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Einfluss von Zuzahlung auf das Nutzerverhalten von Versicherten

Title: Einfluss von Zuzahlung auf das Nutzerverhalten von Versicherten

Term Paper , 2015 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Svenja Quest (Author)

Health - Miscellaneous

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„Einer für alle, alle für einen“. Dieses bekannte Zitat aus dem Roman „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas wird bereits in einer Überschrift im Zusammenhang mit dem Thema der gesetzlichen Krankenversicherung von Wolfram Burkhardt im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung genannt. Dieses Zitat ist insbesondere in diesem Kontext sehr passend. Da die gesetzliche Krankenversicherung durch das Subsidiaritätsprinzip eine Grundsicherung für alle Versicherten gewährleistet, übernehmen „die Starken die Lasten der Schwachen mit. Die entstehenden Kosten der finanziellen Absicherung im Krankheitsfall tragen sowohl die Arbeitgeber als auch die solidarische Gemeinschaft (vgl. Bundesministerium für Gesundheit. Die zu zahlenden Beiträge der GKV-Mitglieder orientieren sind am Einkommen bis zur Beitragsbemessungsgrenze. Somit steht die Bedürftigkeit und das Erhalten medizinischer Leistungen unabhängig von den finanziellen Gegebenheiten im Vordergrund. Dieser Grundsatz stellt einen entscheidenden Unterschied zur privaten Krankenversicherung (PKV) dar. Bei dieser ist das Erkrankungsrisiko des Versicherten ausschlaggebend für die Höhe der zu zahlenden Prämie. Doch ist die GKV mit ihrem Solidaritätsprinzip so sozial und allgemein verträglich, wie sie angibt zu sein?
Fraglich ist, ob Zuzahlungen nicht im Widerspruch zum Solidaritätsprinzip der GKV stehen. Zudem ist unklar, welche Auswirkungen Zuzahlungen auf den Versicherten haben. Es ist sogar denkbar, dass durch die Zuzahlungsgegebenheiten Arztkontakte aufgeschoben oder ganz vermieden werden. Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, welchen Einfluss Zuzahlungen auf das Nutzerverhalten des Versicherten haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zentrale Begrifflichkeiten

2.1 Was ist unter Zuzahlung zu verstehen?

2.2 Zuzahlungsbetreffende Personen

2.3 Nutzerverhalten

2.4 Gesundheit

3. Geschichtliche Entwicklung von Zuzahlung

4. Zuzahlung als Steuerungselement

5. Diskussion

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Zuzahlungen innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf das Nutzerverhalten der Versicherten. Dabei wird analysiert, ob Zuzahlungen als Instrument der Kostendämpfungspolitik tatsächlich steuernd wirken oder ob sie primär zu einer finanziellen Mehrbelastung führen, die medizinisch notwendige Behandlungen einschränken könnte.

  • Grundlagen der Zuzahlungsregeln in der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Historische Entwicklung der Zuzahlungen in Deutschland
  • Kritische Analyse der Moral-Hazard-Theorie und deren Anwendbarkeit
  • Diskussion über soziale Auswirkungen und den Zugang zur Gesundheitsversorgung

Auszug aus dem Buch

3. Geschichtliche Entwicklung von Zuzahlung

Im Jahre 1883 wurde die Krankenversicherung für Arbeiter unter der Regierung von Reichskanzler Otto von Bismarck eingeführt. Dieses System sollte für die soziale Sicherung der Bürger sorgen (vgl. Quasdorf, 2014, S. 10; Burchert, 2011, S. 43). So erhielten diese als Versicherte z.B. das Recht auf Kranken- und Sterbegeld. Die finanzielle Absicherung stand im Vordergrund (vgl. Quasdorf, 2014, S. 17).

Zuzahlung wurde gegen Ende der 1920er in Form einer Krankenschein- sowie eine Rezeptblattgebühr von 50 Pfennig eingeführt. Außerdem wurde eine Maximalgrenze für Krankengeld festgelegt (vgl. ebd., S. 18). In der Literatur werden keine weiteren Angaben gemacht, die die Gründe oder die genauen Umstände der Einführung von Zuzahlung erklären. Wird der zeitliche Rahmen mit in den Blick genommen, können der erste Weltkrieg oder die Weltwirtschaftskrise einen Hinweis auf einen finanziellen Bedarf geben (vgl. ebd.).

