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Die weltgesellschaftliche Institutionalisierung von Kinderrechten

world polity

Title: Die weltgesellschaftliche Institutionalisierung von Kinderrechten

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 22 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Lisa-Marie Trog (Author)

Sociology - Politics, Majorities, Minorities

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Vor 69 Jahren wurden die Vereinten Nationen gegründet. Drei Jahre später wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von den Vereinten Nationen verabschiedet. Damit leg-ten sie die Basis für das Menschenrechtssystem. Trotz vieler Widerstände und Menschenrechtsverletzungen konnte wohl damals wohl niemand voraussehen, dass sich die Menschen-rechte zu einem internationalen Normsystem entwickeln würden. Heutzutage sind sie selbst-verständlich und nicht mehr weg zu denken. Das liegt wahrscheinlich an ihrem universellen Charakter und der schnellen Verbreitung von Nachrichten durch die Medien, beziehungsweise allgemein gesprochen, an dem Prozess der Globalisierung. Organisationen oder Staaten können somit schneller handeln beziehungsweise Bezug auf die Geschehnisse nehmen, ob sie wollen oder nicht. So müssen sich einige Staaten, die verschiedene Konventionen zum Schutz der Menschenrechte ratifiziert haben, über ihre Machenschaften, beziehungsweise Menschenrechtsverletzungen rechtfertigen oder die Staaten die nicht unterschrieben oder ratifiziert haben, müssen mit einer möglichen Isolation der anderen Staaten rechnen. Andererseits dient gerade diese Weltöffentlichkeit um Konventionen durchzusetzen auch wenn es in diesem Kontext zu losen Kopplungen kommen kann. So gibt es auf der einen Seite leere Versprechungen der Länder trotz Ratifizierungen oder Unterschriften als auch positive Entwicklungen, die es wohl ohne die Gründung der Menschenrechte nicht gäbe. Die Frage die sich in diesem Kontext stellt ist, wie es dazu kommt, dass Nationalstaaten globale Merkmale über-nehmen wie zum Beispiel die Menschenrechte, beziehungsweise wie sich diese institutionalisieren konnten.
Die folgende Arbeit soll sich mit der Institutionalisierung von Kinderrechten im Kontext der Weltgesellschaft auseinandersetzten. Zunächst wird kurz auf die Institutionalisierung der Menschenrechte eingegangen um dann die Kinderrechte einordnen zu können. Anschließend wird die Entwicklung der Kinderrechte weltweit bis hin zur Institutionalisierung beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Menschenrechte

3 Die weltgesellschaftliche Institutionalisierung von Kinderrechten

3.1 Vor der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention 1947-1989

3.2 Das Inkrafttreten der Kinderrechtskonvention 1990

3.2.1 Inhalte der Kinderrechtskonvention

3.2.2 Vorbehalte

3.2.3 Verwirklichung der Kinderrechte weltweit

3.2.4 Weltkindergipfel

3.2.5 Zusatzprotokolle

4 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die weltgesellschaftliche Institutionalisierung von Kinderrechten und analysiert, wie diese im Kontext globaler Normsysteme kodifiziert wurden und einen Bedeutungswandel des Kindes vom Objekt zum Rechtssubjekt bewirkten.

  • Entwicklung und Institutionalisierung von Kinderrechten seit 1945
  • Die Rolle des soziologischen Neo-Institutionalismus und World-Polity-Ansatzes
  • Prozess der Kinderrechtskonvention (CRC) und ihre rechtliche Bedeutung
  • Umgang mit Vorbehalten und Partizipationsrechten von Kindern
  • Bedeutung von Zusatzprotokollen und Durchsetzungsmechanismen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Inhalte der Kinderrechtskonvention

Was die Konvention am meisten ausmacht ist, dass das Kind nicht mehr als Objekt sondern als Subjekt beschrieben wird und als solches behandelt wird. Wurde es zuvor in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, wenig erwähnt, beziehungsweise als nicht mitbestimmendes Wesen der Eltern beschrieben, ist es nun Träger eigener, unveräußerlicher Grundrechte.

Das Übereinkommen über die Rechte des Kindes ist in drei Teile gegliedert und umfasst insgesamt 54 Artikel. Der erste Teil reicht von Artikel eins bis Artikel 41 und enthält bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und auch kulturelle Rechte des Kindes. Der zweite Teil bezieht sich auf die Artikel 42 bis 45 und beinhaltet Regelungen zur Überwachung und Umsetzung der Konvention. Der letzte Teil bezieht sich auf die völkerrechtlichen Verträge und auf die Schlussbemerkungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Fragestellung zur globalen Institutionalisierung von Kinderrechten und Erläuterung des theoretischen Rahmens der Weltgesellschaftstheorie nach John W. Meyer.

