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Soziale Arbeit: Geschichte und Herausforderungen

Title: Soziale Arbeit: Geschichte und Herausforderungen

Academic Paper , 2006 , 40 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Klaus Bäcker (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit gibt einen Überblick über die Soziale Arbeit in Geschichte und Gegenwart, über Inhalte und Funktion und den gesellschaftlichen Auftrag. Desweiteren wird auf die Professionalisierungsdebatte und den Diskurs um eine eigenständige Sozialarbeitswissenschaft eingegangen. Die Herausforderungen werden genauso behandelt wie die sich veränderten gesellschaftlichen, sozialpolitischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Geschichte und Gegenwart der Sozialen Arbeit

1.1 Inhalte und Funktion der Sozialen Arbeit

1.2 Gesellschaftlicher Auftrag der Sozialen Arbeit

2 Professionalisierungsdebatte und Diskurs um eine eigenständige Sozialarbeitswissenschaft

2.1 Soziale Arbeit als Profession

2.2 Bestrebungen um eine eigenständige Sozialarbeitswissenschaft

3 Herausforderungen für die Soziale Arbeit

4 Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung

5 Veränderte gesellschaftliche, sozialpolitische und gesetzliche Rahmenbedingungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Sozialen Arbeit, ihre theoretische Fundierung als eigenständige Wissenschaft sowie die aktuellen Herausforderungen unter dem Einfluss ökonomischer und sozialpolitischer Reformen.

  • Historische Genese und gesellschaftlicher Auftrag der Sozialen Arbeit
  • Die Debatte um Professionalisierung und Sozialarbeitswissenschaft
  • Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung
  • Ökonomisierungstendenzen und Legitimationsdruck in sozialen Diensten
  • Einfluss politischer Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene

Auszug aus dem Buch

4 Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung

Soziale Arbeit stellt aus ökonomischer Perspektive eine personenbezogene professionelle Dienstleistung dar, die zu 70 % im Dritten Sektor bzw. intermediären Bereich geleistet wird (vgl. BAG 1994; FINIS SIEGLER 1997, S. 102) und deren Bedarf nicht genau vorherseh- und bestimmbar ist. Weitere Besonderheiten im Vergleich zu anderen Dienstleistungen sowie zur Güterproduktion bestehen darin, dass kein fertiges Produkt als Ergebnis eines Herstellungsprozesses entsteht. Das heißt es existiert keine Leistung im herkömmlichen Sinne. Zwar sind auch Sachleistungen (z. B. Räumlichkeiten) innerhalb der Leistungserstellung von Bedeutung, die Kernleistung stellt allerdings der Prozess innerhalb der Dienstleistung dar. Die soziale Dienstleistung ist somit weder sichtbar noch greifbar, ist also durch Immaterialität bzw. Intangibilität (keine Gütertransformation) gekennzeichnet. Dem Empfänger ist es daher nur begrenzt möglich, die angebotene Leistung und deren Nutzen einzuschätzen. Des weiteren zeichnen sich soziale Dienstleistungen Unteilbarkeit und Nicht-Speicherbarkeit aus, weshalb eine Herstellung auf Vorrat nicht möglich ist. Produktion und Verbrach bzw. Konsumption erfolgen zeitgleich, in diesem Zusammenhang wird auch vom Uno-actu-Prinzip gesprochen (vgl. ARNOLD 2000, S. 70 f.).

Wesentlich ist, dass die soziale Dienstleistung immer erst im Zusammenwirken mit der hilfesuchenden Person (externer Faktor) entsteht. Der Klient nimmt somit die Rolle des Koproduzenten ein, wobei gewährleistet sein muss, dass dieser für die Dauer der Leistungserbringung zur Verfügung steht. Dies setzt ein Mindestmaß an Kooperationsfähigkeit und –willigkeit voraus (vgl. FINIS SIEGLER 1997, S. 30). Eine wesentliche Konsequenz hieraus ist, dass der Erfolg bzw. Misserfolg einer sozialen Leistung nicht direkt zurechenbar ist. Die Effizienz des Produktionsprozesses kann nicht exakt vorhergesehen werden, noch ist sie alleinige Verantwortung des Anbieters. „Der Konsument wird zum ´Prosument´ und der Produzent zum ´Koduzent´.“ (TRUBE 2001, S. 192) Die Zurechnungsproblematik hinsichtlich der Ergebnisverantwortung ist infolge dieser Intransparenz nur schwer bzw. nicht lösbar. Häufig stellen sich die angestrebten bzw. erhofften Ergebnisse auch erst zeitverzögert ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Geschichte und Gegenwart der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel beleuchtet die begriffliche Abgrenzung von Sozialarbeit und Sozialpädagogik sowie die historische Entwicklung der sozialen Fürsorge in Deutschland.

