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Arbeitsprozesse im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD). Die Rolle von Klientenpartizipation bei der Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung

Mit Programmevaluation für das EDV-Programm GeDok

Titel: Arbeitsprozesse im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD). Die Rolle von Klientenpartizipation bei der Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung

Hausarbeit , 2010 , 49 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maria Widera (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um Klientenpartizipation zu gewährleisten, betont der Gesetzgeber immer wieder die Autonomie der Bürger, allerdings steht dies im Widerspruch zum Verhalten vieler Klienten. Dies wird als ein Spannungsfeld wahrgenommen, das zwischen den Selbstbestimmungsrechten der Klienten und dem Anliegen des Sozialarbeiters zu helfen steht. Zur Umsetzung der Aushandlungsprozesse sei es wichtig, eine Anamnese zu erstellen und die Klienten einzubeziehen in Bezug auf ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen. Weiterhin gilt zu bedenken, dass jede Institution, die mit dem Klientensystem arbeitet, dessen Situation einschätzen muss und auch seine Mitwirkung verlangt. Dies schafft Anforderungen an Fachlichkeit und Organisation.
Die folgende Arbeit erläutert zunächst Klientensystem und Sozialanamnese anhand eines Fallbeispiels, bevor sie den Stand der Fachdiskussion um Klientenpartizipation darlegt. Dies umfasst sowohl die gesetzlichen Grundlagen zur Klientenpartizipation wie zur Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung. Weiterhin wird der Wert des EDV-Programms GeDok für die Arbeitsprozesse und Informationsflüsse im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Falldarstellung

1.1 Klientensystem

1.2 Sozialanamnese

2. Stand der Fachdiskussion

2.1 Gesetzliche Grundlagen der Klientenpartizipation

2.2 Stand des fachlichen Diskurses zur Klientenpartizipation

2.3 Gesetzliche Grundlagen der Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung

2.4 Stand des fachlichen Diskurses zur Vorbeugung von Kindewohlgefährdung

3. Hilfeverständnis

3.1 Eigene normative Vorstellungen

3.2 Normative Vorstellungen in GeDok

4. Arbeitsprozesse und Informationsflüsse

4.1 Klärung der Begrifflichkeiten

4.2 Gestaltung des Hilfeplanverfahrens bezüglich Klientenpartizipation

4.3 Gestaltung des Hilfeplanverfahrens bezüglich Kindeswohlgefährdung

4.4 Reflexion des Vorgehens im ASD Leipzig

5. Programmevaluation

5.1 Anforderungen an eine EDV-Unterstützung für die Aktenführung

5.2 Kriterien für die Mitwirkung der Klienten

5.3 Kriterien für die Vorbeugung von Kindeswohlgefährdungen

5.4 Zusammenfassende Beurteilung von GeDok

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit evaluiert das Computerprogramm "GeDok" im Kontext der Fallarbeit des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD), wobei der Fokus insbesondere auf der Klientenpartizipation sowie der präventiven Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung liegt. Die Forschungsfrage untersucht, inwieweit die EDV-Unterstützung die fachlichen Anforderungen an eine ganzheitliche, partizipative und rechtssichere Hilfeplanung erfüllt.

  • Analyse gesetzlicher Rahmenbedingungen zur Klientenmitwirkung und zum Kinderschutz
  • Reflexion des Hilfeplanverfahrens und der Informationsflüsse im ASD
  • Bewertung der Software GeDok hinsichtlich fachlicher Kriterien
  • Diskussion des Spannungsfeldes zwischen Hilfe und Kontrolle

Auszug aus dem Buch

3.1 Eigene normative Vorstellungen

Da ethisches Handeln einen Teil der Qualität sozialer Arbeit ausmacht, ist es in der helfenden Tätigkeit und bei der Arbeit am Menschen wichtig sich seiner ethischen Pflichten gegenüber dem Klienten bewusst zu werden. Die normative Ethik als Sittenlehre soll allgemein gültige Aussagen und Handlungsaufforderungen für gutes und gerechtes Handeln finden, also Regeln aufstellen oder Sollen vorschreiben. Damit verbunden sind Begrifflichkeiten wie Werte, Grundsätze und Zielstellungen. Ethik hat eine zentrale Bedeutung für das Selbstverständnis des Sozialarbeiters von sich und seiner Arbeit.

Meine persönlichen universellen Prinzipien zu und im Hilfeprozess sollen nun im Folgenden dargestellt werden.

