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Kollektive Intentionalität. Soziales Handeln und kollektive Akteure

Title: Kollektive Intentionalität. Soziales Handeln und kollektive Akteure

Seminar Paper , 2011 , 18 Pages , Grade: 1

Autor:in: Simon Rauter (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Summary Excerpt Details

Ich habe in dieser Arbeit versucht, einen Auszug aus der Debatte über die Grundlagen des Sozialen zu geben und diesen mit einer persönlichen These zu verbinden, die darin besteht, dass viele individuelle Handlungen derivativ von kollektiven bzw. sozialen Handlungen sind und außerdem kollektive Handlungen ein primitives Phänomen darstellen, wenn Sprechakte als Basishandlung für jene betrachtet werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Terminus technicus „Intentionalität“

2.1 Allgemeine Charakteristik

2.2 Zentrale Probleme kollektiver Intentionalität

3. Gemeinsame Praxis - Gemeinsames Handeln

3.1 Gemeinsame Praxis - Soziale Gruppen

3.2 Gemeinsames Handeln - Geteilte Absicht

4. Kollektives Handeln

4.1 Institutionelles Handeln - Kollektive Akteure

4.2 Normativität und Sprache

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die philosophischen Grundlagen kollektiver Intentionalität und hinterfragt, inwiefern soziales Handeln und kollektive Akteure als eigenständige Phänomene analysiert werden können, statt sie lediglich auf individuelles Handeln zu reduzieren.

  • Grundlagen und Definition des Begriffs der Intentionalität
  • Unterscheidung zwischen gemeinsamer Praxis und gemeinsamen Handlungen
  • Die Rolle der Sprache bei der Konstitution sozialer Institutionen
  • Analyse kollektiver Akteure und deren intentionales Profil
  • Die Bedeutung von Normativität für die soziale Wirklichkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Gemeinsame Praxis - Soziale Gruppen

Entgegen der wohl ein oder anderen Meinung, glaube ich nicht dass 'etwas gemeinsam tun' absichtlich sein muss, auch wenn dies ganz bewusst geschieht, sondern dass es im Gegenteil Fälle von gemeinsamer Tätigkeit gibt, die absichtlich beendet werden müssten. Kooperationen bedürfen einer Absicht, aber 'gemeinsames tun' muss keine Kooperationen sein, sondern kann auch einfach einer üblichen, gewohnten Form des miteinander Umgehens, der alltäglichen Praxis entsprechen. Die gemeinsame (normative) Praxis ist jedoch kein Handeln im Sinne eines absichtlichen Verhaltens, sondern sie schafft den Raum für gemeinsames Handeln. Ich möchte dies kurz an einem Beispiel verdeutlichen: Angenommen zwei Freunde laufen sich zufällig über den Weg und stellen fest, dass sie in dieselbe Richtung müssen. Weil sie sich kennen und mögen stellt sich die Frage gar nicht, ob sie den Weg gemeinsam zurücklegen, sondern sie tun es einfach. Das heißt, jeder von ihnen hat ein persönliches Ziel, eine primäre Absicht die sich auf das individuelle Ziel bezieht und trotzdem gehen sie gemeinsam. Daher würde ich sagen, dass gemeinsames Tun keine Absicht verlangt die sich primär auf das Gemeinsame bezieht; vielmehr kann es auch sein, dass sich durch die Umstände, wie ich sie als Beispiel eben beschrieben habe, eine sekundäre Absicht durch gewohntes Verhalten, das auf gemeinsamer Praxis beruht, generiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit skizziert das Ziel, die Grundlagen des Sozialen zu beschreiben und stellt die These auf, dass kollektive Handlungen als paralleles Phänomen zu individuellen Handlungen betrachtet werden sollten.

2. Terminus technicus „Intentionalität“: Dieses Kapitel definiert Intentionalität als Merkmal geistiger Zustände und erörtert die Herausforderungen bei der Anwendung dieses Konzepts auf kollektive Träger.

3. Gemeinsame Praxis - Gemeinsames Handeln: Hier wird zwischen gemeinsamer Praxis, als Raum für soziales Leben, und gemeinsamen Handlungen, die eine Absicht erfordern, unterschieden.

4. Kollektives Handeln: Der Abschnitt untersucht, wie kollektive Akteure durch Institutionalisierung entstehen und welche Rolle Sprache und Normativität dabei spielen.

5. Zusammenfassung: Die Arbeit rekapituliert die These, dass viele individuelle Handlungen derivativ von sozialen Handlungen sind und Sprechakte als Basishandlungen für kollektives Tun fungieren.

Schlüsselwörter

Kollektive Intentionalität, Sozialontologie, gemeinsames Handeln, soziale Gruppen, Institutionen, Intentionalität, Normativität, Sprachspiele, kollektive Akteure, Pluralsubjekt, soziale Praxis, Propositionen, reduktionistischer Ansatz, Handlungsphilosophie, Willenspool

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den philosophischen Grundlagen des Sozialen, insbesondere mit der Frage, wie kollektive Intentionalität und gemeinsames Handeln theoretisch gefasst werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Abgrenzung von individuellem und kollektivem Handeln, die Bedeutung der sozialen Praxis sowie die Rolle von Sprache und Normativität für soziale Institutionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Debatte um die Grundlagen des Sozialen zu beleuchten und eine Position zu vertreten, die kollektive Handlungen als eigenständige, nicht rein reduktionistische Phänomene begreift.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Verfasser nutzt die analytische Handlungstheorie und stützt sich methodisch auf die kritische Auseinandersetzung mit einschlägiger Literatur, insbesondere den Ansätzen von Hans Bernhard Schmid, David P. Schweikard und John R. Searle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung der Intentionalität, die Analyse von gemeinsamer Praxis und Handlungen sowie die Untersuchung kollektiver Akteure und institutioneller Zusammenhänge.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind kollektive Intentionalität, soziale Gruppen, gemeinsame Praxis, institutionelles Handeln und der Stellenwert der Sprache als Fundament sozialer Wirklichkeit.

Wie unterscheidet der Autor zwischen „gemeinsamem Tun“ und „gemeinsamer Handlung“?

Der Autor argumentiert, dass „gemeinsames Tun“ oft gewohnheitsmäßige Praxis ohne explizite Absicht auf das Gemeinsame ist, während eine „gemeinsame Handlung“ ein absichtliches, kooperatives Verhalten voraussetzt.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Entstehung von Institutionen?

Sprache wird als das wesentliche Instrument gesehen, das es dem Menschen ermöglicht, durch Propositionen und Normativität institutionelle Tatsachen (wie etwa Geld oder Gesetze) zu erschaffen.

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Details

Title
Kollektive Intentionalität. Soziales Handeln und kollektive Akteure
College
University of Vienna  (Philosophie)
Course
Analytische Handlungstheorie
Grade
1
Author
Simon Rauter (Author)
Publication Year
2011
Pages
18
Catalog Number
V279827
ISBN (Book)
9783656736196
ISBN (eBook)
9783656736233
Language
German
Tags
analytische Philosophie Handlungstheorie Intentionalität kollektive Intentionalität kollektives Handeln gemeinsame Praxis gemeinsames Handeln geteilte Absicht Absicht kollektive Akteure
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Rauter (Author), 2011, Kollektive Intentionalität. Soziales Handeln und kollektive Akteure, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279827
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