Meine Erwartungen für das Praktikum waren vor allen Dingen zu sehen, wie Lehrer den Alltag meistern, mit Schülern umgehen und schwierige Situationen bewältigen. Außerdem interessierte mich die unterschiedliche Unterrichtsgestaltung und Methodenauswahl. Meine Befürchtungen waren vor allem schwierige Klassen und Schüler, die die Lehrer allgemein und auch mich als Praktikanten nicht akzeptieren. Auch hatte ich die Befürchtung von dem Lehrerkollegium mehr als Last empfunden und schlecht betreut zu werden. Erhofft habe ich mir, zu lernen, mit dem Alltag und insbesondere mit schwierigen Situationen umzugehen und mir ein gewisses Durchsetzungsvermögen anzueignen. Weiterhin wollte ich etwas über den Umgang mit den SchülerInnen lernen und sehen, wie ich mit ihnen zurechtkomme und auch wie ich bei den SchülerInnen ankomme.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Das I.-Gymnasium
3. Hospitationen
Mein Stundenplan
Besonderheiten
4. Beobachtungsaufträge
5. Eigene Unterrichtsversuche/Stundenentwürfe
Sportunterricht allgemein
Schwimmen
Basketball
6. Erfahrungen, Fazit, Aussichten
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Dieser Bericht dokumentiert die Erfahrungen und Beobachtungen während eines Orientierungspraktikums an einem Gymnasium. Das primäre Ziel besteht darin, den Schulalltag aus der Perspektive einer angehenden Lehrkraft zu erleben, eigene Unterrichtsversuche zu reflektieren und die Wirksamkeit pädagogischer Ansätze in der Praxis zu prüfen.
- Reflexion des Lehrerberufs und Abgleich mit persönlichen Erwartungen
- Analyse von Unterrichtsgestaltung und Motivationsstrategien
- Beobachtung von Schülerverhalten und Umgang mit herausfordernden Situationen
- Praktische Erprobung und Planung von Unterrichtssequenzen im Fach Sport
- Untersuchung von Lernklima und Raumgestaltung (Sitzordnungen)
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Ich habe mich für das I.-Gymnasium entschieden, weil ich von Freunden nur Gutes über die Schule gehört habe. Auch habe ich mich bewusst dagegen entschieden, das Praktikum an meiner alten Schule zu absolvieren.
Beworben habe ich mich per Email, woraufhin ich direkt eine Zusage bekommen habe und zu einem Vorgespräch eingeladen wurde. In diesem Gespräch wurde der Verlauf des Praktikums geklärt und die formellen Anforderungen der Universität. Mit mir haben fünf weitere Studenten ihre Praktika absolviert.
Meine Erwartungen für das Praktikum waren vor allen Dingen zu sehen, wie Lehrer den Alltag meistern, mit Schülern umgehen und schwierige Situationen bewältigen. Außerdem interessierte mich die unterschiedliche Unterrichtsgestaltung und Methodenauswahl. Meine Befürchtungen waren vor allem schwierige Klassen und Schüler, die die Lehrer allgemein und auch mich als Praktikanten nicht akzeptieren. Auch hatte ich die Befürchtung von dem Lehrerkollegium mehr als Last empfunden und schlecht betreut zu werden. Erhofft habe ich mir, zu lernen, mit dem Alltag und insbesondere mit schwierigen Situationen umzugehen und mir ein gewisses Durchsetzungsvermögen anzueignen. Weiterhin wollte ich etwas über den Umgang mit den SchülerInnen lernen und sehen, wie ich mit ihnen zurechtkomme und auch wie ich bei den SchülerInnen ankomme.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Autorin legt ihre Beweggründe für die Wahl der Schule, ihre Erwartungen und ihre Befürchtungen im Hinblick auf das Praktikum dar.
2. Das I.-Gymnasium: Dieses Kapitel beschreibt das Profil, die Geschichte, das Leitbild sowie die Ausstattung und das Schulumfeld des Gymnasiums.
