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Asset Backed Securities. Vor- und Nachteile verständlich erklärt

Title: Asset Backed Securities. Vor- und Nachteile verständlich erklärt

Bachelor Thesis , 2014 , 55 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ibrahim Tizniti (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Asset Backed Securities konnten sich vor der Subprime-Krise einer stetig wachsenden Beliebtheit erfreuen. Als Hauptursache der Krise wird, neben einer mangelnden Due Diligence vonseiten der Investoren sowie einer nachlässigen Kreditvergabepolitik seitens der Banken, die mangelnde Transparenz solcher Instrumente und die dadurch steigende Informationsasymmetrie angesehen.
Was vor der Krise ein beliebtes Instrument darstellte, wurde zunehmend zu einem Instrument, welches dauernden Regulierungen unterlegen ist. Während in Europa die Verbriefungsneuemissionen im Jahr 2008 ihren Peak erreichten und ein Volumen von knapp über 711 Milliarden Euro emittiert wurde, wurden im Jahr 2009, als sich die Krise verfestigte, ca. 432 Milliarden Euro emittiert. Dies entspricht einer Abnahme um knapp 40%. Im Jahr 2013 erreichte das Emissionsvolumen sein zehnjähriges Rekordtief, welches sich auf eine Höhe von ca. 180 Milliarden Euro beziffern lässt. Somit hat das Emissionsvolumen seit Beginn der Krise um über 75% abgenommen. Ein stark abnehmendes Interesse der Investoren geht mit einem gleichzeitigen Rückzug der Initiatoren dieser Verbriefungen einher. Wird die Annahme getroffen, dass einem funktionierenden Verbriefungsmarkt eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung zuzuschreiben ist, so gilt es, diesen Missstand dem europäischen Wohlstand zugunsten, abzuschaffen.
Im Rahmen dieser Arbeit soll der Fragestellung nachgegangen werden ob und inwieweit sich durch eine ABS-Transaktion für Originator und Investor ein Mehrwert herstellen lässt. Dazu sollen zunächst einmal die einem Kreditgeschäft immanenten und wichtigsten Geschäftsrisiken erläutert werden. Anschließend erfolgt eine grundlegende Beschreibung einer typischen ABS-Transaktion, indem sämtliche, einer Verbriefung angehörenden Akteure benannt, deren Aufgaben eingehend beschrieben und die zueinander bestehenden Beziehungen durchleuchtet werden. Auf Basis der Prinzipal-Agent-Theorie erfolgt eine kleine Untersuchung der den Informationsasymmetrien geschuldeten Risiken und Nutzeneinbußen. Die zwei nachfolgenden Kapitel befassen sich mit den Risiken von Verbriefungen sowie den zur Verfügung stehenden Maßnahmen zur Steuerung dieser. Abschließend erfolgt, nach einer Exemplifikation des Zahlungsstrommanagements und der Ratingagentur, die bilateral durchgeführte Vorteilhaftigkeitsanalyse. In dieser werden Sachkenntnisse aus der Fachliteratur sowie eigene, gewonnene Erkenntnisse reproduziert um sich ein abschließend

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kredit und Kreditrisiken

3 Asset Backed Securities

3.1 Grundstruktur von Asset Backed Securities

3.1.1 Originator

3.1.2 Investor

3.1.3 Zweckgesellschaft

3.1.4 Prinzip der Tranchierung

3.1.5 Informationsasymmetrien

4 Asset Backed Securities inhärente Risiken

5 Sicherungsinstrumente

5.1 Allgemeine Strukturelemente

5.1.1 Selektion

5.1.2 Übernahme der Erstverlustposition

5.1.3 Back-up Servicer

5.2 Sonstige Strukturelemente

5.2.1 Interner Sicherungsinstrumente

5.2.2 Garantien / Rückkaufzusage

5.2.3 Übersicherung

5.2.4 Reservekonto

5.2.5 Spreadkonto

5.3 Externe Sicherungsinstrumente

5.3.1 Versicherungen

5.3.2 Akkreditiv

5.3.3 Verpfändete Geldeinlagen

6 Zahlungsstrommanagement

6.1 Pass-Through Struktur

6.2 Pay-Through Struktur

7 Rating von Asset Backed Securities

7.1 Kritik an Ratingagenturen

8 Bilaterale Vorteilhaftigkeitsanalyse

8.1 Vorteilhaftigkeitsanalyse aus Sicht des Investors

8.2 Vorteilhaftigkeitsanalyse aus Sicht des Originators

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktionsweise von Asset Backed Securities (ABS) und analysiert deren Vorteilhaftigkeit in einer bilateralen Betrachtung. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, inwieweit ABS-Transaktionen einen Mehrwert für Originatoren und Investoren stiften können, insbesondere unter Berücksichtigung von Risikomanagement und regulatorischen Anforderungen.

