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Sportdidaktische Konzepte im Vergleich

Title: Sportdidaktische Konzepte im Vergleich

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 16 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Thomas Angerer (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy

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Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird grundlegend durch Bewegung und die damit unmittelbar empfundene Lebensfreude beeinflusst. Im Idealen wird somit im Sportunterricht die Freude an der Bewegung und am Sport vermittelt. Für eine langfristige Bindung an Bewegung und gesundheitsrelevante sportliche Aktivität sollte dies als eine wesentliche Voraussetzung gelten.

Als einziges Bewegungsfach in der Schule bietet der Sportunterricht besondere Erziehungschancen, die zu einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung beitragen können. Wer hierzu einen Einblick in die wichtigsten Aspekte des Schulsports gewinnen will, sollte sich folglich ein grundlegendes Wissen aneignen. Haag und Mess beschreiben für Studierende des Sports für Lehramt folgendes: „Studierende in dem Fach Sport sollten das Studium mit der Erwartung aufnehmen, in differenzierten Studiengängen und Studienbereichen Qualifikationen für sportliches, wissenschaftliches, sozial-aktives und pädagogisch-unterrichtliches Handeln zu erwerben, um später Aufgaben in sportbezogenen Berufsfeldern erfolgreich lösen zu können.“ Neben den Themenbereichen zum Kenntniserwerb von Sportarten und deren sportartspezifischen Techniken und Taktiken, ist somit auch das Kennenlernen von Sporttheorien und -feldern (Bewegungs- und Trainingswissenschaften, Sportpsychologie und -soziologie) erforderlich.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzepte der Sportdidaktik

2.1 Handlungsfähigkeit / Pädagogische Perspektiven (nach Kurz)

2.2 Sportartenkonzept (nach Söll)

2.3 Körpererfahrungskonzept (nach Funke)

2.4 Offener Sportunterricht (nach Hildebrandt & Laging)

3. Schlussbetrachtung

4. Quellen

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die theoretische Auseinandersetzung mit verschiedenen sportdidaktischen Konzepten, um deren Eignung für einen mehrperspektivischen Sportunterricht zu prüfen und die daraus resultierenden Konsequenzen für das professionelle Handeln als angehende Lehrkraft zu reflektieren.

  • Grundlagen der Handlungsfähigkeit und pädagogische Perspektiven nach Kurz.
  • Strukturelle Analyse des Sportartenkonzepts nach Söll.
  • Bedeutung des Körpererfahrungskonzepts von Funke für die Wahrnehmungsbildung.
  • Kritische Würdigung des offenen Sportunterrichts nach Hildebrandt & Laging.
  • Synthese der Ansätze zur Gestaltung eines ganzheitlichen Sportunterrichts.

Auszug aus dem Buch

2.1 Handlungsfähigkeit / Pädagogische Perspektiven (nach Kurz)

Innerhalb des Konzeptes der Pädagogischen Perspektiven soll der Pädagoge die Fähig- und Fertigkeiten des Schülers aus- und weiterbilden. Nach Kurz konzentriert sich die Leitidee auch auf die Ausbildung einer Handlungsfähigkeit des Schülers im Sportunterricht. Die mit dem Handlungsfähigkeitskonzept verbundene Richtung wird manchmal als pragmatisch betrachtet, da es eine gewisse pädagogische Position beansprucht ohne dabei eine Übererziehung des Fachs Sport zu erzielen (Achtergarde, 2007, S.22). Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das sportliche Handeln als eine sinnhafte Auseinandersetzung mit einer sportlichen Aktivität zu verstehen. Für den einen liegt zum Beispiel der Sinn des Sporttreibens in der Gesundheitsförderung, für den anderen im sportlichen Miteinander. Handlungsfähig sind also jene, die aus den möglichen Sinnrichtungen im Sport die für sie passende auswählen und in sportliche Aktivität umsetzen können. Daher ist die Handlungsfähigkeit nicht angeboren, sondern muss durch einen sinnvollen Sportunterricht vermittelt werden. Die einzelnen Aufgabenfelder sind vor allem Leistung und Leistungsverbesserung, Wagnis und Spannung, Gesundheit, Kooperation, Gestaltung, und Körpererfahrung (Bräutigam, 2011, S.96ff).

Das Themenfeld der Gesundheit bedeutet vor allem, dass Schüler ein eigenes Gesundheitsbewusstsein entwickeln sollen, um ihre individuelle Fitness zu verbessern. Wichtig ist hierbei, dass nicht jedes Individuum dieselben Bewegungen und vor allem dieselbe Intensität der einzelnen Bewegungen benötigt, um ein positives Gesundheitsgefühl hervor zu bringen. Der Schüler soll im Sportunterricht möglichst erlernen, wieviel Sport für seinen Körper gut ist und wieviel Bewegung er für sein körperliches Wohlbefinden benötigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Bedeutung des Sportunterrichts für die Persönlichkeitsentwicklung ein und definiert die Sportdidaktik als notwendige Theorie für die Planung und Reflexion von Sportunterricht.

