Die Zeit, die täglich in den Autos verbracht wird, steigt kontinuierlich an, sodass auch der Bedarf an Lösungen, die die Zeit während der Autofahrt effektiver nutzbar machen, steigt. Das Ziel von „Car in the Cloud“ ist es, dieses Bedürfnis zu bedienen, indem das Auto in ein Smart Device, vergleichbar mit einem Smartphone, verwandelt wird. Dabei stellt eine her-stellerunabhängige Cloud-Plattform die zentrale Komponente dar, die so-wohl die Vorteile des Cloud Computings, als auch die aktuellen Trendthe-men aus der Automobilbranche vereint. Die Arbeit sieht eine Innovation im Bereich "Connected Car" dar, die eine vernetzte Welt der Autos schneller und effizienter vorantreiben kann. Zusätzlich wird eine Kostensimulation erstellt wobei auch der ROI für die kommenden Jahre deutlich wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Executive Summary
2 Ausgangslage
3 Lösungsvorschlag
3.1 Innovative Ideenbeschreibung
3.2 Technische Machbarkeit
3.3 Markt und Konkurrenz
3.4 Ziele & Vorgaben
4 Geschäftsmodell
4.1 Wertschöpfungskette
4.2 Einnahmequellen & Umsätze
5 Chancen & Risiken
6 Use Case
7 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Die Seminararbeit analysiert die Entwicklung und Implementierung einer herstellerunabhängigen Cloud-Plattform namens „Car in the Cloud“, um das Automobil zu einem vernetzten Smart Device zu transformieren und so das Fahrerlebnis durch datenbasierte Services zu optimieren.
- Transformation des Autos zum vernetzten "Smart Device"
- Aufbau einer herstellerunabhängigen Cloud-Plattform
- Analyse der Marktakzeptanz und Konkurrenzsituation
- Entwicklung eines vierphasigen Geschäftsmodells
- Optimierung von Sicherheit, Komfort und Effizienz im Fahrzeug
Auszug aus dem Buch
3.1 Innovative Ideenbeschreibung
Um die beschriebenen Probleme lösen zu können, bietet die Deutsche Telekom mit „Car in the Cloud“ die benötigte Infrastruktur, um alle Daten und Services, die bereits vorhanden, aber an verschiedenen Orten gespeichert sind, zentral in dem Auto steuern und nutzen zu können – unabhängig von der Automarke oder dem Betriebssystem des Handys, welches der Endnutzer nutzt. Die Plattform integriert sich hierbei in die bereits bestehende Infrastruktur innerhalb und außerhalb des Autos, ohne dass dem Endnutzer Mehraufwand entsteht. Zusätzlich ist die Plattform offen für weitere Content- und Service-Provider, die ihr Angebot den Autofahrern zur Verfügung stellen wollen, um das Fahrerlebnis für den Endnutzer immer weiter zu optimieren und ein stetiges Wachstum der Plattform sicherzustellen. „Car in the Cloud“ ermöglicht hierbei Potentiale für Services, die auf Basis existierender Lösungen nicht möglich sind – etwa eine Stauprognose auf Basis der Bewegungsdaten aller mit „Car in the Cloud“ ausgestatteten Autos.
Mit der Lösung wird der nächste Schritt in der Automobilbranche betreten: von mit dem Internet verbundenen Autos hin zu untereinander mithilfe des Internets verbundenen Autos – sodass auch der nächste weiße Fleck im 21. Jahrhundert in Hinblick auf Integration erschlossen wird. Das Auto wird zu einem Smart Device: eine Plattform, die genauso mit der Umwelt vernetzt ist wie das Smartphone.
