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Mehr Proteine für mehr Gesundheit und weniger Übergewicht?

Alles über Eiweiß, Eiweiße, Protein und Proteine

Titel: Mehr Proteine für mehr Gesundheit und weniger Übergewicht?

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2014 , 19 Seiten

Autor:in: Sven-David Müller (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Vergleich zu Kohlenhydraten und Fetten führen Proteine, die umgangssprachlich als Eiweiße bezeichnet werden, ein Schattendasein in der öffentlichen Wahrnehmung und auch in der Ernährungsmedizin. Insbesondere in der Prophylaxe und Therapie von Übergewicht und Adipositas kommen Proteine praktisch nicht vor. Die Zufuhr-Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. wird praktisch von allen Menschen in Deutschland eingehalten. Aber reichen 0,8 Gramm Eiweiß pro Körperkilogramm tatsächlich aus? Und ist es gefährlich, mehr Eiweiß zuzuführen? Gerade in der Diätdiskussion geht es praktisch immer um Low- oder High Carb oder Fat. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass gerade den Proteinen in der Gesunderhaltung und der Beeinflussung des Körpergewichts eine große Bedeutung zukommt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Funktionen der Eiweiße

3. Eiweißbausteine (Aminosäuren)

4. Unentbehrliche Aminosäuren = lebenswichtige Eiweißbausteine

5. Die biologische Wertigkeit

6. Bioverfügbarkeit von Eiweißen

7. Verwendung der Aminosäuren im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel

8. Ernährungsempfehlungen für die Eiweißaufnahme

8.1 IST-Zufuhr

8.2 Eiweißbedarf

9. Eiweiß-Mangelerscheinungen

9.1 Häufigkeit

9.2 Ursachen

10. Eiweiß bei Übergewicht

Zielsetzung & Themen der Publikation

Diese Arbeit untersucht die zentrale Rolle von Proteinen für die menschliche Gesundheit, insbesondere im Hinblick auf die Prävention und Behandlung von Übergewicht und Adipositas. Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum eine proteinbewusste Ernährung essenziell ist, wie der Eiweißbedarf optimal gedeckt werden kann und warum klassische Crash-Diäten langfristig zu einem Muskelabbau und dem Jojo-Effekt führen.

  • Biologische Bedeutung und Funktionen der Eiweiße im menschlichen Organismus
  • Die Rolle der Aminosäurezusammensetzung und biologischen Wertigkeit
  • Differenzierung zwischen unentbehrlichen und entbehrlichen Aminosäuren
  • Praktische Ernährungsempfehlungen zur bedarfsgerechten Proteinaufnahme
  • Zusammenhang zwischen Proteinzufuhr, Muskelstoffwechsel und Gewichtsreduktion

Auszug aus dem Buch

Eiweiß bei Übergewicht

Studien zeigen, dass Proteine in der Lage sind, einen wichtigen Effekt beim Abbau von Übergewicht darzustellen und den Jojo-Effekt zu verhindern. Zusammenfassend kann aus der aktuellen Studienlage abgeleitet werden, dass die optimale Reduktionskost relativ eiweißreich ist, reichlich Ballaststoffe enthält, einen niedrigen glykämischen Index und eine niedrige glykämische Ladung aufweist und ausreichend ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren (auch Omega-3-Fettsäuren) liefert. Der Gehalt an Zucker und gesättigten Fettsäuren ist möglichst gering.

Grundsätzlich sind Crash-Diäten nicht sinnvoll. Zu den Crashdiäten gehören beispielsweise Fasten, Nulldiät, Saftfasten oder das sogenannte Heilfasten. Aber auch einseitige Ernährungsformen wie Eierdiät und Co. sind klassische Crashdiäten. Sie schädigen direkt die Gesundheit und lassen nach Beendigung das Gewicht auf der Waage schneller wieder steigen als sie die Pfunde purzeln ließen. Schuld hieran ist in erster Linie die oft niedrige Eiweißaufnahme während der Diät. Fasten ist der direkte Weg in den Jojo-Effekt. Damit fördert Fasten langfristig die Gewichtszunahme und die Entstehung und Ausprägung von Cellulite. Fasten ist aus ernährungsmedizinischer Sicht grundsätzlich völlig abzulehnen.

Zur Gewichtsreduktion – exakter Abbau von Körperfett – ist es wichtig, ausreichend Protein zuzuführen. Proteine sättigen extrem gut, erhöhen die Insulinausschüttung nicht, erhöhen den Energieverbrauch und schützen die Muskulatur. Damit machen Proteine eine Gewichtsreduktion leichter. Zudem zeigen aktuelle Studien, dass sie vor dem Jojo-Effekt schützen können. Unsere Muskulatur verbrennt einen Großteil der aufgenommenen Kalorien. Überschüssige Energie wird als Fett im Fettgewebe – genauer den Adipozyten – abgelagert. Da zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen eine tägliche Mindestmenge an Eiweiß erforderlich ist, holt sich der Körper dieses vor allem aus den Muskeln. Der Verlust des stoffwechselaktiven Gewebes lässt zwar das Gewicht auf der Waage schnell sinken. Bei der Rückkehr zu den alten Essgewohnheiten fehlt dieser Muskelanteil zusätzlich für die Energieverwertung. Die Folge ist der berüchtigte Jojo-Effekt, da der Körper nun noch mehr überschüssige Energie im Fettgewebe speichert.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert das bisherige Schattendasein von Proteinen in der Ernährungsmedizin und unterstreicht deren unterschätzte Bedeutung für die Gesunderhaltung und Gewichtsregulation.

