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Kaffeehaus versus Coffee House

Ein Vergleich zwischen dem Wiener Kaffeehaus und der Coffee House Kette Starbucks

Title: Kaffeehaus versus Coffee House

Seminar Paper , 2014 , 58 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Milena Wälder (Author)

Cultural Studies - European Studies

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Summary Excerpt Details

Die anfänglichen Fragen meiner Arbeit waren: Woher kamen der Kaffee und das Kaffeehaus? Wann und wie entstand diese Institution? Wenn, wie Hans Weigel sagte, „der Kaffee im Café nicht Zweck, sondern Mittel“ ist, warum geht man dann ins Kaffeehaus? Was fasziniert die Menschen so daran? Was haben sie in den Kaffeehäusern Wiens getrieben? Was ist eigentlich die Kaffeehausliteratur? Und wie sieht die Situation heute aus, ist ein solcher Trend auch in unserer jetzigen Gesellschaft zu beobachten? Ich stieß auf Starbucks und fragte mich, was es ist, das Starbucks hat und andere unabhängige Cafés nicht. Was macht es so einzigartig? Mit welchen Mitteln werden bestimmte Zielgruppen angesprochen und warum kann ich mich in vielen Städten, die ich in Nord- und Südamerika bereiste, nur zu gut an die Starbucks Stores erinnern? Sind die Menschen, die heute in einem Starbucks arbeiten, vergleichbar mit denen, welche früher in den Kaffeehäusern Wiens Briefe und Feuilletons schrieben? Ist das Starbucks gar das Kaffeehaus der heutigen Gesellschaft?
Diesen Fragen gehe ich in meiner Arbeit nach. Ich untersuche und vergleiche das Wiener Kaffeehaus und das Coffee House Starbucks – von ihrem Ursprung und der Geschichte über die Produktangebote bis hin zu Gewohnheiten und Arbeitsweisen der Gäste.
Einleitend wird über Kaffee im allgemeinen, über dessen Herkunft, den Weg von der Kaffeekirsche bis hin zum Getränk, die Legenden und Geschichten berichtet und kurz das Thema der Verarbeitung angeschnitten. Einen generellen Überblick über die Geschichte der Cafés und die Kundschaft bilden den Übergang in die nächsten Kapitel. Die Rolle der Frau in der Geschichte der Kaffeehauskultur wird vollkommen außer Acht gelassen, da sie für meine Untersuchung nicht relevant ist. Ein besonderes Augenmerk lege ich auf die Literatur in den Kaffeehäusern Wiens, die ich anhand der drei berühmtesten Cafés in der Geschichte Wiens darstelle. Das Café Central war der Nachfolger des Kaffeehauses Griensteidl, und das Café Hawelka gilt bis heute als eines traditionelle, typisch Wienerisches Kaffeehaus. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Textbeispiele verschiedener Autoren, die in den Cafés arbeiteten. Sie dienen der Illustrierung der Kaffeehausliteratur.
Das Kapitel über Starbucks fokussiert mehr den geschichtlichen sowie unternehmerischen Aspekt, um ein Bild der Institution zu bekommen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Kaffee

1. 1. Legenden und die Entdeckung der Kaffeepflanze

1. 2. Die Geschichte des Kaffees

1. 3. Von der Kaffeekirsche zum Kaffee

1. 3. a) Die Kaffeepflanze

1. 3. b) Die Verarbeitung

1. 4. Die Bedeutung des Kaffees in der heutigen Gesellschaft

1. 5. Die Geschichte des Kaffeehauses

2. Das Wiener Kaffeehaus

2. 1. Die Geschichte

2. 1. a) Drei exemplarische Kaffeehäuser

2. 2. Produkte und Inneneinrichtung

2. 2. a) Innenausstattung

2. 2. b) Die Produkte im Kaffeehaus

2. 3. Leben und Arbeiten im Literaturcafé

3. Die Coffee House Kette Starbucks

3. 1. Geschichte von Coffee Houses und Starbucks

3. 2. Produkte und Einrichtung

3. 2. a) Inneneinrichtung

3. 2. b) Getränke, Röstungen und Erfindungen

3. 2. c) Das Essen

3. 3. Das Leben im Coffee House

4. Vergleich der beiden Institutionen

4. 1. Geschichte

4. 2. Produkte und Einrichtung

4. 2. a) Inneneinrichtung

4. 2. b) Produkte

4. 3. Kundschaft und Arbeitsweisen in Cafés

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht das Wiener Kaffeehaus und die Coffee House Kette Starbucks. Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten dieser Institutionen hinsichtlich ihrer Geschichte, ihres Produktangebots sowie der Arbeits- und Lebensgewohnheiten ihrer Gäste zu analysieren und zu bewerten.

  • Historische Ursprünge und Entwicklung der Kaffeehauskultur
  • Die Rolle der Inneneinrichtung und des Ambientes als Teil des Konzepts
  • Vergleich der Produktpaletten und des Bestellverhaltens
  • Wandel des Kaffeehauses vom sozialen Zentrum zum modernen Arbeitsort ("Überallbüro")
  • Untersuchung der Kunden-Personal-Beziehung

Auszug aus dem Buch

DAS GRIENSTEIDL

Das Kaffeehaus Griensteidl wurde 1847 vom ehemaligen Apotheker Heinrich Griensteidl eröffnet. Es spielte nach den Revolutionsjahren 1848 eine wichtige Rolle. Hier lagen viele in- und ausländische Zeitungen aus und es wurden antimonarchische Ideen diskutiert. Die Polizei wurde stets informiert, was man im Griensteidl diskutierte, da der Oberkellner Schorsch als Polizeispitzel eingesetzt war. Nach seiner Entlarvung wurde er sofort entlassen. Das Griensteidl galt als Treffpunkt der Literaten.