  • Grundlagen von Kreditrisiken und ABS-Strukturen
  • Analyse der Akteure und deren Aufgaben (Originator, Investor, SPV)
  • Risikobetrachtung und Sicherungsinstrumente (Credit Enhancement)
  • Bedeutung und Kritik an Ratingagenturen
  • Bilaterale Vorteilhaftigkeitsanalyse für die beteiligten Parteien

Auszug aus dem Buch

3.1.5 Informationsasymmetrien

Auf Basis der Principal-Agent-Theorie sollen die der Informationsasymmetrie geschuldeten Agency-Kosten kurz dargestellt werden. Anlässlich dieser Informationsasymmetrien kann es zu opportunistischen Verhaltensweisen der Beteiligten kommen. Insbesondere wenn beispielsweise eine Originate-to-Distribute Strategie verfolgt wird. Diese sogenannten Agency-Kosten setzen sich aus den Kosten für Signaling und Screening zusammen. Jegliche vom Forderungsveräußerer ergriffene Maßnahmen zur Kommunikation der guten Qualität seiner verbrieften Forderungen und somit zur Reduzierung der Informationsasymmetrie werden dem Signaling zugerechnet. Diese Maßnahmen erlangen jedoch erst dann an Glaubwürdigkeit, wenn das Kreditportfoliorisiko und die Maßnahmenkosten positiv miteinander korrelieren. Es muss außerdem deutlich werden, dass der Originator ein eigenes Interesse an der Auswahl qualitätsbetonter Forderungen hat. Widrigenfalls würde es auf Seiten des Originators zur adverser Selektion kommen während Anleger gar nicht oder nur durch Zahlung einer hohen Risikoprämie zum Investment bereit wären. Tritt der Originator ebenfalls als Serviceagent auf, dann besteht zusätzlich, aufgrund der Gefahr der mangelnden Überwachung der Forderungen, das Risiko des sogenannten Moral Hazard. Neben der Einbehaltung einer Erstverlustposition und dem Einholen eines Ratings, kann beispielsweise der zusätzliche Aufbau einer Reputation für den Forderungsverkäufer nutzenmaximierend wirken.

Kosten für das Screening entstehen durch die Überwachung des Originators. Dazu versucht der Investor selbst oder durch Nutzung des Services einer Ratingagentur bzw. eines Treuhänders mehr Informationen über das Forderungsportfolio beziehungsweise den Originator zu gewinnen. Außer Acht gelassen werden darf hier jedoch nicht, dass die Einschaltung einer Dritten Partei ebenfalls mit einer Informationsasymmetrie behaftet ist. Der Investor ist somit von seiner Pflicht zur ständigen Kontrolle nicht befreit. Die Möglichkeiten dieser Kontrolle sind jedoch gesetzmäßig begrenzt, weshalb weitere Maßnahmen zur Lösung des Principal-Agent-Problems erforderlich sind. Eine bedeutende Maßnahme stellt die Vertragsgestaltung dar. Diese soll möglichst so gestaltet werden, dass der Anreiz zu einem opportunistischen Verhalten gering gehalten wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Asset Backed Securities ein, erläutert die Auswirkungen der Subprime-Krise und definiert das Ziel, den Mehrwert von ABS-Transaktionen für Originator und Investor zu untersuchen.

2 Kredit und Kreditrisiken: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe von Kredit und Kreditrisiko, unterscheidet zwischen erwarteten und unerwarteten Verlusten und stellt das Basismodell zur Risikoberechnung vor.

3 Asset Backed Securities: Es erfolgt eine grundlegende Beschreibung der ABS-Struktur, der involvierten Akteure, der Funktionsweise der Zweckgesellschaft sowie des Prinzips der Tranchierung und der Problematik von Informationsasymmetrien.

