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Umwelt- und baurechtliche Aspekte einer Golfsportstätte

Der Golfplatz in Köln Widdersdorf

Title: Umwelt- und baurechtliche Aspekte einer Golfsportstätte

Bachelor Thesis , 2014 , 48 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Oliver Götz (Author)

Sport - Sport Economics, Sport Management

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Summary Excerpt Details

„Der Golfsport erfreut sich seit vielen Jahren einer wachsenden Medienpräsenz“ (Steingrube & Ziebarth, 2005, S. 5). Nationale sowie internationale Golfturniere sind Bestandteil der Sportnachrichtenerstattung. Früher war diese Sportart der oberen Gesellschaftsschicht vorbehalten und galt als extravagant. Mittlerweile hat sie sich zu einer bedeutenden Breitensportart entwickelt, die nachweislich vermehrt von Jugendlichen praktiziert wird. Auch Senioren finden sich in der Zielgruppe wieder, um beispielsweise von den gesundheitlichen Aspekten zu profitieren. Die physischen Anforderungen an das Herzkreislaufsystem sind gering, d.h. es wird sich zu keinem Zeitpunkt im anaeroben Bereich bewegt. Die Spieler legen bei einer 18-Loch Anlage geschätzte 8 km zurück, was sich positiv auf den Bewegungsapparat und die Gesundheit auswirkt. (Boldt, Ferrauti & Wolff, 2000).
Längst wurde der Golfsport auch von der Wirtschaft als profitable Kommunikationsplattform entdeckt. Audi als Haupt- und Sky als Premiumsponsor zählen zu den großen Geldgeber, die Millionenbeträge investieren (http://www.golf.de/dgv/sponsoren.cfm, Zugriff am 11.06.2014).
„Gerade diejenigen Sportarten, die in der freien Natur betrieben werden mit dem Ziel, sportliche Erfolgserlebnisse mit dem Erleben der Natur zu kombinieren, beeinträchtigen eben diese Natur häufig am nachhaltigsten“ (Weisemann & Spieker, 1997, S. 2010). So auch der Golfsport. Dem Jahresbericht 2012 des Deutschen Golf Verbandes zu Folge nimmt die Zahl der aktiven Golfer jährlich zu. Im Jahr 2012 betrug die Anzahl der Golfer 635.097. Der Boom des Golfsports führt zu einer erhöhten Frequentierung von bereits genutzten Gebieten. Dabei werden nicht selten Belastungsgrenzen überschritten, zusätzlich entstehen erhebliche Störwirkungen auf Flora und Fauna (Winkelmann & Wilken, 1998). Die vermehrten Planungen und Errichtungen von Golfanlagen zeugen von der positiven Nachfrageentwicklung. Nordrhein-Westfahlen und Bayern sind die größten Landesverbände. Dort befinden sich über 150 Anlagen, mit 173 bzw. 196 DGV-Mitglieder. Diese Tatsachen sind entscheidende Katalysatoren für die gestiegene Belastungen von Natur und Umwelt für die sich der Sport verantworten muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Entwicklung des Golfsports

1.3 Golfplatz Köln Widdersdorf

2 Ökologische Perspektive

2.1 Konfliktpotentiale

2.2 Landschaftsentwicklung

3 Darstellung der verschiedenen Rechtsebenen

3.1 EG-Recht

3.1.1 Umweltverträglichkeitsprüfung

3.1.2 Vogelschutzrichtlinie

3.1.3 Schutzpflicht und FFH-Gebiete

3.2 Bundesrecht

3.2.1 Sport in der Verfassung

3.2.2 Umwelt in der Verfassung

3.3 Länderrecht

3.4 Kommunalrecht

4 Der Golfplatz als Bauvorhaben

4.1 Das Baugesetzbuch im Überblick

4.2 Anforderungen eines Golfplatzes aus baurechtlicher Sicht

4.3 Einstufung als „sonstiges Vorhaben“

5 Direkte Steuerungsmöglichkeiten

5.1 Natur- und Landschaftsschutz

5.2 Arten- ,Biotop- und Tierschutz

5.3 Wasserrecht

5.4 Immissionsschutzrecht

5.5 Wald- und Forstrecht

6 Indirekte Steuerungsmöglichkeiten

6.1 Landschaftsplanung

6.2 Bauordnungsrecht

6.3 Bauplanungsrecht

7 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht die umwelt- und baurechtlichen Rahmenbedingungen bei der Planung und dem Betrieb von Golfsportanlagen. Anhand des Beispiels des Golfplatzes in Köln-Widdersdorf wird analysiert, wie das deutsche Recht den Interessenskonflikt zwischen sportlicher Nutzung der Natur und dem notwendigen Umwelt- sowie Landschaftsschutz auflöst und welche rechtlichen Spielräume hierbei existieren.

