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EU und die Dritte Welt. Neuere Entwicklungen und Konzeptionen der europäischen Entwicklungspolitik

Title: EU und die Dritte Welt. Neuere Entwicklungen und Konzeptionen der europäischen Entwicklungspolitik

Seminar Paper , 2014 , 45 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Liudmyla Goncharenko (Author)

Politics - Topic: European Union

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Summary Excerpt Details

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Entwicklungen und Konzeptionen der Entwicklungshilfe der Europäischen Union durchzuleuchten. Um einen Einblick in die Thematik zu bekommen, werden zunächst die Hauptbegriffe erläutert, ein kurzer historischer Abriss der EU-Entwicklungspolitik gegeben und die Hauptinstrumente und Finanzierungsquellen der Entwicklungspolitik dargestellt. Weiterhin werden die Etappen der Entwicklungspolitik der EU näher betrachtet, wobei die internen und externen Einflüsse auf die Gestaltung der entwicklungspolitischen Maßnahmen gesehen werden können. Im nächsten Kapitel wird die Funktionsweise der ausgewählten entwicklungspolitischen Instrumente analysiert. Ein besonderes Augenmerk wird ferner dem Abkommen von Cotonou gerichtet, und eine kritische Würdigung der EU-Entwicklungspolitik aus der Sicht der Entwicklungsländer wird dargestellt. Im Abschluss widmet sich diese Arbeit einer Zusammenfassung der wesentlichen Motive und Ergebnisse der EU-Entwicklungspolitik, wobei einige Vorschläge der Umgestaltung der EU-Entwicklungspolitik vorgelegt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

III. Einführung

IV. Allgemeine Begriffe

V. Europäische Entwicklungspolitik

5.1. Historischer Hintergrund

5.2 Rechtliche Grundlagen und Ziele

5.3. Instrumente

5.4. Finanzierungsquellen

5.4.1. EU-Haushalt

5.4.2. Der Europäische Entwicklungsfonds

5.4.3. Europäische Investitionsbank

VI. Etappen der EEP

6.1. Anlaufphase (1958 – 1972)

6.2. Nach dem Beitritt Großbritanniens (1973 – 1992)

6.2.1. Lomé I – Abkommen (1975 – 1980)

6.2.2. Lomé II – Abkommen (1980 – 1985)

6.2.3. Lomé III – Abkommen (1985 – 1990)

6.2.4. Lomé IV – Abkommen (1990 – 2000)

6.3. Umorientierung der EEP (1992 – 2003)

6.3.1. Mittelmeerpolitik der EU

VII. Funktionsweise ausgewählter entwicklungspolitischer Instrumente

7.1. STABEX und SYSMIN

7.2. Allgemeines Präferenzsystem

VIII. “ Need for Change“ – Das Abkommen von Cotonou (2003)

IX. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung und die verschiedenen Konzeptionen der Entwicklungspolitik der Europäischen Union kritisch zu beleuchten und zu hinterfragen, inwieweit diese den Interessen der Entwicklungsländer tatsächlich gerecht werden.

  • Historische Einordnung der europäischen Entwicklungspolitik
  • Analyse der wichtigsten Finanzierungsinstrumente und Abkommen
  • Evaluierung der entwicklungspolitischen Instrumente (u.a. Lomé-Abkommen, APS)
  • Kritische Untersuchung des Abkommens von Cotonou
  • Wirkungsanalyse der EU-Politik auf die Entwicklungsländer

Auszug aus dem Buch

V. Europäische Entwicklungspolitik

In den internationalen Beziehungen ist EP eine relativ moderne Disziplin, die sich erst nach dem 2. Weltkrieg herausgebildet hat. Als Geburtsstunde der EP gilt gemeinhin die Antrittsrede des damaligen US-Präsidenten H. Truman am 20.01.1949. Dem Entstehen der EP liegen unterschiedliche Rahmenbedingungen und Motive zugrunde. Während des Kalten Kriegs diente EP als Instrument der jeweiligen Blockinteressen für die Durchsetzung eigener außenpolitischen Interessen. Der Westen unterstützte somit die nichtkommunistischen Regime der damaligen Entwicklungsländer, sogar wenn es sich um die Diktaturen handelte, um durch ihre Einbindung in das eigene Bündnissystem, eigene Position in den Weltregionen zu stärken.

