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Soziale Arbeit zwischen Inklusion, Integration und ganzheitlichem Ansatz

Title: Soziale Arbeit zwischen Inklusion, Integration und ganzheitlichem Ansatz

Essay , 2014 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Doreen Adam (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Soziale Arbeit hat u.a. die Aufgabe Soziale Teilhabe zu fördern, Exklusion zu mindern bzw. zu vermeiden. Integration und Inklusion sind die Zauberwörter in diesem Zusammenhang. Nur was verbirgt sich hinter diesen Begriffen und verstehen wir alle das Gleiche, wenn wir diese Begrifflichkeiten verwenden?
Heiko Kleve ist der Meinung, dass eine Funktion der Sozialen Arbeit ist, Inklusion zu vermitteln oder stellvertretend zu inkludieren, wenn die Vermittlung misslingt.

Der DBSH (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.) informiert über die im Juli 2014 in der Generalversammlung des IFSW (International Federation of Social Workers) und IASSW (International Association of Schools of Social Work) verabschiedete Definition der Sozialen Arbeit.
„Soziale Arbeit ist eine praxisorientierte Profession und eine wissenschaftliche Disziplin, dessen bzw. deren Ziel die Förderung des sozialen Wandels, der sozialen Entwicklung und des sozialen Zusammenhalts sowie die Stärkung und Befreiung der Menschen ist. Die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, die Menschenrechte, gemeinsame Verantwortung und die Achtung der Vielfalt bilden die Grundlagen der Sozialen Arbeit. Gestützt auf Theorien zur Sozialen Arbeit, auf Sozialwissenschaften, Geisteswissenschaften und indigenem Wissen, werden bei der Sozialen Arbeit Menschen und Strukturen eingebunden, um existenzielle Herausforderungen zu bewältigen und das Wohlergehen zu verbessern. Die obige Definition kann auf nationaler und/oder regionaler Ebene noch erweitert werden."

Widerspricht sich diese Definition mit der Aussage Heiko Kleves? Um diese Frage beantworten zu können muss zuerst die Systemtheorie von Heiko Kleve angelehnt an Niklas Luhmann und Jürgen Habermas erläutert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Eileitung

2. Integration

3. Inklusion

4. Integration und Inklusion

5. These

6. Praxis/DBSH/ganzheitlicher Ansatz

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieses Essays ist es, die theoretischen Konzepte von Integration und Inklusion nach Heiko Kleve zu beleuchten und kritisch mit dem ganzheitlichen Verständnis der Sozialen Arbeit, wie es vom DBSH definiert wird, in Beziehung zu setzen.

  • Systemtheoretische Grundlagen nach Niklas Luhmann und Jürgen Habermas
  • Differenzierung zwischen Integration (Lebenswelt) und Inklusion (Funktionssysteme)
  • Rolle der Sozialen Arbeit bei drohender Exklusion
  • Praxisbezug zur Work-Life-Balance in der betrieblichen Sozialarbeit
  • Synthese von Theorie und berufsständischer Definition

Auszug aus dem Buch

3. Inklusion

Die moderne Gesellschaft beschreibt Niklas Luhmann als funktionale differenzierte, die sich in eigenständige Bereiche z.B. Wirtschaft, Politik, Recht, Wissenschaft, Erziehung/Bildung, Religion, Kunst etc. aufteilt. Diese Bereiche sind sogenannte Funktionssysteme. Menschen dürfen allerdings nicht von diesen Systemen integriert werden, da sie gleichzeitig an mehreren Systemen teilhaben müssen, um ihre biologischen, psychischen und sozialen Bedürfnisse befriedigen zu können. So gelingt die soziale Teilhabe an den Funktionssystemen nicht als Integration, sondern als soziale Inklusion.

