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Journalistische Ethik im US-amerikanischen Film der 90er und 00er Jahre

Eine Figurenanalyse von „Insider“, „Von Löwen und Lämmern“ und „State of Play - Stand der Dinge“

Title: Journalistische Ethik im US-amerikanischen Film der 90er und 00er Jahre

Diploma Thesis , 2015 , 152 Pages

Autor:in: Markus Gärtner (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions

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Summary Excerpt Details

Sie gehen von Tür zu Tür im Auftrag der Wahrheit – und bekommen sie doch vor der Nase zugeknallt. Sie nerven ihre Gesprächspartner mit undurchschaubaren Methoden und Fragen und doch dienen sie der Aufklärung. Sie – in diesem Fall Robert Redford und Dustin Hoffmann als Darsteller der „Watergate“-Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein – nennen vielen Menschen als Vorbilder für den investigativen Journalisten schlechthin. Dabei ist bei genauerem Hinsehen und Zuhören nicht alles ethisch korrekt, was die beiden Filmhelden in ihrem journalistischen Streben anwenden. Aus dieser Einsicht entstand einer der Grundgedanken für diese Arbeit: Sind gute Journalisten nicht auch immer ein bisschen böse?
Journalisten kreieren in ihrer gesellschaftlichen Funktion der Meinungsbildung Bilder und Images von Personen. Oft gibt es - wie im Film - einen Helden, einen Bösewicht, den Berater und andere stereotype Figuren. Auch Film und Fernsehen als Teil der
Massenmedien prägen unsere Vorstellungen von Personen und Berufen – auch von Journalisten. Robert Redford und Dustin Hoffmann als Darsteller der Investigativ-Koryphäen Bob Woodward und Carl Bernstein in ALL THE PRESIDENT’S MEN (1976) sowie Orson Welles’ CITIZEN KANE (1974) gelten wohl als die bekanntesten Beispiele. Doch auch Johnny Depp und Benicio del Toro in FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS
(1998) und Dieter Laser in Volker Schlöndorffs DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM (1975) bildeten und bilden immer noch bestimmte Vorstellungen, was einen Reporter ausmacht und wie er arbeitet.
Das Image der Journalisten selbst ist in der Bevölkerung in Deutschland laut der Allensbach-Umfrage der angesehensten Berufe 2013 eher schlecht: Platz 12 hinter Apothekern und Unternehmern, vor Spitzensportlern und Buchhändlern. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

1.1 Motivation und Relevanz

1.2 Forschungsstand

1.3 Ziel, Forschungsfrage, Methode und Aufbau der Arbeit

2 HISTORISCHER UND THEORETISCHER HINTERGRUND

2.1 Journalistische Ethik

2.1.1 Journalistische Ethik in den USA

2.2 Ethik-Kodizes der Medien

2.2.1 Medienkodizes weltweit

2.2.2 Die Kodizes von Journalistenorganisationen in den USA

2.2.3 Exkurs: Vergleich ethischer Einstellungen von Journalisten in den USA und Deutschland

2.3 Der Journalist im Film

2.3.1 Kurze Historie der Journalismusfilme

2.3.2 Typen von Journalismusfilmen

2.3.3 Rollen in Journalismusfilmen

2.4 Das Image der US-Journalisten

2.5 Das Selbstbild der US-Journalisten

2.5.1 Selbstbild unter dem Aspekt Ethik

3 METHODIK DER FILMANALYSE

3.1 Figurenanalyse

3.1.1 Figurenanalyse nach Eder: „Die Uhr der Figur“

3.1.2 Sequenz- und Einstellungsprotokoll

3.2 Forschungsfragen und Hypothesen

3.2.1 Konzeption der Analyse

3.2.2 Kriterien zur Auswahl der Filme und Figuren

4 ANALYSE DER FILME „INSIDER“, “VON LÖWEN UND LÄMMERN” UND „STATE OF PLAY“

4.1 Inhaltsangabe zu „Insider“

4.2 Kritiken und Anmerkungen zu „Insider“

4.3 Figurenanalyse von Lowell Bergman aus „Insider“

4.3.1 Selbstbild

4.3.2 Journalistische Ethik

4.4 Inhaltsangabe zu „Von Löwen und Lämmern“

4.5 Kritiken und Anmerkungen zu „Von Löwen und Lämmern“

4.6 Figurenanalyse von Janine Roth aus „Von Löwen und Lämmern“

4.6.1 Selbstbild

4.6.2 Journalistische Ethik

4.7 Inhaltsangabe zu „State of Play“

4.8 Kritiken und Anmerkungen zu „State of Play“

4.9 Figurenanalyse von Cal McAffrey aus “State of Play”

4.9.1 Selbstbild

4.9.2 Journalistische Ethik

5 SCHLUSSBETRACHTUNG

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse und Überprüfung der Hypothesen

5.2 Resümee, Kritik und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Bild des Journalisten in zeitgenössischen US-amerikanischen Spielfilmen und vergleicht dieses mit dem Selbstbild der Journalisten sowie dem Ansehen des Berufsstandes in der realen US-Bevölkerung. Der Fokus liegt dabei auf ethischen Aspekten der journalistischen Praxis.

  • Filmische Darstellung und ethisches Handeln von Journalisten
  • Vergleich zwischen filmischer Fiktion und journalistischer Realität
  • Bedeutung journalistischer Ethik-Kodizes in den USA
  • Rollenbilder von Journalisten im Hollywood-Kino
  • Analyse der Figuren anhand der Methode „Die Uhr der Figur“ nach Jens Eder

Auszug aus dem Buch

4.3 Figurenanalyse von Lowell Bergman aus „Insider“

In Sequenz 20 merkt Bergman an, dass der Soziologe Herbert Marcuse „großen Einfluss“ auf die „Neue Linke“ und auch auf ihn persönlich gehabt habe, Bergman ordnet sich politisch also links ein.

