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Grundlagen der Bilanzierung und Rechnungslegung

Unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) 2009

Title: Grundlagen der Bilanzierung und Rechnungslegung

Academic Paper , 2008 , 51 Pages

Autor:in: Prof. Dr. Tobias Hüttche (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Rechnungslegung wird mitunter als die Sprache der Wirtschaft bezeichnet. Finanzielle Informationen werden kommuniziert, dann aufgenommen und müssen schließlich verstanden werden. In Deutschland existiert bezüglich der Rechnungslegung noch eine Zwei-Klassen Gesellschaft: Auf der einen Seite börsennotierte Konzerne, deren Mutterunternehmen spätestens ab dem 1.1.2007 Konzernabschlüsse nach den IFRSs erstellen müssen. Andererseits kleine und mittlere Unternehmen, die unverbunden und regional tätig sind und auch weiterhin nach HGB und Steuerrecht bilanzieren.
Daran wird sich zumindest mittelfristig nichts ändern. Das Handelsrecht bleibt die Referenznorm für das Steuer- und Gesellschaftsrecht. Die Vorschriften über die Kapitalerhaltung und Ausschüttung rekurrieren ebenso auf einen nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschluss, wie die steuerliche Gewinnermittlung. Ein großer Teil der Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge wird in Unternehmen tätig sein, deren Rechnungslegung – und damit auch das interne Berichtswesen – nach Handelsrecht erfolgt.

Aus dem Inhalt:
- Normative Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung
- Gesetzliche Grundlagen
- Grundlagen der Bilanzierung
- Geplante Änderungen der Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Normative Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung

1.1 Gesetzliche Grundlagen

1.1.1 Handelsrecht

1.1.2 Gesellschaftsrecht

1.1.3 Steuerrecht

1.2 Standardsetter

1.2.2 DRSC

1.2.3 IDW

1.3 Branchenspezifika

1.4 Enforcement

2 Grundlagen der Bilanzierung und Bewertung

2.1 Funktionen der externen Rechnungslegung

2.2 Instrumente der externen Rechnungslegung

2.2.1 Bedeutung von Größe und Rechtsform der Unternehmen

2.2.2 Bilanz

2.2.3 Gewinn- und-Verlust-Rechnung

2.2.4 Anhang

2.2.5 Lageberichterstattung

2.2.6 Ergänzende Instrumente im Konzernabschluss

3 Geplante Änderungen der Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)

3.1 Befreiungen und Erleichterungen

3.2 Bestandteile und Befreiungswirkung des (internationalen) Jahresabschlusses

3.3 Neuregelung der Bilanzierung

3.3.1 Neuregelung des Vollständigkeitsgebots

3.3.2 Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit

3.3.3 Ansatzgebot für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

3.3.4 Ansatzverbot für Aufwandsrückstellungen

3.3.5 Rechnungsabgrenzungsposten

3.3.6 Ansatzverbot für Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen

3.3.7 Latente Steuern

3.4 Ausweis

3.5 Bewertung

3.5.1 Überblick

3.5.2 Bewertungsmodell

3.5.3 Niederstwertprinzip

3.5.4 Einführung des Zeitwertes

3.5.5 Zu Handelszwecken erworbene Finanzinstrumente

3.5.6 Realistischere Bewertung von Rückstellungen

3.5.7 Verbrauchsfolgeverfahren

3.5.8 Währungsumrechnung und Bewertungseinheiten

3.6 Geplante Änderungen der Rechnungslegung im Konzernabschluss

3.7 Erste Würdigung

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung und Bilanzierung unter Berücksichtigung der Reformen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) zu geben. Die Arbeit untersucht, wie sich die Neuregelungen auf die Bilanzierung, Bewertung und den Ausweis in Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken und welche Implikationen sich daraus für die Praxis sowie das Verhältnis zur Steuerbilanz ergeben.

  • Normative Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen der handelsrechtlichen Rechnungslegung.
  • Die Instrumente der externen Rechnungslegung und deren Abhängigkeit von Größe und Rechtsform.
  • Analyse der Änderungen durch das BilMoG in den Bereichen Bilanzierung und Bewertung.
  • Konzeptionelle Neuausrichtung latenter Steuern und deren Auswirkungen auf die Bilanzanalyse.
  • Vergleich der Auswirkungen des BilMoG auf Einzel- und Konzernabschlüsse.

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Handelsrecht

Das Handelsgesetzbuch spiegelt in seiner derzeitigen Fassung über hundert Jahre „Bilanzgeschichte“ wider. Sein Vorläufer – das ADHGB – war das erste, für ganz Deutschland gültige Recht der Buchführung und Bilanzierung. Bereits dort wurde die Informationsfunktion der Bilanz betont. Hintergrund war der Gläubigerschutz: Ein gut informierter Kaufmann vermeidet die Insolvenz und begleicht sein Schulden. Materiell sollte dies durch eine entsprechend vorsichtige Bewertung erreicht werden. Die beiden Aktienrechtsreformen von 1870 und 1884 bestimmten die Anschaffungskosten als Wertobergrenze und verpflichteten zu planmäßigen und – soweit erforderlich − außerplanmäßigen Abschreibungen.