  • Relevanz und Entwicklung des Golfsports als Breitensport
  • Ökologische Auswirkungen und Eingriffstypen durch Golfanlagen
  • Normenhierarchie im Baurecht (EG, Bund, Länder, Kommunen)
  • Direkte und indirekte rechtliche Steuerungsinstrumente
  • Bedeutung des Golfplatzes als "sonstiges Vorhaben" nach dem Baugesetzbuch

Auszug aus dem Buch

1.1 Relevanz des Themas

„Der Golfsport erfreut sich seit vielen Jahren einer wachsenden Medienpräsenz“ (Steingrube & Ziebarth, 2005, S. 5). Nationale sowie internationale Golfturniere sind Bestandteil der Sportnachrichtenerstattung. Früher war diese Sportart der oberen Gesellschaftsschicht vorbehalten und galt als extravagant. Mittlerweile hat sie sich zu einer bedeutenden Breitensportart entwickelt, die nachweislich vermehrt von Jugendlichen praktiziert wird. Auch Senioren finden sich in der Zielgruppe wieder, um beispielsweise von den gesundheitlichen Aspekten zu profitieren. Die physischen Anforderungen an das Herzkreislaufsystem sind gering, d.h. es wird sich zu keinem Zeitpunkt im anaeroben Bereich bewegt. Die Spieler legen bei einer 18-Loch Anlage geschätzte 8 km zurück, was sich positiv auf den Bewegungsapparat und die Gesundheit auswirkt. (Boldt, Ferrauti & Wolff, 2000).

Längst wurde der Golfsport auch von der Wirtschaft als profitable Kommunikationsplattform entdeckt. Audi als Haupt- und Sky als Premiumsponsor zählen zu den großen Geldgeber, die Millionenbeträge investieren (http://www.golf.de/dgv/sponsoren.cfm, Zugriff am 11.06.2014).

„Gerade diejenigen Sportarten, die in der freien Natur betrieben werden mit dem Ziel, sportliche Erfolgserlebnisse mit dem Erleben der Natur zu kombinieren, beeinträchtigen eben diese Natur häufig am nachhaltigsten“ (Weisemann & Spieker, 1997, S. 2010). So auch der Golfsport. Dem Jahresbericht 2012 des Deutschen Golf Verbandes zu Folge nimmt die Zahl der aktiven Golfer jährlich zu. Im Jahr 2012 betrug die Anzahl der Golfer 635.097. Der Boom des Golfsports führt zu einer erhöhten Frequentierung von bereits genutzten Gebieten. Dabei werden nicht selten Belastungsgrenzen überschritten, zusätzlich entstehen erhebliche Störwirkungen auf Flora und Fauna (Winkelmann & Wilken, 1998). Die vermehrten Planungen und Errichtungen von Golfanlagen zeugen von der positiven Nachfrageentwicklung. Nordrhein-Westfahlen und Bayern sind die größten Landesverbände. Dort befinden sich über 150 Anlagen, mit 173 bzw. 196 DGV-Mitglieder. Diese Tatsachen sind entscheidende Katalysatoren für die gestiegene Belastungen von Natur und Umwelt für die sich der Sport verantworten muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet die wachsende Bedeutung des Golfsports und definiert die Forschungsfrage, wie sportliche Interessen mit Naturschutzanforderungen in Einklang gebracht werden können.

2 Ökologische Perspektive: Analysiert die Konfliktpotentiale durch den Bau und Betrieb von Golfanlagen sowie die Möglichkeiten einer positiven Landschaftsentwicklung.

