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Die Strukturen und Veränderungen der Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft

Title: Die Strukturen und Veränderungen der Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft

Seminar Paper , 2015 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Martin Eichinger (Author)

Politics - Basics and General

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Das österreichische Modell der Sozialpartnerschaft ist ein mehr oder minder einzigartiges. Die extrem enge Verbindung des politischen Systems mit wirtschaftlichen Interessengruppen - teils und gewollt sogar mit personellen Überschneidungen - mag so manchem als verwerflich erscheinen. Gar könnte man die Unabhängigkeit der Politik in Gefahr sehen, jedoch bringt es wie die folgende Arbeit zeigen möchte eine Vielzahl von Vorteilen mit sich, die vor allem in der Nachkriegszeit für die Gesellschaft von enormen Wert waren.
Dabei gehe ich zunächst auf den Korporatismus ein. Dieser stellt das theoretische Gerüst dar, der ein besseres Verständnis der Materie, also des Zusammenspiels mehrerer Akteure, erlaubt. Anschließend behandle ich die Sozialpartnerschaft an sich. Nach einem kurzen historischen Abriss erläutere ich die Ziele der Sozialpartner und gehe näher auf jeden einzelnen ein. Behandle folgend die Aufgaben derer sich angenommen wird und die institutionellen Gebilde unter deren Zuhilfe-nahme dies geschieht. Folgend schildere ich den Wandel, dem sich die Sozialpartnerschaft vor allem seit den 1980er Jahren ausgesetzt sah. An mehreren Beispielen wie dem EU-Beitritt oder der kleinen Koalition ab dem Jahre 2000 möchte ich die Problemlage illustrieren. Das abschließende Resüme fasst noch einmal die Vor- und Nachteile der Sozialpartnerschaft zusammen, erörtert die Ergebnisse im Kontext und versucht einen Ausblick zu geben, wie sich die Sozialpartnerschaft in den kommenden Jahren entwickeln könnte.
Geklärt werden soll letztlich die Frage danach, wie sich die Sozialpartnerschaft seit ihrer Entstehung verändert hat und wie sich vor allem die Einschnitte der letzten beiden Jahrzehnte bemerkbar gemacht haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Korporatismus

3. Sozialpartnerschaft

3.1. Entwicklung

3.2. Ziele

3.3. Akteure

3.3.1. Gewerkschaftsbund

3.3.2. Wirtschaftskammer

3.3.3. Arbeiterkammer

3.3.4. Landwirtschaftskammer

3.4. Aufgaben

3.5. Institutionen

4. Wandel

4.1. Europäisierung

4.2. Kleine Koalition

5. Resüme und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die strukturelle Funktionsweise der österreichischen Sozialpartnerschaft sowie deren tiefgreifenden Wandel seit den 1980er Jahren. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie sich dieses einzigartige Modell der Interessenvertretung angesichts veränderter politischer und ökonomischer Rahmenbedingungen, wie etwa durch die Europäisierung oder neue Regierungsformen, verändert hat und welche Konsequenzen daraus resultierten.

  • Grundlagen des Korporatismus in Österreich
  • Struktur und Akteure der Sozialpartnerschaft
  • Die Auswirkungen der Europäisierung auf die nationale Interessenpolitik
  • Politischer Wandel und Einflussverlust durch Regierungswechsel
  • Die Zukunft der Sozialpartnerschaft im Spannungsfeld zwischen Tradition und Modernisierung

Auszug aus dem Buch

3. Sozialpartnerschaft

Bruno Kreisky hat die Sozialpartnerschaft einst als Klassenkampf am grünen Tisch betitelt und meinte damit das zivilisierte Ringen um Kompromisse.

Knapp definiert werden kann die Sozialpartnerschaft als die politische Vermittlung gesellschaftlicher Interessen durch die so genannten Sozialpartner; oder anders: als die tripartistische Beziehung zwischen Regierung, Kapital und Arbeit.

Die österreichische Variante des Korporatismus, die Sozialpartnerschaft, ist dominant an Konsensfindungsstrategien ausgerichtet. Das Selbstverständnis einer kooperativ-konzertierten Politik, Konsens über gesamtwirtschaftliche Ziele und die Einstellung das Gemeinsame vor das Trennende in der Interessenpolitik zu setzen prägen dieses Konzept.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das österreichische Modell der Sozialpartnerschaft ein, erläutert die Relevanz des Themas und skizziert das methodische Vorgehen der Arbeit.

2. Korporatismus: Dieses Kapitel definiert den Korporatismus als theoretisches Gerüst und zentrales Element der österreichischen Verhandlungsdemokratie.

3. Sozialpartnerschaft: Hier werden die historische Entwicklung, die Ziele, die zentralen Akteure sowie die Aufgaben und Institutionen der Sozialpartnerschaft detailliert beschrieben.

4. Wandel: Das Kapitel analysiert die Herausforderungen und den schleichenden Bedeutungsverlust der Sozialpartnerschaft durch Faktoren wie die Europäisierung und neue politische Mehrheitsverhältnisse.

5. Resüme und Ausblick: Der abschließende Teil bewertet die Ergebnisse, fasst die Vor- und Nachteile zusammen und wagt eine Prognose über die künftige Bedeutung des Modells.

Schlüsselwörter

Sozialpartnerschaft, Korporatismus, Österreich, Interessenpolitik, Gewerkschaftsbund, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, Landwirtschaftskammer, Verhandlungsdemokratie, Europäisierung, Paritätische Kommission, Interessenvertretung, politische Partizipation, Konsensfindung, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Strukturen und den Transformationsprozess der österreichischen Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung als Korporatismus, die Analyse der beteiligten Akteure sowie die Auswirkungen politischer und europäischer Veränderungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung der Sozialpartnerschaft seit ihren Anfängen zu beleuchten und aufzuzeigen, wie sie sich an gesellschaftliche Einschnitte angepasst hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine politikwissenschaftliche Literatur- und Dokumentenanalyse, ergänzt durch die Auswertung historischer Daten und Umfrageergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis des Korporatismus, eine detaillierte Beschreibung der Akteure und deren Institutionen sowie eine Analyse der Wandel-Prozesse seit den 1980er Jahren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Sozialpartnerschaft, Korporatismus, Verhandlungsdemokratie, Interessenpolitik und Europäisierung sind die Kernbegriffe.

Wie wirkte sich die Schwarz-Blaue Regierung ab dem Jahr 2000 auf das Modell aus?

Die Privilegien der Arbeitnehmerverbände wurden beschnitten, das Begutachtungsrecht wurde umgangen und das traditionelle Prinzip der Parität verlor massiv an Gewicht.

Warum ist die Sozialpartnerschaft heute unter Druck?

Durch Globalisierung, veränderte Arbeitswelten, sinkenden Einfluss bei Gesetzgebungsprozessen und zunehmende Parteienkonkurrenz verliert das Modell stetig an politischer Gestaltungsmacht.

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Details

Title
Die Strukturen und Veränderungen der Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft
College
University of Innsbruck  (Politikwissenschaft)
Course
Proseminar: Österreichisches Politisches System
Grade
1,0
Author
Martin Eichinger (Author)
Publication Year
2015
Pages
14
Catalog Number
V296094
ISBN (eBook)
9783656940494
ISBN (Book)
9783656940500
Language
German
Tags
Österreich Politisches System Strukturen Veränderungen Sozialpartnerschaft Sozialpartner Wirtschaftspartner Kammern Korporatismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Eichinger (Author), 2015, Die Strukturen und Veränderungen der Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/296094
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