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Vorstellung des Carbon Disclosure Projects

Title: Vorstellung des Carbon Disclosure Projects

Seminar Paper , 2014 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: B.A. Sachar Kuksin (Author)

Business economics - Controlling

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Summary Excerpt Details

Enorme Schwierigkeiten stehen für die Bevölkerung aller Länder an. Die Lebensgrundlagen sowohl auf der ökologischen, wie auf der ökonomischen Ebene werden bedroht durch sich ständig veränderndes Klima. Der Verbrauch der Ressourcen, wie Öl und Strom, hat Ausmaße angenommen, die es nie zuvor auf der Welt gab. Auch der rasante Anstieg der Rohstoff- und der Energiepreise macht der Menschheit zu schaffen. Die wirtschaftlichen, sozialen und die ökologischen Aspekte haben sich miteinander verbunden bei den großen, globalen Problemen. Die Art und Weise wie die Güter produziert werden, wie die Menschen in dieser Welt mit natürlichen Vorräten umgehen, sind zu einer lebenswichtigen Aufgabe geworden.

Die umweltschädlichen, wirtschaftlich nicht nachhaltigen Handlungen können nicht länger getätigt werden, weil sich die Lage der Umwelt dramatisch verschlechtert hat. Andererseits kann die veränderte Umwelt neue Chancen für mehr Wachstum in der Wirtschaft bedeuten. Immer öfter handeln die Unternehmen sozialverantwortlich. Es wird in weniger umweltschädliche Anlagen investiert, wie die Sonnenenergie und Windenergie. Die Nutzung fossiler Brennelemente und Atomenergie soll der Vergangenheit angehören. Diese Strategien werden in den Unternehmen nach und nach umgesetzt.

Für die Gesellschaft und die Finanzmärkte spielt es eine große Rolle zu wissen, wie die Unternehmen ihre Gewinne erzielen, denn der Trend der Investitionen in umweltschonende Unternehmen nimmt zu. Die Erzielung der Gewinne um jeden Preis gehört der Vergangenheit an. (Gabriel, 2008, S. 9)
Bis in die frühen 1990er hat das Problem des Klimawandels keine entscheidende Rolle bei den Unternehmen gespielt. Doch in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Priorität der Ziele von den Betrieben verschoben. Wenn es früher keine wesentliche Rolle gespielt hat, ob ein Konzern die Umwelt vernachlässigt, so wird diese Angelegenheit immer aktueller.

Ab der zweiten Hälfte der 1990er wurde das Problem der Treibhausgase allmählich bekannter. ( Kolk et al., 2008, S. 720) Es werden neue Industriegruppen geschaffen. Auf der einen Seite wurde der Weltklimarat gegründet, um die Auswirkungen der Erwärmung des Klimas zu beurteilen. Auf der anderen Seite kam es zur Gründung der Global Climate Coalition, deren Ziel es war, staatliche Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen zum Scheitern zu bringen. (Germanwatch, 2000)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Klimawandel und CO2 – Emissionshandel

2.1 Entstehung

2.2 Folgen für die Umwelt

2.3 CO2 Senkung

2.3.1 Emissionshandel

2.3.2 Kyoto Protokoll

2.3.3 Europäisches Emissionshandelssystem

3. Die Vorstellung und Bewertung des Carbon Disclosure Project

3.1 Allgemeines

3.2 Institutionalisierung

3.3 Fragebogen

3.4 Druck der Investoren

3.5 Notwendigkeit des CDP

3.6 Zusammenfassung der Kritikpunkte

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Rolle und Wirkung des Carbon Disclosure Project (CDP) auseinander. Das primäre Ziel besteht darin, die Berichterstattung des CDP sowie dessen Einfluss auf die Klimastrategien von Unternehmen und die Entscheidungsfindung von Investoren zu analysieren und einer kritischen Würdigung zu unterziehen.

  • Grundlagen des Klimawandels und des CO2-Emissionshandels
  • Strukturen und Arbeitsweise des Carbon Disclosure Project
  • Die Institutionalisierung des CDP als politisches und wirtschaftliches Instrument
  • Bedeutung der Datenerhebung durch Fragebögen für Unternehmen und Investoren
  • Kritische Analyse der Transparenz, Vergleichbarkeit und des Druckpotenzials auf Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.2 Institutionalisierung

Die Institutionalisierung beschreibt das Erschaffen einer Organisation, um einem gewissen Ziel nachzukommen. (Academic, 2014)

Das CDP ist eine Form des institutionellen Unternehmertums, denn in diesem Projekt werden Angelegenheiten sowohl politischer und wirtschaftlicher Akteure, als auch der NGOs vertreten und miteinander in Einklang gebracht. Macht und Interessen der am Projekt beteiligten Partner sind als politischer Prozess anzusehen. (Maguire et al., 2004, S. 658)

