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Antithese, Ironie und Paradoxon als Stilmittel in Franz Kafkas "Ein Hungerkünstler"

Title: Antithese, Ironie und Paradoxon als Stilmittel in Franz Kafkas "Ein Hungerkünstler"

Term Paper (Advanced seminar) , 2014 , 15 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Marc-André Seemann (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Die 1922 von Franz Kafka geschriebene Erzählung "Ein Hungerkünstler", welche auch im gleichen Jahr veröffentlicht wurde, erschien in der Zeitung „Die neue Rundschau“ und anschließend im gleichnamigen Sammelband, welcher noch drei weitere Prosatexte mit "Erstes Leid", "Eine kleine Frau" und "Josefine die Sängerin oder das Volk der Mäuse" enthält, 1924. "Ein Hungerkünstler" behandelt die Thematik des Künstlertums und dessen Abhängigkeit. Kafka spielt in der Erzählung "Ein Hungerkünstler" mit dem Stilmittel der Ironie. Ebenfalls lassen sich weitere Stilmittel der Rhetorik, mit Antithese und Paradoxon, festmachen, welche für diese Hausarbeit von Bedeutung sein werden. Zunächst sollen die Textstellen der oben genannten Stilmittel aufgezeigt werden, um so einen Zusammenhang herzustellen, der das bittere Ende des Hungerkünstlers prophezeit. Zudem soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern sich die Erzählinstanz unzuverlässig verhält.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Abschnitte

1.1 Die Glanzzeit des Hungerkünstlers (S. 333-341)

1.1.1 Abschnitt 1

1.1.2 Abschnitt 2

1.1.3 Abschnitt 3

1.2 Der Untergang des Hungerkünstler (S. 341-344)

1.2.1 Abschnitt 4

1.2.2 Abschnitt 5 und 6

1.3 Der Hungerkünstler als Hindernis (S. 344-347)

1.3.1 Abschnitt 7

1.3.2 Abschnitt 8

1.4 Dialogszene und Ende des Hungerkünstlers (S. 348-349)

1.4.1 Abschnitt 9

1.4.2 Abschnitt 10

2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Franz Kafkas Erzählung "Ein Hungerkünstler" im Hinblick auf den Einsatz rhetorischer Stilmittel und die Rolle der Erzählinstanz. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie Antithese, Ironie und Paradoxon zur Charakterisierung des Künstlertums beitragen und inwiefern die Erzählinstanz als unzuverlässig einzustufen ist, um das tragische Schicksal der Figur zu beleuchten.

  • Analyse rhetorischer Stilmittel (Antithese, Ironie, Paradoxon)
  • Untersuchung der Unzuverlässigkeit der Erzählinstanz
  • Thematisierung des Künstlertums und dessen Abhängigkeit
  • Dekonstruktion der grotesken und humoristischen Darstellung
  • Einordnung der symbolischen Bedeutung (z. B. Zahl Vierzig, Zirkuswelt)

Auszug aus dem Buch

1.1.2 Abschnitt 2

Es folgt der Abschnitt, der den Hungerkünstler in seinen „guten Tagen“ bei Nacht und in Konversation mit den Wächtern beschreibt. Besonders dieses Verhältnis zwischen dem Hungerkünstler und den Wächtern ist hervorzuheben, wie sich zeigt:

Nichts war dem Hungerkünstler quälender als solche Wächter; sie machten ihn trübselig; sie machten ihm das Hungern entsetzlich schwer; manchmal überwand er seine Schwäche und sang während dieser Wachzeit, solange er es nur aushielt, um den Leuten zu zeigen, wie ungerecht sie ihn verdächtigten. Doch half das wenig; sie wunderten sich dann nur über seine Geschicklichkeit, selbst während des Singens zu essen.8

Seltsam ist die Tatsache, dass die Erzählinstanz uns zu vermitteln versucht, dass dem Hungerkünstler das Hungern entsetzlich schwer fiele, sofern die Wächter die Bewachung lax durchführten, aber im Laufe des Abschnittes von „die leichteste Sache von der Welt“9 gesprochen wird. Handelt es sich hierbei um eine Unzuverlässigkeit? Zumindest habe ich als Leser das Gefühl, die Erzählinstanz bewertet die Situation unzutreffend. Antithetisch wirkt auch die folgende Passage mit der Wortfolge überhaupt nicht - immer:

Das grelle Licht störte ihn gar nicht, schlafen konnte er ja überhaupt nicht, und ein wenig hindämmern konnte er immer, bei jeder Beleuchtung und zu jeder Stunde, auch im übervollen, lärmenden Saal.10

Zusammenfassung der Kapitel

1 Abschnitte: Dieses Kapitel unterteilt die Erzählung in zehn Abschnitte und erläutert die thematische Gliederung von der Glanzzeit über den Untergang bis hin zum Ende des Künstlers.

