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Rechtsvergleich der Bestrafung von Mord und Totschlag im Armenischen und Französischen Recht

Title: Rechtsvergleich der Bestrafung von Mord und Totschlag im Armenischen und Französischen Recht

Scientific Essay , 2014 , 8 Pages

Autor:in: Gurgen Petrossian (Author)

Law - Penology

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Summary Excerpt Details

Bei der Bestrafung von Delikten bestand bezüglich des „ob“ schon immer Einigkeit unter den modernen Völkern und Staaten, da alles andere eine Abdriftung in die Anarchie bedeuten würde.Lediglich in der Form unterschieden sich die Strafrechtssysteme, da basierend auf dem Prinzip der Staatssouveränität jeder Staat entsprechend seinem Gewohnheitsrecht und der politischen und gesellschaftlichen Situation selbst über die grundlegenden Fragen des materiellen Strafrechts und des Strafprozessrechts zu entscheiden hatte.In der folgenden Analyse wird der Unterschied der Tatbestände des Tötungsdelikts in den Rechtssystemen der Republik Frankreich einerseits und der Republik Armenien andererseits, untersucht und interpretiert. Schon auf den ersten Blick ist ein Kontrast erkennbar: Frankreich als einer der Symbole der bürgerlichen Demokratie wird einem jungen Nachfolgestaat der UdSSR (Armenien) der erst seit ca. 24 Jahren seine Unabhängigkeit erklärte, gegenübergestellt. In der folgenden Arbeit wird die Entwicklung der Tatbestände des Mordes und des Totschlags und deren Bestrafung in den Rechtssystemen der beiden Staaten betrachtet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historische Einandersetzung über die Strafgesetzbucher in Frankreich und Armenien

2.1 Armenisches Strafgesetzbuch

2.2 Französisches Strafgesetzbuch

3 Die Bestrafung der Verletzung des Rechts auf Leben in Armenien und Frankreich

4 Das materielle Strafrechte in Armenien und Frankreich

4.1 Allgemeines zum Art. 104 im armenischen Strafgesetzbuch

4.2 Allgemeines zum Art. 221-1 im französischem Strafgesetzbuch

5 Prüfungsaufbau

5.1 Armenien

5.2 Frankreich

6 Bemessung und Bestrafung

6.1 Armenien

6.2 Frankreich

7 Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen Rechtsvergleich zwischen den Rechtssystemen der Republik Armenien und der Republik Frankreich hinsichtlich der Bestrafung von Tötungsdelikten (Mord und Totschlag) durchzuführen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Strafbemessung und den gesetzlichen Grundlagen zu identifizieren.

  • Historische Entwicklung der Strafgesetzbücher in Armenien und Frankreich
  • Definition des Rechts auf Leben und juristischer Beginn/Ende
  • Struktur der Tötungsdelikte und Tatbestandsmerkmale
  • Systematik der Strafbemessung und Milderungsgründe
  • Einfluss von Strafprozessregeln und gerichtlichem Ermessensspielraum

Auszug aus dem Buch

Die Bestrafung der Verletzung des Rechts auf Leben in Armenien und Frankreich

Das Leben des Menschen ist unstrittig das wertvollste Individualrechtsgut, da die Folgen des Mordes oder des Totschlags irreversibel sind. Seit Hunderten von Jahren und besonders zu Zeiten der Aufklärung versuchten Philosophen und Juristen in ihren Werken das Recht auf Leben symbolisch hervorzuheben. Die Ausprägungen der damaligen politisch-religösen Ideologien führten zur rechtsphilosophischen Einordung des Rechts auf Leben in das Naturrecht, als von dem Gott verliehenes Recht. Das Leben ist unantastbar; niemand darf das Recht eines Menschen auf Leben verletzen. Aber unterschiedliche gesellschaftliche Ideologien und politische Systeme haben dazu geführt, dass die Bestrafung für die Verletzung des Rechts auf Leben in verschiedenen Zeiträumen unterschiedlich entwickelt wurde. Darunter wurden die gesetzlichen Ausnahmen für die Verletzung des Rechts auf Leben geregelt, wie z.B. das Todesurteil oder die Abtreibung. Aber bis es zur Bestrafung kommt, muss geklärt werden, wie der Begriff des Lebens im juristischen Sinne definiert ist. Wann beginnt das Leben und wann endet es?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung des Schutzes von Tötungsdelikten dar und erläutert den Vergleich zwischen Frankreich und Armenien als Kontrast zwischen einer etablierten Demokratie und einem jungen Nachfolgestaat.

