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Wenn Berater sich selbst beraten. Die Bedeutung von Nicht-formalisierter Intervision im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)

Titel: Wenn Berater sich selbst beraten. Die Bedeutung von Nicht-formalisierter Intervision im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)

Studienarbeit , 2014 , 38 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Barbara Wunder (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Intervision. Für viele Personen, egal ob im sozialen Bereich tätig oder nicht, kann dieser Begriff und diese Methode oftmals ein Fragezeichen darstellen. Eigentlich schade, denn Intervision kann im professionellen Alltag vieles erleichtern. Sei es zum einen ein Problem zu lösen oder zum anderen ein Problem zu verstehen und dieses aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Oft geschieht Intervision auch nebenbei, bei einer Tasse Kaffee oder auf dem Weg zur gemeinsamen Mittagspause in Form eines lockeren Gesprächs. Dies wird häufig als „Tratsch“ abgetan und für andere Mitarbeiter ist es oftmals nicht ersichtlich, wie hilfreich ein solches Gespräch sein kann.

Intervision, auch kollegiale Beratung genannt, stellt eine Methode der Selbsthilfe für Personen in so genannten Helferberufen dar. Intervision als Selbsthilfe kann in diesem Zusammenhang bedeuten, einen Beitrag zur eigenen Psychohygiene zu leisten oder berufliche Problemstellungen zu lösen. Bei der Intervision kommt es aber auch vor allem darauf an, ein Problem für sich verarbeiten zu können. Gerade in sozialpädagogischen Berufen haben die MitarbeiterInnen täglich mit Problemen und deren Lösungen zu tun. Aber eine adäquate Lösung zu finden ist manchmal nicht leicht, kann sehr oft die Mitarbeit der KollegInnen erfordern und auch die MitarbeiterInnen selbst herausfordern. Viele soziale Einrichtungen arbeiten schon mit der Methode der Intervision um Probleme zu lösen, die eigene Sichtweise zu reflektieren und dadurch zu erweitern. Dabei kann man in zwei unterschiedliche Arten von Intervision unterscheiden: Die „Formalisierte“ und die „Nicht- formalisierte“ Form. Bei der Formalisierten Intervision gibt es genaue Vorgaben, Abläufe und Prinzipien. Dagegen läuft die Nicht- formalisierte Intervision eher spontan im Alltag ab, als fall- und problemorientiertes Gespräch unter Kollegen und Kolleginnen.

Zur Nicht- formalisierten Art von Intervision gibt es bisher kaum Veröffentlichungen oder Handlungsleitlinien, obwohl diese Gesprächsmethode in der einen oder anderen Form schon länger besteht und in vielen sozialen Einrichtungen unbewusst zum täglichen Arbeitsalltag gehört. Aber genau die Tatsache, dass diese Methode schon seit längerem Bestand hat, und in den verschiedensten Formen ausgeführt wird, lässt den Schluss zu, dass Intervision oder kollegiale Beratung ein unverzichtbares Werkzeug für SozialarbeiterInnen darstellt und sinnvollerweise auch im ASD angewendet werden sollte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Grundbegriffe

1.1. Supervision

1.1.1. Entstehung von Supervision

1.1.2. Supervision in der Sozialen Arbeit

1.2. Intervision

1.2.1. Historische Entwicklung von Intervision

1.2.2. Formalisierte Intervision

1.2.3. Nicht- formalisierte Intervision

1.3. Allgemeiner Sozialer Dienst

1.3.1. Aufgaben des Allgemeinen Sozialen Dienstes

1.3.2. Historische Entwicklung des ASD

1.3.3. Formalisierte Intervision im ASD

2. Intervision in deutschen ASD´s

2.1. Vorgaben des Bundes

2.2. Vorgaben des bayerischen Landesjugendamtes

2.3. Angewandte Intervision im ASD

3. Intervision am Beispiel eines ASD

3.1. ASD im kommunalen Jugendamt XY

3.2. Fragenkatalog zu Experteninterviews im ASD

3.3. Experteninterviews

3.3.1. Experteninterview A

3.3.2. Experteninterview B

3.3.3. Experteninterview C

3.4. Auswertung

4. Leitlinien für die Durchführung von Nicht- formalisierter Intervision im ASD

5. Zusammenfassung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der „Nicht-formallisierten Intervision“ im Arbeitsalltag des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD). Das primäre Ziel ist es, die häufig informell praktizierte Methode der kollegialen Beratung zu legitimieren und auf Basis von Experteninterviews einen praxisorientierten Leitlinienkatalog für SozialarbeiterInnen zu entwickeln.

