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Cyborgs und Gender. Weiblichkeit in "Ghost in the Shell"

Title: Cyborgs und Gender. Weiblichkeit in "Ghost in the Shell"

Term Paper , 2014 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Communications - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Wie speziell der weibliche Cyborg in der Science Fiction dargestellt wird, soll in dieser Arbeit am Beispiel von Mamoru Oshiis Film Ghost in the Shell (1995) untersucht werden. Dabei sind zunächst ausgewählte Ansätze von Donna Haraway und Anne Balsamo vorzustellen, die das Thema Cyborgs und Gender behandeln. Anschließend folgt eine kurze Zusammenfassung des Filminhalts, ehe sich Kapitel 4 mit der Analyse von Ghost in the Shell befasst. Hierbei wird überprüft, ob die zuvor erörterten, feministischen Visionen sich auf Mamoru Oshiis Werk und dessen Protagonistin beziehen lassen. Schließlich soll festgestellt werden, inwieweit diese dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen ist und ob sie sich über die zuvor erwähnten Genderstereotype hinwegsetzen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. CYBORGS UND GENDER

3. MAMORU OSHIIS GHOST IN THE SHELL

4. GENDER IN GHOST IN THE SHELL

4.1. DIE ÄSTHETIK DES KÜNSTLICHEN CYBORG-KÖRPERS

4.2. REPRODUKTION IN EINER POST-GENDER-WELT

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung von Weiblichkeit und Geschlechterrollen in Mamoru Oshiis Science-Fiction-Film "Ghost in the Shell" (1995) vor dem Hintergrund feministischer Cyborg-Theorien, insbesondere jener von Donna Haraway und Anne Balsamo. Dabei wird analysiert, inwieweit die Protagonistin Kusanagi Motoko als Post-Gender-Wesen betrachtet werden kann oder ob sie trotz ihrer technisierten Hülle weiterhin traditionellen weiblichen Stereotypen unterworfen bleibt.

  • Theoretische Grundlagen zum Cyborg-Diskurs und Feminismus
  • Die mediale und ästhetische Inszenierung des weiblichen Cyborg-Körpers
  • Verhältnis von Identität, Geschlecht und Technologie in einer Post-Gender-Welt
  • Analyse der Reproduktion und des "maternal body" im Transhumanismus
  • Bewertung der Protagonistin als feministische Ikone versus "Cyberbabe"

Auszug aus dem Buch

4.1. DIE ÄSTHETIK DES KÜNSTLICHEN CYBORG-KÖRPERS

Dass die Sympathie des Regisseurs Mamoru Oshii den beseelten Cyborgs gilt (vgl. Stiglegger 2014: 78), verdeutlicht Ghost in the Shell bereits im Vorspann. Begleitet von einem traditionellen japanischen Hochzeitslied wird die Protagonistin Kusanagi Motoko von einer Maschine fabriziert (TC 00:04:06–00:07:13). Synthetische Muskelstränge und künstliche Elemente aus Titan formen sich zu einem vollständigen Körper: Aus einzelnen Bauteilen entsteht eine Mensch-Maschine, die einem organischen Lebewesen verblüffend ähnlich ist. Dass diese Symbiose in Ghost in the Shell ein ganz und gar ursprüngliches, rituelles Ereignis ist (vgl. Stiglegger 2014: 70), akzentuiert die musikalische Untermalung: Mechanik und Mensch gehen eine Bindung ein, die einer Heirat gleicht und deren Ergebnis die sinnlich anmutende, physische Vollkommenheit ist.

Das Augenmerk der Montagesequenz zu Beginn des Films liegt derweil auf der harmonisch wirkenden Konstruktion des Cyborgs, die Mamoru Oshii besonders intim inszeniert. Dabei ermöglicht die Kamera nicht nur den Blick auf Kusanagi Motokos entblößten Körper, sondern erlaubt dem Betrachter ebenso einen Einblick in diesen, bis die synthetischen Muskelstränge, Sehnen und das Körpergerüst aus Titan schließlich von einer künstlichen Haut überzogen werden. Zuletzt steigt die Protagonistin unbekleidet aus der Flüssigkeit empor, in der sie geschaffen wurde. Auch dieser Umstand veranschaulicht die Natürlichkeit, die Oshii in der Szene betonen will: Wie das erste Leben auf der Erde entsteht auch der Cyborg im Wasser. Und während Kusanagi Motokos perfektionierte Hülle ein künstliches Produkt darstellt, so ist sie dem biologischen Körper eines echten Wesens auf den ersten Blick nicht fern. Sie ist nicht verstörend oder monströs (vgl. Friesinger/Schossböck 2014: 9), sondern vielmehr eine verbesserte und ebenso sympathische Lebensform, die eine Seele in sich trägt und kaum vom Menschen zu unterscheiden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik des Mensch-Maschine-Verhältnisses und Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich der Darstellung des weiblichen Cyborgs in "Ghost in the Shell".

