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Die „Jugendsprache“. Blickwinkel, Entwicklung und Funktion innerhalb der Gesellschaft

Title: Die „Jugendsprache“. Blickwinkel, Entwicklung und Funktion innerhalb der Gesellschaft

Term Paper , 2013 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Thorsten Kade (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Der Begriff der Jugendsprache wird oft verwendet. Eine genaue und spezifische Bedeutung scheint er in vielen Aussagen jedoch nicht zu haben. Aus diesem Grund soll in dieser Arbeit zuerst der Begriff der Jugendsprache in den Blick genommen werden und zudem die Bedeutung geklärt werden. Zusätzlich soll ein kurzer historischer Werdegang der Perspektiven innerhalb der Forschung auf diesen Sprachkomplex gegeben werden. Dies wird mit einer kurzen Einschätzung enden, inwiefern die Jugendsprache für die jeweilige Generation ein identitätsbildender Faktor ist. Nach diesem Einstieg werde ich mich den Kernfragen der Arbeit widmen.
Gibt es diese eine Jugendsprache? Was macht diese Sprache aus und wie nehmen junge Sprecher diese Sprache wahr? Wie und warum wird sie heute gesprochen?
Mit diesen Fragen wird sich die Hausarbeit schwerpunktmäßig beschäftigen. Eine besondere Gewichtung wird auf den Merkmalen der Jugendsprache liegen. Wie und woran kann diese Art des Sprechens erkannt werden. Die Ausarbeitung wird an einem Kommunikationsbeispiel belegt werden, um eine möglichst präzise Beschreibung zu ermöglichen und spezifische Situationen als Beispiel nennen zu können. Die Kommunikationssituationen werden vor allem an der Kommunikation von Jugendlichen mit älteren Sprechern dargelegt und nicht an der schon untersuchten Kommunikation innerhalb der Peergroup.
Der Bereich der Jugendsprache ist schon lange ein Forschungsgegenstand für die Wissenschaft und es gibt somit eine breite Literaturbasis auf der diese Arbeit basiert. So wird der wissenschaftliche Standard bestmöglich gewährleistet. Insbesondere werden die Werke der Autoren Eva Neuland und Wolfgang Bachofer Verwendung finden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jugendsprache

2.1 Der Begriff der Jugendsprache

2.2 Die Jugendsprache und ihre Erforschung im historischen Wandel

3. Die Sprache als Identität einer Generation

4. Die heutige Jugendsprache

4.1 Definitionen

4.2 Funktionen der heutigen Jugendsprache

4.3 Merkmale und Eigenarten der Jugendsprache

4.4 Jugendliche und Jugendsprache

4.5 Wann wird Jugendsprache gesprochen?

4.6 Jugendsprache und ihre Funktion in Gesprächen mit Erwachsenen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Jugendsprache, indem sie deren historische Entwicklung beleuchtet, zentrale Funktionen analysiert und deren Bedeutung als identitätsstiftendes Merkmal für heranwachsende Generationen hinterfragt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Abgrenzung gegenüber der Standardsprache sowie der spezifischen Anwendung in Kommunikationssituationen zwischen Jugendlichen und Erwachsenen.

  • Historische Perspektiven der Jugendsprachforschung
  • Soziolinguistische Funktionen der Jugendsprache
  • Strukturelle Merkmale in Wortbildung und Syntax
  • Identitätsbildung und Abgrenzungsprozesse
  • Kommunikationsdynamiken zwischen Generationen

Auszug aus dem Buch

4.3 Merkmale und Eigenarten der Jugendsprache

Die besonderen Merkmale der Jugendsprache werden besonders „in den Bereichen der Wortsemantik, Wortbildung und [dem] Fremdwortgebrauch (so)wie der Syntax“ (Bachofer 2003, S. 61) deutlich.

