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Talenterkennung. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Talenterkennung. Möglichkeiten und Grenzen

Term Paper (Advanced seminar) , 1998 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexander Pieper (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory

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Summary Excerpt Details

Wie erkenne ich, ob und für welche Sportart ein Kind geeignet ist? Was muß einen Jesse Owens von anderen Kindern unterscheiden und wie erfasse ich diese Merkmale? Wie kann ich vom bloßen Zufall zu einer sicheren Erkennung und Prognose gelangen?
Diese Fragestellungen stehen im Zentrum der Arbeit. Dabei interessieren in erster Linie konstitutionelle, physische, genetische und körperliche Voraussetzungen, die ein Kind zum Talent machen. Dabei soll das Problemfeld der Talenterkennung allgemein angegangen werden, so daß hier eine Grundlage geschaffen wird, von der aus man den Fokus auf einzelne Sportarten richten kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Die Definition

2 Genetische und körperliche Voraussetzungen

3 Analyse und Diagnose

3.1 Altersproblematik 1

3.2 Ein dynamischer Prozeß

3.3 Von einer Theorie der Talenterkennung zu praktikablen Modellen

3.3.1 Eine „Talenttheorie” nach Schnabel et al

3.3.2 Zur konkreten Talentauswahl

3.3.2.1 Weinecks Vorstellungen

3.3.2.2 Altersproblematik 2

3.3.2.3 Der organisatorische Rahmen

3.3.3 Eine „Talentberechnung” nach Hollmann/Hettinger

4 Kurzes Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Talenterkennung im Sport. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie eine sichere Prognose über die Eignung eines Kindes für eine bestimmte Sportart getroffen werden kann, um eine optimale Talententwicklung ohne Verschenken von Entwicklungsphasen zu ermöglichen.

  • Bedeutung genetischer und konstitutioneller Voraussetzungen bei der Talentsichtung.
  • Analyse von Methoden zur diagnostischen Erfassung sportlicher Potenziale.
  • Kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Talentmodellen und praktischen Auswahlverfahren.
  • Bedeutung des Entwicklungsalters (biologisch, kalendarisch, Training) für die Leistungsbeurteilung.
  • Problematiken der Talentprognose und die Rolle des erfahrenen Trainers.

Auszug aus dem Buch

3.2 Ein dynamischer Prozeß

Aber selbst wenn die Altersparameter in dem Test berücksichtigt werden, ist es mit einem einmaligen Test nicht getan, will man von einem statischen Talentbegriff Abstand nehmen und einem dynamischen, wie in der Definition vorgestellt, genüge tun. Vielmehr sollte es bei den Tests darauf ankommen, Talente im Verlauf ihrer Entwicklung zu erkennen. Warum dies so wichtig ist, läßt sich an nebenstehender Abbildung anschaulich darstellen. Und es wird auch ein schwieriges Problem der Talenterkennung deutlich.

Beide Sportlerinnen haben im Laufe ihrer Karriere Weltklasseleistungen im Schwimmen erreicht (100% Leistung), so daß rückblickend konstatiert werden muß, beide waren in ihrer Kindheit Talente und somit schon als Kinder für spätere Höchstleistungen geeignet. Im Kindes- und Jugendalter waren die Leistungen von Sportlerin A jedoch wesentlich besser. Hier offenbart sich das angekündigte Problem, vor dem die Talentfrüherkennung steht: Im Hochleistungsalter können einige Talente Weltklasseleistungen erbringen, blickt man aber auf juvenile Leistungen zurück, so liegen die Leistungen einiger Talente bei Trainingsbeginn im Bereich der Normalbegabten.

Ein einmaliger Test nach obigem Beispiel zum Zeitpunkt 9 Jahre hätte wahrscheinlich dafür gesorgt, daß Sportlerin B in einer Analyse als durch- oder gar unterdurchschnittlich begabt eingestuft worden wäre. Vor diesem Hintergrund wird auch folgende Aussage von Joch (1994, 318 zitiert nach Weineck 1996, 121) verständlich: ”Talenterkennung ist ein dynamischer Prozeß, der sich im Training aktualisiert. ,Talente‘ werden im systematischen Training erkannt und in der Regel weder durch einmalig angewandte Diagnoseverfahren - Tests oder Sichtungen - ermittelt, noch durch das verbandliche Wettkampfsystem rekrutiert, wenn es monopolistisch als Diagnoseinstrument eingesetzt wird.”

