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Behinderung im Alter. Eine Herausforderung?

Titel: Behinderung im Alter. Eine Herausforderung?

Hausarbeit , 2010 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


Zu Beginn möchte ich etwas über meine eigenen Erfahrungen zum Thema Behinderung alter Menschen erzählen. Alles begann im Jahr 2006, als ich mein Freiwilliges Soziales Jahr im Altenheim antrat. Ich hatte mir keinerlei Gedanken gemacht was auf mich zukommen würde. Ich wurde sozusagen „ins kalte Wasser“ geschmissen was den Umgang mit pflegebedürftigen Menschen betraf. Ich musste mich niemals zuvor mit Leid, Behinderung oder gar dem Tod auseinander setzen (Buchka, 2003, S.14, siehe Anhang Bild Nr.1). Ich lernte schnell mich mit einigen Schicksalen abzufinden, Trauer zu bewältigen, mit dem alten Menschen den Tag zu verbringen und sie in ihrem Alltag zu unterstützen. Dies war zum Beispiel Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, beim Waschen, Anziehen, usw. Aber eine alte Dame beschäftigte mich das ganze Jahr über. Sie war Demenzkrank. Nicht nur das sie Dinge wie Haare kämmen oder Zähne putzen nicht durchführen konnte, nicht weil sie es körperlich nicht konnte, sondern weil sie einfach vergessen hatte wie es geht, nein, auch dass sie mich jeden Tag aufs Neue hin kennen lernen musste, dass sie ihre Umgebung niemals wiedererkannte, dass sie viele Dinge aus ihrer Vergangenheit einfach nicht mehr wusste, machte mir klar, diese Frau braucht intensive Unterstützung um mit ihrer Behinderung weiterhin glücklich zu sein. Aber wie konnten ich und das Pflegepersonal das schaffen? Wie sollte ich mit ihr umgehen ohne sie seelisch zu verletzen und ihr wirklich eine Hilfe zu sein?
In dieser Arbeit möchte ich zum Einen ein wenig aufklären über Behinderungen im Alter, sowie die Frage beantworten, wie wir alten Menschen helfen können einen angenehmen Lebensweg zu beschreiten. Denn auch sie verdienen jegliche Würde und Achtung wie junge und gesunde Menschen und ihnen steht in jeder Art und Weise all das zu, was auch uns zu steht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedeutung Behinderung im Alter

3. Ausgewählte Krankheitsbilder

3.1 Demenz und geistige Behinderung

3.2 Down- Syndrom im Alter

4. Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung

4.1 Ziele im Umgang mit alten Menschen mit Behinderung

4.2 Kommunikation

4.3 Freizeitgestaltung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Lebenssituation von Menschen mit geistiger Behinderung im Alter auseinander. Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die besonderen Bedürfnisse dieser Personengruppe zu entwickeln und praxisnahe Ansätze aufzuzeigen, wie eine würdevolle und selbstbestimmte Teilhabe am Leben trotz altersbedingter Einschränkungen und spezifischer Krankheitsbilder gelingen kann.

  • Herausforderungen des Älterwerdens bei geistiger Behinderung
  • Umgang mit spezifischen Krankheitsbildern wie Demenz und Down-Syndrom
  • Bedeutung von Kommunikation und zwischenmenschlichem Respekt
  • Strukturierung der Freizeit zur Förderung der Lebensqualität
  • Erhalt von Selbstbestimmung und Identität in der Betreuung

Auszug aus dem Buch

3.1 Demenz und geistige Behinderung

Es gestaltet sich als äußerst schwierig die Diagnose Demenz bei einer bereits vorhandenen geistigen Behinderung anzustellen. Allerdings darf man diese beiden Begriffe keinesfalls gleich stellen. Der Begriff Demenz stammt von den lateinischen Wörtern „dis“= weg und „mens“= Geist ab und bedeutet „ohne Verstand“ ( hrsg. von der Bundesvereinigung Lebenshilfe, 1999, S.58). Menschen die unter Demenz leiden, sind nicht mehr dazu in der Lage logische Schlüsse zu ziehen und können meist nicht mehr in Zusammenhängen sprechen weshalb sie sich eher in Form von Emotionen, Bewegungen und Musik ausdrücken. Darauf bezogen, sollte man lernen die Menschen so zu akzeptieren wie sie sind, ihre Welt zu verstehen und zu respektieren.

