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Diskurs und Diskursanalyse in der forensischen Linguistik

Analyse des Markendiskurses anhand des Beispiels McDonalds

Title: Diskurs und Diskursanalyse in der forensischen Linguistik

Term Paper , 2013 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Erhan Kaya (Author)

German Studies - Linguistics

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Summary Excerpt Details

Die forensische Linguistik wird als ein neues Teilgebiet der Linguistik gezählt und forensic bedeutet im Lateinischen „auf dem Markt“. Weil zu römischer Zeit die Gerichtsverfahren auf dem Markt stattfanden, hat sich daraus die übertragene Bedeutung „gerichtlich“ entwickelt. Diese Art der Linguistik gehört zum Bereich der Rechtslinguistik, ist aber gleichzeitig auch unabhängig davon. In der forensischen Linguistik werden nicht nur sprachliche oder linguistische Probleme im Rahmen polizeilicher oder gerichtlicher Behandlung, sondern auch die Sprache als Instrument der Justiz analysiert. Außerdem liegen verschiedene Unterthemen wie Markenrecht, Marketing Semiotik, Diskurs und Diskursanalyse, Kriminologie usw vor, und wird geschriebenes oder gesprochenes Material im Bereich der Linguistik untersucht. Mit geschriebenem Material ist handgeschriebenes, getipptes oder gezeichnetes Material gemeint. Natürlich ist heutzutage wegen der neuen Technologien die Anzahl des getippten Materials gestiegen. Unter geschriebenem Material beschäftigt sich die forensische Linguistik mit Autorschaft, Suizid- und Erpresserschreiben, Drohbriefen, Verträgen, Vernehmungen usw.
Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf dem Vergleich und der Analyse des Diskurses bzw. der Diskursanalyse in der forensischen Linguistik. In dem theoretischen Teil der Arbeit werde ich mich mit den allgemeinen Grundlagen der forensischen Linguistik und der Diskursanalyse beschäftigen. Natürlich ist die forensische Linguistik aus der linguistischen Perspektive ein Bestandteil der Arbeit. Analysiert werden in der Arbeit Markendiskurse in der forensischen Linguistik anhand der Diskursanalyse und mit Hilfe des Experiments Pioneer 10. Alle Analysen, die in der Arbeit genannt werden, werden in schriftlicher Form dargestellt und Befunde der Analyse werden unter den dazugehörigen, jeweiligen Tabellen oder Bildern dargestellt. Der Schlussteil bildet eine Zusammenfassung aller Befunde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Forensische Linguistik im Allgemeinen

2.1. Forschungsfelder der forensischer Linguistik

2.2. Arbeitsfelder forensischer Linguistik

3. Diskurs und Diskursanalyse

3.1. Zum Diskursbegriff

4.Markendiskurs

4.1. Ein Fallbeispiel - die Pioneer 10 und 11 Plakette

4.2. Diskurstheorie

4.3. Jenseits der Zeichen

4.3.1. Zeichen als Index oder Symptom

4.3.2. Zeichen als Symbol

4.4. Zeichenmodell von Ferdinand de Saussure

4.4.1. Die binäre Struktur des Diskurses

4.4.2. Bedeutung und Referenz

4.4.3.Visueller Diskurs

5.Markendiskurs: McDonald`s

5.1. McDonalds: a case in point

5.1.1. Die Komplexität des Marketing-Zeichen Systems

5.1.2. Diskursanalyse: Implikationen für die Marken Gerechtigkeit

5.1.3. Positioning against the Grain

6.Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung der Diskursanalyse im Bereich der forensischen Linguistik, wobei der Fokus auf dem spezifischen Feld des Markendiskurses liegt. Anhand von theoretischen Grundlagen sowie praktischen Fallbeispielen, insbesondere einer Analyse der McDonald’s-Werbung, wird aufgezeigt, wie linguistische Methoden genutzt werden können, um gesellschaftliche und unternehmerische Kommunikationsstrategien kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen der forensischen Linguistik und ihre Arbeitsfelder
  • Theorie des Diskurses und der Diskursanalyse
  • Zeichentheoretische Modelle nach Saussure und Peirce
  • Analyse von Markendiskursen und deren semiotische Dimension
  • Kritische Untersuchung von Geschlechterrollen in Werbekampagnen

