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Untersuchung der Eignung von Social Web Anwendungen als unterstützendes Tool für virtuelle Zusammenarbeit und Kommunikation in Gruppen auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie

Title: Untersuchung der Eignung von Social Web Anwendungen als unterstützendes Tool für virtuelle Zusammenarbeit und Kommunikation in Gruppen auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie

Bachelor Thesis , 2014 , 50 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Peter Abfalterer (Author)

Communications - Miscellaneous

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Social Web ist in der heutigen Zeit in aller Munde. Eine Vielzahl von Anwendungen versucht die Menschheit in Alltag und Beruf in den verschiedensten Situationen zu unterstützen.
Besonders in der Arbeitswelt werden viele dieser Social Web Anwendungen eingesetzt, um die Kommunikation und Zusammenarbeit unter Mitarbeitern sowohl intern als auch extern
zu erleichtern. In einer Fülle aus zu bewältigenden Problemstellungen und Aufgaben ist es für Unternehmen meist nicht einfach, die geeignete Anwendung auszuwählen, um das
Potential dieser optimal auszuschöpfen. Außerdem ist es oft schwierig, sich durch den Begriffsdschungel des „Web 2.0“ zu kämpfen und die sehr große Menge an Angeboten
überblicken und voneinander abgrenzen zu können.

Die Frage, welche diese Arbeit zu beantworten versucht, ist jene nach der Eignung von Social Web Anwendungen für die Unterstützung der virtuellen Kommunikation und Kooperation. Ziel der Untersuchung ist es, anhand eines Kriterienkataloges Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten, welche Anwendungen für bestimmte Aufgabentypen am besten einzusetzen sind.

Um die zuvor genannte Frage beantworten zu können und Handlungsempfehlungen geben zu können, ist die vorliegende Arbeit wie folgt aufgebaut: Abschnitt 2 beschäftigt sich mit den theoretischen Hintergründen, welche für die Untersuchung notwendig sind. Im Bereich der computervermittelten Kommunikation wird auf die Medienreichhaltigkeitstheorie und die
darauf aufbauende und neuere Mediensynchronizitätstheorie eingegangen. Letztere bildet mit fünf genannten Mediencharakteristika die Basis für die Kriterien im Kriterienkatalog. Des
Weiteren beschäftigt sich dieser Abschnitt mit der Definition, Kategorisierung und Verortung von Social Web Anwendungen und einem Klassifikationsschema für Aufgaben.

In Abschnitt 3 werden die bereits erwähnten Mediencharakteristika operationalisiert und daraus die Kriterien für den Kriterienkatalog erstellt. Im darauf folgenden Abschnitt 4 werden
die Ergebnisse anhand einer vordefinierten Skala im Kriterienkatalog für die drei ausgewählten Anwendungen „MediaWiki“, „LinkedIn“ und „Yammer“ dargestellt.

Abschnitt 5 reflektiert die im Abschnitt zuvor ermittelten Ergebnisse mittels eines Vergleichs und Fazits. Aufgrund dieser Ausführungen werden im Anschluss in Abschnitt 6 zentrale
Erkenntnisse in Form von Handlungsempfehlungen herausgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1. Theorien der computervermittelten Kommunikation

2.1.1. Medienreichhaltigkeitstheorie

2.1.2. Mediensynchronizitätstheorie

2.2. Das Social Web und seine Anwendungen

2.2.1. Begriffsklärung und –abgrenzung

2.2.2. Einteilung von Social Web Anwendungen

2.2.3. Verortung von Social Web Anwendungen

2.2.4. Ausgewählte Social Web Anwendungen

2.3. Aufgaben

2.3.1. Klassifikation von Aufgaben nach McGrath

3. Kriterienkatalog

3.1. Unmittelbarkeit des Feedbacks (A)

3.1.1. Benachrichtigung über neue Botschaften (A.1)

3.1.2. Form des Feedbacks (A.2)

3.1.3. Nachrichtenverlauf (A.3)

3.1.4. Sichtbarkeit der rezipierten Botschaft (A.4)

3.2. Symbolvarietät (B)

3.2.1. Text (B.1)

3.2.2. Bilder (B.2)

3.2.3. Ton (B.3)

3.2.4. Bewegtbilder (B.4)

3.2.5. Simulationen (B.5)

3.3. Parallelität (C)

3.3.1. 1:1-Kommunikation (C.1)

3.3.2. 1:n-Kommunikation (C.2)

3.3.3. m:n-Kommunikation (C.3)

3.4. Überarbeitbarkeit (D)

3.4.1. Speicherung von Entwürfen (D.1)

3.4.2. Funktionalität des Editors (D.2)

3.4.3. Überarbeitbarkeit vor dem Senden (D.3)

3.4.4. Überarbeitbarkeit während dem Senden (D.4)

3.4.5. Überarbeitbarkeit nach dem Senden (D.5)

3.4.6. Überarbeitungsverlauf (D.6)

3.5. Wiederverwendbarkeit (E)

3.5.1. Kopier-Funktion (E.1)

3.5.2. Weitergabe / Teilen (E.2)

3.5.3. Explizite Downloadmöglichkeit (E.3)

3.6. Übersicht

4. Ergebnisse

4.1. MediaWiki

4.2. LinkedIn

4.3. Yammer

4.4. Gegenüberstellung

5. Vergleich und Fazit

6. Handlungsempfehlung für Unternehmen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eignung verschiedener Social Web Anwendungen zur Unterstützung virtueller Zusammenarbeit und Kommunikation in Gruppen. Auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie wird ein Kriterienkatalog erstellt, um drei ausgewählte Plattformen (MediaWiki, LinkedIn, Yammer) systematisch zu bewerten und Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.