4 Asset Backed Securities inhärente Risiken: Hier werden die spezifischen Risiken von ABS in Forderungs- und Strukturierungsrisiken unterteilt und näher erläutert, um die Notwendigkeit von Sicherungsmaßnahmen aufzuzeigen.

5 Sicherungsinstrumente: Dieses Kapitel detailliert die verschiedenen internen und externen Sicherungsinstrumente, die zur Bonitätsverbesserung und Risikominimierung eingesetzt werden, um die Investorenbedürfnisse zu erfüllen.

6 Zahlungsstrommanagement: Der Fokus liegt hier auf der methodischen Weiterleitung der Zahlungen aus dem Forderungspool an die Investoren, wobei zwischen Pass-Through- und Pay-Through-Strukturen unterschieden wird.

7 Rating von Asset Backed Securities: Die Bedeutung des Ratings für die Markttransparenz und die Finanzierungskosten wird erläutert, ergänzt durch eine kritische Betrachtung der Rolle und Leistung von Ratingagenturen.

8 Bilaterale Vorteilhaftigkeitsanalyse: Basierend auf den vorherigen Kapiteln wird der Nutzen von ABS aus Sicht der Investoren und Originatoren gegenübergestellt und bewertet.

9 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung des Instrumentes, der Erkenntnis zur Performance während der Krise und einem Ausblick auf zukünftige regulatorische Anforderungen.

Schlüsselwörter

Asset Backed Securities, ABS, Verbriefung, Kreditrisiko, Zweckgesellschaft, SPV, Tranchierung, Originator, Investor, Rating, Sicherungsinstrumente, Informationsasymmetrie, Zahlungsstrommanagement, Eigenkapitalentlastung, Finanzkrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die Funktionsweise von Asset Backed Securities (ABS) und untersucht deren Vorteilhaftigkeit aus Sicht von Investoren und originierenden Banken unter Berücksichtigung von Risikomanagement und Marktbedingungen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Struktur von ABS-Transaktionen, die Identifikation und Absicherung von Kreditrisiken sowie die Rolle von Ratings und die Auswirkungen regulatorischer Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob und inwieweit ABS-Transaktionen einen messbaren Mehrwert für Originatoren und Investoren schaffen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und strukturierte Untersuchung von Finanzinstrumenten, um die Vor- und Nachteile von ABS sowie deren ökonomische Vorteilhaftigkeit bilateral zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung von Kreditrisiken, der ABS-Struktur (inkl. Akteuren), Sicherungsinstrumenten (Credit Enhancement), dem Zahlungsstrommanagement, Ratingprozessen sowie einer anschließenden Vorteilhaftigkeitsanalyse für beide Parteien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Asset Backed Securities (ABS), Zweckgesellschaft (SPV), Tranchierung, Kreditrisikotransfer, Informationsasymmetrie und Bonitätsverbesserung.

Wie unterscheidet sich die Pass-Through von der Pay-Through-Struktur?

Bei der Pass-Through-Struktur werden Zins- und Tilgungszahlungen kongruent an Investoren weitergeleitet, während bei der Pay-Through-Struktur die Zahlungsströme umstrukturiert werden, um den Bedürfnissen der Investoren besser zu entsprechen.

Warum ist die Tranchierung für ABS so entscheidend?

Die Tranchierung ermöglicht es, ein Portfolio in verschiedene Risikoklassen aufzuteilen, wodurch Wertpapiere mit unterschiedlichen Bonitätsprofilen entstehen und eine höhere Investorennachfrage bedient werden kann.

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Details

Title
Asset Backed Securities. Vor- und Nachteile verständlich erklärt
College
University of Duisburg-Essen  (Mercator School of Management)
Grade
2,0
Author
Ibrahim Tizniti (Author)
Publication Year
2014
Pages
55
Catalog Number
V279336
ISBN (eBook)
9783656762652
ISBN (Book)
9783656762676
Language
German
Tags
asset backed securities funktionsweise vorteilhaftigkeitsanalyse eine untersuchung vor- nachteile originatoren investoren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ibrahim Tizniti (Author), 2014, Asset Backed Securities. Vor- und Nachteile verständlich erklärt, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279336
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