Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

Kunst & Evolution in Winfried Menninghaus "Wozu Kunst?"

Title: Kunst & Evolution in Winfried Menninghaus "Wozu Kunst?"

Bachelor Thesis , 2014 , 79 Pages , Grade: 1.5

Autor:in: Lotte Virnich (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ich möchte in meiner Bachelorarbeit „Kunst und Evolution“ untersuchen, inwiefern das künstlerische Ausdrucksvermögen des Menschen von seiner evolutionsbiologischen Entwicklungsgeschichte abhängt. Es geht also um die Herstellung einer Verbindung zwischen Kunst und Evolution.
Mit dem Phänomen der Kunst beschäftigen sich neben der Philosophie viele weitere Wissenschaften, wie zum Beispiel die Psychologie und die Anthropologie.
Ausgehend von Darwins Evolutionsbiologie sind mittlerweile evolutionsbiologische Erklärungsmodelle zur Fähigkeit der Kunst entstanden. Diese gilt es zu erläutern.
Als Hauptanhaltspunkt soll hierbei Winfried Menninghaus Werk „Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin“ dienen, da es den von mir gewählten Themenbereich wissenschaftlich bearbeitet. Deshalb möchte ich den Hauptteil einer gründlichen Betrachtung des Werkes widmen.
Es liegt nahe das Thema möglichst interdisziplinär zu beleuchten. Ziel ist es einen Überblick zu schaffen, in dem sich die verschiedenen Ansichten und Aspekte idealerweise gegenseitig ergänzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Kurze allgemeine Darlegung zur Themenwahl/ Bedeutung der Darwinschen Evolutionstheorie für das Verständnis von Kunst

1.2 Thematisierungsabfolge des Hauptteils

2. Hauptteil- Kunst und Evolution

2.1 Einführung in die zentralen Fragestellungen der Kunstphilosophie

2.2 Einführung in die Evolutionstheorie Darwins

2.3 Kunst und Evolution – exemplifiziert am Beispiel des Buches „Wozu Kunst?“ von Menninghaus

2.3.1 Werbung, Wettbewerb, Wahl: Darwins Konkurrenzmodell der Künste

2.3.2 Das Gegenmodell: Die Künste als Agenten sozialer Kooperation und Kohäsion

2.3.3 Sexuelle Werbung, Spiel, Technologie und Symbole: Vier evolutionäre Vektoren der Künste

2.3.4 Ästhetische Selbstpraktiken

2.4 Rezeptionsgeschichte/ Weiterentwicklung

2.4.1 Kritische Einwände zum Zusammenhang von Evolutionsbiologie und Kunstphilosophie

2.4.2 Weiterentwicklung eines Zusammenhangs in anderen philosophischen Konzepten

2.4.3 Die geistigen Voraussetzungen für Kunst

3. Kritische Evaluation und Schluss

3.1 Kritische Betrachtung von Menninghaus „Wozu Kunst“

3.2 Kritische Betrachtung- in Bezug auf Individuum und Gesellschaft

3.3 Evaluation von Kunst und Evolution- die Natur des Menschen

3.4 Schluss- Fazit zur Bedeutung von Kunst und Evolution

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbindung zwischen der Kunstfähigkeit des Menschen und seiner evolutionsbiologischen Entwicklungsgeschichte. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern künstlerisches Ausdrucksvermögen von den Prinzipien der natürlichen und sexuellen Selektion abhängt und welche funktionalen Rollen die Künste in der menschlichen Evolution einnehmen.

  • Interdisziplinäre Verknüpfung von Kunstphilosophie und Evolutionsbiologie.
  • Kritische Analyse des Werkes "Wozu Kunst? Ästhetik nach Darwin" von Winfried Menninghaus.
  • Untersuchung evolutionärer Vektoren wie sexueller Werbung, sozialer Kooperation und Spielverhalten.
  • Diskussion der menschlichen Fähigkeit zur Selbstreflexion und kulturellen Adaption im Kontext der Evolutionstheorie.