3 Darstellung der verschiedenen Rechtsebenen: Erläutert die Hierarchie rechtlicher Vorgaben von der EU-Ebene über Bundes- bis hin zum Landes- und Kommunalrecht.

4 Der Golfplatz als Bauvorhaben: Klassifiziert den Golfplatz aus baurechtlicher Sicht und erörtert seine Einstufung als „sonstiges Vorhaben“ nach dem Baugesetzbuch.

5 Direkte Steuerungsmöglichkeiten: Untersucht zentrale Regelwerke wie das Natur-, Wasser- und Immissionsschutzrecht, die den Konflikt zwischen Sport und Umwelt direkt regulieren.

6 Indirekte Steuerungsmöglichkeiten: Diskutiert die Rolle von Landschaftsplanung und kommunaler Bauleitplanung als flexible Steuerungsinstrumente.

7 Zusammenfassung und Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass das Sportrecht bei Golfanlagen noch wenig spezialisiert ist, was künftige Anpassungen erfordert.

Schlüsselwörter

Golfsport, Umweltrecht, Baurecht, Landschaftsschutz, Sportstättenbau, Baugesetzbuch, Naturschutz, Konfliktmanagement, Raumordnung, Golfplatzplanung, Sportrecht, Nachhaltigkeit, Flächennutzung, Immissionsschutz, Biotope.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen und ökologischen Herausforderungen, die bei der Errichtung und dem Betrieb von Golfsportstätten auftreten, unter besonderer Berücksichtigung des Beispiels Köln-Widdersdorf.

Welche zentralen Themenfelder behandelt der Autor?

Das Werk deckt die ökonomische Relevanz des Golfsports, die ökologischen Auswirkungen auf die Natur sowie die verschiedenen rechtlichen Ebenen ab, die für Bauvorhaben in der freien Natur maßgeblich sind.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie unterschiedliche Gesetze und Planungsinstrumente genutzt werden können, um den Ausgleich zwischen dem Bedürfnis nach sportlicher Betätigung und dem notwendigen Umweltschutz zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Untersuchung zugrunde?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Analyse, die einschlägige Gesetzesgrundlagen, Richtlinien und Fachliteratur auswertet, um eine fachliche Einordnung der Thematik vorzunehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die ökologische Analyse, eine systematische Darstellung der Rechtsebenen (von EU-Richtlinien bis zum Kommunalrecht) sowie die Untersuchung der direkten und indirekten Steuerungsmöglichkeiten beim Bau von Golfanlagen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sportrecht, Naturschutz, Bauleitplanung, Umwelteingriff und Sportstättenzulassung definieren.

Warum werden Golfplätze nach dem Baugesetzbuch als „sonstiges Vorhaben“ eingestuft?

Weil sie rechtlich nicht als privilegierte Vorhaben gelten, die zwingend im Außenbereich errichtet werden müssen, und ihre Zulässigkeit somit primär über Bebauungspläne der jeweiligen Gemeinde gesteuert wird.

Welche Bedeutung kommt dem Schutz von Flora und Fauna bei der Golfplatzplanung zu?

Aufgrund der großflächigen Inanspruchnahme von Grund und Boden durch Golfanlagen besteht eine hohe Schutzverantwortung, die durch Kompensationsmaßnahmen, wie den Aufbau von Biotopen, ausgeglichen werden muss.

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Details

Title
Umwelt- und baurechtliche Aspekte einer Golfsportstätte
Subtitle
Der Golfplatz in Köln Widdersdorf
College
Sport Academy Cologne  (Institut für Sportrecht)
Grade
1,7
Author
Oliver Götz (Author)
Publication Year
2014
Pages
48
Catalog Number
V293168
ISBN (eBook)
9783656905226
ISBN (Book)
9783656905233
Language
German
Tags
Sportrecht Kommunalrecht Ebene Steuerungsmöglichkeit Golf Köln baurechtlich umweltrechtlich Gesetz Rechtsprechung Wasserrecht Bundesrecht Länderrecht; Forst- und Waldrecht Baurecht sportrechtlich Baugesetzbuch Bauordnungsrecht Landschaftsplanung Grundgesetz Verfassung Sport FFH-Gebiet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Oliver Götz (Author), 2014, Umwelt- und baurechtliche Aspekte einer Golfsportstätte, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/293168
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