Die Institutionalisierung des CDP ist insofern ein politisches Projekt, weil es die Strukturen der Unternehmensführung ändert. Wenn bei der klassischen Leitung keine bzw. wenig Aufmerksamkeit der Umwelt geschenkt wird, so lenkt die Institutionalisierung des CDP das Interesse auf das nachhaltige, ökologische Wirtschaften. Die Umwelt NGOs, wie WWF, haben ihren Teil zur Entwicklung dieser Absicht beigetragen und die Legitimität der Umweltziele erhöht. Nach und nach kommt es zur Modifikation der Unternehmensführung und zum Aufrütteln des Bewusstseins des Managements in Richtung des schonenden Umgangs mit der Umwelt. Obwohl das CDP beim Erreichen der Umweltziele von einer Doppelsieg-Strategie für die Natur und für die Unternehmen spricht, kann man davon ausgehen, dass traditionell orientierte Unternehmensführungen sich vom CDP bedroht und in ihrer Marktposition geschwächt fühlen, es als Eingriff in ihre Autonomie und Managerautorität empfinden. (McAdam und Scott, 2005, S. 4-ff. )

Die Durchsetzung der Umweltziele auf gesetzlicher Ebene erscheint als äußerst schwierig. Die Investor Network on Climate Risk, eine kleinere US-amerikanische Investor Initiative zur Verbesserung der Natur, hat versucht, ihre Ziele auf staatlicher Ebene durchzusetzen und die Offenlegung der Kohlenstoffberichte als Gesetz zu verankern, scheiterte aber aufgrund der mangelnden Unterstützung vonseiten der Unternehmen, weil das Bewusstsein für die Umwelt noch nicht da ist. Die Einsicht, mit den Ressourcen schonender umzugehen, fehlt vielen Firmen. Die Berichterstattung von Carbon Disclosure wird als Bekräftigung angesehen, wonach der Emissionshandel zur Verbesserung der Umweltsituation führen soll. Die Beiträge der Unternehmen zur Umwelt führen wiederum zu ihrer besseren finanziellen Performance, so die Argumentation des CDP und INCR. (Kolk et al., 2008, S. 726)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Es wird die Relevanz des Klimawandels für Unternehmen sowie die Motivation hinter der Entstehung des Carbon Disclosure Project erläutert.

2. Klimawandel und CO2 – Emissionshandel: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen des Klimawandels, seine ökologischen Folgen und die politischen Instrumente zur Emissionssenkung, wie das Kyoto-Protokoll und das EU-EHS.

3. Die Vorstellung und Bewertung des Carbon Disclosure Project: Hier werden die Struktur, die Programme, die Institutionalisierung, die Methodik der Datenerhebung sowie der Einfluss des CDP auf Unternehmen und Investoren detailliert untersucht und kritisch bewertet.

4. Fazit: Die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit werden zusammengefasst und das Carbon Disclosure Project als wichtiges, wenn auch kritisch zu betrachtendes, Instrument der Klimatransparenz eingeordnet.

Schlüsselwörter

Carbon Disclosure Project, CDP, Klimawandel, Treibhausgasemissionen, Emissionshandel, Nachhaltigkeit, Investoren, Unternehmensführung, Institutionalisierung, CO2-Zertifikate, Umweltpolitik, Unternehmensberichterstattung, Transparenz, Klimastrategie, CSR.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Carbon Disclosure Project (CDP) als internationales Instrument, das klimabezogene Daten von Unternehmen sammelt und für Investoren sowie die Öffentlichkeit transparent macht.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind der globale Klimawandel, der Emissionshandel als umweltpolitisches Instrument und die Rolle des CDP bei der Offenlegung unternehmerischer Umweltdaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Berichterstattung über das CDP einer kritischen Bewertung zu unterziehen, insbesondere hinsichtlich der Wirksamkeit der Datenerhebung und des Einflusses auf das Management von Unternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, Berichten des CDP und verschiedenen Studien zur Klimapolitik und Unternehmenssteuerung basiert.

Welche Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Institution CDP, ihre Institutionalisierung, die Methodik der Fragebögen, den Einfluss von Investorendruck und die kritische Reflektion der Datenqualität und Anreizstrukturen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentral sind Begriffe wie Klimawandel, Emissionshandel, Treibhausgasemissionen, institutionelles Unternehmertum und Transparenz.

Was ist die „Wall of Shame“ im Kontext der CDP-Historie?

Es war eine von 2004 bis 2007 genutzte Liste des CDP, auf der Unternehmen öffentlich genannt wurden, die den Fragebogen nicht unterzeichneten, was als Druckmittel diente, aber auch kritisch hinterfragt wird.

Inwiefern ist das CDP laut der Arbeit als „politisches Projekt“ zu verstehen?

Das CDP wird als Form des institutionellen Unternehmertums angesehen, das durch die Einflussnahme auf Unternehmensstrukturen und die Legitimation von Umweltzielen politische Prozesse auf Unternehmensebene initiiert.

Wie bewertet die Arbeit die Datenqualität des CDP?

Die Arbeit weist kritisch darauf hin, dass die Angaben der Unternehmen durch das CDP nicht auf ihre Richtigkeit geprüft werden, was das Risiko von Selbstdarstellungen und mangelnder Vergleichbarkeit birgt.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Vorstellung des Carbon Disclosure Projects
College
University of Hamburg
Grade
1,7
Author
B.A. Sachar Kuksin (Author)
Publication Year
2014
Pages
20
Catalog Number
V288097
ISBN (eBook)
9783656884552
ISBN (Book)
9783656884569
Language
German
Tags
Controlling CDP Carbon Disclosure Project Nachhaltigkeitsberichterstattung CO2 Emissionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
B.A. Sachar Kuksin (Author), 2014, Vorstellung des Carbon Disclosure Projects, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/288097
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