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Jugendsprache. Ein Vergleich nach drei Aspekten

Title: Jugendsprache. Ein Vergleich nach drei Aspekten

Term Paper , 2014 , 11 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Aaron Matthiesen (Author)

Sociology - Communication

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Die Untersuchung von Jugendsprache nach linguistischen Gesichtspunkten ist ebenso faszinierend wie komplex. Kaum ein anderer Bereich der Sprache ist nach wie vor solch einem schnellen immerwährenden Wandel unterworfen, bringt wie am Fließband abgewandelte und völlig neue Wörter hervor und verwirft jene, die noch kurz zuvor noch in aller Munde waren. Dies wird auch belegt durch das Erscheinen zahlreicher wörterbuchähnlicher Publikationen wie „Das neue Wörterbuch der Szenesprachen“: „Immer wieder werden alte Wörter aus dem Sprachgebrauch verdrängt. Wer heute etwas dufte oder famos findet, ist nicht up to date und muss seinen Wortschatz vielleicht etwas pimpen, damit er wieder fresh ist“.

Wer jedoch glaubt, es handele sich beim Phänomen der Jugendsprache um eine bestenfalls einige Jahrzehnte junge Erscheinung, der irrt: Formen von Sprache, die zunächst exklusiv in Gruppen junger Menschen entwickelt und verwendet wurde, ist so alt wie das Selbstverständnis dieses Gesellschaftszweiges.

Ist das Motiv für den Gebrauch einer Jugendsprache heute noch ein Ähnliches, so haben sich doch die Gruppen, die sich ihrer bedienen, ebenso wie das Vokabular grundlegend gewandelt. Schließlich nehmen zahlreiche äußere Faktoren Einfluss auf diejenigen, die „ihre“ Sprache - selten bewusst - gestalten, und führen dazu, dass es vermutlich unmöglich ist, von einer an-nähernd einheitlich verwendeten Jugendsprache zu sprechen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vergleich unterschiedlicher Formen von Jugendsprache

2.1 Vergleich nach Geschlechtern

2.2 Regionaler Vergleich

2.3 Vergleich: Schriftsprache und Sprechsprache

3 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vielschichtigkeit der Jugendsprache und geht der Frage nach, inwieweit eine einheitliche Jugendsprache existiert oder ob sie durch diverse soziolinguistische Faktoren in unterschiedliche Ausprägungen differenziert wird.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede im jugendsprachlichen Vokabular.
  • Untersuchung regionaler Einflüsse und Dialektvarianten.
  • Vergleich zwischen mündlicher Ausdrucksweise und schriftlicher Kommunikation.
  • Einfluss von Medien und Jugendkultur auf die sprachliche Identitätsbildung.

Auszug aus dem Buch

2.1 Vergleich nach Geschlechtern

Geht man davon aus, dass unterschiedliche Faktoren bei der Bildung einer kleingruppenspezifischen Jugendsprache eine Rolle spielen, so liegt es nahe, zunächst festzustellen, ob Abweichungen bereits durch das Geschlecht der Jugendlichen bedingt sind.

Dass dies in der Tat der Fall ist, wird deutlich an den jugendsprachlichen Bezeichnungen für das jeweils andere Geschlecht.

Außerdem werden in den verschiedenen Gesprächssituationen jugendtypische Bezeichnungen von Frauen wie „Tussi, Torte, Törtchen, Schnecke, (Sahne)Schnitte, Kirsche, Schnalle“ von den männlichen Sprechern nur in der Abwesenheit der bezeichneten Frau oder für eine ihnen gänzliche unbekannte weibliche Person verwendet. Für die ihnen bekannten und vertrauten Mädchen werden die aufgeführten Bezeichnungen nicht angewendet, da diese Mädchen sich ansonsten abgewertet und diskriminiert fühlen könnten. Aus diesem Grund werden Bezeichnungen wie Tussi oder Torte auch niemals für die eigene Freundin gebraucht. (Neuland 1987: 58-82, zit. in Chun 2007: 34)

Es findet allerdings auch gleichermaßen von männlichen und weiblichen Jugendlichen, die der Mittelschicht zuzuordnen sind, eine kategorische Ablehnung bestimmter Bezeichnungen wie Schnalle, Braut oder Keule statt, da diese als zu primitiv und abwertend betrachtet werden (Chun 2007: 35).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Wandel der Jugendsprache und stellt klar, dass diese kein neues Phänomen ist, sondern einer stetigen Entwicklung unterliegt.