Im Bereich der Wortbildung ist festzuhalten, dass sich Jugendliche aller Möglichkeiten, die ihnen die deutsche Sprache bietet, bedienen. Besonders Prä- und Suffixe werden oft verwandt und schaffen neue Teilbedeutungen. Sie sind mit fast allen deutschen Worten kombinierbar und zusätzlich auch mit Anglizismen. Beliebt ist hier das Präfix „ab-“, welches bei den Worten „abchillen“, „abgammeln“ oder auch bei dem Wort „ablachen“ Verwendung findet (vgl. ebd., S. 62-63). Am Wortende finden häufig Suffixe wie „-ung“ Verwendung. Zudem ist die „Substantiv-Bildung durch das feminine –e“ (ebd., S. 61) immer häufiger vertreten. Worte wie „Anmache und Tanke“ finden immer öfter den Weg in den jugendlichen Wortschatz. Bei diesen Wortbildungsprozessen verbreiten sich neue Konstruktionen sehr schnell. Sie werden schnell durch die jugendlichen Sprecher in ihren Sprachgebrauch integriert. Auf der anderen Seite verlieren Worte, besonders auch bei sehr häufiger Verwendung, ihren Reiz und werden aussortiert und verworfen. „Ach ja, statt geil sagt man jetzt fett“ (ebd., S. 63). Die Wortbildung ist ein kreativer Prozess und zeigt persönliche Einstellungen und Ansichten. Auf dem aktuellen Stand zu sein und mit diesen Wörtern umgehen zu können ist für Jugendliche wichtig. Zudem kann durch das Einbringen von eigenen Ideen persönlich Einfluss auf die Sprache genommen werden und diese wird somit durch die eigene Kreativität mitgestaltet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Begriffs Jugendsprache ein und definiert die zentralen Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Jugendsprache: Dieses Kapitel expliziert den Begriff der Jugendsprache und skizziert die historische Entwicklung der wissenschaftlichen Perspektiven auf diesen Sprachkomplex.

3. Die Sprache als Identität einer Generation: Hier wird die Rolle der Jugendsprache als identitätsstiftender Faktor sowie deren Wechselwirkung mit der Allgemeinsprache innerhalb sozio-kultureller Kontexte beleuchtet.

4. Die heutige Jugendsprache: Das Kapitel bietet eine tiefgehende Analyse der Definitionen, Funktionen, syntaktischen Merkmale und des Gebrauchs der Jugendsprache, insbesondere im Interaktionskontext mit Erwachsenen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und betont die Rolle der Jugendsprache als lebendigen, kreativen Prozess, der stetig Einfluss auf die Standardsprache nimmt.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Sprachwissenschaft, Soziolinguistik, Identität, Peergroup, Sprachwandel, Kommunikation, Wortbildung, Syntax, Standardsprache, Anglizismen, Sprachvarietät, Generationenkonflikt, Interaktion, Jugendkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition, den Merkmalen und den Funktionen der Jugendsprache innerhalb der heutigen Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung, die Identitätsbildung durch Sprache, spezifische syntaktische Merkmale und die Kommunikation in generationenübergreifenden Situationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, wie Jugendliche ihre Sprache zur Identitätsstiftung nutzen und wie sich diese von der Standardsprache durch bewusste Abgrenzung und kreative Wortbildung unterscheidet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse soziolinguistischer Perspektiven vorgenommen, ergänzt durch die Untersuchung von Kommunikationsbeispielen zur Veranschaulichung der theoretischen Ansätze.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Im Hauptteil werden die sprachliche Varietät der Jugend, deren soziolinguistische Funktionen sowie konkrete Merkmale wie Wortbildung, Syntax und der Gebrauch von Anglizismen detailliert dargelegt.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Jugendsprache, Identität, Soziolinguistik, Sprachwandel und Peergroup charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Schule im Kontext der Jugendsprache?

Die Schule wird als ein Ort identifiziert, an dem Jugendliche ihre Ausdrucksweise bewusst anpassen, da dort keine freie, unkontrollierte Kommunikation wie innerhalb der Peergroup möglich ist.

Wie nutzen Jugendliche die Sprache zur Abgrenzung gegenüber Erwachsenen?

Jugendliche nutzen spezifische Sprachvarianten und ironisch-parodistische Elemente, um Distanz zu schaffen, ihre eigene Position zu profilieren und sich von autoritären Normen der Erwachsenenwelt zu lösen.

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Details

Title
Die „Jugendsprache“. Blickwinkel, Entwicklung und Funktion innerhalb der Gesellschaft
College
RWTH Aachen University  (Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft - Lehrstuhl für Deutsche Philologie)
Course
Seminar: Wer spricht wie? Sprache, Alter, Geschlecht und sozialer Kontext
Grade
1,7
Author
Thorsten Kade (Author)
Publication Year
2013
Pages
15
Catalog Number
V280011
ISBN (eBook)
9783656732457
ISBN (Book)
9783656741329
Language
German
Tags
jugendsprache blickwinkel entwicklung funktion gesellschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thorsten Kade (Author), 2013, Die „Jugendsprache“. Blickwinkel, Entwicklung und Funktion innerhalb der Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/280011
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