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Ohne Handy bist du „out“ !?

Die Bildung disjunkter konjunktiver Transaktionsräume durch die Nutzung von Smartphones

Title: Ohne Handy bist du „out“ !?

Term Paper , 2012 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Master of Arts Robert Möller (Author)

Pedagogy - Theory of Science, Anthropology

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„Handy brumm, ergo sum“ . Dieses Zitat von Rainer Karius – frei übersetzt etwa: „Mein Handy klingelt, also bin ich“ – beschreibt in humoristischer Weise ein gesellschaftliches Phänomen, welches sich innerhalb der letzten Jahre immer mehr manifestiert hat und in modernen Industriestaaten mittlerweile zum alltäglichen Leben gehört. Die Rede ist von der Notwendigkeit ein Mobiltelefon zu besitzen und zu nutzen, sofern die Person vollumfänglich am öffentlichen und privaten Leben partizipieren möchte. Dies mag womöglich noch nicht auf alle Lebensbereiche zutreffen, doch zumindest auf die meisten, da die mobile Kommunikation den Lebensraum in der modernen Gesellschaft fast vollkommen ergriffen hat, sodass es den Anschein hat, dass ohne Handy nicht mehr aktiv am gesellschaftlichen Geschehen teilgenommen werden könne. Doch die Mobiltelefone verändern nicht nur die Art menschlichen Zusammenlebens, sie beeinflussen auch das individuelle Verhalten der Menschen, sowie deren Identität, Selbstdarstellung und Gruppenzuordnung.
In dieser Arbeit soll daher der Frage nachgegen werden, wie sich die Tatsache, dass ein elektronisches Gerät innerhalb kürzester Zeit, zu einer Instanz menschlicher Lebensführung entwickeln konnte, theoriegeleitet begründen lässt. Bezüglich der betrachteten Altersgruppe wird dabei von den Jugendlichen, im Alter zwischen 12 und 19 Jahren ausgegangen, da diese, wie sich später noch zeigen wird, zu den Hauptakteuren dieser Entwicklung zählen.
Das Ziel der Argumentation besteht darin, die Schaffung eines eigenständigen konjunktiven Erfahrungsraumes mit dem Hauptkriterium Mobiltelefonnutzer zu ergründen und wissenschaftlich nachzuverfolgen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Smartphones und die Mediatisierung der Sozialisation Jugendlicher

2.1. Technische Dimensionen und Begriffsbestimmung

2.2. Die Bedeutung des Smartphones für die Sozialisation der Jugendlichen

3. Der Einfluss mobiler Kommunikationsgeräte auf die Identitätskonstitution

3.1. Handeln mit Technik

3.2. Identitätskonstitution nach George H. Mead

3.3. Kommunikation im medienvermittelten, nichtphysischen Kontext

4. Die Bildung eigenständiger konjunktiver Transaktionsräume

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht theoriegeleitet, wie die Nutzung moderner Smartphones die Identitätsbildung und Sozialisationsprozesse von Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren beeinflusst und inwiefern dadurch eigenständige konjunktive Transaktionsräume entstehen.

  • Mediatisierung jugendlicher Lebenswelten
  • Handeln mit Technik nach Bruno Latour
  • Identitätskonstitution nach George H. Mead
  • Bildung konjunktiver Transaktionsräume
  • Veränderung sozialer Beziehungsstrukturen

Auszug aus dem Buch

3.1. Handeln mit Technik

Da in der Folge anhand des symbolischen Interaktionismus nach den Überlegungen von George H. Mead geklärt werden soll, inwieweit sich das Durchdringen mobiler Kommunikationsgeräte auf die Identitätskonstitution auswirkt, muss zuerst der Frage nachgegangen werden, wie sich das Handeln durch den Einfluss der Technik verändert.

Es sei an dieser Stelle bereits soweit auf Meads Überlegungen vorgegriffen, als dass er die Identitätskonstitution im Wesentlichen von der sozialen Interaktion abhängig macht, eben jenes Feld, welches durch die Mobiltelefone maßgeblich beeinflusst wird.

