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Zusammenhang von Intelligenz und Vorstellungen von Intelligenz

Titel: Zusammenhang von Intelligenz und Vorstellungen von Intelligenz

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Louisa Frintert (Autor:in)

Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Fortlaufend ist Intelligenz ein faszinierendes Thema in alltäglichen Diskussionen, aber vor allem auch intensiv besprochener sowie unablässig erforschter Gegenstand in der wissenschaftlichen Psychologie. Aktuell werden Vorstellungen über Intelligenz wieder sehr stark öffentlich und wissenschaftlich debattiert, wozu das umstrittene Buch Thilo Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ einen Beitrag geleistet haben dürfte. Eine seiner in dem Buch dargelegten provokanten Thesen bezieht sich auf die Vererblichkeit und der sich daraus ergebenden Unabänderlichkeit von Intelligenz.
Lange vor der durch Sarrazin angestoßenen Diskussion ging auch die psychologische Forschung davon aus, dass Intelligenz eine eher feste Eigenschaft der Persönlichkeit ist, wie es beispielsweise Studien an eineiigen Zwillingen nahe legten. Bei diesen wurden Zwillingspaare im frühen Kindesalter getrennt, um sie nach dem Erreichen des Erwachsenenalters wieder zu vergleichen. Dabei wurde festgestellt, dass beide ähnliches Aussehen, Interessen und sogar Persönlichkeitsmerkmale hatten.
Anlass zum Umdenken gaben Erkenntnisse, die aufdeckten, dass die erreichten Leistungen im IQ-Test einer Person keine Aussage über deren spätere schulische und akademische Erfolge machen können. Mit dem Fortschreiten der Forschung stellte sich heraus, dass Intelligenz und Persönlichkeit eher flexible Gebilde sind, die von den Denkmustern, also Überzeugungen, des jeweiligen Menschen und den Erfahrungen, die ein Mensch macht, wesentlich beeinflusst werden. Individuelle Überzeugungen haben Einfluss auf Denken, Interpretation und Handlungen des Einzelnen und damit auch auf seine Intelligenz. Aufgabe der Forschung in den folgenden Jahren war und ist es auch aktuell noch, herauszustellen, welche Vorstellungen von Intelligenz es gibt, wie diese den Lernerfolg beeinflussen und auf welche Weise man diese Vorstellungen von außen steuern kann.
Vor allem angehende Lehrer sollten sich mit diesen Forschungsergebnissen auseinandersetzen, denn oft haben sie falsche Vorstellungen über Intelligenz, auf deren Grundlage dann versucht wird, Kinder zu selbstständig denkenden, lernenden und erfolgreichen Individuen im privaten oder schulischen Bereich anzuleiten. Allein mit alltäglichen Vorstellungen über Intelligenz kann insbesondere der professionelle Pädagoge nicht kompetent agieren, denn intuitive Entscheidungen über die Art und Häufigkeit von motivationalen Maßnahmen können leicht falsch oder gar kontraproduktiv sein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Definition zentraler Begriffe

2.2. Grundlegendes Modell

3. Empirischer Kenntnisstand

3.1. Typische Forschungsstrategien

3.2. Wichtige Forschungsergebnisse

3.3. Weiterführende Untersuchungen und Ergebnisse

4. Schlussfolgerungen für die Gestaltung von Lehr- und Lernsituationen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den wissenschaftlich fundierten Einfluss von Intelligenzvorstellungen auf den Lernerfolg von Schülern und erarbeitet pädagogische Handlungsoptionen, um förderliche Denkmuster bei Lernenden zu etablieren.

  • Psychologische Grundlagen der Intelligenzkonzepte (Entity Theory vs. Incremental Theory)
  • Zusammenhang zwischen Attribution, Motivation und akademischem Lernerfolg
  • Analyse empirischer Studien zur Veränderbarkeit von Intelligenzvorstellungen
  • Praktische Implementierung von Interventionsmaßnahmen im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

2.2. Grundlegendes Modell

Um zu erklären, weshalb Intelligenz und Fähigkeiten sich nicht zwangsläufig in entsprechenden schulischen und akademischen Leistungen widerspiegeln, sind Vorstellungen über Intelligenz geeignet, um diese Differenz zu erklären (Dweck, 1886). Die Psychologie versucht mithilfe dieses Konstrukts herauszufinden, warum Leistungen und Erfolg eines Menschen nicht nur von seinen tatsächlichen Fähigkeiten abhängen, sondern durch seine jeweiligen Überzeugungen und Zielorientierungen beeinflusst werden.

