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Der Soziale Raum. Eine Stadtteilbegehung in Meerane

Wohngebiet „Oststraße/Remser Weg“

Title: Der Soziale Raum. Eine Stadtteilbegehung in Meerane

Seminar Paper , 2013 , 28 Pages , Grade: 1,6

Autor:in: Bachelor of Arts Sebastian Reichenbach (Author)

Sociology - Habitation and Urban Sociology

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Der Raum als eine grundlegende Dimension von Handeln, Verhalten und Normen fanden innerhalb der Sozialwissenschaften über eine lange Zeit nur wenig Berücksichtigung. Vielmehr wurde ‚Raum‘ als das Territorium oder Umgebung im geographischen Sinne für das soziale Miteinander betrachtet. Erst über das Handeln eines Individuums wird ein Territorium so zu einem sozialen Raum, da menschliches Handeln immer räumlich stattfindet. Raum ist also nicht einfach da, sondern von Menschen gemacht und demnach auch nicht ohne seine sozialen Kontexte denkbar. So gesehen ist der Mensch selbst Ausgangspunkt für Räumlichkeit. Nach Kessl und Reutlinger jedoch muss die Begrifflichkeit des Raumes ergänzt werden. Dies liegt daran begründet, dass der Begriff „Raum“ selbst bereits eine gewisse verfestigte Struktur aufweist, während der Begriff Sozialraum wiederum Platz für menschliche „Interaktionen“ lässt.

Bewegt sich ein Mensch im Raum, so hat das auch gleichzeitig immer Auswirkungen auf andere Menschen. So sei, nach Früchtel, der Mensch „ohne seinen sozialen Kon-text“ nicht denk- und vorstellbar (vgl. Budde / Cyprian / Früchtel, 2007, S. 199). Dieser Gedanke trägt auch der Vorstellung Rechnung, dass in Raumkonzepten heutzutage mehr von relativen Räumen gesprochen wird. Räume werden durch Menschen gestal-tet und sind in ihrer Prägung vom Menschen abhängig. Im Gegensatz dazu würde eine absolute Raumvorstellung stehen, die davon ausgeht, dass der Raum als feste unabänderbare Struktur vorhanden ist (vgl. Web 06).

Um soziale Räume zu verstehen und kennen zu lernen, bedient sich die Wissenschaft des Konzeptes der Sozialraumorientierung. Sie weist darauf hin, dass menschliches Handeln vorhanden sein muss und zielt weniger auf die Veränderung von Menschen, als auf die konkrete Verbesserung der Rahmenbedingungen wie zum Beispiel, die Lebensbedingungen der Wohnbevölkerung eines Stadtteiles oder Wohngebiets ab.

1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen
2.1 Sozialer Raum
2.1 Sozialraumorientierung
3. Stadteilbegehung als eine Methode der Sozialraumorientierung
4. Der soziale Raum – Wohngebiet Oststraße/Remser Weg
4.1 Strukturdaten
4.2 Persönliche Eindrücke der Stadtteilbegehung
4 Zusammenfassung

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1 Sozialer Raum

2.2 Sozialraumorientierung

3. Stadteilbegehung als eine Methode der Sozialraumorientierung

4. Der soziale Raum – Wohngebiet „Oststraße“ / “Remser Weg“

4.1 Strukturdaten

4.2 Persönliche Eindrücke der Stadtteilbegehung

5. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit setzt sich zum Ziel, das Konzept der Sozialraumorientierung theoretisch zu erläutern und dessen praktische Anwendung durch eine Stadtteilbegehung zu demonstrieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch ein qualitatives Beobachtungsverfahren ein realistisches Bild über die Lebensbedingungen und die Infrastruktur eines spezifischen Wohngebiets gewonnen werden kann, um daraus Ansätze für die Soziale Arbeit abzuleiten.

  • Theoretische Fundierung des Begriffs „Sozialer Raum“
  • Methodik der Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit
  • Durchführung und Auswertung einer praktischen Stadtteilbegehung
  • Analyse von Wohnraumsituation, Infrastruktur und demografischen Gegebenheiten
  • Identifikation von Ressourcen und Problemlagen im Quartier

Auszug aus dem Buch

4.2 Persönliche Eindrücke der Stadtteilbegehung

Die Sonne stand tief an diesem Dienstag, als ich mich zu meiner Stadtteilbegehung in das Wohngebiet „Oststraße“ / „Remser Weg“ aufmachte. Als Hilfsmittel bediente ich mich einer Fotokamera und Schreibzeug. Es galt, unabhängig von strukturellen Daten, meinen ganz individuellen Eindruck des Wohngebietes zu beschreiben.