Dabei stellt die Cloud Plattform die zentrale Komponente dar, die alle Daten und Services bündelt, die der Endnutzer während der Autofahrt nutzen möchte. Der Endnutzer hat mittels Smartphone-App oder PC-Applikation die Möglichkeit, persönliche Daten wie z.B. die Kontaktdaten der Geschäftskollegen und den anstehenden Terminen in die Cloud Plattform speichern. Technisch wird natürlich sichergestellt, dass nur der berechtigte Endnutzer auf die persönlichen Daten zugreifen kann. Da dieser Zugriff cloudbasiert ist, können die privaten Services etwa auch beim Car-Sharing genutzt werden. Zusätzlich bieten Drittanbieter Content und Services über die Cloud Plattform an, die allen Endnutzern zur Verfügung gestellt werden. Zu diesen Services gehören beispielsweise Routenplanung inkl. Wetterprognose entlang der geplanten Route, Anzeigen von Point of Interest‘s oder freien Parkplätzen in der Umgebung.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Executive Summary: Diese Zusammenfassung umreißt die Transformation des Autos in ein vernetztes Smart Device und skizziert das Geschäftsmodell basierend auf einer herstellerunabhängigen Cloud-Plattform.
2 Ausgangslage: Dieses Kapitel beschreibt den steigenden Bedarf an Vernetzung im Fahrzeug und stellt fest, dass bisherige isolierte Systeme den modernen Erwartungen der Kunden nicht gerecht werden.
3 Lösungsvorschlag: Hier wird das Konzept einer zentralen Cloud-Plattform vorgestellt, die technische Machbarkeit bewertet, den Wettbewerb analysiert und die strategischen Ziele definiert.
4 Geschäftsmodell: Das Kapitel detailliert die Wertschöpfungskette und erläutert in einem Vier-Phasen-Modell, wie durch eine wachsende Nutzerbasis langfristig Gewinne generiert werden sollen.
5 Chancen & Risiken: Diese Analyse beleuchtet externe Markteinflüsse sowie die internen Stärken und Schwächen der Deutschen Telekom im Kontext der Cloud-Automobil-Vernetzung.
6 Use Case: Ein fiktives Fallbeispiel verdeutlicht den konkreten Kundennutzen der Plattform im Alltag, von der Terminplanung bis zur intelligenten Routenanpassung.
7 Literaturverzeichnis: Hier werden alle verwendeten Quellen und Studien zur Untermauerung der Arbeit aufgeführt.
Schlüsselwörter
Connected Car, Cloud Computing, Deutsche Telekom, Automobilbranche, Internet der Dinge, Smart Device, Geschäftsmodell, Plattformökonomie, Telematik, Vernetzung, Datensicherheit, E-Mobilität, Innovation, Kundennutzen, App-Integration
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer plattformunabhängigen Cloud-Lösung („Car in the Cloud“), um Fahrzeuge besser mit digitalen Diensten und der Umwelt zu vernetzen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Umsetzbarkeit, der Analyse des Connected-Car-Marktes, der Entwicklung eines Geschäftsmodells und der Identifikation von Chancen und Risiken.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, zu zeigen, wie das Auto als "Smart Device" in eine herstellerunabhängige Cloud integriert werden kann, um Effizienz, Sicherheit und Komfort für Autofahrer zu steigern.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine theoretische Konzeptentwicklung unter Einbeziehung von Marktanalysen, SWOT-Analysen und einer beispielhaften betriebswirtschaftlichen Kalkulation vorgenommen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der innovativen Idee, die technische Machbarkeitsprüfung, die Marktsituation, das Geschäftsmodell inklusive Phasenmodell sowie eine Risikoanalyse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Connected Car, Cloud Computing, Plattformökonomie, digitale Vernetzung und Automobil-Innovation.
Wie spielt der Datenschutz eine Rolle für das vorgeschlagene Modell?
Da das Vertrauen der Nutzer in Cloud-Lösungen zentral ist, wird der hohe Datenschutzstandard der Deutschen Telekom als wesentlicher Wettbewerbsvorteil gegenüber US-amerikanischen Konkurrenten hervorgehoben.
Welche Rolle spielt die Deutsche Telekom in dem Szenario?
Die Telekom agiert als Infrastrukturanbieter, der die zentrale Cloud-Plattform bereitstellt und durch ihre Expertise sowie die Verbindung zum Staat eine Vorreiterrolle einnimmt.
- Quote paper
- Alexander Lemke (Author), 2014, "Car in the Cloud". Vernetzte Automobile als Produktinnovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/276009