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Versicherungen und deren Regulierung

Schattenbanken

Title: Versicherungen und deren Regulierung

Term Paper , 2014 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Thomas Nowak (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Der Ausbruch der Finanzkrise 2007 hat gezeigt, dass es im Finanzsystem außerhalb des Bankensektors Akteure gibt, von denen ein hohes systemisches Risiko ausgeht. Diese wurden bis dahin nur unzureichend reguliert. So entstand bei der Aufarbeitung dieser Krise der Begriff der Schattenbanken für gewisse Marktteilnehmer, worunter auch bestimmte Geschäftsbereiche und Produkte von Versicherungsgesellschaften gezählt werden. Die zuständigen Aufsichtsbehörden haben mittlerweile eine Reihe von Infor-mationen über diese unbekannten und wenig regulierten Bereiche des Finanzsystems gesammelt. Allerdings ist dieses ein fortlaufender Prozess der Informationsgewinnung. Man muss neue Entwicklungen verfolgen, um Regulierungsmaßnahmen ableiten zu können und so künftigen, von diesen Teilnehmern ausgehenden Gefahren, entgegen-zutreten.
Diese Arbeit legt ihren Fokus auf Versicherungen als Teil des Schattenbanksystems und deren Regulierung in Europa. Das Ziel ist es zu zeigen, inwieweit Versicherungen zum Schattenbanksystem zählen, welche regulatorischen Anforderungen auf Versicherungen zukommen und welche Auswirkungen sich daraus für die einzelnen Geschäftsbereiche ergeben.
Für eine Eingrenzung der Schattenbankthematik auf Versicherungsgesellschaften spricht insbesondere deren lang anhaltende hohe Bedeutung für das Finanzsystem. Dabei ist es interessant zu beobachten, wie sich die Versicherungen ändernden Markt-bedingungen anpassen. Aufsichtsbehörden tragen durch entsprechende Gesetze und regulatorische Maßnahmen dafür Sorge, Privatanleger zu schützen und keine System-risiken entstehen zu lassen.
Zunächst wird ein kurzer Überblick über das Schattenbanksystem gegeben, gefolgt von einer Darstellung der zugehörigen Versicherungsbereiche. Darauf aufbauend werden die künftigen regulatorischen Maßnahmen durch die bald eintretende Solvency-II-Richtlinie erläutert und deren Wirkung auf das Schattenbankgeschäft von Versicherungen diskutiert. Abschließend werden Empfehlungen für weitere regulatorische Maßnahmen gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Entdeckung neuer Risiken für das Finanzsystem

2 Einordnung des Versicherungswesens in das Schattenbanksystem

2.1 Definition von Schattenbanken sowie deren Risiken für das Finanzsystem

2.2 Versicherungsgesellschaften als Teil des Schattenbanksystems

2.2.1 Die Entwicklung des Versicherungsgeschäfts

2.2.2 Betroffene Produkte und Geschäftsbereiche

3 Regulierung des Versicherungswesens nach Solvency II

3.1 Maßnahmen der Aufsichtsbehörden als Folge der Finanzkrise 2007

3.2 Aufbau und Auswirkungen der Solvency-II-Richtlinie

3.2.1 Das Drei-Säulen-Konzept

3.2.2 Konsequenzen für das Schattenbankgeschäft

3.3 Beurteilung weiterer Regulierungsvorschläge

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Versicherungsgesellschaften als Akteure im Schattenbanksystem und analysiert die regulatorischen Auswirkungen der Solvency-II-Richtlinie auf diese Geschäftsbereiche, um das systemische Risiko für den Finanzsektor einzuschätzen.

  • Einordnung von Versicherungen in das Schattenbanksystem
  • Analyse der Kreditintermediation und verbriefter Kreditversicherungen (CDS)
  • Untersuchung der Direktkreditvermittlung durch Versicherer
  • Bewertung der regulatorischen Anforderungen durch Solvency II
  • Diskussion zukünftiger Regulierungsansätze für systemrelevante Institute

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Betroffene Produkte und Geschäftsbereiche

Es gibt zwei Arten von Produkten und Geschäftsbereichen seitens der Versicherungen in Bezug auf das Schattenbankwesen auf die im Folgenden ein Fokus gesetzt wird. Das Kriterium hierfür ist die in der Vergangenheit hohe oder aktuell steigende Relevanz für das Finanzsystem. Das ist zum einen der Bereich der verbrieften Kreditversicherungen, welcher vor allem während der zurückliegenden Finanzkrise eine wesentliche Rolle spielte. Zum anderen ist es der Bereich der Direktkreditvermittlung, der sich einer wachsenden Beliebtheit bei Versicherungsgesellschaften erfreut.

Verbriefte Kreditversicherungen, sogenannte Credit Default Swaps (CDS), traten erstmals für die Öffentlichkeit während der Subprime-Krise 2007 in Erscheinung, im Zuge der beinahe Pleite des damals weltgrößten Kreditversicherers American International Group (AIG) und der darauf folgenden Rettung durch den amerikanischen Staat.

