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Brechts Liebesgedichte. Untersuchung der Metaphorik und des Motivischen in Brechts Liebeslyrik

Titel: Brechts Liebesgedichte. Untersuchung der Metaphorik und des Motivischen in Brechts Liebeslyrik

Seminararbeit , 2011 , 30 Seiten , Note: 2

Autor:in: BA Winnie Faust (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Untersucht wird die Lyrikanthologie „Bertolt Brecht. Liebesgedichte.“, ausgewählt und herausgegeben von Elisabeth Hauptmann. Eine besondere Aufmerksamkeit soll hierbei der Betrachtung der Metaphorik und dem Motivischen zukommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Aufgabenstellung

II. Analyse

1. Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen?

2. Vier Liebeslieder

3. Ich will mit dem gehen, den ich liebe

4. Morgens und abends zu lesen

5. Gemeinsame Erinnerung

6. Ardens sed virens

7. Ich hab dich nie je so geliebt

8. Gleichklang

9. Das Lied vom kleinen Wind

10. Das erste Sonett

11. Das elfte Sonett

12. Fragen

13. Orangenkauf

14. Sonett Nr. 19

15. Sonett Nr. 1

16. Die Liebenden

17. Ballade von der »Judenhure« Marie Sanders

18. Ballade von der Hanna Cash

19. Ein Film des Komikers Chaplin

20. Ich hab ihn nachts die Backen aufblasen sehn

21. Ballade vom Förster und von der Gräfin

22. Der Song vom Nein und Ja

23. Das Lied vom Surabaya Johnny

24. Lied des Freudenmädchens

25. Lied der liebenden Witwe

26. Liebesunterricht

27. Über Goethes Gedicht »Der Gott und die Bajadere«

28. Über die Gedichte des Dante auf die Beatrice

29. Und es sind die finsteren Zeiten

30. Schicke mir ein Blatt

31. Der Abschied

32. Entdeckung an einer jungen Frau

33. Ach, nur der flüchtige Blick

34. Allem, was du empfindest

35. Der Liebende nicht geladen

36. Liebesgedicht

37. Der Gast

38. Gesang von einer Geliebten

39. Gesang von der Frau

40. Aber in kalter Nacht

41. Sonett

42. Es war leicht ihn zu bekommen

43. Immer wieder, wenn ich diesen Mann ansehe

44. Erinnerung an die Marie A.

45. Liebeslied aus einer schlechten Zeit

46. Letztes Liebeslied

47. Der abgerissene Strick

48. Wie es war (I)

49. Wie es war (II)

50. Schwächen

III. Leitbilder und Motiven

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die von Elisabeth Hauptmann herausgegebene Anthologie "Bertolt Brecht. Liebesgedichte.", mit einem besonderen Fokus auf die in der Lyrik verwendeten Metaphern und zentralen Motive.

  • Analyse der Metaphorik und Symbolik in Brechts Liebeslyrik.
  • Untersuchung der Darstellung von Geschlechterrollen und Liebesbeziehungen.
  • Biographische Kontexte und deren Einfluss auf die Gedichtinhalte.
  • Auseinandersetzung mit den Motiven von Vergänglichkeit, Kampf und Machtverhältnissen.
  • Betrachtung der Verbindung zwischen dem Privaten und dem Politischen in Brechts Werk.

Auszug aus dem Buch

1. Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen?

Das Wort „buchen“ muss an dieser Stelle wohl als „verbuchen“ verstanden werden, im Sinne von Wahrnehmung: „Wie sollen wir die kleine Rose wahrnehmen?“ Die „Rose steht hier klarerweise als Metapher für eine Frau, die als dunkelrot, was auf ihre erotische Ausstrahlung schließen lässt, und jung beschrieben wird. Sie ist auf einmal, ganz plötzlich und unverhofft da, dem lyrischen Ich nahe. Es trifft ihn wie ein Blitzschlag, da er nicht damit gerechnet, ja nicht einmal daran gedacht hatte, an diesem Tag eine potentielle Geliebte zu finden. Die Begegnung trifft ihn also unerwartet und er kann es kaum fassen. Der Sprecher fragt den Leser: Aber kann man die Liebe, den Zeitpunkt ihres Eintretens je erwarten, je vorausplanen? Die Liebe kommt immer unerwartet und unverhofft.

Das Reimschema des Gedichtes ist ein regelmäßiger Endreim, also a b a b c d c d .

Zusammenfassung der Kapitel

I. Aufgabenstellung: Definition des Untersuchungsgegenstands und der Zielsetzung der literaturwissenschaftlichen Arbeit.

II. Analyse: Detaillierte Einzelinterpretation ausgewählter Liebesgedichte von Bertolt Brecht unter Berücksichtigung biografischer, motivischer und metaphorischer Aspekte.

III. Leitbilder und Motive: Synthese der identifizierten Schlüsselbegriffe und wiederkehrenden Bildmotive im lyrischen Gesamtwerk.

Schlüsselwörter

Bertolt Brecht, Liebeslyrik, Elisabeth Hauptmann, Metaphorik, Motivik, Geschlechterverhältnisse, Vergänglichkeit, Exil, Ruth Berlau, Margarete Steffin, Erinnerung, Machtkampf, Naturmetaphern, symbolische Bildsprache, Liebesglück.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Analyse der von Elisabeth Hauptmann herausgegebenen Gedichtanthologie „Bertolt Brecht. Liebesgedichte.“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die sprachliche Gestaltung, die Verwendung spezifischer Metaphern und das Motivische in Brechts Werk, insbesondere im Hinblick auf Liebesbeziehungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch eine tiefgehende Betrachtung der Metaphorik und der wiederkehrenden Motive ein besseres Verständnis für Brechts differenzierte Darstellung von Liebe zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine werkimmanente Textanalyse praktiziert, die durch die Einbeziehung biographischer Hintergründe sowie literaturwissenschaftlicher Sekundärquellen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil besteht aus einer chronologischen und thematischen Einzelanalyse der im Inhaltsverzeichnis aufgeführten Gedichte, wobei die Interpretation von Symbolen und persönlichen Bezügen des Autors im Fokus steht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Liebeslyrik, Metaphorik, Motivik, biographischer Kontext und die spezifische Bildsprache Brechts, etwa die Verwendung von Wasser- oder Pflanzenmetaphern.

Welche Rolle spielt Ruth Berlau in den untersuchten Gedichten?

Ruth Berlau ist Adressatin vieler Gedichte, deren Beziehung zu Brecht – etwa in "Ardens sed virens" oder "Und es sind die finsteren Zeiten" – die Texte maßgeblich prägt.

Wie deutet der Autor das Motiv des "Vergessens" in Brechts Gedichten?

Das Vergessen wird häufig als paradoxer Prozess dargestellt, bei dem der Versuch, ein Bild der Geliebten festzuhalten, das tatsächliche Verschwinden oder die Distanzierung nur beschleunigt.

Warum wird im Kontext der Balladen oft von "Verdinglichung" gesprochen?

Die Arbeit analysiert, wie Brecht in Werken wie dem "Lied des Freudenmädchens" die Kommerzialisierung von Liebe und die Degradierung der Frau zur Ware im kapitalistischen System thematisiert.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Brechts Liebesgedichte. Untersuchung der Metaphorik und des Motivischen in Brechts Liebeslyrik
Hochschule
Universität Wien  (Vergleichende Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Sozialgeschichte der Literatur: Liebesdichtung, Motive und Themen
Note
2
Autor
BA Winnie Faust (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
30
Katalognummer
V284186
ISBN (eBook)
9783656839682
ISBN (Buch)
9783656839699
Sprache
Deutsch
Schlagworte
brechts liebesgedichte untersuchung metaphorik motivischen liebeslyrik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
BA Winnie Faust (Autor:in), 2011, Brechts Liebesgedichte. Untersuchung der Metaphorik und des Motivischen in Brechts Liebeslyrik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284186
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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