Ausgangspunkt der nachfolgenden Betrachtungen ist die Frage, ob sich menschliches Verhalten durch das Hinzufügen eines technischen Dinges verändert. Wie im vorherigen Abschnitt erwähnt wurde, findet Verhalten immer innerhalb einer sozial- und technikdeterminierten Umwelt statt, weswegen eine Analyse des Handelns aus nur einer der beiden Sichtweisen nur bedingt zur Erklärung von Veränderungen geeignet scheint. Zur Aufhebung dieser Dichotomie von Menschen und Technik soll daher der Ansatz Bruno Latours näher betrachtet werden, welcher davon ausgeht, dass es eine unüberwindbare Verzahnung von Kultur und Technik gibt. Demnach integriert jedwede Form von Technik einen Fundus an Normierungen, Werten und Ideen, welche sich durch die Nutzung über die Zeit verändern. Ebenso ist aber auch der Mensch nur das Ergebnis vorangegangener Technik und wird durch diese determiniert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen der Mobiltelefonnutzung ein und definiert das Ziel, die Auswirkungen dieser Geräte auf Sozialisation und Identität Jugendlicher theoriegeleitet zu untersuchen.

2. Smartphones und die Mediatisierung der Sozialisation Jugendlicher: Dieses Kapitel erläutert die technischen Grundlagen von Smartphones und diskutiert deren zentrale Bedeutung für die soziale Entwicklung und Lebensweltgestaltung Jugendlicher.

3. Der Einfluss mobiler Kommunikationsgeräte auf die Identitätskonstitution: Hier wird mittels Bruno Latours Techniktheorie und George H. Meads symbolischem Interaktionismus analysiert, wie mobile Technik das menschliche Handeln und die Identitätsbildung modifiziert.

4. Die Bildung eigenständiger konjunktiver Transaktionsräume: Das Kapitel führt den Begriff des konjunktiven Transaktionsraums ein, um die Verwicklung von Mensch und Technik als Basis für neue soziale Erfahrungsräume zu beschreiben.

5. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass die Smartphone-Nutzung zur Entstehung abgegrenzter, konjunktiver Transaktionsräume führt, die Identität und Sozialisation maßgeblich prägen.

Schlüsselwörter

Smartphone, Mediatisierung, Sozialisation, Identitätskonstitution, Jugendalter, Technik, Bruno Latour, George H. Mead, konjunktiver Transaktionsraum, Handeln, Kommunikation, Identität, Interaktion, Techniksoziologie, Sozialbehaviorismus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen moderner Smartphones auf das tägliche Leben, die Identitätsentwicklung und die Sozialisation von Jugendlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Mediatisierung der Lebenswelt, die Theorie des Handelns mit Technik, die symbolische Identitätsbildung sowie die Entstehung konjunktiver Transaktionsräume.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, theoriegeleitet zu begründen, warum Smartphones als Instanz menschlicher Lebensführung Identität und Sozialisationsprozesse bei Jugendlichen nachhaltig verändern.

Welche wissenschaftlichen Theorien werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Ansätze von Friedrich Krotz (Mediatisierung), Bruno Latour (Handeln mit Technik), George H. Mead (Identitätskonstitution) sowie Karl Mannheim und Armin Nohl (konjunktive Erfahrungs- und Transaktionsräume).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die technische Beschaffenheit von Smartphones, deren Einfluss auf das Handeln und die Kommunikation, sowie die daraus resultierende reflexive Identitätskonstruktion und Milieubildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Smartphone, Mediatisierung, Sozialisation, Identität, Jugendalter und konjunktive Transaktionsräume.

Wie verändert das Smartphone laut dieser Arbeit die zwischenmenschliche Kommunikation?

Durch die medienbasierte Vermittlung gehen physische Kommunikationsanteile (wie Mimik und Gestik) verloren, was durch den Einsatz von Symbolen kompensiert werden muss und den Kommunikationsprozess abstrakter und komplexer macht.

Warum wird in der Arbeit von einem "Hybrid-Akteur" gesprochen?

In Anlehnung an Bruno Latour beschreibt der Begriff, dass Handlungen im Kontext von Smartphones nicht mehr nur vom Menschen allein ausgehen, sondern als Zusammenspiel von Mensch und technischem Gerät („Aktant“) zu verstehen sind.

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Details

Title
Ohne Handy bist du „out“ !?
Subtitle
Die Bildung disjunkter konjunktiver Transaktionsräume durch die Nutzung von Smartphones
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungsfragen in der Erziehungswissenschaft: Zur Pädagogik der Dinge
Grade
1,0
Author
Master of Arts Robert Möller (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V279777
ISBN (Book)
9783656727521
ISBN (eBook)
9783656727569
Language
German
Tags
ohne handy bildung transaktionsräume nutzung smartphones
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts Robert Möller (Author), 2012, Ohne Handy bist du „out“ !?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279777
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