2. CYBORGS UND GENDER: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Cyborg-Begriff nach Donna Haraway und der Frage, inwiefern Technik traditionelle Geschlechterkonstruktionen und soziale Rollenbilder auflösen kann.

3. MAMORU OSHIIS GHOST IN THE SHELL: Überblick über den Filmkontext, die Welt von 2029 und die Rolle der Protagonistin Kusanagi Motoko innerhalb der Sektion 9 im Kampf gegen den Puppet Master.

4. GENDER IN GHOST IN THE SHELL: Kernanalyse, in der die ästhetische Inszenierung des Cyborg-Körpers sowie die Möglichkeiten der posthumanen Reproduktion und deren Konformität mit patriarchalischen Strukturen diskutiert werden.

5. FAZIT: Zusammenführende Betrachtung, die festhält, dass der Film zwar das Potenzial zur Überschreitung von Geschlechtergrenzen bietet, jedoch durch traditionelle Kodierungen in der Darstellung der Protagonistin limitiert bleibt.

Schlüsselwörter

Cyborg, Gender, Ghost in the Shell, Kusanagi Motoko, Posthumanismus, Transhumanismus, Feminismus, Donna Haraway, Mamoru Oshii, Cyberpunk, Identität, Reproduktion, Körperentwürfe, Geschlechterkonstruktion, Technologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Repräsentation von Weiblichkeit und Gender in Mamoru Oshiis Film "Ghost in the Shell" unter Berücksichtigung von Cyborg-Theorien.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Transhumanismus, die ästhetische Konstruktion des weiblichen Cyborg-Körpers sowie gesellschaftliche Geschlechterrollen in einer futuristischen Welt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, ob die Protagonistin Kusanagi Motoko tatsächlich ein Post-Gender-Wesen darstellt oder ob ihre Darstellung dennoch klassischen stereotypen Mustern unterliegt.

Welche wissenschaftlichen Ansätze oder Methoden finden Anwendung?

Die Autorin nutzt vor allem die theoretischen Ansätze von Donna Haraway (Cyborg Manifesto) und Anne Balsamo, um den Film kritisch zu analysieren.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Filmanalyse hinsichtlich der Körperinszenierung ("Shell") sowie der Darstellung von Reproduktion und Identität in der finalen Fusion der Charaktere.

Welche Keywords charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind Cyborg, Posthumanismus, Gender, Kusanagi Motoko, technologische Identität und feministische Filmkritik.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des Cyborg-Körpers im Film?

Der Cyborg-Körper wird als ambivalent beschrieben: Er verspricht eine Befreiung von biologischen Grenzen, wird aber gleichzeitig durch filmische Inszenierungen wieder in traditionelle Machtstrukturen und Fetischisierungen zurückgeführt.

Was schließt die Arbeit über die finale Fusion von Kusanagi Motoko und dem Puppet Master?

Die Autorin folgert, dass diese Fusion zwar eine neue, von Institutionen unabhängige Lebensform schafft, aber durch die mütterliche Konnotation ("gebären") den weiblichen Körper erneut in ein vertrautes patriarchales Paradigma einordnet.

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Details

Title
Cyborgs und Gender. Weiblichkeit in "Ghost in the Shell"
College
University of Siegen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2014
Pages
14
Catalog Number
V277608
ISBN (eBook)
9783656705277
ISBN (Book)
9783656711858
Language
German
Tags
Gender Cyborg Donna Haraway Haraway Anne Balsamo Balsamo Gender Studies Ghost in the Shell Körper Künstliche Körper Anime Mamoru Oshii
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2014, Cyborgs und Gender. Weiblichkeit in "Ghost in the Shell", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/277608
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