Demenzkranke weisen weitere typische Auffälligkeiten auf. Dazu gehört die Orientierungslosigkeit, Störungen im Bereich der Aufmerksamkeit, des Urteilens, des Handelns, Schreiben und Lesen, uvm. Oft sind die Patienten verwirrt was dann Depressionen oder gar Aggressionen zur Folge haben kann. Darauf sollte man aber keinesfalls bösartig reagieren, denn man muss sich im Klaren sein, dass diese Menschen keinesfalls in der Absicht handeln Schaden anzurichten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung schildert persönliche Erfahrungen der Autorin in der Altenpflege und formuliert das Anliegen, über Behinderung im Alter aufzuklären und Wege für ein würdevolles Altern aufzuzeigen.

2. Bedeutung Behinderung im Alter: Dieses Kapitel definiert Altern als einen komplexen Prozess und thematisiert, dass Menschen mit Behinderung im Alter oft mit zusätzlichen Abbauprozessen und erhöhter Hilfsbedürftigkeit konfrontiert sind.

3. Ausgewählte Krankheitsbilder: Hier werden die spezifischen Problematiken von Demenz und Down-Syndrom im fortgeschrittenen Lebensalter beleuchtet und deren Auswirkungen auf den Pflegealltag diskutiert.

4. Umgang mit Menschen mit geistiger Behinderung: Dieser Abschnitt erörtert pädagogische und pflegerische Ansätze, wobei Kommunikation, Freizeitgestaltung und die Wahrung der Selbstbestimmung im Mittelpunkt stehen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass jeder Mensch eine individuelle Betrachtung erfordert und betont die Wichtigkeit, trotz Behinderung die Würde und Kompetenzen älterer Menschen zu respektieren.

Schlüsselwörter

Behinderung, Altern, geistige Behinderung, Demenz, Down-Syndrom, Altenpflege, Lebensqualität, Selbstbestimmung, Kommunikation, Freizeitgestaltung, Teilhabe, würdevolles Altern, Betreuung, Pflege, Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lebensrealität und den besonderen Herausforderungen von Menschen mit geistiger Behinderung, die das hohe Alter erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Umgang mit Demenz und Down-Syndrom im Alter sowie die Gestaltung einer unterstützenden, respektvollen Pflege- und Lebensumgebung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie alte Menschen mit geistiger Behinderung dabei unterstützt werden können, einen angenehmen Lebensweg bei Wahrung ihrer Würde zu beschreiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der Reflexion praktischer Erfahrungen in der Altenpflege.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung der Alterungsprozesse, die Analyse spezifischer Krankheitsbilder und konkrete Ansätze für die Kommunikation und Freizeitgestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem geistige Behinderung, Altern, Selbstbestimmung, Demenz und Lebensqualität.

Wie unterscheidet sich der Alterungsprozess bei Menschen mit Down-Syndrom?

Der Alterungsprozess setzt bei Menschen mit Down-Syndrom in der Regel früher ein und ist oft mit einem höheren Risiko für Demenz und organische Veränderungen verbunden.

Warum ist die Kommunikation bei Demenzkranken eine besondere Herausforderung?

Da logische Schlüsse und sprachliche Zusammenhänge verloren gehen, muss die Kommunikation vermehrt über Emotionen, Musik und nonverbale Signale erfolgen.

Welche Rolle spielt die Freizeitgestaltung für diese Menschen?

Tagesstrukturierte Angebote und die Wahlmöglichkeit bei Freizeitaktivitäten fördern die Selbstentfaltung, verhindern Isolation und geben nach dem Arbeitsleben eine neue Struktur.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Behinderung im Alter. Eine Herausforderung?
Hochschule
Universität Erfurt
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
12
Katalognummer
V288242
ISBN (eBook)
9783656884576
ISBN (Buch)
9783656884583
Sprache
Deutsch
Schlagworte
behinderung alter eine herausforderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Behinderung im Alter. Eine Herausforderung?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288242
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Leseprobe aus  12  Seiten
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