Funktionen der Eiweiße: Hier werden die vielfältigen lebensnotwendigen Aufgaben von Proteinen als Enzyme, Hormone, Strukturproteine und Energiebereitsteller detailliert dargestellt.

Eiweißbausteine (Aminosäuren): Dieses Kapitel beschreibt den chemischen Aufbau von Proteinen aus Aminosäuren und die Bedeutung der verschiedenen Peptidketten.

Unentbehrliche Aminosäuren = lebenswichtige Eiweißbausteine: Es wird erläutert, welche der 20 Aminosäuren der Körper nicht selbst herstellen kann und warum diese für die Zufuhr essenziell sind.

Die biologische Wertigkeit: Dieses Kapitel erklärt das Maß der Effizienz, mit der Nahrungsprotein in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden kann, und wie Mischkost diesen Wert optimiert.

Bioverfügbarkeit von Eiweißen: Hier wird der Einfluss von Verarbeitungsprozessen auf die tatsächliche Aufnahme und Verwertbarkeit von Aminosäuren im menschlichen Blutkreislauf thematisiert.

Verwendung der Aminosäuren im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel: Das Kapitel beleuchtet, wie der Körper Aminosäuren zur Energiegewinnung und Glukoneogenese nutzt, insbesondere bei Mangelerscheinungen.

Ernährungsempfehlungen für die Eiweißaufnahme: Hier werden der Ist-Zustand der Eiweißzufuhr sowie der physiologische Bedarf für verschiedene Lebensphasen und Aktivitätslevel analysiert.

Eiweiß-Mangelerscheinungen: Dieses Kapitel analysiert die Ursachen und Auswirkungen von Mangelernährung, insbesondere in Entwicklungsländern, sowie die Symptomatik von Proteinmangel.

Eiweiß bei Übergewicht: Den Abschluss bildet die wissenschaftliche Begründung, warum eine eiweißreiche Ernährung entscheidend für einen nachhaltigen Gewichtsverlust und die Vermeidung des Jojo-Effekts ist.

Schlüsselwörter

Proteine, Eiweiß, Aminosäuren, Biologische Wertigkeit, Bioverfügbarkeit, Stoffwechsel, Gewichtsreduktion, Adipositas, Jojo-Effekt, essentielle Aminosäuren, Muskelaufbau, Ernährungsempfehlungen, Stickstoffbilanz, Proteinstoffwechsel, Glukoneogenese.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Publikation beleuchtet die physiologische Bedeutung von Proteinen für den menschlichen Organismus und korrigiert die verbreitete Vernachlässigung von Eiweiß in der modernen Ernährungsberatung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt biochemische Grundlagen, die Bewertung von Proteinqualität, den tatsächlichen Bedarf in verschiedenen Lebenssituationen sowie die präventive Rolle von Eiweiß bei Adipositas ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Lesern aufzuzeigen, wie eine ausreichende und hochwertige Proteinzufuhr eine gesunde Gewichtsabnahme unterstützt und schädliche Crash-Diäten sowie den damit verbundenen Jojo-Effekt verhindert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Synthese aktueller wissenschaftlicher Studien zur Ernährungswissenschaft sowie auf offizielle Referenzwerte von Institutionen wie der DGE und der FAO/WHO.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die biochemischen Grundlagen der Aminosäuren, die Qualitätsmerkmale von Eiweißquellen und die praktischen Anforderungen an eine bedarfsdeckende, gesunde Ernährung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die biologische Wertigkeit, essentielle Aminosäuren, Protein-Stoffwechsel und die Bedeutung einer eiweißreichen Reduktionsdiät.

Warum sind Crash-Diäten laut dem Autor abzulehnen?

Weil sie oft mit einer zu niedrigen Eiweißzufuhr einhergehen, die zum Verlust stoffwechselaktiver Muskelmasse führt und somit langfristig das Risiko für einen Jojo-Effekt drastisch erhöht.

Wie lässt sich die biologische Wertigkeit durch Kombination verbessern?

Durch die Mischung verschiedener pflanzlicher und tierischer Eiweißquellen (z.B. Kartoffeln und Ei) können sich die limitierenden Aminosäuren gegenseitig ergänzen und die Gesamtwertigkeit erheblich steigern.

Ist eine rein vegane Ernährung zur Deckung des Proteinbedarfs möglich?

Grundsätzlich ja, solange die Kombination der Lebensmittel sorgfältig gewählt wird, um alle unentbehrlichen Aminosäuren in ausreichender Menge zu liefern; allerdings ist dies bei Kleinkindern in der Regel kritisch zu betrachten.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mehr Proteine für mehr Gesundheit und weniger Übergewicht?
Untertitel
Alles über Eiweiß, Eiweiße, Protein und Proteine
Autor
Sven-David Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V287287
ISBN (eBook)
9783656874881
ISBN (Buch)
9783656874898
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Abnehmen Schlank Kalorien Slimming Muskelfood Sven-David Müller Diät Eiweiß Eiweiße Protein Proteine Einfach abnehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven-David Müller (Autor:in), 2014, Mehr Proteine für mehr Gesundheit und weniger Übergewicht?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/287287
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Leseprobe aus  19  Seiten
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