Vor allem trafen sich hier während der Revolution auch die freisinnigsten Denker Wiens und später mit Hermann Bahr der Kreis der modernen „Jung-Österreicher“. Nach Karl Kraus ist das Griensteidl „nun einmal der Sammelpunkt von Leuten, die ihre Fähigkeiten zersplittern wollen, und man darf sich über die Unfruchtbarkeit von Talenten nicht wundern, welche so dicht an einem Kaffeehaustisch beisammen sitzen, dass sie einander gegenseitig an der Entfaltung hindern.“

Frühe berühmte Gäste waren zum Beispiel Franz Grillparzer, Heinrich Laube und Ludwig Anzengruber. Später trafen sich hier Karl Kraus, Arthur Schnitzler, Felix Salten, und Richard Beer-Hoffmann. Hugo von Hofmannsthal war hier bereits als Schüler unter seinem Pseudonym Loris bekannt und geschätzt. Selbst die jungen Gymnasiasten waren in den Kaffeehäusern vertreten: “Der kleinste Streber, der in dem Kampfe um das Kaffeehaus-Dasein sich durchsetzen will und nach einer festen Position an dem Tische der fertigen Literaten ringt, darf nicht übersehen werden.“ Sie schauten sich selbst die Gesten an den Nachbartischen ab, um sie dann nachzuahmen, was anfangs eine gewisse Unnatürlichkeit mit sich brachte. Nicht nur junge Literaten, auch Musiker besuchten das Griensteidl und ließen sich inspirieren. Karl Kraus schrieb in der Satire „Die demolierte Literatur“ einen vorzeitigen Nachruf auf das Kaffeehaus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kaffee: Dieses Kapitel erläutert die Herkunft, die Entdeckung und die globale Verbreitung der Kaffeepflanze sowie die Geschichte der Kaffeezubereitung und die kulturelle Bedeutung des Kaffees.

2. Das Wiener Kaffeehaus: Es wird die historische Entwicklung der Wiener Kaffeehauskultur, deren spezifische Inneneinrichtung, die komplexe Produktvielfalt und das Leben der Literaten in den berühmten Cafés detailliert beschrieben.

3. Die Coffee House Kette Starbucks: Dieses Kapitel behandelt die Gründung und globale Expansion von Starbucks, das spezifische Leitbild, die Servicekonzepte sowie die technologische Integration in den modernen Coffee House Alltag.

4. Vergleich der beiden Institutionen: Hier werden die beiden unterschiedlichen Konzepte gegenübergestellt, wobei Aspekte wie Geschichte, Design, Kundenbeziehung und Arbeitsweisen im direkten Vergleich analysiert werden.

5. Fazit: Die Autorin fasst die Ergebnisse zusammen und widerlegt die Annahme, dass Starbucks das zeitgenössische Äquivalent zum traditionellen Wiener Kaffeehaus darstelle.

Schlüsselwörter

Kaffee, Wiener Kaffeehaus, Starbucks, Kaffeehauskultur, Coffee House, Produktlebenszyklus, Barista, Melange, Literaten, Tradition, Expansion, Kundschaft, Arbeitsverhalten, Kommunikation, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht das traditionelle Wiener Kaffeehaus mit der modernen Coffee House Kette Starbucks, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in einem historischen und unternehmerischen Kontext herauszuarbeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören die Geschichte des Kaffees, die Entwicklung der Kaffeehauskultur in Wien, das Unternehmenskonzept von Starbucks sowie ein systematischer Vergleich der Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, ob Starbucks als moderne Entsprechung des historischen Wiener Kaffeehauses betrachtet werden kann und welche strukturellen und kulturellen Unterschiede bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Studium historischer Quellen sowie dem Vergleich der betrieblichen und kulturellen Strukturen beider Institutionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theoriebildung zum Kaffee und dem Wiener Kaffeehaus, eine Analyse der Starbucks-Unternehmenshistorie sowie einen anschließenden direkten Vergleich der beiden Welten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Kaffeehauskultur, Wiener Kaffeehaus, Starbucks, Tradition, Moderne, Markenbildung und das soziale Miteinander in Cafés.

Welche Bedeutung hatte das Wiener Kaffeehaus für die Literatur?

Das Kaffeehaus diente als "Wohnzimmer" und Arbeitsplatz für Literaten, war Umschlagplatz für Informationen und bot eine geborgene Atmosphäre für intellektuellen Austausch, oft mit eigenen Stammtischen.

Warum wird Starbucks von der Autorin nicht als Kaffeehaus der heutigen Zeit angesehen?

Die Autorin argumentiert, dass Starbucks ein profitorientiertes, auf Standardisierung basierendes Unternehmen ist, dem die gewachsene kulturelle Identität, die Aura und die soziale Tiefe des Wiener Kaffeehauses fehlen.

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Details

Title
Kaffeehaus versus Coffee House
Subtitle
Ein Vergleich zwischen dem Wiener Kaffeehaus und der Coffee House Kette Starbucks
College
Academy for Design Cologne  (Akademie für Gestaltung)
Grade
1,0
Author
Milena Wälder (Author)
Publication Year
2014
Pages
58
Catalog Number
V293555
ISBN (eBook)
9783656910060
ISBN (Book)
9783656910077
Language
German
Tags
kaffeehaus coffee house vergleich wiener kette starbucks
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Milena Wälder (Author), 2014, Kaffeehaus versus Coffee House, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293555
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