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Zur klinischen Ethik: Organspende

Neue Regelungen zur Organspende

Title: Zur klinischen Ethik: Organspende

Essay , 2013 , 7 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anika Kehl (Author)

Theology - Systematic Theology

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Summary Excerpt Details

Seit dem 1. November 2012 hat die Bundesregierung mit dem „Gesetz zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz“ und dem „Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes“ einen neuen Weg eingeschlagen. Sie möchte die Bürger/innen nun regelmäßig dazu auffordern, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen und sich gegebenenfalls mit ihrer (schriftlich vorliegenden) Entscheidung bei der jeweiligen Krankenkasse registrieren zu lassen. Die Menschen sollen dann in geregelten zeitlichen Abständen wiederum zum Thema informiert und um Stellungnahme gebeten werden.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem nun in Deutschland in Bezug auf die Organspende vorherrschenden Konzept der Erklärungslösung und stellt dessen Vor- und Nachteile heraus. Im Anschluss daran soll die neue Regelung sowohl mit der bisher geltenden Zustimmungslösung als auch mit der, in anderen Ländern praktizierten, Widerspruchslösung verglichen werden. Zum Abschluss soll auf die post-mortem-Spende als Tugendpflicht eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die „Erklärungslösung“

2.1 Vorteile

2.2 Nachteile

3. Vergleich

4. Die post-mortem-Spende als Tugendpflicht

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert das in Deutschland eingeführte Konzept der Erklärungslösung zur Organspende, bewertet dessen Vor- und Nachteile im Vergleich zu alternativen Modellen und beleuchtet die ethische Dimension der Organspende als potenzielle Tugendpflicht.

  • Analyse der gesetzlichen Neuregelung der Erklärungslösung
  • Gegenüberstellung von Zustimmungs-, Erklärungs- und Widerspruchslösung
  • Diskussion der psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Spendenregelung
  • Ethische Reflexion der post-mortem-Spende im Kontext der persönlichen Konsistenz

Auszug aus dem Buch

2.1 Vorteile

Als ein großer Vorteil der Erklärungslösung kann der Umstand genannt werden, dass das Thema Organspende nicht weiter totgeschwiegen und höchstens mal am Rande erwähnt wird, sondern es wird von nun an explizit darauf aufmerksam gemacht. Durch die Erklärungslösung können viele Menschen erreicht werden und die Aufforderung an die Menschen sich Gedanken zu machen kann ihrer Uninformiertheit aber auch einfach ihrer Trägheit entgegenwirken. Viele Menschen müssen erst mit der Nase auf ein Problem bzw. einen Umstand gestoßen werden um sich wirklich damit auseinanderzusetzen und damit einhergehend eine informierte Entscheidung treffen zu können.

Im Rahmen der Erklärungslösung wird der Bürger mit umfassenden Informationen zur Organspende ausgestattet. Die Bürger sollen sowohl über das Verfahren der Organspende als auch den Ort der Durchführung informiert werden. Außerdem wird über die medizinischen Richtlinien der Bundesärztekammer zum Hirntod informiert und man bekommt die Möglichkeit dieses Theoriegebäude der Organspende mit den eigenen Vorstellungen in Bezug zu setzen. Des weiteren soll darüber aufgeklärt werden, dass im Falle einer Entscheidungsenthaltung weiterhin die Angehörigen des Patienten zur Spenderbereitschaft befragt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den Anlass der Arbeit vor dem Hintergrund der gesetzlichen Änderungen zur Organspende im November 2012 und definiert die Zielsetzung der Untersuchung.

2. Die „Erklärungslösung“: Dieses Kapitel erläutert das Konzept der regelmäßigen Aufforderung zur Auseinandersetzung mit der Organspende und beleuchtet die damit verbundenen positiven und negativen Aspekte.

2.1 Vorteile: Hier wird dargelegt, wie die neue Regelung durch gezielte Informationsvermittlung der Trägheit entgegenwirkt und Entscheidungsprozesse in Familien fördern kann.

2.2 Nachteile: Dieser Abschnitt thematisiert Ängste vor Bürokratisierung, Datenmissbrauch und den möglichen sozialen Druck durch die halböffentliche Aufforderung zur Stellungnahme.

3. Vergleich: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der Erklärungslösung mit der bisherigen Zustimmungslösung sowie der in anderen Ländern praktizierten Widerspruchslösung.

4. Die post-mortem-Spende als Tugendpflicht: Das Kapitel untersucht die moralische Dimension, ob Menschen, die selbst Organe annehmen würden, eine moralische Pflicht zur eigenen Registrierung als Spender haben.

5. Zusammenfassung: Die Autorin resümiert, dass die Erklärungslösung einen fairen Kompromiss darstellt, der den Bürger informiert, ohne ihn zu einer Entscheidung zu zwingen.

Schlüsselwörter

Organspende, Erklärungslösung, Zustimmungslösung, Widerspruchslösung, Transplantationsgesetz, Medizinethik, Hirntod, Organspendeausweis, Tugendpflicht, Freiwilligkeit, Patientenwohl, Gesundheitskarte, Spenderbereitschaft, Angehörige, Informierte Entscheidung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den medizinethischen Grundfragen der Organspende, insbesondere unter Berücksichtigung der in Deutschland neu eingeführten Erklärungslösung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die gesetzlichen Regelungen zur Organspende, der Vergleich internationaler Lösungsmodelle und die moralische Pflicht zur Solidarität im Gesundheitssystem.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Erklärungslösung zu bewerten und ein Verständnis für die ethische Argumentation rund um die Spenderbereitschaft zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer medizinethischen Analyse und dem Vergleich existierender gesetzlicher Konzepte zur Organspende.

Was wird im Hauptteil detailliert besprochen?

Im Hauptteil werden die Vor- und Nachteile der Erklärungslösung detailliert erörtert, mit anderen Modellen verglichen und die Organspende im Kontext einer Tugendpflicht beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die zentralen Begriffe sind Organspende, Erklärungslösung, Zustimmungslösung, Hirntod und Medizinethik.

Wie unterscheidet sich die Erklärungslösung von der Widerspruchslösung?

Während bei der Widerspruchslösung automatisch von einer Zustimmung ausgegangen wird, setzt die Erklärungslösung auf eine regelmäßige Information und bewusste Abfrage ohne expliziten Zwang.

Welche Rolle spielen die Angehörigen in der neuen Regelung?

Die Angehörigen werden weiterhin befragt, falls keine schriftliche Entscheidung des Verstorbenen vorliegt, was sowohl entlastend wirken als auch Druck erzeugen kann.

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Details

Title
Zur klinischen Ethik: Organspende
Subtitle
Neue Regelungen zur Organspende
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald  (Theologische Fakultät)
Course
Proseminar: Grundfragen der Medizinethik
Grade
1,7
Author
Anika Kehl (Author)
Publication Year
2013
Pages
7
Catalog Number
V279041
ISBN (Book)
9783656728597
ISBN (eBook)
9783656728641
Language
German
Tags
ethik organspende neue regelungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anika Kehl (Author), 2013, Zur klinischen Ethik: Organspende, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/279041
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