2 Historische Einandersetzung über die Strafgesetzbucher in Frankreich und Armenien: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Ursprünge der Strafgesetzbücher beider Länder, um die heutigen Eigenarten der Strafrechtssysteme besser einordnen zu können.

3 Die Bestrafung der Verletzung des Rechts auf Leben in Armenien und Frankreich: Es wird die philosophische und rechtliche Bedeutung des Rechts auf Leben erörtert und die juristische Definition von Lebensbeginn und Lebensende in beiden Staaten verglichen.

4 Das materielle Strafrechte in Armenien und Frankreich: Das Kapitel analysiert die konkreten Tatbestände der vorsätzlichen Tötung und vergleicht, wie die beiden Länder Mord und Totschlag gesetzlich regeln.

5 Prüfungsaufbau: Hier wird das Prüfungssystem der Tatbestände in beiden Ländern gegenübergestellt, wobei Aspekte wie Objekt, Handlung und subjektive Tatbestandsmerkmale untersucht werden.

6 Bemessung und Bestrafung: Dieser Teil befasst sich mit der Schwierigkeit, die Strafbemessung zu vergleichen, und beleuchtet die Rolle von Richtern und Geschworenen sowie die Anwendung von Strafmilderungsgründen.

7 Ergebnis: Die Arbeit fasst zusammen, dass Armenien theoretisch mildere Strafen vorsieht, während Frankreich strengere Strafrahmen für Tötungsdelikte anwendet, wobei beide Systeme einen begrenzten richterlichen Ermessensspielraum bieten.

Schlüsselwörter

Rechtsvergleich, Tötungsdelikt, Strafgesetzbuch, Mord, Totschlag, Freiheitsstrafe, Rechtsstaatlichkeit, Tatbestand, Strafbemessung, Armenien, Frankreich, Menschenrechte, Rechtsphilosophie, Bestrafung, Delikt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem rechtsvergleichenden Analyse der Bestrafung von Tötungsdelikten in den Rechtssystemen der Republik Armenien und der Republik Frankreich.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Genese der Strafgesetzbücher, der Definition des Rechts auf Leben, der Struktur der materiellen Tatbestände und den Prinzipien der Strafzumessung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Bestrafung von Mord und Totschlag aufzuzeigen und die Auswirkungen auf die jeweilige Rechtspraxis zu interpretieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine rechtsvergleichende Methode angewandt, die durch historische Betrachtungen und die Analyse der geltenden Gesetzesbestimmungen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die materiellen Straftatbestände, den Prüfungsaufbau von Delikten sowie die Kriterien für die Strafbemessung in beiden Ländern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Rechtsvergleich, Strafgesetzbuch, Freiheitsstrafe, Tötungsdelikt und Rechtsstaatlichkeit.

Wie definiert Armenien das Ende des Rechts auf Leben?

Das armenische Recht definiert das Ende des Lebens juristisch mit dem Eintritt des Hirntods.

Unterscheiden sich Armenien und Frankreich bei der Strafbemessung?

Ja, während Frankreich stärkere Strafen vorsieht und Geschworene bei der Schuldfrage einbezieht, arbeitet Armenien mit einem System, das bei der Strafzumessung einen stärkeren Fokus auf die Milderungsgründe legt.

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Details

Title
Rechtsvergleich der Bestrafung von Mord und Totschlag im Armenischen und Französischen Recht
Author
Gurgen Petrossian (Author)
Publication Year
2014
Pages
8
Catalog Number
V278302
ISBN (eBook)
9783656713913
ISBN (Book)
9783656722595
Language
German
Tags
Strafrecht Armenisches Recht post-sowjetisches recht moderne bestrafung Französisches Recht GUS-Staaten Mord Totschlag Bestrafung des Mordes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gurgen Petrossian (Author), 2014, Rechtsvergleich der Bestrafung von Mord und Totschlag im Armenischen und Französischen Recht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/278302
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