3. Hospitationen: Es werden der Stundenplan der Praktikantin sowie organisatorische Besonderheiten im Schulalltag, wie etwa die Auswirkungen von Elternabenden auf den Unterricht, thematisiert.
4. Beobachtungsaufträge: Die Autorin analysiert spezifische Unterrichtssituationen, das Verhalten auffälliger Schüler, Lehrerentscheidungen zur Motivation und reflektiert diese basierend auf pädagogischer Fachliteratur.
5. Eigene Unterrichtsversuche/Stundenentwürfe: Dieses Kapitel umfasst die praktischen Erfahrungen der Autorin in verschiedenen Sportarten inklusive konkreter Stundenplanungen und Reflexionen.
6. Erfahrungen, Fazit, Aussichten: Die Autorin zieht ein abschließendes Resümee über ihre Entwicklung im Praktikum, bewertet ihre Berufswahl und reflektiert über die Diskrepanz zwischen universitären Anforderungen und Schulrealität.
Schlüsselwörter
Orientierungspraktikum, Schulpraktikum, Gymnasiallehramt, Sportunterricht, Unterrichtsgestaltung, Klassenführung, Lehrerrolle, Hospitation, Schülerbeobachtung, Schulentwicklung, Berufsmotivation, Pädagogik, Unterrichtsreflexion, Lehrerberuf, Lernklima.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert die Erfahrungen einer Studentin während ihres Orientierungspraktikums an einem Gymnasium im Frühjahr 2011.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Neben der allgemeinen Vorstellung der Schule liegt der Fokus auf der Hospitation im Unterricht, der Beobachtung von Schülerverhalten, der Reflexion von Lehrmethoden sowie der Durchführung eigener Unterrichtseinheiten im Sport.
Welches Ziel verfolgte die Autorin mit dem Praktikum?
Das Hauptziel war die praktische Erprobung des Lehrerberufs, um die eigene Eignung zu prüfen, den Alltag an einer Schule kennenzulernen und das im Studium erworbene Wissen mit der Realität abzugleichen.
Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?
Die Autorin nutzt vorwiegend die teilnehmende Beobachtung, ergänzt durch die Analyse von Unterrichtsplanung (Stundenentwürfe) und die reflexive Aufarbeitung der Ereignisse vor dem Hintergrund aktueller pädagogischer Theorien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Analyse von Lernumgebungen, der Beobachtung von Lehrkraft-Entscheidungen zur Schülermotivation und der Durchführung praktischer Sporteinheiten (Schwimmen, Basketball).
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Lehrerrolle, Schulpraktische Studien, Unterrichtsreflexion, Sportdidaktik und schulisches Lernklima beschreiben.
Wie bewertet die Autorin die Bedeutung der Sitzordnung?
Die Autorin hebt hervor, dass die Sitzordnung einen direkten Einfluss auf die Akustik, die Kommunikation der Schüler untereinander und die Steuerungsmöglichkeiten des Lehrers hat, wobei sie eine Hufeisenform als schülerzentrierter als Reihenbestuhlungen bewertet.
Welche Herausforderungen identifiziert die Autorin im Lehrerberuf?
Sie identifiziert insbesondere die hohe Lautstärke, die Schwierigkeit, allen Schülern gerecht zu werden, organisatorischen Zeitverlust sowie die Notwendigkeit einer hohen Frustrationstoleranz als zentrale Herausforderungen.
Inwiefern hat das Praktikum den Berufswunsch der Autorin beeinflusst?
Das Praktikum hat den Entschluss der Autorin, Lehrerin zu werden, stark bestärkt, da sie trotz der genannten Herausforderungen eine große Freude an der Wissensvermittlung und der Interaktion mit Jugendlichen verspürt hat.
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- Anne Westphal (Author), 2011, Orientierungspraktikum am städtischen Gymnasium in Nordrhein-Westfalen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279875