  • Analyse der Eignung von Social Web Anwendungen für virtuelle Zusammenarbeit.
  • Anwendung der Mediensynchronizitätstheorie und des Kriterienkatalogs.
  • Vergleichende Untersuchung von MediaWiki, LinkedIn und Yammer.
  • Entwicklung von Handlungsempfehlungen für den Unternehmenseinsatz.

Auszug aus dem Buch

3.1. Unmittelbarkeit des Feedbacks (A)

Das erste der fünf Mediencharakteristika in Dennis und Valacichs Mediensynchronizitätstheorie (Dennis & Valacich, 1999) ist die „Unmittelbarkeit des Feedbacks“. Damit bezeichnen Sie die Fähigkeit des Mediums, die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger schnell und in beide Richtungen stattfinden zu lassen. Dabei beschränken sich die Autoren in der originalen Theorie auf die Unmittelbarkeit, sprich wie schnell die Kommunikationspartner auf erhaltene Botschaften reagieren können. Anders formuliert bezeichnet die Unmittelbarkeit nur den beinahe sofortigen Rollenwechsel des Empfängers in die Rolle des Senders, um auf die Nachricht zu reagieren und Feedback zu geben bzw. eine Antwort aufzusetzen.

Zieht man den in Abschnitt 2.1.2 getätigten Vergleich zwischen einen Face-2-Face-Gespräch und E-Mail-Verkehr bezüglich der Unmittelbarkeit des Feedbacks heran, so findet der Rollentausch zwischen Sender und Empfänger in Face-2-Face-Gespräch wesentlich schneller und frequentierter statt, als bei einer Kommunikation mittels E-Mail. Im persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht herrscht ein ständiger Austausch zwischen den Kommunikationspartnern. Beim E-Mail-Verkehr hingegen geht unmittelbar nach dem Senden einer Nachricht meist nicht sofort ein Rollentausch von Statten, sondern es vergeht einige Zeit, bis der Empfänger die Nachricht öffnet. Erst wenn er auf die Nachricht antwortet, wird der Empfänger zum Sender und der vorherige Sender zum Empfänger.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung der Arbeit und Aufbau der Untersuchung.

2. Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der medientheoretischen Grundlagen, Klassifikation von Social Web Anwendungen und Definition von Aufgabenmodellen.

3. Kriterienkatalog: Operationalisierung der Mediensynchronizitätstheorie in fünf Hauptkategorien zur systematischen Bewertung von Web-Anwendungen.

4. Ergebnisse: Konkrete Anwendung des Kriterienkatalogs auf MediaWiki, LinkedIn und Yammer sowie tabellarische Darstellung der Resultate.

5. Vergleich und Fazit: Kritische Diskussion und Gegenüberstellung der Analyseergebnisse der drei untersuchten Plattformen.

6. Handlungsempfehlung für Unternehmen: Ableitung konkreter Empfehlungen für den Einsatz der analysierten Anwendungen basierend auf verschiedenen Aufgabentypen.

Schlüsselwörter

Social Web Anwendungen, Mediensynchronizitätstheorie, Virtuelle Zusammenarbeit, Kommunikation, Kriterienkatalog, Medienreichhaltigkeit, MediaWiki, LinkedIn, Yammer, Gruppenarbeit, Feedback, Symbolvarietät, Parallelität, Überarbeitbarkeit, Wiederverwendbarkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie gut bestimmte Social Web Anwendungen als Werkzeuge für virtuelle Kommunikation und Zusammenarbeit in Gruppen geeignet sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die computervermittelte Kommunikation, die Analyse von Social Web Anwendungen sowie die Entwicklung eines Kriterienkatalogs basierend auf theoretischen Modellen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen zu generieren, welche Anwendungen für welche spezifischen Aufgabentypen am besten geeignet sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird ein Kriterienkatalog auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie entwickelt, mit dem die ausgewählten Anwendungen (MediaWiki, LinkedIn, Yammer) systematisch bewertet werden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil enthält die theoretischen Grundlagen, die Herleitung der Bewertungskriterien, die praktische Anwendung dieser Kriterien auf die ausgewählten Tools sowie den anschließenden Vergleich.

Welche Kriterien werden zur Bewertung der Anwendungen herangezogen?

Die Analyse basiert auf fünf Hauptkriterien: Unmittelbarkeit des Feedbacks, Symbolvarietät, Parallelität, Überarbeitbarkeit und Wiederverwendbarkeit.

Warum wurde MediaWiki als eines der untersuchten Tools ausgewählt?

MediaWiki dient als prominenter Vertreter für die Gattung der Wikis und wird in vielen Unternehmen zur Unterstützung der Zusammenarbeit und zum Wissensaustausch eingesetzt.

Welche Rolle spielt die Mediensynchronizitätstheorie in dieser Untersuchung?

Sie liefert die theoretische Basis für die Auswahl der Bewertungskriterien, um die Eignung der verschiedenen Medien für unterschiedliche Kommunikationsprozesse messbar zu machen.

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Details

Title
Untersuchung der Eignung von Social Web Anwendungen als unterstützendes Tool für virtuelle Zusammenarbeit und Kommunikation in Gruppen auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie
College
University of Applied Sciences Oberösterreich, Hagenberg
Grade
1,0
Author
Peter Abfalterer (Author)
Publication Year
2014
Pages
50
Catalog Number
V275854
ISBN (Book)
9783656690412
ISBN (eBook)
9783656690429
Language
German
Tags
kommunikation social web kollaboration mediensynchronizitätstheorie social media virtuelle kommunikation virtuelle kollaboration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Abfalterer (Author), 2014, Untersuchung der Eignung von Social Web Anwendungen als unterstützendes Tool für virtuelle Zusammenarbeit und Kommunikation in Gruppen auf Basis der Mediensynchronizitätstheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275854
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