Integration meint die normativ-soziale Einbindung, Inklusion hingegen die Relevanz der Personen für die Funktionssysteme. Relevante Personen für die Funktionssysteme haben die Möglichkeit Kommunikationsmedien wie Geld, Bildung, Wissen, Recht etc. einzubringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Eileitung: Einführung in die Begrifflichkeiten von Integration und Inklusion im Kontext der Sozialen Arbeit und Vorstellung der Fragestellung zur Vereinbarkeit mit der DBSH-Definition.

2. Integration: Erläuterung des traditionellen Integrationsbegriffs als normative Einbindung in die Gesellschaft und dessen Kritik durch Heiko Kleve.

3. Inklusion: Darstellung der systemtheoretischen Perspektive von Niklas Luhmann, die Inklusion als Teilhabe an funktional differenzierten Systemen definiert.

4. Integration und Inklusion: Abgrenzung der beiden Begriffe, wobei Integration den Lebenswelten und Inklusion den Funktionssystemen zugeordnet wird.

5. These: Überprüfung der These, dass Soziale Arbeit die Funktion hat, Inklusion zu vermitteln oder stellvertretend zu inkludieren.

6. Praxis/DBSH/ganzheitlicher Ansatz: Anwendung der theoretischen Überlegungen auf die Praxis der Sozialen Arbeit und die Work-Life-Balance.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass die Theorie von Kleve eine sinnvolle Ergänzung zum ganzheitlichen Ansatz der Sozialen Arbeit darstellt.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Inklusion, Exklusion, Integration, Funktionssysteme, Lebenswelt, Systemtheorie, soziale Partizipation, Work-Life-Balance, Desintegration, gesellschaftliche Teilhabe, DBSH, Sozialpolitik, soziale Gerechtigkeit, Ganzheitlichkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis von Inklusion und Integration in der modernen Gesellschaft und wie diese Konzepte in der professionellen Sozialen Arbeit verstanden und angewendet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die systemtheoretischen Ansätze von Niklas Luhmann und Jürgen Habermas, übertragen auf die Soziale Arbeit durch Heiko Kleve, sowie deren Abgleich mit dem offiziellen Berufsverständnis des DBSH.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob die systemtheoretische Forderung von Heiko Kleve, Inklusion gezielt zu vermitteln, im Widerspruch zum ganzheitlichen Ansatz der aktuellen Berufsdefinition steht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, die zentrale soziologische Konzepte mit der aktuellen Berufsdefinition der Sozialen Arbeit vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil differenziert zwischen Integration in Lebenswelten und Inklusion in Funktionssysteme, analysiert die Rolle der Sozialen Arbeit bei Exklusion und illustriert dies anhand der Work-Life-Balance.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Inklusion, Integration, Funktionssysteme, Lebenswelt, Desintegration und die systemtheoretische Soziale Arbeit.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Integration und Inklusion?

Integration wird als normative Einbindung in soziale Nahbereiche (Lebenswelt) verstanden, während Inklusion die funktionale Teilhabe an gesellschaftlichen Teilsystemen wie Politik oder Wirtschaft beschreibt.

Welches Beispiel wird für die Verknüpfung von Theorie und Praxis genutzt?

Die Autorin verwendet das Konzept der Work-Life-Balance, um Gleichgewichtsstörungen zwischen Arbeit und Privatleben zu analysieren und entsprechende Interventionsstrategien (Integration vs. Desintegration) abzuleiten.

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Details

Title
Soziale Arbeit zwischen Inklusion, Integration und ganzheitlichem Ansatz
College
University of Applied Sciences Potsdam
Grade
1,3
Author
Doreen Adam (Author)
Publication Year
2014
Pages
9
Catalog Number
V284013
ISBN (eBook)
9783656840992
ISBN (Book)
9783656841005
Language
German
Tags
Inklusion Exklusion Systemtheorie Heiko Kleve
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Doreen Adam (Author), 2014, Soziale Arbeit zwischen Inklusion, Integration und ganzheitlichem Ansatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/284013
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