2 Professionalisierungsdebatte und Diskurs um eine eigenständige Sozialarbeitswissenschaft: Es wird erörtert, welche Kriterien eine Profession definieren und warum eine wissenschaftliche Fundierung für die Soziale Arbeit als notwendig erachtet wird.

3 Herausforderungen für die Soziale Arbeit: Das Kapitel thematisiert den wachsenden Legitimationsdruck durch knapper werdende Ressourcen und die zunehmende Ökonomisierung des Sektors.

4 Soziale Arbeit als personenbezogene professionelle Dienstleistung: Hier werden die spezifischen Charakteristika sozialer Dienstleistungen, wie Intangibilität und die notwendige Kooperation mit dem Klienten als externem Faktor, analysiert.

5 Veränderte gesellschaftliche, sozialpolitische und gesetzliche Rahmenbedingungen: Abschließend werden die Auswirkungen demographischer Entwicklungen, europäischer Rechtsvorgaben und sozialpolitischer Reformen auf die freie Wohlfahrtspflege diskutiert.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Sozialarbeitswissenschaft, Professionalisierung, Sozialstaat, Dienstleistungsproduktion, Freie Wohlfahrtspflege, Ökonomisierung, Subsidiaritätsprinzip, Qualitätssicherung, Sozialpolitik, Koproduktion, Vertrauensgüter, Legitimationsdruck, Sozialmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Soziale Arbeit als professionelle Dienstleistung im Kontext historischer, ökonomischer und politischer Veränderungsprozesse in Deutschland und Europa.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Bestimmung Sozialer Arbeit, die Professionalisierungsdebatte, die ökonomischen Besonderheiten sozialer Dienstleistungen sowie die strukturellen Reformen im Sozialwesen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Soziale Arbeit als eigenständige Profession und Disziplin unter den Bedingungen zunehmender Ökonomisierung und sozialpolitischer Marktöffnung wissenschaftlich zu verorten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf einer fundierten Auswertung der einschlägigen Fachliteratur und wissenschaftlichen Diskursen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Professionalisierung, der Einordnung der Sozialen Arbeit als personenbezogene Dienstleistung und den Auswirkungen aktueller Rahmenbedingungen auf die Wohlfahrtspflege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Sozialarbeitswissenschaft, Ökonomisierung, Professionalisierung, Freie Wohlfahrtspflege und personenbezogene Dienstleistung gekennzeichnet.

Welche Bedeutung kommt dem "externen Faktor" in der Sozialen Arbeit zu?

Der externe Faktor bezeichnet den Klienten, der als Koproduzent zwingend in den Prozess der Leistungserbringung einbezogen werden muss, da soziale Dienste nicht isoliert produziert werden können.

Warum wird Soziale Arbeit als "Vertrauensgut" bezeichnet?

Weil die Qualität der Dienstleistung vor oder während der Erbringung für den Nutzer oft nicht vollumfänglich beurteilbar ist und somit ein hohes Vertrauensverhältnis zum professionellen Akteur erforderlich ist.

Inwiefern beeinflusst das EU-Recht die deutsche Wohlfahrtspflege?

Das EU-Recht stellt die traditionelle Vorrangstellung freier Träger in Deutschland infrage, da es auf eine wettbewerbliche Ordnungspolitik zielt, die gleiche Zugänge für alle Anbieter fordert.

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Details

Title
Soziale Arbeit: Geschichte und Herausforderungen
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,0
Author
Klaus Bäcker (Author)
Publication Year
2006
Pages
40
Catalog Number
V282264
ISBN (eBook)
9783656765936
ISBN (Book)
9783668139404
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Überblick Geschichte Gegenwart aktuell Herausforderungen Rahmenbedingungen Sozialarbeit Professionalisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Klaus Bäcker (Author), 2006, Soziale Arbeit: Geschichte und Herausforderungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/282264
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