Mit der fortschreitenden Entkolonialisierung verfolgten die anderen europäischen Geberländer auch andere außenpolitische Zwecke. Die ehemaligen Kolonialmächte setzten die EP für die Beibehaltung und Sicherung ihres Einflusses in den unabhängig werdenden Kolonien ein. Offiziell wurden diesem Handel ethisch-moralische Motive zugesprochen. Inoffiziell dennoch wollten die Geberländer eigene wirtschaftliche Ziele befördern. Zu dem klassischen Motivbündel gehörten Zugang zu Rohstoffen, Bodenschätzen und Märkten, Aufbau von Wirtschaftsbeziehungen, Gewinne aus größerer Arbeitsteilung und Sicherung der Arbeitsplätze durch verstärkte Exporte. Die nordeuropäischen Länder wie Schweden und Norwegen, die historisch keine Kolonien hatten, haben auch Hilfsprogramme eingerichtet, die sich auf moralische und humanitäre Verpflichtungen beruhen. Jedoch weist die Entwicklungshilfe bspw. Schwedens einen hohen Anteil an gebundener Hilfe, was schwedische wirtschaftliche Interessen fördert.

Zusammenfassung der Kapitel

III. Einführung: Darstellung der weltweiten Armutsproblematik und Einleitung in die europäische Entwicklungshilfe als Instrument der Armutsbekämpfung unter Berücksichtigung eigenwirtschaftlicher Interessen der EU.

IV. Allgemeine Begriffe: Erläuterung des komplexen Entwicklungsbegriffs sowie der Schwierigkeit, Entwicklungsländer aufgrund ihrer heterogenen Strukturdaten zu klassifizieren.

V. Europäische Entwicklungspolitik: Untersuchung der historischen Ursprünge, der rechtlichen Grundlagen sowie der Instrumente und Finanzierungsquellen der EU-Entwicklungspolitik.

VI. Etappen der EEP: Detaillierte Betrachtung der verschiedenen Phasen, von den Jaundé-Abkommen über die Lomé-Konventionen bis hin zur Umorientierung der Politik ab 1992.

VII. Funktionsweise ausgewählter entwicklungspolitischer Instrumente: Analyse der Mechanismen von STABEX, SYSMIN und des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) sowie deren Kritikpunkte.

VIII. “ Need for Change“ – Das Abkommen von Cotonou (2003): Darstellung der konzeptionellen Reformen durch das Cotonou-Abkommen und die Einführung von Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPAs).

IX. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der EU-Entwicklungspolitik, die trotz mancher Fortschritte oft hinter den Erwartungen der betroffenen Länder zurückbleibt.

Schlüsselwörter

Europäische Entwicklungspolitik, Entwicklungsländer, Armutsbekämpfung, Lomé-Abkommen, Abkommen von Cotonou, STABEX, SYSMIN, Allgemeines Präferenzsystem, Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, ODA, BNE, Handelspräferenzen, Entwicklungszusammenarbeit, Handelshilfe, regionale Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung und die Konzepte der europäischen Entwicklungspolitik (EEP) von ihren Anfängen nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Abkommen von Cotonou.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen Grundlagen, den verschiedenen historischen Etappen, den Finanzierungsquellen sowie den konkreten entwicklungspolitischen Instrumenten der EU.

Was ist das primäre Ziel der untersuchten Entwicklungspolitik?

Das offizielle Hauptziel der EEP ist die Bekämpfung und Beseitigung der Armut, wobei die EU jedoch gleichzeitig eigene geostrategische und wirtschaftliche Interessen verfolgt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche, der Auswertung von Abkommen und der kritischen Würdigung empirischer Daten sowie Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Im Hauptteil werden die Etappen der EEP (z.B. Jaundé und Lomé) sowie die Funktionsweise und Kritikpunkte der entwicklungspolitischen Instrumente wie STABEX, SYSMIN und das APS detailliert erörtert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Europäische Entwicklungspolitik, Armutsbekämpfung, AKP-Staaten, EPAs, Handelserleichterungen und die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs).

Wie bewertet die Autorin die Wirkung der STABEX- und SYSMIN-Systeme?

Die Autorin stellt fest, dass diese Systeme zwar kurzfristig Einkommensverluste ausgleichen konnten, jedoch langfristig die Diversifizierung der Exportstrukturen behinderten und ihre Verwaltung als unzureichend kritisiert wurde.

Welche spezifische Kritik äußert die Arbeit am Cotonou-Abkommen und den EPAs?

Es wird kritisiert, dass die EPAs regionale Integrationsprozesse gefährden könnten, unfaire Marktöffnungsbedingungen schaffen und die Interessen der EU (z.B. geostrategisch gegenüber China) oftmals über die der Entwicklungsländer stellen.

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Details

Title
EU und die Dritte Welt. Neuere Entwicklungen und Konzeptionen der europäischen Entwicklungspolitik
College
RWTH Aachen University
Grade
1,0
Author
Liudmyla Goncharenko (Author)
Publication Year
2014
Pages
45
Catalog Number
V283470
ISBN (Book)
9783656830054
ISBN (eBook)
9783656832348
Language
German
Tags
entwicklungspolitik AKP-Staaten Lome Cotonou Präferenzsystem Stabex Sysmin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Liudmyla Goncharenko (Author), 2014, EU und die Dritte Welt. Neuere Entwicklungen und Konzeptionen der europäischen Entwicklungspolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283470
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