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The Attentional Blink. Eine Studie über das Auftreten des Aufmerksamkeitsblinzelns

Replikation im Rahmen des Experimentalpraktikums

Title: The Attentional Blink. Eine Studie über das Auftreten des Aufmerksamkeitsblinzelns

Term Paper , 2014 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Diagnostics

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Summary Excerpt Details

In dieser Studie wird der Attentional Blink repliziert. 104 Versuchspersonen sollten in einer schnellen aufeinanderfolgenden visuellen Präsentation von Buchstaben einen teilweise definierten Buchstaben (Target) identifizieren und dann die An- oder Abwesenheit eines vollständig definierten Buchstaben (Probe) bestimmen. Die Psychologiestudenten führten die Versuchsreihe in Räumen der Universität durch, in denen mehrere Computer zur Verfügung standen. Die übrigen Teilnehmer nahmen einzeln in ruhiger, häuslicher Umgebung an der Versuchsreihe teil. Insgesamt gab es zehn Versuchsleiter.
Das Experiment wurde zur Überprüfung der Deutlichkeit der Instruktionen in Probedurchgängen mit freiwilligen Testpersonen, die hinterher nicht mehr am fertigen Experiment teilnahmen, getestet. Zusätzlich konnten durch zahlreiche Selbstversuche auch technische Probleme ausgeschlossen werden. Das Experiment wurde aus ökonomischen Gründen zusammen mit drei anderen Experimenten zu einer Versuchsreihe zusammengefügt. Für die Programmierung wurde Inquisit 3 verwendet. Die Durchführung der Untersuchung erfolgte also vollständig computergestützt. Zunächst wurden in einem kurzen Fragebogen demographische Daten erhoben. Danach folgte in der insgesamt vierteiligen Versuchsreihe an zweiter Stelle der Attentional Blink. Dieser Teil der Versuchsreihe nahm etwa 15 Minuten in Anspruch. Wie bei der Untersuchung von Raymond et al. (1992) wurde ein experimentelles Versuchsdesign mit Messwiederholungen benutzt. Jede Versuchsperson wurde auf jeder Position des Probes getestet.
Während Targets korrekt identifiziert wurden, wurden Probes nur mangelhaft entdeckt, wenn sie während eines 300 ms-Intervalls unmittelbar nach dem Target präsentiert wurden. Nach diesem Intervall präsentierte Probes, wurden korrekt entdeckt. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Targetidentifikation nach etwa 100 ms abgeschlossen ist und der Attentional Blink deshalb ohne Verzögerung auftritt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Theorie

1.1 Hypothesen.

2. Methoden

2.1 Versuchspersonen.

2.2 Versuchsablauf.

2.3 Versuchsaufbau.

3. Ergebnisse

4. Diskussion

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Replikation des Attentional-Blink-Phänomens unter angepassten zeitlichen Bedingungen. Die Forschungsfrage untersucht, inwieweit die Identifikation eines primären Zielreizes (Target) die korrekte Erkennung eines darauf folgenden zweiten Zielreizes (Probe) in einer schnellen visuellen Sequenz beeinträchtigt, insbesondere unter Berücksichtigung modifizierter Interstimulusintervalle.

  • Phänomenologie des Attentional Blinks in der RSVP-Aufgabe
  • Einfluss der seriellen Position des Probes auf die Erkennungsleistung
  • Analyse von Identifikationsfehlern (Pretarget- und Posttarget-Fehler)
  • Kritische Evaluation methodischer Variablen wie Zeitabstände und Stichprobenheterogenität

Auszug aus dem Buch

1. Theorie

In vier Experimenten untersuchten Raymond, Shapiro & Arnell (1992) das Phänomen des Attentional Blinks. Mit Attentional Blink, im Deutschen auch Aufmerksamkeitsblinzeln genannt, wird ein sehr kurzes Aufmerksamkeitsdefizit bezeichnet, welches bei RSVP-Aufgaben (Rapid Serial Visual Presentation) auftritt. Hierunter versteht man eine schnell aufeinanderfolgende visuelle Präsentation von Stimuli, die stets an der gleichen räumlichen Stelle auftauchen. Es wird von der Annahme ausgegangen, dass direkt nach der Präsentation eines primären Reizes, keine weiteren Reize verarbeitet werden können. Dieses Phänomen ist auch unter dem Namen Refraktärperiode bekannt. Diese Refraktärperiode ist umso länger, je kürzer der Zeitabstand zwischen den beiden präsentierten Reizen ist.

