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Lobbyismus in Deutschland

Title: Lobbyismus in Deutschland

Term Paper , 2013 , 32 Pages

Autor:in: Lisa Schlichting (Author)

Communications - Media Economics, Media Management

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Summary Excerpt Details

Im September 2013 eröffnete der weltweit größte Software-Konzern Microsoft eine Hauptstadtrepräsentanz in Berlin. Einen wesentlichen Bereich nimmt innerhalb der Repräsentanz die Public Affairs Abteilung des Unternehmens ein. Doch was verspricht sich ein Weltunternehmen davon mit einer Public Affairs Abteilung im Politikzentrum vertreten zu sein? Und inwieweit spielt dabei die direkte politische Interessenvertretung also Lobbyismus bzw. Lobbying eine Rolle?
Um diese exemplarische Entwicklung, hinter der ein struktureller sowie personeller Wandel im Lobbyismus steht, näher erklären zu können wird im ersten Teil eine grundlegende Definition der beiden Begriffe Lobbying bzw. Lobbyismus und Public Affairs gegeben. Diese begrifflichen Zuordnungen sowie die einerseits bedeutenden Abgrenzungen und die andererseits partiellen Überschneidungen der beiden Begriffe bilden die Basis und sollen als stabiles Fundament dienen, um im weiteren Verlauf auf den personellen (bezogen auf die drei signifikantesten Akteursfelder) sowie strukturellen Wandel (bezogen auf den Prozess der Professionalisierung und Europäisierung) eingehen zu können. Hierbei ist festzuhalten, dass Lobbying ein Element der Public Affairs darstellt und Public Affairs weitgreifender auch öffentlichkeitsbezogene Inhalte vermittelt und somit oftmals mit Public Relations in Verbindung gebracht wird. Neben den Beschreibungen der beiden Begriffe und ihrer Beziehung zueinander werden weiterhin ihre Funktionen erläutert und es wird ebenfalls auf die Problematik der mangelnden Transparenz und Glaubwürdigkeit eingegangen, auf welches in Kapitel drei spezifischer Bezug genommen wird.
Im Anschluss bildet Abschnitt zwei „Wandel des Lobbyismus“ den Kern dieser Arbeit. Der Wandel des Lobbyismus in allen seinen Dimensionen wird zeitlich oftmals mit dem Regierungswechsel von Bonn nach Berlin verbunden. Es sind Veränderungen im lobbyistischen Akteursfeld, genauer: die „[...] Expansion und Pluralisierung des Systems organisierter Interessen[...]“ , welches als Folge gesellschaftlicher, ökonomischer, politischer und ökologischer Modernisierungsprozesse zu begründen ist, zu beobachten. Dabei haben es traditionelle Verbände zunehmend schwerer die heterogenen Interessen ihrer Mitglieder zu vertreten und verlieren kontinuierlich an Mitgliedern und somit auch erheblich an Einflusspotenzial.


Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lobbyismus

2.1 Lobbyismus und seine Grenzen

2.2 Lobbyismus als Teil der Public Affairs

3. Wandel des Lobbyismus

3.1 Erosion des Korporatismus: das Problem der Interessenverbände

3.2 Interne Konzernrepräsentanzen im Politikzentrum Berlin

3.3 Auftragslobbying: die externen Lobbying-Dienstleister

3.4 Professionalisierungs- und Europäisierungsprozess

4. Ausblicke und Trends im Lobbyismus

4.1 Exemplarische Entwicklungen im Finanzlobbyismus

4.2 Ansätze zur Regulierung

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den strukturellen und personellen Wandel des Lobbyismus in Deutschland, insbesondere vor dem Hintergrund des Regierungswechsels nach Berlin und der zunehmenden Pluralisierung organisierter Interessen. Im Zentrum steht die Analyse, wie sich die Akteurslandschaft von traditionellen Verbänden hin zu unternehmenseigenen Repräsentanzen und externen Dienstleistern verschoben hat, um den Anforderungen einer komplexer werdenden Politiklandschaft gerecht zu werden.

  • Grundlagen und Abgrenzung der Begriffe Lobbying, Lobbyismus und Public Affairs.
  • Analyse des Bedeutungsverlustes traditioneller Verbandsstrukturen (Erosion des Korporatismus).
  • Die Rolle und Funktion moderner, unternehmenseigener Konzernrepräsentanzen.
  • Bedeutungsgewinn von kommerziellen Auftragslobbyisten und externen Dienstleistungsagenturen.
  • Europäisierung und zunehmende Professionalisierung der Lobbyarbeit.
  • Regulierungsansätze zur Stärkung von Transparenz und Glaubwürdigkeit.