Auszug aus dem Buch

4.2. Diskurstheorie

Nach der Vorstellung des Pioneer-10-Experiments komme ich an dieser Stelle zur Diskurstheorie. Die Diskurstheorie bildet den wichtigsten Fortschritt in der semiotischen Untersuchung seit Saussure, denn es findet Berücksichtigung in der dialektischen Beziehung zwischen Aufbau der Zeichensystems und dem sozialen Kode semiosis5. Semiosis (Herstellung der Bedeutung) ist ein Prozess, bei dem ein Kommunikationsagent mit einem Empfänger in einem Kommunikationsereignis verbunden wird. Ein Diskurs ist nach Habermaas eine „handlungsentlastete Form der Kommunikation“, in der „kein Zwang, außer dem des besseren Argumentes ausgeübt wird.“ Er betont, dass der zwanglose Konsens nur das zulässt, „was alle wollen können“. Ein Konsens wäre nach Habermaas also nicht möglich über die miteinander nicht zu vereinbarenden Eigeninteressen der Beteiligten, sondern nur über das, was er „verallgemeinerbares Interesse“ nennt, das „kommunikativ geteilt wird“.

Bei der Allgemeinen Theorie des praktischen Diskurses nach Habermaas6 handelt es sich um einen Teilaspekt einer einheitlichen Theorie der kommunikativen Rationalität, die moral-, bedeutungs-, sprach-, und sozialtheoretische Probleme integriert. In die Theorie fließen unter anderem Ansätze der Diskurstheorie Karl Otto Appels, die analytische Sprachtheorie von Austin und Searles, Luhmanns Systemtheorie und Gadamers Hermeneutik ein. Habermaas versucht ein Verständnis dadurch in seiner Theorie zu etablieren, indem er auf der menschlichen Sprache als spezifischen Ausdrucks menschliches Verständnisses aufbaut und die Sprache es dem Menschen ermöglicht, sich mit seinen Artgenossen innerhalb seiner komplexen Lebenswelt durch erlernte Kommunikation frei und damit vernünftig zu kodieren. Die freie, sprachliche Koordination entspricht dem besonderen menschlichen Denken als instinktungebundene, weltoffene und freie Möglichkeit der Selbstreflexion7. In weitem Sinne wird dieser Umstand als „kommunikative Vernunft“ in der Theorie von Habermaas bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Vorstellung des Seminarthemas und Definition der Forschungsabsicht, die Begriffe Diskurs, Diskursanalyse und Markendiskurs in der forensischen Linguistik zu diskutieren.

2. Forensische Linguistik im Allgemeinen: Erläuterung der Etymologie und Definition der forensischen Linguistik als Teilbereich der angewandten Linguistik an der Schnittstelle von Sprache und Recht.

2.1. Forschungsfelder der forensischer Linguistik: Abgrenzung der Arbeitsbereiche wie "Sprache vor Gericht" und "Sprache des Täters" sowie Diskussion der interdisziplinären Bezüge.

2.2. Arbeitsfelder forensischer Linguistik: Beschreibung zentraler Methoden wie Stilanalyse und Fehleranalyse zur Untersuchung inkriminierter Texte.

3. Diskurs und Diskursanalyse: Einführung in den Diskursbegriff als Paradigma der modernen Linguistik und seine Relevanz für die forensische Untersuchung.

3.1. Zum Diskursbegriff: Vertiefung der linguistischen Definition von Diskurs als größere Äußerungseinheit und deren Bedeutung in der aktuellen Forschung.

4.Markendiskurs: Überleitung zur Analyse von Zeichen in kommerziellen und nicht-kommerziellen Kontexten.

4.1. Ein Fallbeispiel - die Pioneer 10 und 11 Plakette: Analyse eines NASA-Experiments als Beispiel für den Versuch interstellarer Kommunikation mittels visueller Zeichen.

4.2. Diskurstheorie: Darstellung der Diskurstheorie nach Habermaas und deren Bedeutung für die kommunikative Rationalität.

4.3. Jenseits der Zeichen: Einordnung der Zeichentypen (Ikon, Index, Symbol) in den Diskurskontext.

4.3.1. Zeichen als Index oder Symptom: Definition der Indexikalität und symptomatischen Verweise im Rahmen der Semiotik.

4.3.2. Zeichen als Symbol: Erläuterung der Arbitrarität von Symbolen und Saussures allgemeiner Theorie zum Zeichensystem.