In ihrem zweiten Experiment verwendeten Raymond et al. (1992) im Durchschnitt 20 schwarze Buchstaben, die im Abstand von 90 ms an der jeweils gleichen Stelle eines Bildschirms hintereinander auftauchten. Die nicht zu identifizierenden Stimuli werden als Distraktoren bezeichnet. Zielreize besitzen mindestens ein Differenzierungsmerkmal, wie zum Beispiel eine andere Farbe, oder gehören einer anderen Kategorie als die anderen Stimuli an (Harris, Benito & Dux, 2010). In der Experimentalbedingung sollte ein erster Zielreiz (Target), bei dem es sich um einen in eine Sequenz eingebetteten weißen Buchstaben handelte, identifiziert werden. Ein zweiter Zielreiz (Probe), ein schwarzes „X“, wurde an einer variablen seriellen Position nach dem Target präsentiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theorie: Definition des Attentional Blinks als Aufmerksamkeitsdefizit bei RSVP-Aufgaben sowie Herleitung der Untersuchungshypothesen basierend auf dem Modell von Raymond et al. (1992).

1.1 Hypothesen: Konkretisierung der erwarteten Effekte hinsichtlich der Erkennungsleistung an verschiedenen Positionen sowie der Häufigkeit von Identifikationsfehlern.

2. Methoden: Beschreibung der Stichprobenzusammensetzung (N=104) und des experimentellen Versuchsdesigns inklusive der computergestützten Programmierung.

2.1 Versuchspersonen: Darstellung der demographischen Daten der Probanden, bestehend aus Psychologiestudenten und weiteren Teilnehmern.

2.2 Versuchsablauf: Erläuterung der experimentellen Rahmenbedingungen und der Implementierung mittels Inquisit 3.

2.3 Versuchsaufbau: Detaillierte Darstellung der 100 Durchgänge, der Stimuluspräsentation mit 100 ms Intervallen und der Instruktionen für die Probanden.

3. Ergebnisse: Statistische Auswertung der Erkennungsleistung mittels ANOVA und deskriptive Analyse der aufgetretenen Identifikationsfehler.

4. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Vergleich zur Originalstudie, Reflexion der methodischen Limitationen und Diskussion theoretischer Erklärungsansätze.

Schlüsselwörter

Attentional Blink, Aufmerksamkeitsblinzeln, RSVP-Aufgabe, Rapid Serial Visual Presentation, Zielreiz, Target, Probe, Refraktärperiode, Identifikationsleistung, Posttarget Fehler, Pretarget Fehler, visuelle Aufmerksamkeit, experimentelle Psychologie, Messwiederholung, Wahrnehmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit repliziert ein psychologisches Experiment zur visuellen Aufmerksamkeit, das den sogenannten "Attentional Blink" untersucht – ein Phänomen, bei dem die Wahrnehmung eines zweiten Zielreizes unmittelbar nach einem ersten Zielreiz beeinträchtigt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind selektive Aufmerksamkeit, visuelle Informationsverarbeitung in schnellen Sequenzen sowie die Fehleranfälligkeit bei der Identifikation von Stimuli.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Replikation der Raymond et al. (1992) Untersuchung, wobei geprüft wird, ob durch eine Erhöhung der zeitlichen Abstände zwischen den Stimuli die Fehlerraten und der Attentional Blink beeinflusst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine experimentelle Studie mit Messwiederholungen, bei der 104 Probanden eine RSVP-Aufgabe bearbeiteten, wobei die Erkennungsleistung statistisch mittels ANOVA ausgewertet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Umsetzung (Versuchspersonen, Ablauf, Aufbau), die Darstellung der Ergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Daten im Kontext früherer Forschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Attentional Blink, RSVP, Zielreiz, visuelle Aufmerksamkeit, Refraktärperiode und Identifikationsfehler.

Warum wurde der zeitliche Abstand der Buchstaben verändert?

Der zeitliche Abstand wurde von 90 ms auf 100 ms erhöht, um die Identifikation des Targets zu erleichtern und die Auftretenswahrscheinlichkeit von sogenannten Posttarget-Fehlern zu minimieren.

Wie lautet die Schlussfolgerung zur Existenz des Attentional Blinks?

Die Replikation bestätigt, dass der Attentional Blink auch unter den veränderten zeitlichen Bedingungen für etwa 300 ms auftritt, womit das Replikationsziel als erfolgreich angesehen werden kann.

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Details

Title
The Attentional Blink. Eine Studie über das Auftreten des Aufmerksamkeitsblinzelns
Subtitle
Replikation im Rahmen des Experimentalpraktikums
College
University of Wuppertal
Course
Experimentalpraktikum
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
18
Catalog Number
V287967
ISBN (eBook)
9783656884040
ISBN (Book)
9783656884057
Language
German
Tags
Expra Experimentalpraktikum Attentional Blink
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, The Attentional Blink. Eine Studie über das Auftreten des Aufmerksamkeitsblinzelns, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/287967
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