Auszug aus dem Buch

3.3 Auftragslobbying: die externen Lobbying-Dienstleister

Von zunehmender zentraler Bedeutung ist des Weiteren die sich professionalisie rende Akteursgruppe der externen Dienstleister, welche sich im Zuge des Bedeu tungsverlustes der Verbände und der steigenden Komplexität entwickelten. Als externe Dienstleister können Kommunikations- und Public Affairs-Agenturen, selbstständige Politikberater und außerdem Anwaltskanzleien bezeichnet werden.

Der Bedeutungszuwachs der Branche der externen Dienstleister ist einhergehend mit der inneren und äußeren Professionalisierung des Lobbyings und allgemein betrachtet mit den veränderten Beziehungsstrukturen von Organisationen zu ihren Bezugsgruppen politischer und gesellschaftlicher Art. Überwiegend mittelständische Unternehmen, aber auch börsennotierte Großunter nehmen mit eigener Konzernrepräsentanz in Berlin und diverse Verbände nehmen diese kommerzielle Form der öffentlichen sowie nicht-öffentlichen Interessenver tretung in Form von Lobbying in Anspruch. Mittelständische Unternehmen mit limitiertem Etat, die sich keine eigene Unternehmensrepräsentanz zur direkten Politikbeeinflussung leisten können, sehen externe Dienstleistungsagenturen oft mals als einzige Möglichkeit ihre individuellen Interessen kontinuierlich gegen über Parlamentariern zum Ausdruck zu bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des strukturellen Wandels im Lobbyismus ein und definiert die zentralen Begriffe Lobbying, Lobbyismus und Public Affairs als theoretisches Fundament.

2. Lobbyismus: Dieses Kapitel erarbeitet eine definitorische Basis, grenzt Lobbyismus von angrenzenden Feldern wie Korruption und Politikberatung ab und verortet ihn innerhalb der Public Affairs.

3. Wandel des Lobbyismus: Der Hauptteil analysiert die Erosion des traditionellen Korporatismus sowie den Aufstieg von unternehmenseigenen Repräsentanzen und externen Dienstleistungsagenturen im Zuge der Professionalisierung.

4. Ausblicke und Trends im Lobbyismus: Hier wird der Finanzlobbyismus als Fallbeispiel genutzt, um aktuelle Entwicklungen und die Notwendigkeit sowie Ansätze für eine staatliche Regulierung zu diskutieren.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht den Bedarf an Transparenz und Regulierung in einer pluralistischen Demokratie, in der Lobbying ein notwendiges, aber kritisch zu begleitendes Gestaltungsmittel ist.

Schlüsselwörter

Lobbyismus, Public Affairs, Politikberatung, Interessenverbände, Konzernrepräsentanz, Auftragslobbying, Korporatismus, Pluralismus, Professionalisierung, Europäisierung, Regulierung, Transparenz, Finanzlobbyismus, Interessenvertretung, politische Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Anatomie und dem Wandel des Lobbyismus in Deutschland, insbesondere mit der Verschiebung von klassischer Verbandsarbeit hin zu direkterer, unternehmensorientierter Einflussnahme.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Strukturwandel des Lobby-Akteursfeldes, die Professionalisierung der Branche, die zunehmende Bedeutung von Public Affairs sowie die aktuelle Debatte um Regulierungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum und wie sich die Interessenvertretung in Deutschland gewandelt hat, welche Akteure dabei dominieren und wie man den Herausforderungen mangelnder Transparenz begegnen kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Aufarbeitung aktueller Entwicklungen und Diskurse im Bereich der Politikfeldanalyse und Kommunikationswissenschaft.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Erosion des Korporatismus, dem Aufstieg von In-House-Konzernrepräsentanzen sowie der wachsenden Rolle externer Dienstleistungsagenturen für das moderne Lobbying.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lobbyismus, Public Affairs, Korporatismus, Professionalisierung und die Regulierung des politischen Einflusses.

Warum verlieren traditionelle Verbände laut der Autorin an Bedeutung?

Sie verlieren an Boden, weil sie aufgrund ihrer heterogenen Mitgliederstruktur nicht mehr in der Lage sind, agil und punktuell auf komplexe, spezifische Unternehmensinteressen zu reagieren.

Welche Rolle spielt die Finanzbranche in der Analyse?

Die Finanzbranche dient als Paradebeispiel für moderne Lobbying-Strukturen, an dem auch Problematiken wie der Personalaustausch zwischen Politik und Wirtschaft sowie die Notwendigkeit von Regulierungen besonders deutlich werden.

Excerpt out of 32 pages  - scroll top

Details

Title
Lobbyismus in Deutschland
Author
Lisa Schlichting (Author)
Publication Year
2013
Pages
32
Catalog Number
V282358
ISBN (Book)
9783656818137
ISBN (eBook)
9783656818144
Language
German
Tags
Lobbyismus Verbände Public Affairs Regulierung Lobbying-Dienstleister Finanzbranche Professionalisierung Kornzernrepräsentanzen Berlin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Schlichting (Author), 2013, Lobbyismus in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282358
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