Der Ablauf zur Entstehung einer CDS stark vereinfacht dargestellt: Eine Bank hat in ihrem Portfolio eine größere Menge an Kreditforderungen. Diese verkauft sie an eine eigens dafür eingerichtete Zweckgesellschaft, eine sogenannte Special Purpose Vehicle (SPV). Deren einzige Aufgabe ist es diese Kreditforderungen zu bündeln und als verzinste Wertpapiere (Asset Backed Securities, ABS) an andere Finanzmarktakteure, meist Banken oder Versicherungen, zu verkaufen. Die Sicherheit der sich daraus ergebenen Forderung der Finanzmarktakteure gegenüber der SPV kann durch eine Art Garantie, im Gegenzug zu einer regelmäßigen Zahlung, erhöht werden. Durch diese verbrieften Kreditversicherungen, den CDS, erhält der Finanzmarktakteur die Sicherheit, dass eine dritte Partei die zu zahlenden Raten übernimmt, falls der Schuldner ausfallen sollte.

Der Sicherheitsgeber muss allerdings keine gesetzlichen Rücklagen für diese Produkte bilden, was Risiken beinhaltet. Weitere Gefahren ergeben sich daraus, dass die Netzwerkverbindungen zwischen den Marktakteuren unübersichtlich sind, die Produkte nur über eine geringe Transparenz verfügen und das Geschäftsvolumen extreme Höhen erreichen kann. Deshalb sind diese Produkte von den Aufsichtsbehörden genauestens zu beobachten und zu regulieren, da sich daraus systemische Risiken ergeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Entdeckung neuer Risiken für das Finanzsystem: Einführung in die Thematik der Schattenbanken und Begründung der Relevanz von Versicherungen innerhalb dieses Sektors nach der Finanzkrise 2007.

2 Einordnung des Versicherungswesens in das Schattenbanksystem: Theoretische Abgrenzung des Begriffs Schattenbanken sowie detaillierte Untersuchung der risikobehafteten Geschäftsbereiche von Versicherungen wie Kreditversicherungen und Direktkreditvermittlung.

3 Regulierung des Versicherungswesens nach Solvency II: Detaillierte Erläuterung der Solvency-II-Richtlinie und deren Drei-Säulen-Konzept als Instrument zur Begrenzung systemischer Risiken sowie kritische Auseinandersetzung mit weiteren Regulierungsoptionen.

4 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der regulatorischen Wirksamkeit von Solvency II und Ausblick auf die notwendige kontinuierliche Überwachung der Versicherungsbranche durch die Aufsichtsbehörden.

Schlüsselwörter

Schattenbanken, Versicherungsgesellschaften, Solvency II, Finanzkrise 2007, Systemrisiko, Kreditintermediation, Credit Default Swaps, Direktkreditvermittlung, Eigenkapitalanforderungen, Aufsichtsbehörden, EIOPA, Finanzsystem, Regulierung, Zweckgesellschaften, Finanzstabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, inwieweit Versicherungsgesellschaften als Akteure im Schattenbanksystem agieren und welche regulatorischen Maßnahmen erforderlich sind, um die daraus resultierenden systemischen Risiken zu beherrschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die Definition und Risikoanalyse von Schattenbanken, der Eintritt von Versicherern in das Kreditgeschäft sowie die Implementierung und Wirkung der Solvency-II-Richtlinie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Versicherungen durch neue Geschäftsfelder zum Schattenbankwesen beitragen und inwieweit Solvency II diese Aktivitäten erfolgreich reguliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Berichten führender Finanzinstitutionen (FSB, EU, BaFin) zur regulatorischen Einordnung und Risikobewertung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Einordnung des Versicherungswesens in das Schattenbanksystem, eine Analyse spezifischer Produkte (CDS, Direktkredite) und eine detaillierte Prüfung des Drei-Säulen-Konzepts von Solvency II.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind insbesondere Schattenbanken, Systemrisiko, Solvency II, Kreditintermediation und Versicherungsregulierung.

Wie wirkt sich Solvency II auf das Schattenbankgeschäft der Versicherer konkret aus?

Solvency II führt eine risikobasierte Kapitalunterlegung ein, die den Anreiz zur Regulierungsarbitrage verringert und Versicherer zwingt, für risikoreiche Kreditgeschäfte angemessene Eigenkapitalrücklagen zu bilden.

Gefährdet die Regulierung das Geschäftsmodell der Versicherer?

Nicht zwingend. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Versicherer ihre Aktivitäten fortsetzen können, sofern sie bereit sind, die nun höheren Transparenz- und Kapitalanforderungen zu erfüllen.

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Details

Title
Versicherungen und deren Regulierung
Subtitle
Schattenbanken
College
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Grade
1,0
Author
Thomas Nowak (Author)
Publication Year
2014
Pages
20
Catalog Number
V279763
ISBN (Book)
9783656735984
ISBN (eBook)
9783656736011
Language
German
Tags
versicherungen regulierung schattenbanken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Nowak (Author), 2014, Versicherungen und deren Regulierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279763
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