In der Nachkriegszeit, besonders Anfang der 1970er Jahre wurde die Gesundheitsversorgung zunehmend ausgebaut (starke Ausgabenentwicklung). Diese Entwicklung war zunächst unproblematisch für die Krankenkassen, da die wirtschaftlich hohe Wachstumsrate mit gleichzeitig steigenden Einnahmen einherging. Jedoch änderte sich dies 1973/74 durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Die Kostendämpfung war nun das angestrebte Ziel der Gesundheitspolitik (vgl. Gerlinger & Schönwälder, 2012, o.S.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das Solidaritätsprinzip der GKV und führt in die Fragestellung ein, wie Zuzahlungen das Nutzerverhalten der Versicherten beeinflussen.

2. Zentrale Begrifflichkeiten: Dieses Kapitel definiert wesentliche Begriffe wie Zuzahlung, Versicherter und Gesundheit, um eine Basis für die weitere wissenschaftliche Diskussion zu schaffen.

3. Geschichtliche Entwicklung von Zuzahlung: Hier wird der historische Kontext der GKV-Finanzierung und die Entstehung von Zuzahlungsmodellen von 1883 bis in die Gegenwart nachgezeichnet.

4. Zuzahlung als Steuerungselement: Das Kapitel befasst sich mit der theoretischen Intention hinter Zuzahlungen, insbesondere der Moral-Hazard-Theorie und dem Versuch, Fehlsteuerungen zu minimieren.

5. Diskussion: Hier findet eine kritische Auseinandersetzung mit der Wirksamkeit von Zuzahlungen sowie deren Auswirkungen auf die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen durch die Versicherten statt.

6. Ausblick: Der Ausblick fasst die Problematik zusammen und regt eine differenzierte, zukunftsorientierte Betrachtung der Finanzierung des Gesundheitssystems an.

Schlüsselwörter

Zuzahlung, gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Nutzerverhalten, Solidaritätsprinzip, Moral Hazard, Kostendämpfung, Selbstbeteiligung, Patientenrechte, Gesundheitsökonomie, soziale Gerechtigkeit, Leistungsinanspruchnahme, Finanzierung, medizinische Versorgung, Beitragsbemessung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss von Zuzahlungen in der gesetzlichen Krankenversicherung auf das Verhalten der Versicherten bei der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das Solidaritätsprinzip, historische Entwicklungen der Zuzahlungen, ökonomische Theorien wie die Moral-Hazard-Theorie und die soziale Verträglichkeit von Kostenbeteiligungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob Zuzahlungen tatsächlich ein wirksames Steuerungselement darstellen oder ob sie negative Auswirkungen auf das Nutzerverhalten haben, indem sie medizinische Behandlungen verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer umfassenden Analyse von Fachliteratur, Lexika, gesetzlichen Grundlagen (SGB V) sowie relevanten Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen, die geschichtliche Entwicklung, die theoretische Begründung durch die Moral-Hazard-Theorie sowie die Auswirkungen von Zuzahlungen in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Zuzahlung, Solidaritätsprinzip, Moral Hazard, GKV, Kostendämpfung und Nutzerverhalten.

Wie unterscheiden sich Patient und Versicherter laut der Arbeit?

Die Arbeit differenziert, dass ein Patient primär die Person in Behandlung ist, während der Versicherte die Person mit potenziellem Krankheitsrisiko ist, die einen Beitrag zur finanziellen Absicherung leistet.

Warum wird die Praxisgebühr als Beispiel angeführt?

Die Praxisgebühr dient als Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, dass finanzielle Hürden zwar die Arztkontakte beeinflussen können, eine "rationale Steuerungswirkung" jedoch oft nicht nachweisbar war.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Wirksamkeit von Zuzahlungen?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Zuzahlungen kein effektives Steuerungsinstrument der Ressourcen darstellen, sondern eher als einseitiges Finanzierungsinstrument zu Lasten der Kranken fungieren.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Einfluss von Zuzahlung auf das Nutzerverhalten von Versicherten
College
University of Applied Sciences Bielefeld
Grade
1,3
Author
Svenja Quest (Author)
Publication Year
2015
Pages
22
Catalog Number
V296037
ISBN (eBook)
9783656954927
ISBN (Book)
9783656954934
Language
German
Tags
einfluss zuzahlung nutzerverhalten versicherten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Svenja Quest (Author), 2015, Einfluss von Zuzahlung auf das Nutzerverhalten von Versicherten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/296037
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