Der Begriff Moderation leitet sich vom lateinischen Wort „moderatio“ ab, was so viel bedeutet wie „das rechte Maß“ oder auch „Harmonie“. Dem/der ModeratorIn kann die Bedeutung zugesprochen werden, „Übereifrige“ zu bremsen und „Langsame“ oder „Vorsichtige“ zu aktivieren, Spannungen entgegenzuwirken bzw. aufzulösen und Harmonie wieder herzustellen. Mit Hilfe der Moderation kann die Meinungsbildung sowie die Entscheidungsfindung in Gruppen unterstützt werden. Merkmale der Moderation sind die Visualisierung des Verlaufs und der Inhalte der Diskussion, ebenso wie der Wechsel zwischen Plenums-, Kleingruppen- und Einzelarbeit. Der Einsatz des/der ModeratorIn soll auch dazu dienen, den Austausch innerhalb der Gruppe zu fördern und zu strukturieren, ohne dabei jedoch inhaltlich einzugreifen.
Die vorliegende Arbeit bietet zunächst einen Überblick über die Grundlagen der Moderation, also über ihre Definition und ihren Ursprung, ihre Voraussetzungen und Einsatzmöglichkeiten. Weiterhin wird die Rolle des Moderators aufgezeigt, sowie der Ablauf bzw. die Bestandteile eines Moderationszyklus dargelegt. Außerdem wird insbesondere noch auf den Aspekt der Großgruppenmoderation eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlagen der Moderation
- Definition und Ursprung
- Arbeitsweise der Moderation
- Voraussetzungen und Einsatzmöglichkeiten
- Nutzen und Ziele der Moderation
- Die wichtigsten Voraussetzungen für TeilnehmerInnen
- Die wichtigsten Voraussetzungen für den/die Moderatorin
- Vorbereitung der zu moderierenden Veranstaltung
- Die Rolle des Moderators / der Moderatorin
- Aufgaben im Überblick
- Visualisierung während der Moderation
- Konfliktsituationen bewältigen
- Moderationszyklus
- Moderationszyklus nach Lippmann & Negri
- Einstieg
- Sammeln und orientieren
- Themenauswahl
- Themenausarbeitung
- Erarbeitung inhaltlicher Beiträge
- Abschluss
- Moderationszyklus nach Schawel & Billing
- Einführung
- Analyse
- Ergebnissicherung und Maßnahmenergreifung
- Abschluss
- Moderationszyklus nach Lippmann & Negri
- Großgruppenmoderation
- Was ist eine Großgruppenmoderation?
- Nutzen der Großgruppenmoderation
- Ziele der Großgruppenmoderation
- Bedingungen für den Einsatz von Großgruppenverfahren
- Partnerschaftliche Organisationsstruktur
- Willen zur Beteiligung der MitarbeiterInnen
- Risikobereitschaft der Leitung
- Fazit
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Thema Moderation und analysiert die Grundlagen, die Rolle des Moderators/der Moderatorin sowie verschiedene Moderationszyklen. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für die Methode der Moderation zu entwickeln und deren Einsatzmöglichkeiten in verschiedenen Kontexten aufzuzeigen.
- Definition und Ursprung der Moderation
- Voraussetzungen und Einsatzmöglichkeiten der Moderation
- Die Rolle des Moderators/der Moderatorin
- Moderationszyklen nach Lippmann & Negri und Schawel & Billing
- Großgruppenmoderation
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Moderation ein und beleuchtet die Relevanz dieser Methode im Kontext von Gruppenarbeit und Entscheidungsfindung.
Das Kapitel "Grundlagen der Moderation" definiert den Begriff Moderation, erläutert seinen Ursprung und beschreibt die Arbeitsweise dieser Methode. Es werden die wichtigsten Voraussetzungen für TeilnehmerInnen und den/die Moderatorin sowie die Vorbereitung einer Moderationsveranstaltung behandelt.
Das Kapitel "Die Rolle des Moderators/der Moderatorin" beleuchtet die Aufgaben des Moderators/der Moderatorin im Überblick, die Visualisierung während der Moderation und die Bewältigung von Konfliktsituationen.
Das Kapitel "Moderationszyklus" stellt zwei verschiedene Moderationszyklen vor: den Zyklus nach Lippmann & Negri und den Zyklus nach Schawel & Billing. Die einzelnen Phasen der Zyklen werden detailliert beschrieben.
Das Kapitel "Großgruppenmoderation" definiert den Begriff Großgruppenmoderation, erläutert deren Nutzen und Ziele sowie die Bedingungen für den Einsatz von Großgruppenverfahren.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Moderation, Gruppenarbeit, Entscheidungsfindung, Moderationszyklus, Großgruppenmoderation, TeilnehmerInnen, Moderator/Moderatorin, Visualisierung, Konfliktsituationen, Vorbereitung, Aufgaben, Ziele, Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten, Nutzen, Rahmenbedingungen, Arbeitsweise, Definition, Ursprung.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet der Begriff „Moderation“ ursprünglich?
Der Begriff leitet sich vom lateinischen „moderatio“ ab, was „das rechte Maß“ oder „Harmonie“ bedeutet.
Welche Hauptaufgaben hat ein Moderator?
Ein Moderator bremst „Übereifrige“, aktiviert „Vorsichtige“, strukturiert den Austausch und löst Spannungen auf, ohne inhaltlich einzugreifen.
Was ist ein Moderationszyklus?
Ein Moderationszyklus beschreibt den strukturierten Ablauf einer Veranstaltung, z.B. vom Einstieg über das Sammeln von Themen bis zur Ergebnissicherung.
Wie unterscheidet sich die Großgruppenmoderation von normaler Moderation?
Großgruppenverfahren erfordern spezielle Methoden zur Beteiligung vieler Menschen und setzen eine partnerschaftliche Organisationsstruktur sowie Risikobereitschaft der Leitung voraus.
Warum ist die Visualisierung in der Moderation so wichtig?
Die Visualisierung hilft dabei, den Verlauf und die Inhalte der Diskussion für alle Teilnehmer transparent zu machen und Ergebnisse festzuhalten.
Welche Voraussetzungen müssen Teilnehmer für eine erfolgreiche Moderation erfüllen?
Teilnehmer sollten bereit sein, sich aktiv einzubringen, andere Meinungen zu akzeptieren und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.
- Quote paper
- Mag. Verena Heitzinger (Author), Manuela Radler (Author), Agnes Schuster (Author), Doris Sekot (Author), 2014, Die Führungs-Philosophie der Moderation. Grundlagen und Arbeitsweisen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277902