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Eine heterogene Netzwerkinfrastruktur zur Implementierung von systemübergreifendem Monitoring für alle Komponentenklassen. Ökonomische und rechtliche Aspekte

Titel: Eine heterogene Netzwerkinfrastruktur zur Implementierung von systemübergreifendem Monitoring für alle Komponentenklassen. Ökonomische und rechtliche Aspekte

Bachelorarbeit , 2014 , 84 Seiten , Note: 2,6

Autor:in: Sirko König (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Implementierung einer systemübergreifenden Monitoring Lösung und beschreibt einige Grundlagen sowie alle wichtigen Schritte von der Analyse bis hin zur Kaufentscheidung. Dabei werden einige Lösungen vorgestellt und zu beachtende Gesetze aufgezeigt.
Der Begriff „Monitoring“ findet in sehr vielen verschiedenen Bereichen seine Bedeutung. Als Kernpunkt steht dahinter die unmittelbare systematische Erfassung von physischen Objekten oder auch Informationen. Aber auch deren Beobachtung oder Überwachung steht im Vordergrund.
Heutzutage gilt sehr oft eine Protokollierungs- und Dokumentierungspflicht. Dabei kann das Monitoring unterstützend wirken, durch z.B. automatisiertem Überwachen und selbst-ständigem Erfassen von Werten.
Das Netzwerk ist als Gesamtsystem zu verstehen. Eine Teilmenge davon sind Endgeräte. In den meisten Fällen sind das Computer, aber auch mobile Geräte, wie Handys oder Tablets. Server zählen auch in diese Kategorie, sind jedoch als Dienstleister für bestimmte Aufgaben zu verstehen. Zwischen den Endgeräten gibt es zum einen die Transportverbindungen und zum anderen die Übertragungskomponenten. Die Transportverbindungen sind die Übertragungsmedien, wie z.B. optische Leiter, elektrische Leiter oder elektro-magnetische Übertragung durch das Medium Luft. Sie dienen dem übermitteln von Daten vom Sender zum Empfänger. Die Übertragungskomponenten stellen die Verteiler- bzw. Vermittlungsgeräte dar. Diese sind Knotenpunkte im Netzwerk und in verschiedenen Größen und Funktionen gegeben. Sie dienen dem Zustellen der Daten an das richtige Übertragungsmedium bzw. in der einfachsten Ausführung der Kopplung der Medien.
Einleitend zur Erklärung des Begriffes ein kurzer und prägnanter Satz: [TS] S.15
„Unter einem homogenen Netzwerk ist ein Netzwerk zu verstehen, welches sich primär aus Komponenten von nur wenigen Herstellern zusammensetzt.“
Das bedeutet nicht zwangsweise, dass alle Geräte von einem Hersteller stammen müssen. Denn homogen beschreibt im Grunde eine Gruppe von gleichen Objekten. Ein homogenes Netzwerk liegt auch dann vor, wenn z.B. die Geräte der Sicherungsschicht des OSI-Referenzmodells vom selben Hersteller stammen. Die Abgrenzung ist also auf der Herstellerhomogenität auf der jeweiligen Schicht des OSI-Referenzmodells zu beschränken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Übersicht