Mehrfach verweist der Film auf Bergmans gefühlte Verantwortung als politischer Journalist und auch das daraus folgende Selbstbewusstsein: Als der Insider Wigand Bergman für seinen Wechsel zum wohl als weniger seriös erachteten Sender CBS kritisiert, betont Bergman sein Bild als erfahrener, kritischer Aufdecker: „Ich packe noch immer die heißen Eisen an.“ (0:26:10)

Bereits zu Beginn des Films weist der Produzent Lowell Bergmann auf das seiner Meinung nach hohe Ansehen seiner Sendung hin, um seinen Gesprächspartner von der Hisbollah von einem Interview zu überzeugen: „Wir sind das seriöseste, meinungsbildende TV-Nachrichtenmagazin in Amerika.“ (00:04:39) Dabei lässt er zwischen den Adjektiven bewusst eine Pause, um die Wertigkeit und Relevanz zu betonen. In Sequenz 5 wird das starke Selbstbewusstsein der Macher der Sendung erneut deutlich: Der Moderator Mike Wallace legt sich bei den Details um das Interview mit dem Scheich sogar mit einem bewaffneten Mann an. Lowell Bergmann tritt hier als beruhigender Gegenpol auf, der die Situation auflöst: „Bist du bereit oder willst du dich weiter aufpumpen und den Affen machen?“ (00:14:19). Er ist sich der Macht und Relevanz der Sendung bewusst, bleibt aber im Gegensatz zum eher eitel inszenierten Moderator trotzdem meist souverän und professionell.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Die Einleitung motiviert die Themenwahl durch die Spannung zwischen journalistischem Ethos und filmischer Darstellung und umreißt die methodische Herangehensweise.

2 HISTORISCHER UND THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen journalistischer Ethik in den USA, die Rolle von Kodizes und das historische Bild des Journalisten im Film.

3 METHODIK DER FILMANALYSE: Hier wird der methodische Ansatz der hermeneutischen Filmanalyse und speziell die Figurenanalyse nach Eder für die Untersuchung definiert.

4 ANALYSE DER FILME „INSIDER“, “VON LÖWEN UND LÄMMERN” UND „STATE OF PLAY“: Dieser Hauptteil analysiert die ausgewählten Filme und deren journalistische Protagonisten im Hinblick auf ihr ethisches Handeln und Selbstbild.

5 SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, die Hypothesen überprüft und ein Resümee sowie ein Ausblick auf weitere Forschungsmöglichkeiten gegeben.

Schlüsselwörter

Journalistische Ethik, USA, Film, Figurenanalyse, Insider, Von Löwen und Lämmern, State of Play, Lowell Bergman, Janine Roth, Cal McAffrey, Selbstbild, Investigativer Journalismus, Medienethik, Kodizes, Filmwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Darstellung von Journalisten in US-amerikanischen Spielfilmen der Jahre 1999 bis 2009 und hinterfragt dabei deren ethisches Verhalten im Vergleich zur Realität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die journalistische Ethik, die Rolle von Ethik-Kodizes in den USA, die filmische Repräsentation des Berufsstandes sowie die gesellschaftliche Wahrnehmung von Journalisten.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, ob Journalisten im Film trotz ethisch fragwürdiger Methoden ein positives Selbstbild bewahren und wie dieses Bild mit dem tatsächlichen gesellschaftlichen Ansehen korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor nutzt die hermeneutische Filmanalyse, insbesondere die Figurenanalyse nach dem Modell „Die Uhr der Figur“ von Jens Eder, ergänzt durch Sequenz- und Einstellungsprotokolle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung der Filme „Insider“, „Von Löwen und Lämmern“ und „State of Play“ sowie der Analyse ihrer jeweiligen journalistischen Hauptfiguren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind journalistische Ethik, US-Film, Investigativer Journalismus, Figurenanalyse und das Spannungsfeld zwischen journalistischem Selbstbild und öffentlichem Ansehen.

Wie unterscheidet sich Lowell Bergmans Verhalten in „Insider“ von den ethischen Kodizes?

Obwohl er sich als ethischer „Watchdog“ versteht, nutzt Bergman teils manipulative Methoden und setzt Informanten unter Druck, rechtfertigt dies jedoch mit dem übergeordneten Ziel der Wahrheitssuche.

Welche Bedeutung hat der „First Amendment“-Grundsatz für die Arbeit?

Der „First Amendment“-Grundsatz bildet das rechtliche Fundament für das US-amerikanische Pressewesen und beeinflusst maßgeblich die „Libertarian Theory of the Press“, welche die Autonomie des einzelnen Journalisten betont.

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Details

Title
Journalistische Ethik im US-amerikanischen Film der 90er und 00er Jahre
Subtitle
Eine Figurenanalyse von „Insider“, „Von Löwen und Lämmern“ und „State of Play - Stand der Dinge“
College
University of Leipzig
Author
Markus Gärtner (Author)
Publication Year
2015
Pages
152
Catalog Number
V288307
ISBN (eBook)
9783656888987
ISBN (Book)
9783656888994
Language
German
Tags
journalistische ethik us-amerikanischen film jahre eine figurenanalyse insider löwen lämmern state play stand dinge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Gärtner (Author), 2015, Journalistische Ethik im US-amerikanischen Film der 90er und 00er Jahre, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288307
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