2 Vergleich unterschiedlicher Formen von Jugendsprache: Dieses Kapitel untersucht die Differenzierung innerhalb der Jugendsprache unter Einbezug von Geschlecht, regionaler Herkunft und der Unterscheidung zwischen Schrift- und Sprechsprache.

2.1 Vergleich nach Geschlechtern: Dieser Abschnitt analysiert, wie Geschlechtsspezifika und Gruppendynamiken die Wortwahl und die gegenseitige Wahrnehmung von Jugendlichen beeinflussen.

2.2 Regionaler Vergleich: Hier wird dargelegt, dass Jugendsprache regional gebunden ist und Einflüsse von Urbanisierung, Medien und Dialekten eine wichtige Rolle spielen.

2.3 Vergleich: Schriftsprache und Sprechsprache: Dieses Kapitel widmet sich der zunehmenden Bedeutung der schriftlichen Kommunikation durch moderne Technologien und deren Einfluss auf die Sprachstruktur.

3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Jugendsprache aufgrund der Heterogenität der Jugendgruppe nicht als einheitliches Gebilde existieren kann, sondern vielfältige sprachliche Muster aufweist.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Linguistik, Soziolinguistik, Geschlechtsspezifika, Regionaler Vergleich, Kiezdeutsch, Sprachwandel, Schriftsprache, Sprechsprache, Medien, Jugendkultur, Identitätsbildung, Wortneuschöpfungen, Kommunikation, Dialekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Untersuchung der Jugendsprache und deren Ausprägungen in verschiedenen sozialen und regionalen Kontexten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die geschlechtsspezifische Wortwahl, regionale Varianz, der Einfluss von Medien auf die Sprachkultur sowie der Wandel durch moderne Instant-Messaging-Dienste.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, dass es aufgrund vielfältiger Einflussfaktoren nicht die eine einheitliche Jugendsprache gibt, sondern diese stark differenziert auftritt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender soziolinguistischer Studien und Untersuchungen zur Sprachpraxis von Jugendlichen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Vergleichsebenen: Unterschiede nach Geschlechtern, regionale Unterschiede und den Vergleich zwischen gesprochener Sprache und schriftlicher Kommunikation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Jugendsprache, Sprachwandel, soziolinguistische Variablen, Kiezdeutsch und jugendkulturelle Kommunikation geprägt.

Welche Rolle spielt die Technologie bei der Jugendsprache?

Die Arbeit analysiert, dass die Nutzung von Smartphones und Instant Messengern zu einer neuen Form der schnellen, schriftlichen Kommunikation führt, die eigene Regeln und Stilmittel hervorbringt.

Was ist die Besonderheit bei der geschlechtsspezifischen Sprachverwendung?

Es zeigt sich, dass Jugendliche Wörter zur Kategorisierung nutzen, um ihre Gruppenzugehörigkeit zu festigen, wobei die Wahl der Begriffe stark vom Geschlecht und dem sozialen Kontext abhängt.

Wie wird das Phänomen "Kiezdeutsch" eingeordnet?

Kiezdeutsch wird als eine sprachliche Sonderform beschrieben, die von der Autorin als ein neu entstandener Dialekt in mehrsprachigen städtischen Wohngebieten betrachtet wird.

Welche Bedeutung haben "Wörterbücher der Szenesprachen"?

Solche Publikationen dokumentieren den rasanten Wandel des Vokabulars, können aber laut Arbeit nur stichpunktartige Momentaufnahmen einer Sprache liefern, die sich in stetem Wandel befindet.

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Details

Title
Jugendsprache. Ein Vergleich nach drei Aspekten
College
University of Applied Sciences Flensburg
Course
Sprache und Kommunikation
Grade
1,0
Author
Aaron Matthiesen (Author)
Publication Year
2014
Pages
11
Catalog Number
V294889
ISBN (eBook)
9783656927099
ISBN (Book)
9783656927105
Language
German
Tags
Jugendsprache Unterschiedliche Formen von Jugendsprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Aaron Matthiesen (Author), 2014, Jugendsprache. Ein Vergleich nach drei Aspekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/294889
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