0.1 Motivation

0.2 Zielsetzung

0.3 Kapitelübersicht

1 Grundlagen

1.1 Monitoring im allgemeinen

1.2 Netzwerk

1.3 Homogenes Netzwerk

1.4 Heterogenes Netzwerk

1.5 Netzwerk Monitoring

1.6 OSI Managementmodell

1.6.1 Fehlermanagement

1.6.2 Konfigurationsmanagement

1.6.3 Abrechnungsmanagement

1.6.4 Leistungsmanagement

1.6.5 Sicherheitsmanagement

1.6.6 Management Information Base

1.7 Beispiele von Protokollen für das Netzwerkmanagement

1.7.1 Simple Network Management Protocol

1.7.1.1 SNMPv2c

1.7.1.2 SNMPv3

1.7.2 Windows Management Instrument

1.7.3 Internet Control Message Protocol

1.7.3.1 PING

1.7.3.2 Traceroute / Tracert

1.7.4 Syslog

1.7.5 Weitere Protokolle zum Netzwerkmanagement

1.8 Begriffe

2 Erfassung des Ist-Zustandes

2.1 Ablauf der Erfassung

2.2 Überblick an Hand des Beispiels MPI-CPfS

2.3 Schwerpunkte

2.4 Zusammenfassung IST-Zustand

3 Anforderungsanalyse

3.1 Überlegungen zur Anforderungsanalyse

3.2 Anforderungsanalyse am Beispiel MPI-CPfS

4 Lösungsmöglichkeiten im Allgemeinen

4.1 Auslagerung des Monitoring

4.2 Verwendung von Open Source

4.3 Verwendung von kommerzieller Software

4.4 Entwicklung einer Lösung durch Unternehmen

4.5 Entscheidung

4.6 Möglichkeiten des Monitorings

4.6.1 Überwachen von Diensten

4.6.2 Überwachen von Datenbanken

4.6.3 Überwachen von aktiven Netzwerkkomponenten

4.6.4 Überwachen von Ordnern

4.6.5 Überwachen der Ressourcenauslastung

4.6.6 Überwachen von Druckern

4.7 Grenzen des Monitorings

5 Spezielle Lösung am Beispiel MPI-CPfS

5.1 Software im Vergleich

5.1.1 HP SIM

5.1.2 HP-SIM in der Praxis

5.1.3 ManageEngine OpManager

5.1.4 ManageEngine OpManager in der Praxis

5.1.5 Icinga

5.1.6 Icinga in der Praxis

5.1.7 Paessler PRTG

5.1.8 Paessler PRTG in der Praxis

5.2 Fazit

6 Umsetzung des Managementmodells OSI

6.1 Konfigurationsmanagement

6.2 Leistungsmanagement

6.3 Fehlermanagement

6.4 Abrechnungsmanagement

6.5 Sicherheitsmanagement

6.6 Fazit

7 Rechtliche Aspekte

7.1 Allgemeines

7.2 Fernmeldegeheimnis und Telekommunikationsgesetz

7.3 Datenschutzgesetz

Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Leitfaden für die Implementierung einer systemübergreifenden Netzwerk-Monitoring-Lösung zu erstellen, die heterogene Komponenten überwacht und dabei sowohl technische Effizienz als auch ökonomische und rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigt.

  • Systemübergreifendes Netzwerk-Monitoring in heterogenen Infrastrukturen
  • Analyse von Anforderungen für Monitoring-Software
  • Vergleich und praktische Erprobung verschiedener Monitoring-Lösungen (HP SIM, OpManager, Icinga, PRTG)
  • Umsetzung des OSI-Managementmodells in der Praxis
  • Rechtliche Aspekte des Monitorings (Datenschutz, Fernmeldegeheimnis)

Auszug aus dem Buch

1.1 Monitoring im allgemeinen

Der Begriff „Monitoring“ findet in sehr vielen verschiedenen Bereichen seine Bedeutung. Als Kernpunkt steht dahinter die unmittelbare systematische Erfassung von physischen Objekten oder auch Informationen. Aber auch deren Beobachtung oder Überwachung steht im Vordergrund.

Heutzutage gilt sehr oft eine Protokollierungs- und Dokumentierungspflicht. Dabei kann das Monitoring unterstützend wirken, durch z.B. automatisiertem Überwachen und selbstständigem Erfassen von Werten.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Übersicht: Einführung in die Aufgabenstellung und Motivation der Arbeit sowie ein Überblick über die Struktur der Bachelorarbeit.

1 Grundlagen: Vermittlung von Basiswissen zu Netzwerkbegriffen, Monitoring, dem OSI-Managementmodell und relevanten Netzwerkprotokollen wie SNMP, WMI, ICMP und Syslog.

2 Erfassung des Ist-Zustandes: Detaillierte Bestandsaufnahme der vorhandenen Hard- und Software am Beispiel des Max-Planck-Instituts sowie Identifikation bestehender Schwachpunkte im Monitoring.