2. Konzepte der Sportdidaktik: Hier werden zentrale theoretische Entwürfe wie das Handlungsfähigkeitskonzept, das Sportartenkonzept, das Körpererfahrungskonzept und der offene Sportunterricht detailliert vorgestellt und analysiert.

2.1 Handlungsfähigkeit / Pädagogische Perspektiven (nach Kurz): Das Kapitel erläutert die Ausbildung der Handlungsfähigkeit durch verschiedene Sinnperspektiven wie Leistung, Gesundheit, Kooperation und Wagnis.

2.2 Sportartenkonzept (nach Söll): Diese Sektion beschreibt den Sport als Summe seiner Sportarten und fokussiert auf die Körper- und Bewegungsbildung durch traditionelle, regelgeleitete Sportaktivitäten.

2.3 Körpererfahrungskonzept (nach Funke): Hier steht die Sensibilisierung für den eigenen Körper sowie die bewusste Wahrnehmung von Anspannung und Entspannung als zentrales didaktisches Element im Vordergrund.

2.4 Offener Sportunterricht (nach Hildebrandt & Laging): Das Kapitel beleuchtet eine schülerzentrierte Unterrichtsform, die Bewegungsthemen gemeinsam mit den Lernenden plant und inszeniert.

3. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel führt die verschiedenen Ansätze zusammen und betont die Notwendigkeit eines mehrperspektivischen Blickwinkels für die zukünftige Unterrichtspraxis.

4. Quellen: Auflistung der verwendeten Fachliteratur zur sportdidaktischen Theoriebildung.

Schlüsselwörter

Sportdidaktik, Schulsport, Handlungsfähigkeit, Pädagogische Perspektiven, Sportartenkonzept, Körpererfahrung, Offener Sportunterricht, Bewegungsbildung, Gesundheitsförderung, Mehrperspektivität, Sportlehrer, Unterrichtsplanung, Persönlichkeitsentwicklung, Didaktik, Methodik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Sportdidaktik und analysiert vier zentrale fachdidaktische Konzepte, die für die Gestaltung eines modernen Sportunterrichts an Schulen relevant sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die Handlungsfähigkeit nach Kurz, das Sportartenkonzept nach Söll, das Körpererfahrungskonzept nach Funke sowie die Ansätze des offenen Sportunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den angehenden Sportlehrern theoretisches Orientierungswissen zu vermitteln, um den Übergang vom Sportler zum Arrangeur von Unterrichtsprozessen zu vollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse und vergleichende Betrachtung etablierter sportdidaktischer Theorien und deren Anwendungsmöglichkeiten im Schulsport.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung und kritischen Würdigung der vier gewählten didaktischen Konzepte hinsichtlich ihrer Ziele, Inhalte und praktischen Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sportdidaktik, Mehrperspektivität, Handlungsfähigkeit, Körpererfahrung und die Professionalisierung des Sportlehrerberufs charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das Sportartenkonzept von dem Körpererfahrungskonzept?

Während das Sportartenkonzept auf messbare Leistungen und die Vermittlung traditioneller Sportarten abzielt, fokussiert das Körpererfahrungskonzept die individuelle Wahrnehmung, Sinneserlebnisse und das Wohlbefinden.

Warum ist laut Autor ein mehrperspektivischer Ansatz notwendig?

Der Autor argumentiert, dass keines der Konzepte für sich alleine ausreicht, um die komplexen Anforderungen des Schulsports und die vielfältigen Bedürfnisse der Schüler vollständig zu erfüllen.

Welche Rolle spielt der Sportlehrer in den beschriebenen Konzepten?

Der Sportlehrer fungiert als Arrangeur, der situativ auf Schüler eingeht, Atmosphären schafft und didaktische Strategien wählt, um Lernprozesse jenseits standardisierter Programme zu ermöglichen.

Wie bewertet die Arbeit den „offenen Sportunterricht“?

Er wird als sinnvolle Gegenbewegung zum lehrerzentrierten Unterricht gesehen, ist jedoch aufgrund des Spiel- und Abenteuerbedürfnisses eher für die Grundschule als für höhere Altersstufen konzipiert.

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Details

Title
Sportdidaktische Konzepte im Vergleich
College
University of Rostock  (Sportwissenschaftliches Institut)
Course
Hauptseminar Sportdidaktik
Grade
1,4
Author
Thomas Angerer (Author)
Publication Year
2013
Pages
16
Catalog Number
V283496
ISBN (Book)
9783656830146
ISBN (eBook)
9783656832386
Language
German
Tags
Sportdidaktik Mehrperspektivität Sportartenkonzept Körpererfahrung offener Sportunterricht Sportdidaktik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Angerer (Author), 2013, Sportdidaktische Konzepte im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283496
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