Auszug aus dem Buch

Die Darstellungstheorie

Eine Möglichkeit zur Eingrenzung des Kunstbegriffs bietet die Darstellungstheorie. Sie betont den „Darstellungscharakter“ der Kunst. Demnach ist etwas dann Kunst, wenn es etwas darstellt. Aber was genau bedeutet es, dass etwas etwas darstellt? Zunächst einmal muss das Abbild dem Original ähnlich sein. Es wird hier also von einer Form der Nachahmung ausgegangen. Außerdem wird der symbolische Charakter jeder Art des Darstellens betont. Demnach werden (bildliche) Darstellungen „erkannt“ und ein Abbild wird „als etwas anderes“ gesehen. Jedoch fordert dies eine bestimmte Weise der Wahrnehmung. Damit also etwas als eine Darstellung von etwas akzeptiert werden kann, müsste eine Mehrheit (des Zielpublikums) diese als solche erkennen. (Hier kann es natürlich auch zu Fehlinterpretationen kommen.) Es ist nachvollziehbar, dass man Kunst als etwas betrachtet, was etwas Bestimmtes darstellt. Jedoch scheint dieses Charakteristikum viel zu eng, um als Grundlage einer Kunsttheorie gelten zu können. Es werden ganze Kunstgattungen (wie zum Beispiel Musik, Literatur und Architektur) scheinbar ausgeschlossen, da sie nicht unmittelbar etwas darzustellen vermögen. Man kann davon ausgehen, dass diese Theorie wesentlich auf die Zeit um Platon und Aristoteles zurückgeht, in der der Darstellungscharakter, zum Beispiel im Theater, wesentlichen Stellungswert genoss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung legt die Relevanz der Darwinschen Evolutionstheorie für das Verständnis der Künste dar und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Hauptteil- Kunst und Evolution: Dieser Teil führt in die kunstphilosophischen Grundlagen sowie die Evolutionstheorie ein und analysiert Menninghaus' Thesen zu Funktionen der Kunst.

3. Kritische Evaluation und Schluss: Hier erfolgt eine kritische Würdigung der evolutionstheoretischen Perspektive auf die Kunst und ein Fazit zur Bedeutung dieses Zusammenhangs für das menschliche Wesen.

Schlüsselwörter

Kunstphilosophie, Evolutionstheorie, Charles Darwin, Ästhetik, Natürliche Selektion, Sexuelle Selektion, Funktionshypothesen, Soziale Kooperation, Kunstwerke, Anthropologie, Kulturelle Evolution, Symbolgebrauch, Adaption, Menninghaus, Ästhetische Selbstpraktiken.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen dem menschlichen Kunstvermögen und der biologischen Evolutionsgeschichte, um zu klären, ob Kunst als Ergebnis einer evolutionären Anpassung verstanden werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von Kunstphilosophie mit Darwins Evolutionstheorie, der Analyse der Funktionen von Kunst und der Rolle des Menschen in seiner biologischen Natur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen interdisziplinären Überblick zu schaffen, in dem sich kunstphilosophische und evolutionsbiologische Ansätze gegenseitig ergänzen und wissenschaftlich bewerten lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine literaturgestützte, interdisziplinäre Analyse, primär basierend auf einem "close reading" des Werkes "Wozu Kunst?" von Winfried Menninghaus, ergänzt durch biologische und philosophische Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Erörterung der Kunsttheorien, der Darwinschen Evolutionstheorie sowie der Anwendung dieser Theorien auf spezifische Aspekte der Künste, unterteilt in verschiedene Funktionshypothesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kunstphilosophie, Evolutionstheorie, Selektion, Ästhetik, soziale Kooperation und kulturelle Evolution.

Warum ist die Darstellungstheorie laut Autorin problematisch?

Sie sei zu eng gefasst, da sie Gattungen wie Musik oder Architektur ausschließt, die nicht unmittelbar etwas Abbildhaftes darstellen, aber dennoch als Kunst anerkannt werden.

Was bedeutet der "ästhetische Mehrkampf" bei Menninghaus?

Dieser Begriff beschreibt die gleichzeitige Konkurrenz in verschiedenen Bereichen wie Gesang, Tanz und visuellem Ausdruck, wodurch die sexuelle Selektion in eine "ästhetische" Dimension erweitert wird.

Wie bewertet die Arbeit die "Nutzlosigkeit" der Kunst?

Die Arbeit weist die Annahme der Nutzlosigkeit zurück und argumentiert stattdessen, dass Kunst wichtige Funktionen für das soziale Gefüge und die individuelle psychische Regulation erfüllt.

Excerpt out of 79 pages  - scroll top

Details

Title
Kunst & Evolution in Winfried Menninghaus "Wozu Kunst?"
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"  (Philosophische Fakultät)
Course
Die Natur des Menschen
Grade
1.5
Author
Lotte Virnich (Author)
Publication Year
2014
Pages
79
Catalog Number
V293717
ISBN (eBook)
9783656912910
ISBN (Book)
9783656912927
Language
German
Tags
Kunst Natur Anthropologie Darwin Ästhetik Evolutionstheorie Philosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lotte Virnich (Author), 2014, Kunst & Evolution in Winfried Menninghaus "Wozu Kunst?", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293717
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  79  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint