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Von Globalisierung und sisyphonischen Operationalisierungen: Die Indexkonstruktion

Title: Von Globalisierung und sisyphonischen Operationalisierungen: Die Indexkonstruktion

Term Paper , 2014 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dennis Giebeler (Author)

Politics - Basics and General

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Summary Excerpt Details

Indizes sind allgegenwärtig. Sie bewegen Börsen, lassen Entwicklungsgelder fließen oder versiegen, sorgen für wissenschaftliche Diskurse und bestimmen das politische Tagesgeschehen mit. Abkürzungen solcher Indizes wie DAX, HDI oder BIP haben längst ihren Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch und die mediale Berichterstattung gefunden. Diese Messinstrumente wirken dabei zumeist objektiv, zuverlässig und nahezu unfehlbar: Der DAX steht für den Erfolg börsennotierter Unternehmen, der HDI misst den Entwicklungsstand von Staaten und das BIP zeigt die Wirtschaftskraft an. Sieht man jedoch vom Alltagsverständnis jener Indizes ab, eröffnet sich ein deutlich differenzierteres Bild. Der interdisziplinäre wissenschaftliche Umgang mit Indexkonstruktionen zeigt, dass durchaus Kontroversen herrschen, dass diese Auswertungsmöglichkeit von Subjektivität geprägt ist und dass selbst renommierte Indizes Schwächen aufweisen. Es ist damit durchaus angebracht, die Bildung von Indizes kritisch zu hinterfragen. Versteht man unter einem Index die Zusammenfassung mehrerer Messgrößen (Indikatoren), so beginnt dieses Hinterfragen bereits mit der Schwierigkeit, die passenden Indikatoren auszuwählen. […] Es verwundert nicht, dass in der politikwissenschaftlichen Literatur unterschiedliche Antworten auf diese Fragen gegeben wurden, was die Fülle möglicher Wege zur Indexkonstruktion veranschaulicht. Diese Fülle wird noch deutlicher, wenn ein stark interdisziplinärer Begriff den Untersuchungsgegenstand stellt. Im Falle dieser Arbeit ist es primäres Ziel, den Nutzen und die Gefahren der Verwendung von Indexzahlen zu analysieren und dabei den Globalisierungsbegriff beispielhaft heranzuziehen. Im folgenden Kapitel 2 wird dabei zunächst verdeutlicht, weshalb das Zusammenfassen von Indikatoren sinnvoll sein kann und so große Auswirkung in Alltag und Wissenschaft hat. Dem sollen in Kapitel 3 die Schwierigkeiten bei den einzelnen Schritten der Indexbildung entgegengestellt und anhand von Beispielen kontextualisiert werden. Da der Verweis auf Indizes häufig unreflektiert erfolgt, ist dies aus wissenschaftlicher Perspektive besonders relevant. Es wird sich dabei zeigen, dass die nähere Beschäftigung mit Indizes nicht nur in der Politikwissenschaft, sondern auch interdisziplinär dringend notwendig ist. Nach diesem eher theoretisch orientierten Teil der vorliegenden Untersuchung soll in Kapitel 4 der Globalisierungsbegriff näher beleuchtet werden. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorteile der Indexbildung

3. Problematisierung der Indexbildung

3.1 Festlegung der Indexelemente

3.2 Kombination der Indexelemente

4. Bildung eines Globalisierungsindex

4.1 Globalisierung – Ein Catch-all-Begriff?

4.2 Vorstellung bisheriger Ansätze

5. Abschlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, den Nutzen und die Gefahren der Verwendung von Indexzahlen kritisch zu analysieren und dabei den Globalisierungsbegriff als Anwendungsbeispiel heranzuziehen, um die Komplexität der Operationalisierung aufzuzeigen.

  • Theoretische Grundlagen und Vorteile der Indexbildung als Mittel der Informationsreduktion.
  • Herausforderungen bei der Festlegung und Kombination von Indexelementen.
  • Die Problematik der Definition des Globalisierungsbegriffs als multidimensionales Konstrukt.
  • Vergleichende Analyse populärer Globalisierungsindizes wie KOF, MGI und ATK/FP.
  • Diskussion über wissenschaftliche Objektivität und unvermeidbare subjektive Einflüsse des Forschers.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Indizes sind allgegenwärtig. Sie bewegen Börsen, lassen Entwicklungsgelder fließen oder versiegen, sorgen für wissenschaftliche Diskurse und bestimmen das politische Tagesgeschehen mit. Abkürzungen solcher Indizes wie DAX, HDI oder BIP haben längst ihren Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch und die mediale Berichterstattung gefunden. Diese Messinstrumente wirken dabei zumeist objektiv, zuverlässig und nahezu unfehlbar: Der DAX steht für den Erfolg börsennotierter Unternehmen, der HDI misst den Entwicklungsstand von Staaten und das BIP zeigt die Wirtschaftskraft an.

Sieht man jedoch vom Alltagsverständnis jener Indizes ab, eröffnet sich ein deutlich differenzierteres Bild. Der interdisziplinäre wissenschaftliche Umgang mit Indexkonstruktionen zeigt, dass durchaus Kontroversen herrschen, dass diese Auswertungsmöglichkeit von Subjektivität geprägt ist und dass selbst renommierte Indizes Schwächen aufweisen. Es ist damit durchaus angebracht, die Bildung von Indizes kritisch zu hinterfragen.

Versteht man unter einem Index die Zusammenfassung mehrerer Messgrößen (Indikatoren), so beginnt dieses Hinterfragen bereits mit der Schwierigkeit, die passenden Indikatoren auszuwählen. Möchte man beispielsweise Demokratie umfassend messen, stellt sich eine Vielzahl von Fragen: Ist es angebracht, die Wahlbeteiligung als Indikator eines Demokratieindexes heranzuziehen? Welcher Demokratiebegriff wird zugrunde gelegt? Sind die potenziellen Dimensionen dieses Begriffs gleichbedeutend? Wie werden die entsprechenden Daten erhoben?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Indizes im Alltag und der Wissenschaft ein und formuliert das Ziel, deren Nutzen und Gefahren anhand des Globalisierungsbegriffs zu untersuchen.

2. Vorteile der Indexbildung: Dieses Kapitel erläutert, warum Indizes als Mittel zur Informationsreduktion dienen und wie sie trotz unvermeidbarem Informationsverlust die Handhabbarkeit und Übersichtlichkeit komplexer Datenmengen verbessern.

3. Problematisierung der Indexbildung: Hier werden die methodischen Schwierigkeiten, insbesondere bei der Auswahl der Indikatoren und der Gewichtung, analysiert sowie die Gefahr der subjektiven Einflussnahme des Forschers beleuchtet.

4. Bildung eines Globalisierungsindex: Dieses Kapitel setzt sich mit der schwierigen Definition von Globalisierung als „Catch-all-Begriff“ auseinander und stellt exemplarische Indizes wie den KOF-Index und den Maastricht Globalisation Index vor.

5. Abschlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, bestätigt die Hypothese, dass sich die theoretische Vielfalt in der unterschiedlichen empirischen Konstruktion von Indizes widerspiegelt, und betont die Notwendigkeit kritischer Reflexion durch Forscher.

Schlüsselwörter

Indexkonstruktion, Globalisierung, Operationalisierung, Indikatoren, Datenreduktion, Messbarkeit, Gewichtung, KOF-Index, Maastricht Globalisation Index, Validität, Reliabilität, Intersubjektivität, Forschungsartefakte, Politikwissenschaft, Empirische Methoden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht kritisch die wissenschaftliche Methode der Indexkonstruktion, insbesondere die Herausforderungen bei der Operationalisierung komplexer Begriffe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen gehören die Vorteile der Informationsreduktion durch Indizes, die methodischen Probleme bei der Variablenauswahl und die Komplexität der Definition von Globalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen und die Gefahren der Verwendung von Indexzahlen zu analysieren und zu zeigen, wie subjektive Entscheidungen des Forschers die Ergebnisse beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch orientierte Analyse, bei der existierende Globalisierungsindizes auf ihre methodische Konsistenz und Konstruktionsweise hin untersucht werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Diskussion der Indexbildung und eine konkrete Anwendung auf verschiedene Globalisierungsindizes wie den KOF-Index und den MGI.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Operationalisierung, Indexkonstruktion, Globalisierung, Validität und methodische Transparenz beschreiben.

Warum wird Globalisierung als Beispiel herangezogen?

Globalisierung eignet sich besonders gut, da es ein multidimensionales Konstrukt ohne universelle Definition ist, was die Schwierigkeiten der Messbarkeit und Gewichtung sehr deutlich macht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Sisyphus-Analogie?

Der Autor vergleicht die Konstruktion komplexer Indizes mit Sisyphus, da die Arbeit aufgrund der ständigen Notwendigkeit der Anpassung an neue Realitäten nie ein endgültiges Ziel erreichen kann.

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Details

Title
Von Globalisierung und sisyphonischen Operationalisierungen: Die Indexkonstruktion
College
Technical University of Darmstadt  (Politikwissenschaft)
Course
Methoden der empirischen Sozialforschung
Grade
1,3
Author
Dennis Giebeler (Author)
Publication Year
2014
Pages
25
Catalog Number
V284106
ISBN (eBook)
9783656840244
ISBN (Book)
9783656840251
Language
German
Tags
globalisierung operationalisierungen indexkonstruktion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Giebeler (Author), 2014, Von Globalisierung und sisyphonischen Operationalisierungen: Die Indexkonstruktion, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284106
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