Es gibt zwei grundlegend verschiedene Vorstellungen über Intelligenz und Fähigkeiten, welche sich durch Erfahrungen und Beobachtungen herausbilden. Vor allem sind es Erlebnisse einer Person in Leistungs- und Lernsituationen, die prägend für die Ausbildung der individuellen Überzeugung sind. Beispielsweise ist relevant, wie Dritte auf die Leistungen des Kindes reagieren, wie mit Misserfolg und Erfolg umgegangen wird. Wird ein junger Mensch ständig für seine Fähigkeiten und Intelligenz gelobt, dann bildet er tendenziell eine andere Vorstellung über Intelligenz aus als ein Heranwachsender, der für seine Strategien und seinen Fleiß gelobt wird.

Derjenige, der immer nur für seine inneren Fähigkeiten gelobt wird, bildet die Überzeugung aus, dass Intelligenz und Fähigkeiten feste Größen sind, welche von Individuum selbst nicht verändert werden können (entity theory). Die Person hingegen, die für ihre Strategien und ihren Fleiß gelobt wird, entwickelt die Vorstellung, dass Intelligenz und individuelle Eigenschaften veränderlich sind und weiterentwickelt werden können (incremental theory). Auch wenn sich Menschen mit diesen unterschiedlichen Konzepten nicht in ihren intellektuellen Fähigkeiten unterscheiden, interpretieren sie akademische Leistungssituationen aufgrund ihrer inneren Vorstellungen über Intelligenz anders und reagieren deshalb verschieden (Dweck, 1986).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die wissenschaftliche Debatte um Intelligenz ein und begründet die Relevanz der Untersuchung für professionelles pädagogisches Handeln.

2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden zentrale Fachbegriffe definiert und die Modelle der veränderlichen versus festen Intelligenztheorie als Grundlage für das Verständnis von Leistungsverhalten dargelegt.

3. Empirischer Kenntnisstand: Dieser Abschnitt wertet Studien aus, die den Zusammenhang zwischen Intelligenzvorstellungen, Attributionsmustern und messbarem Lernerfolg belegen, inklusive der Wirksamkeit von Interventionsmaßnahmen.

4. Schlussfolgerungen für die Gestaltung von Lehr- und Lernsituationen: Das Kapitel bietet konkrete Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, um Schüler durch die Vermittlung einer förderlichen Intelligenztheorie zu nachhaltigem Lernerfolg anzuleiten.

Schlüsselwörter

Intelligenz, Entity Theory, Incremental Theory, Lernerfolg, Motivation, Attribution, pädagogisches Handeln, Schulleistung, Selbstwertgefühl, Lernziele, Leistungsziele, kognitive Entwicklung, Lehr- und Lernsituationen, Intervention, Feedback.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie die persönlichen Überzeugungen von Schülern über ihre eigene Intelligenz deren Lernverhalten und schulische Erfolge maßgeblich beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Unterscheidung zwischen festen und veränderbaren Intelligenzkonzepten, die Rolle von Motivation sowie die Bedeutung von Feedback und Attribution für den Lernprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Frage zu beantworten, wie Vorstellungen über Intelligenz den Lernerfolg beeinflussen und wie Lehrkräfte diese Erkenntnisse nutzen können, um Schüler zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Zusammenfassung sowie Interpretation empirischer psychologischer Studien, insbesondere im Bereich der pädagogischen Psychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung von empirischen Forschungsstrategien und Ergebnissen sowie die Ableitung praktischer Konsequenzen für den Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Intelligenzvorstellungen, Entity Theory, Incremental Theory, Motivation, Attribution und pädagogisches Handeln.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Entity" und "Incremental" Theorien eine so große Rolle für den Unterricht?

Weil Schüler mit "Entity"-Vorstellung dazu neigen, Misserfolg als Unfähigkeit zu deuten, während Schüler mit "Incremental"-Vorstellung Fehler als Chance zur Verbesserung nutzen, was direkten Einfluss auf die Schulleistung hat.

Wie können Lehrer laut der Arbeit konkret zur Verbesserung der Schülerleistungen beitragen?

Indem sie eine Umgebung schaffen, die Anstrengung und Strategiewechsel lobt, anstatt Begabung, und indem sie den Schülern vermitteln, dass Intelligenz durch Lernen und Übung steigerbar ist.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zusammenhang von Intelligenz und Vorstellungen von Intelligenz
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,0
Autor
Louisa Frintert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V283117
ISBN (Buch)
9783656824183
ISBN (eBook)
9783656824206
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zusammenhang intelligenz vorstellungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Louisa Frintert (Autor:in), 2011, Zusammenhang von Intelligenz und Vorstellungen von Intelligenz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/283117
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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