpraktikum sprachheilkindergarten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lena Lindemann (Author), 2011, Grundpraktikum im Sprachheilkindergarten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/298412
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