Mit dieser Arbeit wurde untersucht, ob es Unterschiede
zwischen den Einstellungen von Eltern und kinderlosen
Personen gibt.
Hierfür wurden 20 Eltern und 20 kinderlose Personen in
vier verschiedenen Kategorien von Einstellungen befragt.
Es wurde herausgefunden, dass Unterschiede in den Einstellungen von Eltern und kinderlosen Personen existieren.
Die Eltern wiesen in jeder Einstellung eine höhere Ausprägung auf. Überraschenderweise mussten von den vier aufgestellten Hypothesen zwei zunächst verworfen werden, weil sie sich als nicht wahr herausgestellt haben. Es wurden ebenfalls Korrelationen zwischen den Gruppen aufgestellt. Diese Korrelationen wurden zwischen Eltern und kinderlosen Personen sowie den verschiedenen Altersgruppen und dem Geschlecht gezogen. Auch hier konnten Zusammenhänge festgestellt werden. Diese wurden sowohl graphisch als auch rechnerisch dargestellt und in die Auswertung der Hypothesen miteinbezogen. Da es sich jedoch bei insgesamt 40 Befragten nicht um eine repräsentative Stichprobe handelt, läge hier ein Verbesserungsbedarf für die Aussagekräftigkeit der Umfrage.
Inhaltsverzeichnis
1. Zusammenfassung
2. Einleitung
3. Methoden
4. Auswertung der Ergebnisse
4.1 Auswertung Eltern und kinderlose Personen
4.2 Auswertung weibliche und männliche Personen
4.3 Auswertung Altersstruktur
4.4 Auswertung Hypothesen
5. Diskussion der Ergebnisse
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht mittels einer empirischen Umfrage, ob signifikante Unterschiede in den Einstellungen zwischen Eltern und kinderlosen Personen bestehen. Dabei wird analysiert, wie sich der Status der Elternschaft sowie weitere demografische Faktoren auf das Verantwortungsbewusstsein, die Lebenszufriedenheit, das Hygienebewusstsein und Zukunftsängste auswirken.
- Vergleich von Einstellungsunterschieden zwischen Eltern und kinderlosen Personen
- Analyse des Einflusses von Geschlecht und Alter auf Einstellungskategorien
- Untersuchung von Korrelationen zwischen verschiedenen psychologischen Variablen
- Überprüfung von vier spezifischen Hypothesen zur Lebensführung
- Statistische Auswertung mittels Likert-Skalen und Korrelationsmatrizen
Auszug aus dem Buch
2. Einleitung
Im Jahr 2013 gab es ca. 7,1 Milliarden Menschen auf der Erde, Tendenz steigend (vgl.: www.weltbevölkerung.de). Jeder dieser Menschen hat eine eigene Persönlichkeit, eigene Gefühle und eine eigene Art, auf gewisse Dinge zu reagieren. Man kann sagen, dass sie alle eigene Einstellungen haben.
Einstellungen sind Gefühle, die auf unseren Überzeugungen beruhen und uns dazu veranlassen, auf eine ganz bestimmte Weise auf Menschen, Dinge und Ereignisse zu reagieren (vgl. Myers). Eagly & Chaiken definierten Einstellungen 1993 wie folgt: „Eine Einstellung ist eine psychologische Tendenz, die dadurch zum Ausdruck gebracht wird, daß eine bestimmte Entität mit einem bestimmten Ausmaß an Zustimmung oder Ablehnung bewertet wird."
Ob wir einem Menschen also positiv oder negativ gegenüber eingestellt sind, wird unser Verhalten diesem Menschen gegenüber stark beeinflussen. Unsere Einstellungen können somit unser Verhalten steuern. Aber auch andersherum können unsere Handlungen Einfluss auf unsere Einstellung nehmen. Viele Vertreter machen sich dies zunutze, indem sie ein sogenanntes „Foot-in-the-Door“-Prinzip anwenden. Hierbei werden Menschen über kleine, aufeinander aufbauende Schritte (zumeist Bitten) an die eigentlich gewünschte (Kauf-) Handlung herangeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zusammenfassung: Ein kurzer Überblick über die Forschungsabsicht, die Ergebnisse der Hypothesenprüfung und den Hinweis auf die Grenzen der Stichprobenrepräsentativität.
2. Einleitung: Definition von Einstellungen und Erläuterung der Relevanz sozialer Rollen für die psychologische Verhaltenssteuerung.
3. Methoden: Beschreibung des Erhebungsinstrumentariums (Likert-Skala, Item-Bildung) und des Vorgehens bei der Stichprobengewinnung.
4. Auswertung der Ergebnisse: Darstellung der Daten mit Fokus auf Gruppenunterschiede bei Eltern und kinderlosen Personen, Geschlechterrollen und Altersgruppen.
5. Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der statistischen Korrelationen und kritische Reflexion hinsichtlich Kausalität und Stichprobengröße.
Schlüsselwörter
Einstellungen, Elternschaft, Verantwortungsbewusstsein, Hygienebewusstsein, Lebenszufriedenheit, Zukunftsängste, Likert-Skala, Korrelationsanalyse, Stichprobe, empirische Forschung, Wirtschaftspsychologie, soziale Rollen, Datenauswertung, Befragung, Statistik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, ob es systematische Unterschiede in den Einstellungen zwischen Eltern und kinderlosen Personen gibt und welche Rolle demografische Faktoren dabei spielen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Studie konzentriert sich auf vier Hauptbereiche: Verantwortungsbewusstsein, Zufriedenheit mit der Lebenssituation, Zukunftsängste und Hygienebewusstsein.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, zu identifizieren, ob sich Personengruppen aufgrund ihrer Elternschaft in ihren Einstellungen unterscheiden oder ob es sich bei wahrgenommenen Differenzen um Vorurteile handelt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine quantitative Umfrage durchgeführt, bei der Indexwerte auf Basis einer fünfstufigen Likert-Skala ermittelt und mittels Korrelationsanalysen ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil erfolgt die detaillierte Auswertung der Ergebnisse unterteilt nach Elternschaft, Geschlecht und Altersstruktur sowie eine anschließende Prüfung der vier aufgestellten Hypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Einstellungen, Elternschaft, Korrelationsanalyse, Lebenszufriedenheit und psychologische Verhaltensindikatoren charakterisieren.
Welches überraschende Ergebnis ergab die Hypothesenprüfung zu den Zukunftsängsten?
Entgegen der Annahme, dass kinderlose Personen mehr Zukunftsängste hätten, wiesen in der Auswertung die Eltern eine höhere Ausprägung in dieser Variable auf.
Warum betont die Autorin die Bedeutung des Stichprobenumfangs?
Mit insgesamt 40 Befragten ist die Stichprobe nicht repräsentativ, weshalb die Ergebnisse kritisch betrachtet werden müssen und eine Verallgemeinerung nur eingeschränkt möglich ist.
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- Saskia Hölter (Author), 2013, Unterschiedliche Einstellungsmerkmale gesellschaftlicher Gruppen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/296230