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Propaganda als Wirklichkeitskonstruktion in Sozialen Netzwerken des Web 2.0

Dargestellt am Beispiel Facebook

Title: Propaganda als Wirklichkeitskonstruktion in Sozialen Netzwerken des Web 2.0

Term Paper , 2014 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Kader Kizilarslan (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

„Deutsch sein ist kein Verbrechen“, „Für Familie, Volk und Heimat - Multikulti und Islamisierung stoppen“ (Quelle: Facebook) sind zwei Beispiele für Gruppen, die sich in dem sozialen Netzwerk Facebook gebildet haben. In diesen Gruppierungen werden die spezifischen Funktionen des Web 2.0 und speziell die Funktionen von Facebook geschickt genutzt, um Propaganda zu verbreiten und extremistisches und rassistisches Gedankengut zu streuen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Phänomen Propaganda aus konstruktivistischer Sicht und der Frage, wie im Web 2.0 Wirklichkeiten konstruiert werden, am Beispiel des Netzwerks Facebook.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2.Propaganda und Wirklichkeitskonstruktion

2.1 Konstruktivismus und neue Medien

2.2 Definition Propaganda

3. Propaganda im Web 2.0 am Beispiel von Facebook

3.1. Facebook als soziales Netzwerk im Web 2.0: Eigenschaften und Potentiale

3.2 Das Potential, mittels Facebook Propaganda zu verbreiten

3.2.1 Beobachtbare Interaktivität und der „Gefällt mir“ –Button

3.2.2 Der Facebook-Logarithmus

3.2.3 Die Selbstinszenierung

3.2.4 Die schnelle Vernetzbarkeit und Gruppenbildung

3.2.5 Die Nutzungsbedingungen

4. Fazit und Implikationen für die Soziale Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Propaganda aus einer konstruktivistischen Perspektive und analysiert, wie soziale Medien, insbesondere Facebook, zur Konstruktion von Wirklichkeiten und zur Verbreitung extremistischen Gedankenguts instrumentalisiert werden.

  • Konstruktivistische Medientheorie und Wirklichkeitskonstruktion
  • Definition und Wirkungsweise von Propaganda
  • Funktionsweise und Algorithmen sozialer Netzwerke im Web 2.0
  • Strategien rechtsextremer Gruppen zur Online-Rekrutierung
  • Implikationen für die professionelle Soziale Arbeit

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Die Selbstinszenierung

Ein weiterer Vorteil des Web 2.0 als Propagandamedium ist die Tatsache, dass sich in Netzwerken und speziell in Facebook jeder so darstellen kann, wie er gesehen werden möchte. Durch die Popularität von Facebook ist es auch sehr einfach, gefunden und wahrgenommen zu werden, da sich jeder anmelden kann und Facebook unter den sozialen Netzwerken zumindest in Deutschland die meisten Besucher hat (Statista 2014). Auch die Zugangsbarrieren sind sehr gering, da auf Facebook jeder mitmachen kann. Anders als Facebook hat z.B. das Netzwerk StudiVZ der NPD den Zugang verweigert, da die Partei rechtsextrem sei und ganze Bevölkerungsgruppen ausschließe (Adamek, 2011. S. 284). Parteimitglieder der NPD können sich, genauso wie Mitglieder jeder anderen Partei, auf Facebook selbst inszenieren und machen davon auch Gebrauch.

Eigens dafür wurden laut der Amadeu Antonio Stiftung in der Deutsche Stimme, dem Pressorgan der NPD, auch Richtlinien für die Gestaltung eines Profils herausgegeben. In diesen Richtlinien werde den Parteimitgliedern geraten, sich in ihrem Profil als einen „möglichst offenen Menschen zu darzustellen und „nicht bissig, klischeehaft oder wortkarg“ (Lang, Müller 2010). Dabei solle das Ziel verfolgt werden, sich als „der nette Rechte von nebenan“ darzustellen, um auch bei nicht-rechten Mitgliedern eine Akzeptanz zu erhalten und in nicht rechten Foren sichtbar zu werden. Durch Gründung von neuen Gruppen und der Aktivität in schon bestehenden Gruppen soll die lokale Vernetzung und die Werbung um Unterstützung bei Kampagnen gefördert werden (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein und zeigt anhand konkreter Facebook-Gruppenbeispiele auf, wie soziale Netzwerke für rassistische Propaganda genutzt werden.