4.4. Zeichenmodell von Ferdinand de Saussure: Analyse der Struktur sprachlicher Zeichen und deren Relevanz für Marken-Logos.

4.4.1. Die binäre Struktur des Diskurses: Diskussion der syntaktischen und semantischen Einheiten im Diskurs.

4.4.2. Bedeutung und Referenz: Erörterung der Beziehung zwischen Zeichen und Inhalt unter Berücksichtigung kontextueller Nuancen.

4.4.3.Visueller Diskurs: Untersuchung der Manipulation durch nonverbale Zeichen in Massenmedien und Werbung.

5.Markendiskurs: McDonald`s: Anwendung der Diskursanalyse auf die Marketingstrategie eines globalen Fast-Food-Konzerns.

5.1. McDonalds: a case in point: Untersuchung von Werbebildern in Jahresberichten und deren implizite gesellschaftliche Botschaften.

5.1.1. Die Komplexität des Marketing-Zeichen Systems: Reflexion über die semiotische Macht von Marken und deren Markenwert.

5.1.2. Diskursanalyse: Implikationen für die Marken Gerechtigkeit: Kritische Analyse der Darstellung von Geschlechterrollen in McDonald’s-Werbematerialien.

5.1.3. Positioning against the Grain: Ausblick auf moderne Marketing-Ansätze und die Anpassung an kulturelle Veränderungen.

6.Zusammenfassung: Zusammenführende Betrachtung der Analyseergebnisse und Bestätigung der Diskursanalyse als wichtiges Werkzeug der forensischen Linguistik.

Schlüsselwörter

Forensische Linguistik, Diskursanalyse, Markendiskurs, Semiotik, Markenkommunikation, Ferdinand de Saussure, Jürgen Habermas, Pionier-Plakette, Geschlechterrollen, Marketing-Zeichensystem, Stilanalyse, Fehleranalyse, Rechtslinguistik, Markenrecht, Konsumkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Diskursanalyse innerhalb der forensischen Linguistik und untersucht insbesondere, wie Unternehmen durch Markendiskurse kommunizieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Diskursanalyse, die Zeichentheorie (Semiotik), die Forensik in der Linguistik sowie die Analyse von Markenkommunikation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diskursanalytische Methoden in der forensischen Linguistik angewendet werden können, um versteckte Botschaften und ideologische Subtexte in Markendiskursen zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird eine qualitative Diskursanalyse angewandt, ergänzt durch semiotische Analysen von Bildmaterial und theoretische Diskurstheorien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Linguistik und Diskursanalyse sowie in praktische Analysen von Fallbeispielen, namentlich der Pioneer-Plakette der NASA und McDonald’s-Werbungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Forensische Linguistik, Markendiskurs, Semiotik und Markenkommunikation charakterisiert.

Warum wird die Pioneer-Plakette als Beispiel in der Arbeit genutzt?

Die Plakette dient als abstraktes Beispiel für den Versuch, komplexe menschliche Informationen an eine fremde Zivilisation zu übermitteln, was die theoretische Basis der Zeichensprache verdeutlicht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der McDonald’s-Werbung?

Der Autor stellt fest, dass in bestimmten Werbeberichten des Konzerns Frauen in einer untergeordneten oder marginalisierten Rolle dargestellt wurden, was im Kontrast zu zeitgenössischen gesellschaftlichen Entwicklungen stand.

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Details

Title
Diskurs und Diskursanalyse in der forensischen Linguistik
Subtitle
Analyse des Markendiskurses anhand des Beispiels McDonalds
College
University of Hamburg  (Department Sprache, Literatur, Medien I und II (SLM I und II))
Course
Einführung in die Forensische Linguistik
Grade
1,7
Author
Erhan Kaya (Author)
Publication Year
2013
Pages
20
Catalog Number
V282495
ISBN (eBook)
9783656769712
ISBN (Book)
9783656856481
Language
German
Tags
diskurs diskursanalyse linguistik analyse markendiskurses beispiels mcdonalds
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Erhan Kaya (Author), 2013, Diskurs und Diskursanalyse in der forensischen Linguistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282495
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