Ich beziehe mich bei meinen Ausführungen auch auf die berufsethischen Prinzipien des DBSH (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.) und die ethischen Prinzipien des IFSW (International Federation of Social Workers).

Ausgangspunkt bei der Fragestellung nach dem Hilfeverständnis ist, wie ich das Wesen des Menschen einschätze und was für ein Menschenbild ich habe.

Der Mensch ist für mich ein soziales Wesen, das abhängig von Kooperation ist. Außerdem kann er wachsen und sich entwickeln. Jedes Verhalten, dass Klienten zeigen macht Sinn. Menschen entscheiden selbst und befinden sich in Selbstverantwortung. Im Gegenzug besteht aber auch ein Einfluss der Umwelt und der genetischen Dispositionen auf das, was er, als sozial gebundenes Wesen, aus sich selber macht, machen kann und machen soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Falldarstellung: Dieses Kapitel beschreibt das Klientensystem sowie die Sozialanamnese einer Familie, um eine praxisnahe Grundlage für die nachfolgende Evaluation zu schaffen.

2. Stand der Fachdiskussion: Hier werden die gesetzlichen Grundlagen und der fachliche Diskurs zu Klientenpartizipation und Kindeswohlgefährdung erörtert.

3. Hilfeverständnis: Das Kapitel beleuchtet das eigene ethische Hilfeverständnis und setzt dieses in Bezug zu den normativen Vorgaben des Software-Programms GeDok.

4. Arbeitsprozesse und Informationsflüsse: Dieser Abschnitt analysiert die strukturellen Abläufe im Hilfeplanverfahren und reflektiert das Vorgehen des ASD Leipzig.

5. Programmevaluation: Hier erfolgt die systematische Überprüfung der Software GeDok anhand der zuvor erarbeiteten Kriterien für Mitwirkung und Kinderschutz.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Hilfeplanung, GeDok, Klientenpartizipation, Kindeswohlgefährdung, SGB VIII, ASD, Programmevaluation, EDV-Dokumentation, Jugendhilfe, Kinderschutz, Hilfe zur Erziehung, Sozialanamnese, Fallarbeit, Fachdiskurs.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit evaluiert das EDV-Programm GeDok im Hinblick auf dessen Nutzen für die praktische Fallarbeit des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themenfelder sind die Klientenpartizipation, die rechtlichen und fachlichen Anforderungen zur Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung sowie die Gestaltung von Arbeitsprozessen im Jugendamt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es zu prüfen, ob die Software GeDok die fachlichen Standards einer partizipativen und kindgerechten Hilfeplanung in der Praxis effektiv unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Es handelt sich um eine fallbasierte Evaluation, bei der die Arbeitsprozesse des ASD mit den Funktionen der Software abgeglichen und an ethischen sowie gesetzlichen Kriterien gemessen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben dem theoretischen Diskurs die konkreten Arbeitsabläufe des Hilfeplanverfahrens (sowohl hinsichtlich Partizipation als auch Kinderschutz) detailliert dargestellt und reflektiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Hilfeplanung, Partizipation, Kindeswohlgefährdung, SGB VIII und die Evaluation digitaler Aktenführung geprägt.

Wie bewertet die Autorin den Umstieg von der Papierakte auf GeDok?

Die Autorin äußert Skepsis; sie sieht zwar den Nutzen der EDV, bewertet die Umstellung jedoch als negativ, da Papierakten ihrer Erfahrung nach handhabbarer sind und der Lernaufwand für die Software sowie mangelnde Arbeitserleichterung kritisiert werden.

Welche konkreten Verbesserungsvorschläge macht die Autorin für die Software?

Sie schlägt unter anderem vor, Gesetzestexte direkt im System zu hinterlegen, eine automatische Wiedervorlage zu integrieren und eine klarere Trennung zwischen objektiven und subjektiven Sichtweisen zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Arbeitsprozesse im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD). Die Rolle von Klientenpartizipation bei der Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung
Untertitel
Mit Programmevaluation für das EDV-Programm GeDok
Hochschule
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig  (Fachbereich Sozialwesen)
Note
1,0
Autor
Maria Widera (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
49
Katalognummer
V294343
ISBN (eBook)
9783656926238
ISBN (Buch)
9783656926245
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gedok Kindeswohlgefährdung Jugendamt EDV
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Widera (Autor:in), 2010, Arbeitsprozesse im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD). Die Rolle von Klientenpartizipation bei der Vorbeugung von Kindeswohlgefährdung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/294343
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Leseprobe aus  49  Seiten
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