Das seit dem 1. 1. 1900 gültige Handelsgesetzbuch (HGB) gilt als das Sonderprivatrecht der Kaufleute. Es geht als lex specialis grundsätzlich dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) vor, ändert und ergänzt aber nur dessen Vorschriften. Drei wesentliche Reformvorhaben beeinfluss(t)en maßgeblich den Inhalt und die Form des HGB. Zunächst wurden mit der Ausgliederung des Aktienrechts 1937 u. a. die Regelungen zur Ergebnisverwendung Bestandteil des Gesellschaftsrechts. Erhebliche inhaltliche Änderungen brachte 1985 das Bilanzrichtliniengesetz (BiRiLiG) mit der Umsetzung der 4., 7. und 8. EG-Richtlinie. Damit erhielt das HGB sein drittes Buch, das zwar nur mit „Handelsbücher“ tituliert ist, tatsächlich aber das „Grundgesetz für Soll und Haben des Kaufmanns“ ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Normative Grundlagen der handelsrechtlichen Rechnungslegung: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Rolle der Standardsetter wie DRSC und IDW sowie die Bedeutung von Branchenbesonderheiten und Enforcement für die Rechnungslegung.

2 Grundlagen der Bilanzierung und Bewertung: Hier werden die Funktionen der externen Rechnungslegung sowie die Instrumente wie Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht in Abhängigkeit von Unternehmensgröße und Rechtsform detailliert dargestellt.

3 Geplante Änderungen der Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG): Dieses Kapitel analysiert die weitreichenden Änderungen durch das BilMoG, insbesondere bei Ansatz- und Bewertungsvorschriften, sowie deren Auswirkungen auf die Konzernrechnungslegung und das Verhältnis zur Steuerbilanz.

Schlüsselwörter

Handelsgesetzbuch, HGB, BilMoG, Bilanzierung, Bewertung, Rechnungslegung, Jahresabschluss, Konzernabschluss, Maßgeblichkeitsprinzip, Niederstwertprinzip, Standardsetter, Latente Steuern, Wirtschaftsprüfer, Eigenkapital, Finanzinstrumente

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Publikation grundlegend?

Die Publikation bietet eine umfassende Einführung in die Grundlagen der deutschen Handelsbilanzierung und erläutert die signifikanten Anpassungen, die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) 2009 eingeleitet wurden.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Im Zentrum stehen die handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften, die Instrumente des Jahresabschlusses, die Rolle der Standardsetter sowie die Modernisierung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung eines tiefen Verständnisses für die aktuelle handelsrechtliche Rechnungslegung und die Analyse, wie das BilMoG das deutsche Bilanzrecht näher an internationale Standards (IFRS) heranführt.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Die Arbeit folgt einer strukturierten Analyse der gesetzlichen Vorschriften und deren Kommentierung durch Fachliteratur sowie die Rechtsprechung, ergänzt durch eine kritische Würdigung der Gesetzesänderungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den konkreten Änderungen durch das BilMoG, wie die Neuregelung des Vollständigkeitsgebots, die Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit und die Einführung neuer Bewertungsmethoden für Rückstellungen.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie HGB, BilMoG, Bilanzierung, Bewertung, Jahresabschluss und Rechnungslegungsstandardisierung charakterisieren.

Warum ist das BilMoG für die deutsche Bilanzierung so bedeutend?

Das BilMoG stellt eine fundamentale Reform dar, die darauf abzielt, die Informationsfunktion des Jahresabschlusses zu stärken und eine stärkere Annäherung an internationale Rechnungslegungsprinzipien zu erreichen.

Wie verändert das BilMoG das Verhältnis zwischen Handels- und Steuerbilanz?

Durch die geplante Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit wird die bisherige enge Verzahnung zwischen Handels- und Steuerbilanz gelockert, was zu einer eigenständigeren handelsrechtlichen Bewertung führen soll.

Was bedeutet die "umgekehrte Maßgeblichkeit"?

Die umgekehrte Maßgeblichkeit bedeutete bisher, dass steuerliche Wahlrechte nur dann in der Steuerbilanz ausgeübt werden konnten, wenn sie gleichzeitig in der Handelsbilanz abgebildet wurden, was Handelsbilanzgewinne und damit Ausschüttungen reduzierte.

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Details

Title
Grundlagen der Bilanzierung und Rechnungslegung
Subtitle
Unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) 2009
Author
Prof. Dr. Tobias Hüttche (Author)
Publication Year
2008
Pages
51
Catalog Number
V277634
ISBN (eBook)
9783656702399
ISBN (Book)
9783668138377
Language
German
Tags
grundlagen bilanzierung rechnungslegung unter berücksichtigung bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes bilmog
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Prof. Dr. Tobias Hüttche (Author), 2008, Grundlagen der Bilanzierung und Rechnungslegung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277634
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