2 Menschenrechte: Darstellung der Entstehung globaler Menschenrechtsstrukturen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Bedeutung für die Entwicklung internationaler Normen.

3 Die weltgesellschaftliche Institutionalisierung von Kinderrechten: Analyse des historischen Prozesses der Kinderrechtsentwicklung, von der Gründung der Vereinten Nationen über die Deklarationen bis hin zur Konvention.

3.1 Vor der Verabschiedung der Kinderrechtskonvention 1947-1989: Beschreibung der frühen Stadien der Kinderrechte und der langen Vorbereitungsphase, in der Kinder zunehmend in den Fokus internationaler Aufmerksamkeit rückten.

3.2 Das Inkrafttreten der Kinderrechtskonvention 1990: Untersuchung des formalen Inkrafttretens der CRC und deren weltweiter Akzeptanz.

3.2.1 Inhalte der Kinderrechtskonvention: Detaillierte Betrachtung der Artikelsystematik, der Subjektstellung des Kindes und der neuen Durchsetzungsmechanismen.

3.2.2 Vorbehalte: Analyse der kontroversen Punkte und der politischen Vorbehalte, insbesondere durch islamisch geprägte Staaten.

3.2.3 Verwirklichung der Kinderrechte weltweit: Erörterung praktischer Umsetzungsmaßnahmen wie Berichtsverfahren und die notwendige kindgerechte Verbreitung der Konvention.

3.2.4 Weltkindergipfel: Rückblick auf die Gipfelkonferenzen als treibende Kraft für politische Agenden zum Schutz von Kindern.

3.2.5 Zusatzprotokolle: Erläuterung der ergänzenden Protokolle zur weiteren Präzisierung von Rechten und zur Einführung von Individualbeschwerdeverfahren.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Bedeutungswandels des Kindes zum eigenständigen Rechtssubjekt und der weltweiten Institutionalisierung der Kinderrechte.

Schlüsselwörter

Kinderrechte, Kinderrechtskonvention, Weltgesellschaftstheorie, Institutionalisierung, Menschenrechte, Vereinte Nationen, Partizipationsrechte, Kindeswohl, Vorbehalte, Zusatzprotokolle, Rechtssubjekt, Globalisierung, Weltkindergipfel, CRC, Normsysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entstehung und globale Verankerung von Kinderrechten im Rahmen der Weltgesellschaftstheorie.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die historische Entwicklung, die Institutionalisierung durch die Kinderrechtskonvention und die Herausforderungen bei der weltweiten Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Prozess zu erklären, durch den Kinderrechte zu globalen Normen wurden und wie sich das Bild des Kindes vom passiven Objekt zum aktiven Rechtssubjekt wandelte.

Welche wissenschaftliche Methode findet Anwendung?

Es wird ein makrophänomenologischer, neo-institutionalistischer Ansatz verwendet, um die Isomorphie und Strukturähnlichkeit von Nationalstaaten im Umgang mit Kinderrechten zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Menschenrechte, den detaillierten Entstehungsprozess der UN-Kinderrechtskonvention sowie die Analyse ihrer Umsetzung, Vorbehalte und Zusatzprotokolle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Institutionalisierung, Weltgesellschaftstheorie, Kinderrechtskonvention, Partizipationsrechte und Kindeswohl.

Warum gibt es so viele Vorbehalte gegen die Kinderrechtskonvention?

Viele Vorbehalte resultieren aus kulturellen oder religiösen Konflikten, insbesondere wenn nationale Rechtsauffassungen oder das islamische Recht im Widerspruch zu universellen Anforderungen der Konvention stehen.

Welche Bedeutung haben die Zusatzprotokolle für die Konvention?

Sie dienen dazu, spezifische Schutzlücken – etwa bei Kindersoldaten, sexueller Ausbeutung oder durch die Einführung von Individualbeschwerden – rechtlich bindend zu schließen.

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Details

Title
Die weltgesellschaftliche Institutionalisierung von Kinderrechten
Subtitle
world polity
College
University of Trier
Grade
2,0
Author
Lisa-Marie Trog (Author)
Publication Year
2014
Pages
22
Catalog Number
V293351
ISBN (eBook)
9783656908258
ISBN (Book)
9783656908265
Language
German
Tags
world polity Weltgesellschaft Menschenrechte Kinderrechte Kinderrechtskonvention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa-Marie Trog (Author), 2014, Die weltgesellschaftliche Institutionalisierung von Kinderrechten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293351
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