3 Anforderungsanalyse: Ableitung der Anforderungen an eine neue Monitoring-Lösung unter Berücksichtigung von Architektur, Protokollen, Customizing und Benachrichtigungswegen.

4 Lösungsmöglichkeiten im Allgemeinen: Gegenüberstellung verschiedener Ansätze wie Outsourcing, Open Source, kommerzielle Software und Eigenentwicklung zur Realisierung eines Monitorings.

5 Spezielle Lösung am Beispiel MPI-CPfS: Praktische Erprobung und Vergleich ausgewählter Softwarelösungen (HP SIM, OpManager, Icinga, PRTG) in der realen Umgebung des Instituts.

6 Umsetzung des Managementmodells OSI: Erläuterung der praktischen Anwendung des OSI-Managementmodells auf die IT-Infrastruktur des Max-Planck-Instituts.

7 Rechtliche Aspekte: Analyse der für das Netzwerkmanagement relevanten Gesetzgebungen, insbesondere des Fernmeldegeheimnisses und des Datenschutzes.

Schlüsselwörter

Netzwerk-Monitoring, SNMP, OSI-Managementmodell, Heterogenes Netzwerk, IT-Infrastruktur, Syslog, WMI, Datenschutzgesetz, Fernmeldegeheimnis, Monitoring-Software, Konfigurationsmanagement, Fehlermanagement, Leistungsmanagement, Sicherheitsmanagement, MIB

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse einer heterogenen Netzwerkinfrastruktur und der Implementierung einer systemübergreifenden Monitoring-Lösung, unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bestandsaufnahme von Netzwerken, der Anforderungsanalyse für Monitoring-Systeme, dem Vergleich kommerzieller und Open-Source-Lösungen sowie der Berücksichtigung rechtlicher Aspekte wie Datenschutz.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das primäre Ziel ist es, Administratoren und Anwendern einen Weg zur Auswahl und Implementierung eines effizienten Netzwerk-Monitorings aufzuzeigen, welches die spezifischen Anforderungen komplexer IT-Umgebungen erfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung durch Literaturrecherche mit einer praktischen IST-Analyse und Software-Tests in einer realen Netzwerkumgebung des Max-Planck-Instituts.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Grundlagen des Netzwerkmanagements, die Erfassung des Ist-Zustands, die Anforderungsanalyse sowie den detaillierten Vergleich von Software-Tools wie HP SIM, ManageEngine OpManager, Icinga und Paessler PRTG.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Netzwerk-Monitoring, SNMP, OSI-Managementmodell, heterogene Netzwerke, Syslog, MIB, Datenschutz und IT-Infrastruktur.

Warum wurde das MPI-CPfS als Praxisbeispiel gewählt?

Das Institut bietet mit seiner vielfältigen Hardware-Landschaft und den unterschiedlichen Betriebssystemen eine ideale, komplexe Testumgebung für die Untersuchung von systemübergreifendem Monitoring.

Zu welchem Ergebnis kommt der Autor bezüglich der untersuchten Monitoring-Lösungen?

Der Autor stellt fest, dass keine der getesteten herstellerunabhängigen Lösungen die existierende, spezifisch auf HP-Hardware ausgerichtete Software vollständig ersetzen kann, betont aber die Eignung von Open-Source-Lösungen als Basis für individuelle Anpassungen.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine heterogene Netzwerkinfrastruktur zur Implementierung von systemübergreifendem Monitoring für alle Komponentenklassen. Ökonomische und rechtliche Aspekte
Hochschule
Hochschule Mittweida (FH)
Note
2,6
Autor
Sirko König (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
84
Katalognummer
V284522
ISBN (eBook)
9783656848769
ISBN (Buch)
9783656848776
Sprache
Deutsch
Schlagworte
analyse netzwerkinfrastruktur implementierung monitoring netzwerk komponentenklassen ökonomische aspekte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sirko König (Autor:in), 2014, Eine heterogene Netzwerkinfrastruktur zur Implementierung von systemübergreifendem Monitoring für alle Komponentenklassen. Ökonomische und rechtliche Aspekte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284522
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