1.1 Die Glanzzeit des Hungerkünstlers (S. 333-341): Hier wird die anfängliche Bewunderung des Publikums analysiert, wobei durch Paradoxa und Antithesen die Künstlichkeit und der Gefängnischarakter der Käfighaltung aufgezeigt werden.

1.2 Der Untergang des Hungerkünstler (S. 341-344): Dieses Kapitel beleuchtet den fortschreitenden Bedeutungsverlust des Hungerkünstlers, der zunehmend als Märtyrer dargestellt wird und sich mit einer unzuverlässigen Erzählweise auseinandersetzen muss.

1.3 Der Hungerkünstler als Hindernis (S. 344-347): Es wird die abnehmende Bedeutung der Kunst in der Zirkuswelt thematisiert, wobei der Humor der Erzählinstanz als verfehlt und lächerlich dekonstruiert wird.

1.4 Dialogszene und Ende des Hungerkünstlers (S. 348-349): Das Kapitel analysiert die letzte, direkte Offenbarung des Hungerkünstlers sowie den Kontrast, den der junge Panther im abschließenden zehnten Abschnitt bildet.

2 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, in der die Prägung durch rhetorische Stilmittel und die Unzuverlässigkeit der Erzählinstanz als zentrale Erkenntnisse bestätigt werden.

Schlüsselwörter

Franz Kafka, Ein Hungerkünstler, Antithese, Ironie, Paradoxon, Erzählinstanz, Unzuverlässigkeit, Künstlertum, Märtyrer, Rhetorik, Stilmittel, Groteske, Zirkuswelt, Existenzialismus, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Franz Kafkas Erzählung "Ein Hungerkünstler" unter besonderer Berücksichtigung der rhetorischen Stilmittel und der Rolle der Erzählinstanz.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind das Wesen des Künstlertums, die Abhängigkeit des Künstlers vom Publikum und die kritische Dekonstruktion der Erzählung durch rhetorische Mittel.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen den eingesetzten Stilmitteln (Antithese, Ironie, Paradoxon) und der unzuverlässigen Erzählweise aufzuzeigen, um das bittere Ende des Hungerkünstlers tiefergehend zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Textanalyse, die auf stilanalytischen Methoden basiert und durch Sekundärliteratur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert die Erzählung in zehn Abschnitte, analysiert die Entwicklung des Protagonisten vom gefeierten Künstler zum Vergessenen und untersucht die Unzuverlässigkeit der erzählenden Instanz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Kafka, Ironie, Paradoxon, Erzählinstanz, Unzuverlässigkeit, Künstlertum und die spezifischen rhetorischen Stilmittel.

Warum erscheint die Erzählinstanz im Abschnitt über die Wächter unzuverlässig?

Die Instanz stellt das Hungern zunächst als qualvoll dar, bezeichnet es später jedoch als "leichteste Sache der Welt", was zu einer bewussten Inkonsistenz in der Darstellung führt.

Welche symbolische Funktion hat der junge Panther am Ende der Erzählung?

Der Panther dient als letzte Antithese zum Hungerkünstler; er steht für Wildheit, Lebendigkeit und körperliche Erfüllung, was den vorangegangenen Verfall des Künstlers unterstreicht.

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Details

Title
Antithese, Ironie und Paradoxon als Stilmittel in Franz Kafkas "Ein Hungerkünstler"
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Germanistik)
Course
Einführung in die Erzähltheorie
Grade
2,3
Author
Marc-André Seemann (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V283645
ISBN (Book)
9783656831150
ISBN (eBook)
9783656833109
Language
German
Tags
antithese ironie paradoxon stilmittel franz kafkas hungerkünstler
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc-André Seemann (Author), 2014, Antithese, Ironie und Paradoxon als Stilmittel in Franz Kafkas "Ein Hungerkünstler", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283645
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