Der Zugang zum ehemaligen Plattenneubauwohngebiet führt mich zunächst in den belebteren Teil der Oststraße. Eine Zufahrtsstraße mit vielen Altbauten und einigen wenigen Geschäften. Umso weiter mich mein Weg entlang der Oststraße in Richtung des eigentlichen Wohngebietes führte, nahm die Anzahl der gewerblichen Objekte rapide ab. Im ehemaligen Neubauwohngebiet angekommen, war ich zunächst erstaunt. Auf mich wirkte das Betreten des Wohngebietes, wie der Eintritt in eine „andere Welt“. Fern ab von sanierten Altbauten, belebten Straßen und einer ausgeprägten Infrastruktur, begrüßt den Beobachter ein durch Graffiti gestalteten, einstöckiger Betonwürfel.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die theoretische Bedeutung des Raumes als grundlegende Dimension sozialen Handelns ein und stellt die Relevanz der Sozialraumorientierung für die Soziale Arbeit dar.

2. Begriffsdefinitionen: Hier werden die zentralen Begriffe "Sozialer Raum" als konstruiertes Ergebnis menschlicher Interaktion und "Sozialraumorientierung" als professionelles Handlungsmodell definiert und theoretisch hergeleitet.

3. Stadteilbegehung als eine Methode der Sozialraumorientierung: Das Kapitel erläutert die Methodik der Stadtteilbegehung als Beobachtungsverfahren, um abseits rein statistischer Daten ein atmosphärisches und lebensweltliches Verständnis von Sozialräumen zu entwickeln.

4. Der soziale Raum – Wohngebiet „Oststraße“ / “Remser Weg“: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Erkenntnisse mit einem Praxisbeispiel in der Stadt Meerane, wobei Strukturdaten analysiert und durch die subjektiven Eindrücke des Autors ergänzt werden.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei die Bedeutung der Stadtteilbegehung als Werkzeug zur Überwindung einseitiger Sichtweisen auf Wohngebiete nochmals hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Sozialer Raum, Sozialraumorientierung, Stadtteilbegehung, Lebensweltanalyse, Quartiersentwicklung, Soziale Arbeit, Demografischer Wandel, Stadtplanung, Gemeinwesenarbeit, Beobachtungsverfahren, Wohngebiet, Infrastruktur, Jugendliche, Senioren, Ressourcenorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung des sozialen Raums für die Soziale Arbeit und der praktischen Anwendung von Methoden zur Erkundung von Lebenswelten in einem spezifischen Wohngebiet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition von Sozialraum, die Methode der Sozialraumorientierung, die Durchführung einer Stadtteilbegehung sowie die Analyse demografischer und infrastruktureller Gegebenheiten eines ehemaligen Plattenbaustandortes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein präzises sozialräumliches Verständnis zu entwickeln und zu zeigen, wie Fachkräfte durch Stadtteilbegehungen ein realitätsnahes Bild von den Bedürfnissen und Potenzialen eines Quartiers gewinnen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der strukturierten Stadtteilbegehung als qualitatives Beobachtungsverfahren, ergänzt durch die Auswertung statistischer Strukturdaten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine methodische Einführung in die Stadtteilbegehung sowie die konkrete Anwendung dieser Methode auf das Wohngebiet „Oststraße/Remser Weg“ in Meerane.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sozialraumorientierung, Stadtteilbegehung, Gemeinwesenarbeit und Lebensweltanalyse charakterisiert.

Wie beeinflusst die Altersstruktur das Wohngebiet „Oststraße“?

Da der Großteil der Bevölkerung über 60 Jahre alt ist, dominieren Angebote für ältere Menschen wie Tagespflegeeinrichtungen, während die Abwanderung jüngerer Menschen eine Herausforderung für die zukünftige Attraktivität des Wohngebiets darstellt.

Welche Rolle spielt das Jugendcafé in diesem Sozialraum?

Das Jugendcafé dient als zentrale Anlaufstelle für Jugendliche und beherbergt zudem die mobile Jugendarbeit, wodurch es eine essenzielle Rolle in der lokalen Infrastruktur und Vernetzung einnimmt.

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Details

Title
Der Soziale Raum. Eine Stadtteilbegehung in Meerane
Subtitle
Wohngebiet „Oststraße/Remser Weg“
Grade
1,6
Author
Bachelor of Arts Sebastian Reichenbach (Author)
Publication Year
2013
Pages
28
Catalog Number
V286037
ISBN (eBook)
9783656862222
ISBN (Book)
9783656862239
Language
German
Tags
Gemeinwesenarbeit Sozialraum Sozialarbeit Stadtteilarbeit Sozialraumorientierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Sebastian Reichenbach (Author), 2013, Der Soziale Raum. Eine Stadtteilbegehung in Meerane, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/286037
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