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Talenterkennung anhand prominenter Beispiele und definiert den Talentbegriff nach Winfried Joch als dynamischen, entwicklungsabhängigen Prozess.

2 Genetische und körperliche Voraussetzungen: Dieses Kapitel erörtert den Einfluss genetischer Determinanten und anthropometrischer Merkmale auf die sportliche Leistungsfähigkeit und deren Bedeutung als Basis für die Talentsichtung.

3 Analyse und Diagnose: Es werden Methoden zur Bestimmung des Ist-Zustands analysiert, wobei die Problematik von Alter und Entwicklung sowie verschiedene theoretische und praktische Modelle der Talentauswahl kritisch diskutiert werden.

4 Kurzes Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Talenterkennung kein einmaliges Ereignis, sondern ein langfristiger Prozess ist, bei dem neben objektiven Tests vor allem die Expertise von Trainern unverzichtbar bleibt.

Schlüsselwörter

Talenterkennung, Talentauswahl, Trainingswissenschaft, Leistungsdiagnose, genetische Voraussetzungen, Entwicklungsalter, Sportmotorik, Talentförderung, Prognosesicherheit, Nachwuchstraining, dynamischer Prozess, sportliche Eignung, Talenttheorie, Trainingslehre, Talentprognose.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung der Talenterkennung im Sport, beleuchtet deren theoretische Grundlagen und analysiert, wie Talente in einem komplexen Umfeld identifiziert und gefördert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Rolle genetischer Voraussetzungen, die Bedeutung biologischer und trainingsbezogener Altersparameter sowie die kritische Analyse verschiedener theoretischer Talentmodelle und praktischer Auswahlverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die Möglichkeiten und Grenzen der Talenterkennung aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass eine zuverlässige Identifikation von Talenten nur durch eine langfristige Beobachtung und nicht durch einmalige Tests möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und theoretischen Reflexion bestehender trainingswissenschaftlicher Modelle, die durch eine kritische Auseinandersetzung mit der Sportpraxis ergänzt wird.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Betrachtung genetischer und körperlicher Voraussetzungen sowie in eine detaillierte Analyse von Diagnosemaßnahmen, inklusive der Diskussion verschiedener Modelle wie der „Talenttheorie“ nach Schnabel oder der „Talentberechnung“ nach Hollmann/Hettinger.

Durch welche Begriffe lässt sich diese Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Talenterkennung, Entwicklungsalter, Talentprognose, dynamische Talentförderung und sportliche Leistungsdiagnostik charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen biologischem und kalendarischem Alter so wichtig?

Die Unterscheidung ist essenziell, da eine rein kalendarische Einteilung junge Sportler benachteiligen oder bevorzugen kann (Akzelerierte vs. Retardierte), was die Vergleichbarkeit von sportlichen Leistungen und damit die korrekte Einschätzung des Talentpotenzials verfälscht.

Welche Rolle spielt der Trainer laut der Arbeit?

Der Trainer nimmt eine zentrale Rolle ein, da objektive Messwerte in vielen Sportarten, besonders bei ballorientierten Spielen oder Sportarten mit taktischen Anforderungen, das „erfahrene Auge“ des Trainers bei der Talentprognose nicht ersetzen können.

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Details

Title
Talenterkennung. Möglichkeiten und Grenzen
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Sportwissenschaft)
Course
Hauptseminar Trainingswissenschaften
Grade
1,0
Author
Alexander Pieper (Author)
Publication Year
1998
Pages
19
Catalog Number
V278885
ISBN (Book)
9783656717232
ISBN (eBook)
9783656717317
Language
German
Tags
Trainingslehre Trainingswissenschaft Talent Talenterkennung sportliches Talent
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Pieper (Author), 1998, Talenterkennung. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278885
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