  • Grundlagen der Supervision und Intervision in der Sozialen Arbeit
  • Abgrenzung zwischen formalisierter und nicht-formalisierter Intervision
  • Rechtliche und behördliche Rahmenbedingungen der Intervision im ASD
  • Praktische Erhebung und Auswertung von Experteninterviews zum Intervisionsalltag
  • Erstellung eines anwendbaren Handlungsleitfadens für die Praxis

Auszug aus dem Buch

1.2.3. Nicht- formalisierte Intervision

Die Nicht- formalisierte Intervision ist im professionellen Alltag von SozialarbeiterInnen als informelle oder auch unsystematische Form des kollegialen Problemgesprächs anzutreffen (vgl. SICKENDIEK et.al. 1999, S. 120). Sie geschieht nicht wie bei der Formalisierten Intervision durch einen festgelegten Ablauf zu einer fest ausgemachten Zeit, sondern oftmals spontan in Form von Kollegengesprächen über besonders belastende Fälle, Situationen und problematische Entwicklungsdynamiken.

Diese nicht formalisierte Ausführung von kollegialer Beratung stellt eine sehr offene Reflexionsstrategie dar, weil sie keinerlei Vorgaben, Regeln und Konzeptionen für ein entsprechendes Gespräch beinhaltet (vgl. STEFFAN et.al. 2013, S. 460). So kann das Gespräch beispielsweise zustande kommen, weil sich zwei KollegInnen sympathisch sind und sich den Arbeitsweg oder das Büro teilen. Oder aber ein Austausch von mehreren KollegInnen zwischen Tür und Angel, während einer Tasse Kaffee am Morgen oder während einer Pause.

All diese unsystematischen Formen von kollegialer Beratung, die ganz spontan im Alltag auftreten, können eine große Hilfe für die Bewältigung von beruflichen Angelegenheiten sein und sollten nicht unterschätzt, sondern in ihrer unterstützenden Funktion gesehen werden (vgl. SICKENDIEK et.al. 1999, S. 120).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der kollegialen Beratung im ASD und Zielsetzung der Erstellung eines praktischen Leitlinienkatalogs.

1. Grundbegriffe: Definition der zentralen Konzepte Supervision, Intervision sowie Vorstellung des Arbeitsfeldes ASD.

2. Intervision in deutschen ASD´s: Darstellung der rechtlichen und behördlichen Vorgaben, die den Einsatz von kollegialer Fallberatung fordern oder fördern.

3. Intervision am Beispiel eines ASD: Praxisnahe Analyse der Anwendung durch Experteninterviews im Jugendamt XY und deren systematische Auswertung.

4. Leitlinien für die Durchführung von Nicht- formalisierter Intervision im ASD: Entwicklung eines Handlungsleitfadens basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen zur praktischen Umsetzung.

5. Zusammenfassung: Resümee über die Bedeutung informeller Intervision als unverzichtbares Werkzeug für Psychohygiene und Falllösung.

6. Fazit: Abschließende Reflexion über die wissenschaftliche und praktische Relevanz der Untersuchung und Plädoyer für eine stärkere Akzeptanz der Methode.

Schlüsselwörter

Intervision, Nicht-formalisierte Intervision, Supervision, Allgemeiner Sozialer Dienst, ASD, kollegiale Beratung, Psychohygiene, Fallbesprechung, Sozialarbeit, Kindeswohlgefährdung, Handlungsleitlinien, Jugendamt, Praxisreflexion, Qualitätsstandard, Teamberatung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der "Nicht-formallisierten Intervision" als kollegiale Beratungsmethode für MitarbeiterInnen des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verbindet theoretische Grundlagen zur Intervision mit den rechtlichen Anforderungen an Kinderschutz und der gelebten, informellen Praxis in Jugendämtern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die oft als "Tratsch" abgetane informelle Beratung zu systematisieren und als notwendiges Werkzeug für die professionelle Arbeit und Psychohygiene zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit MitarbeiterInnen eines ASD basiert, um praxisorientierte Daten für einen Leitfaden zu generieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert bestehende Vorgaben (Bund/Länder), beleuchtet die Praxis in einem konkreten Jugendamt XY durch Interviews und leitet daraus Leitlinien für die Durchführung ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Intervision, ASD, kollegiale Beratung, Psychohygiene und professionelle Praxisreflexion beschreiben.

Warum ist die nicht-formalisierte Intervision gerade für den ASD so wichtig?

Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung und der Notwendigkeit, schwerwiegende Entscheidungen unter Zeitdruck zu treffen, bietet diese Form der Beratung die nötige Flexibilität und Unmittelbarkeit.

Wie unterscheidet sich die nicht-formalisierte von der formalisierten Intervision?

Die formalisierte Intervision folgt strengen Regeln, festen Abläufen und Zeitplänen, während die nicht-formalisierte Variante spontan, ohne starre Struktur und kurzfristig im Alltag stattfindet.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wenn Berater sich selbst beraten. Die Bedeutung von Nicht-formalisierter Intervision im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD)
Note
2,0
Autor
Barbara Wunder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
38
Katalognummer
V284663
ISBN (eBook)
9783656849117
ISBN (Buch)
9783656849124
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Intervision Supervision Nicht- Formalisierte Intervision Psychohygiene Soziale Arbeit Sozialpädagogik kollegiale Beratung ASD Jugendamt Selbsthilfe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Barbara Wunder (Autor:in), 2014, Wenn Berater sich selbst beraten. Die Bedeutung von Nicht-formalisierter Intervision im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284663
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Leseprobe aus  38  Seiten
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