Die folgende Arbeit gibt eine stichpunktartige Übersicht zu den Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung.
Inhaltsverzeichnis
1. Kosten- & Leistungsrechnung
1.1 Aufgaben der KLR
1.2 Zahlungsmittelbestand & Cash Flow
1.3 Geldvermögen
1.4 Aufwendungen & Kosten
1.5 Erträge & Leistungen
1.6 Grundprinzipien d. Kostenverrechnung (Kostenzuordnung)
1.7 Teilbereiche d. Kostenrechnung
1.7.1 Kostenartenrechnung
1.7.2 Kostenstellenrechnung
1.7.3 Kostenträgerrechnung
1.8 Merkmalsausprägung Zurechenbarkeit
1.9 Merkmalsausprägung Beschäftigungsabhängigkeit
1.10 Kalkulatorische Wagniskosten (Anderskosten)
1.11 Kalkulatorische Abschreibungen (Anderskosten)
1.12 Kalkulatorische Zinsen (Zusatzkosten)
1.13 Kalkulatorische Miete (Zusatzkosten)
1.14 Kalkulatorischer Unternehmerlohn (Zusatzkosten)
1.15 Personalkosten & weitere Kostenarten
1.16 Kostenstellen
1.17 Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
1.17.1 Anbau-/ Blockverfahren
1.17.2 Treppen-/ Stufenleiterverfahren
1.17.3 Mathematisches Verfahren / Gleichungsverfahren
1.18 Ableitung der Gemeinkostenzuschlagssätze
1.19 Herstellkosten des Umsatzes
1.20 Kostenträgerstückrechnung
1.20.1 Zuschlagskalkulation
1.20.2 Divisionskalkulation
1.21 Kostenträgerzeitrechnung
1.22 Vollkostenrechnung versus Teilkostenrechnung
1.23 Deckungsbeitragsrechnung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) und verdeutlicht deren zentrale Rolle für die kurzfristige Erfolgsermittlung und betriebliche Steuerung. Ziel ist es, die systematische Erfassung, Zuordnung und Kontrolle von Kosten innerhalb eines Unternehmens sowie die verschiedenen Verfahren der Kalkulation und Preisbildung transparent darzulegen.
- Methodische Grundlagen der Kostenerfassung und -verrechnung
- Differenzierung zwischen Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung
- Anwendung von Kalkulationsverfahren wie Zuschlags- und Divisionskalkulation
- Gegenüberstellung von Voll- und Teilkostenrechnung
- Entscheidungsunterstützung durch Deckungsbeitragsrechnung
Auszug aus dem Buch
Grundprinzipien d. Kostenverrechnung (Kostenzuordnung)
- Verursacherprinzip: Kosten sind zuzurechnen, die eindeutig davon verursacht wurden (Materialkosten für Federn sind Kugelschreiber zuzuordnen und nicht einem Eding)
- Tragfähigkeitsprinzip: Kosten werden in einem Verhältnis zu den Verkaufspreisen (oder Umsatzerlösen) eines Produktes verteilt.
- Durchschnittsprinzip: proportionale Verrechnung der Kosten auf die Bezugsobjekte von Schlüsselgrößen (z.B. Anzahl d. Teile eines Produktes, Größe, Materialeinkaufskosten, Platzbedarf (bei Zuordnung v. Lagerkosten)
Zusammenfassung der Kapitel
Kosten- & Leistungsrechnung: Einführung in die grundlegenden Aufgaben und Definitionen der KLR, einschließlich der Abgrenzung zwischen Auszahlungen, Ausgaben, Aufwendungen und Kosten.
Grundprinzipien d. Kostenverrechnung (Kostenzuordnung): Erläuterung der maßgeblichen Prinzipien zur Verteilung von Kosten auf Bezugsobjekte, wie das Verursacher-, Tragfähigkeits- und Durchschnittsprinzip.
Teilbereiche d. Kostenrechnung: Systematische Untergliederung in Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung zur Abbildung der betrieblichen Leistungserstellung.
Betriebsabrechnungsbogen (BAB): Darstellung der Verteilung primärer Gemeinkosten und der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung mittels verschiedener Verfahren.
Kostenträgerstückrechnung: Methoden zur Ermittlung der Selbstkosten pro Erzeugniseinheit unter Berücksichtigung von Zuschlags- und Divisionskalkulation.
Kostenträgerzeitrechnung: Durchführung der kurzfristigen Erfolgsrechnung mittels Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren zur Ermittlung des Betriebsergebnisses.
Deckungsbeitragsrechnung: Einsatz der Teilkostenrechnung für kurzfristige preispolitische Entscheidungen, die Break-Even-Analyse und die optimale Sortimentsplanung.
Schlüsselwörter
Kosten- und Leistungsrechnung, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Deckungsbeitrag, Break-Even-Punkt, Kalkulation, Gemeinkosten, Einzelkosten, Fixkosten, Variable Kosten, Betriebsabrechnungsbogen, Preisuntergrenze
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Ziel der Kosten- und Leistungsrechnung?
Die KLR dient der kurzfristigen Erfolgsermittlung, der Kontrolle der Wirtschaftlichkeit innerhalb des Unternehmens sowie der Bereitstellung von Informationen für die Unternehmensführung zur fundierten Disposition.
Welche drei Hauptteilbereiche umfasst die Kostenrechnung?
Sie gliedert sich in die Kostenartenrechnung (welche Kosten fallen an), die Kostenstellenrechnung (wo fallen Kosten an) und die Kostenträgerrechnung (wofür fallen Kosten an).
Was unterscheidet Einzelkosten von Gemeinkosten?
Einzelkosten können einem Bezugsobjekt direkt und unmittelbar zugerechnet werden, während Gemeinkosten nicht direkt zuordenbar sind und daher über Schlüsselgrößen verteilt werden müssen.
Welche Methoden existieren für die innerbetriebliche Leistungsverrechnung im BAB?
Zu den gängigen Verfahren zählen das Anbau- bzw. Blockverfahren, das Treppen- bzw. Stufenleiterverfahren sowie das mathematische Gleichungsverfahren.
Wann ist eine Deckungsbeitragsrechnung sinnvoll?
Sie ist besonders für kurzfristige Entscheidungen geeignet, wie etwa bei der Sortimentsplanung, der Ermittlung von Preisuntergrenzen oder bei der Analyse, ob ein Auftrag bei einem Kapazitätsengpass lohnenswert ist.
Welche Kosten sind für eine kurzfristige Preisuntergrenze entscheidend?
Bei der kurzfristigen Preisuntergrenze sind primär die variablen Stückkosten entscheidend, da diese die bei einer Leistungsänderung unmittelbar betroffenen Kosten darstellen.
Was versteht man unter dem Gesamtkostenverfahren in der Kostenträgerzeitrechnung?
Es ist ein Verfahren zur Ermittlung des Betriebsergebnisses, bei dem die Gesamtkosten der Periode den Umsatzerlösen abzüglich der Bestandsveränderungen gegenübergestellt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Überdeckung und Unterdeckung bei Normalkosten?
Eine Überdeckung tritt auf, wenn die kalkulierten Normalkosten höher sind als die tatsächlichen Istkosten; bei einer Unterdeckung liegen die Normalkosten unter den Istkosten, was zu einer zu günstigen Preisgestaltung führen kann.
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- Jennifer von Burg (Author), 2013, Grundlagen der Kosten- & Leistungsrechnung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284638