2.Propaganda und Wirklichkeitskonstruktion: Dieses Kapitel erläutert die konstruktivistischen Grundlagen und definiert Propaganda als einen Kommunikationsprozess, der auf die Schaffung einer kollektiven, manipulierten Wirklichkeit abzielt.

3. Propaganda im Web 2.0 am Beispiel von Facebook: Der Hauptteil analysiert die spezifischen technischen Funktionen von Facebook – wie Algorithmen, den Gefällt-mir-Button und Gruppenbildungen – und deren Nutzbarkeit für Propagandazwecke.

4. Fazit und Implikationen für die Soziale Arbeit: Das Fazit fordert eine stärkere Präsenz der Sozialen Arbeit im digitalen Raum sowie eine aktive Auseinandersetzung mit der Problematik im Rahmen der Lebensweltorientierung.

Schlüsselwörter

Propaganda, Wirklichkeitskonstruktion, Konstruktivismus, Web 2.0, Facebook, Soziale Netzwerke, Rechtsextremismus, Digitale Medien, Algorithmus, Meinungsbildung, Mediatisierung, Soziale Arbeit, Selbstinszenierung, Diskriminierung, Internetnutzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Facebook und andere soziale Medien durch ihre spezifischen Funktionen (z. B. Algorithmen, Interaktionsmöglichkeiten) dazu beitragen können, rechtsextreme Propaganda zu verbreiten und Wirklichkeiten in der Wahrnehmung der Nutzer zu konstruieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die konstruktivistische Medientheorie, die Definition von Propaganda, die Funktionsweisen von sozialen Netzwerken sowie die gesellschaftlichen Auswirkungen digitaler Radikalisierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Propagandisten gezielt Web 2.0-Technologien einsetzen, um ihre Inhalte zu normalisieren, und welche ethischen Herausforderungen sich daraus für das Handlungsfeld der Sozialen Arbeit ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung auf Basis konstruktivistischer Ansätze und eine Analyse aktueller Strukturen und Funktionen von Social-Media-Plattformen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Mechanismen der Interaktivität, die Funktionsweise des Newsfeed-Algorithmus, Strategien zur individuellen und Gruppen-Selbstinszenierung sowie die Auswirkungen der Nutzungsbedingungen auf die Verbreitung von Hassrede.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Propaganda, Wirklichkeitskonstruktion, Web 2.0, Facebook, Konstruktivismus, Mediatisierung und Soziale Arbeit.

Welche Rolle spielt der sogenannte "Facebook-Logarithmus" bei der Propaganda?

Der Algorithmus verstärkt die Filterwirkung, da er Nutzern vermehrt Inhalte anzeigt, mit denen sie bereits interagiert haben. Dies führt zur Bildung von Echokammern, in denen Propaganda-Beiträge leichter ihr Zielpublikum erreichen.

Warum wird die Strategie der "Selbstinszenierung" als Gefahr hervorgehoben?

Durch die Möglichkeit, sich online als "netter Rechter von nebenan" zu präsentieren, senken Rechtsextremisten die Hemmschwelle für nicht-radikale Nutzer, um so Akzeptanz zu gewinnen und Vertrauen zu erschleichen.

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Details

Title
Propaganda als Wirklichkeitskonstruktion in Sozialen Netzwerken des Web 2.0
Subtitle
Dargestellt am Beispiel Facebook
College
University of applied Sciences Regensburg
Course
Mediatisierung. Arbeit, Alltag, Gesellschaft
Grade
1,0
Author
Kader Kizilarslan (Author)
Publication Year
2014
Pages
16
Catalog Number
V282767
ISBN (eBook)
9783656819172
ISBN (Book)
9783656819189
Language
German
Tags
propaganda wirklichkeitskonstruktion sozialen netzwerken dargestellt beispiel facebook
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kader Kizilarslan (Author), 2014, Propaganda als Wirklichkeitskonstruktion in Sozialen Netzwerken des Web 2.0, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282767
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