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Kinderrechte im Überblick. Politische Ansprüche an kindliche Mitbestimmung

Titel: Kinderrechte im Überblick. Politische Ansprüche an kindliche Mitbestimmung

Akademische Arbeit , 2002 , 31 Seiten

Autor:in: Oberstudienrätin Ines Leyens (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Anliegen einer Gesellschaft, die eine Beteiligung von Kindern befürwortet, basiert auf Ideen, die bis in die Antike zurückverfolgt werden können. Damit hat also die Forderung, Partizipation von Kindern in öffentlichen Institutionen zu praktizieren, eine jahrhundertealte Tradition in der westlichen Kultur. In dieser Arbeit soll skizziert werden, wie sich diese demokratischen Denkstrukturen entwickelt haben und welche Rechte die heutige Kindergeneration durch die UN-Konvention hat. Nicht zuletzt werden die Gedanken beziehungsweise Ideale der 68er Generation kurz aufgegriffen, da die so genannte „Kinderladenbewegung“ durch ihre radikalen Forderungen und der praktizierten antiautoritären Erziehung nachfolgende Eltern, Erzieher- und Lehrergenerationen beeinflusst hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Politische Ansprüche

2.1 Die Rechte der Kinder durch die UN- Kinderrechtskonvention

2.2 Nationale Rechte

2.3 Demokratische Ansprüche und Konzepte in der Kindergartenpädagogik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die aktuelle Bedeutung demokratischer Mitbestimmungsmöglichkeiten von Kindern. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie durch die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und nationaler Gesetze eine aktive politische Sozialisation in Kindertageseinrichtungen gelingen kann, um Kinder frühzeitig als eigenständige Akteure ihrer Lebenswelt zu stärken.

  • Historische Herleitung demokratischer Partizipationsansätze.
  • Analyse der UN-Kinderrechtskonvention mit Fokus auf die Artikel 12 bis 17.
  • Rechtliche Grundlagen und deren Umsetzung im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG).
  • Entwicklung pädagogischer Konzepte von der antiautoritären Kinderladenbewegung bis zum Situationsansatz.
  • Bedeutung von professionellem pädagogischem Handeln für die Demokratisierung des Alltags.

Auszug aus dem Buch

2. Politische Ansprüche

Partizipation von Kindern verfolgt „grundsätzlich zwei Ziele: Es geht um die Verbesserung kindlicher Lebensräume (in der Gemeinde, der Kindestagesstätte, der Schule etc.) durch die Beteiligung derer, die am ehesten „Experten in eigener Sache“ sind – die Kinder und Jugendlichen –, es geht um die Entwicklung von Demokratiefähigkeit durch die Erfahrung, daß ich mitverantwortlich für meine eigene Lebenswelt bin. Ich habe Möglichkeiten, Einfluß zu nehmen ... Die Diskussion um Mitgestaltung ist gleichzeitig eine Diskussion um politische Sozialisation. In der Kindheit werden Haltungen und Fähigkeiten erworben, die später die Grundlage für soziales und politisches Interesse, Verantwortungsbereitschaft und kreative und konstruktive Konfliktlösungsfähigkeiten bilden.“ (Knauer, 1998 S. 83 f.).

Politische Sozialisation in diesem Kontext meint demnach in erster Linie, dass Kinder demokratische Grundeinstellungen erlangen sollen und damit verbunden die Fertigkeiten, die nötig sind, in einer Demokratie handlungsfähig zu sein. Kinder sollen also innerhalb der Kindergärten Erfahrungen machen, dass sie mitverantwortlich für ihre eigene Lebenswelt sind und dass sie die Möglichkeiten bekommen, Einfluss zu nehmen auf Alltäglichkeiten und auf Entscheidungen jeglicher Art. Politische Sozialisation meint außerdem Werte, Haltungen und Fähigkeiten entwickeln, die nach Knauer „Politikverdrossenheit vermeiden könnten“ (ebd., S. 84).

Unabhängig vom Alter sehen soziale Konstruktivisten das Kind als Mitgestalter seiner Kultur und seiner eigenen Identität an. Das Lernen des Kindes findet nicht isoliert statt, sondern „wird als eine kooperative und kommunikative Aktivität begriffen, entlang welcher Kinder Wissen konstruieren, der Welt Bedeutung zuschreiben, und zwar zusammen mit Erwachsenen und anderen Kindern“ (Fthenakis, 2001 S. 36). Durch Partizipation von Anfang an können Kinder selbständiger werden und sich mit einmal gefassten Beschlüssen besser identifizieren. Zudem werde die Grundlage gelegt, dass sie auch später ihre Rechte einfordern und Verantwortung übernehmen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel skizziert die jahrhundertealte Tradition der Kinderpartizipation in der westlichen Kultur und legt den Fokus auf die Einflüsse der 68er-Generation sowie der Kinderladenbewegung.

2. Politische Ansprüche: Hier werden die theoretischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, wie die UN-Kinderrechtskonvention und das deutsche KJHG, sowie die historischen Konzepte der Kindergartenpädagogik kritisch analysiert.

Schlüsselwörter

Kinderrechte, Partizipation, Demokratiepädagogik, politische Sozialisation, UN-Kinderrechtskonvention, KJHG, Mitbestimmung, Kindertagesstätte, pädagogische Professionalität, Situationsansatz, Kinderladenbewegung, Selbstbestimmung, Identitätsbildung, Elementarpädagogik, Kindeswille.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den politischen Ansprüchen an die Mitbestimmung von Kindern und untersucht, wie Partizipation in Bildungseinrichtungen rechtlich und pädagogisch verankert ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die UN-Kinderrechtskonvention, nationale Gesetzgebungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Wandel pädagogischer Ansätze von der antiautoritären Erziehung bis hin zu modernen partizipativen Konzepten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der politischen Partizipation von Kindern aufzuzeigen und zu ergründen, welche Kompetenzen Kinder benötigen, um in einer Demokratie handlungsfähig zu werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse und eine kritische Auseinandersetzung mit rechtlichen Texten sowie pädagogischen Fachbeiträgen, um den Status quo der Partizipation zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Ausarbeitung politischer Ansprüche, die Analyse relevanter UN-Artikel, die Betrachtung nationaler Gesetze sowie die historische Einordnung verschiedener Kindergartenmodelle.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Partizipation, Kinderrechte, Demokratiepädagogik und politische Sozialisation charakterisiert.

Warum ist das "Modellverhalten" der Erzieher so wichtig?

Das Modellverhalten ist entscheidend, da Erwachsene durch ihr tägliches Handeln Kindern Empathie, Akzeptanz und demokratische Grundwerte vorleben, was essenziell für die Entwicklung von Selbstwertgefühl und Mündigkeit ist.

Welche Kritik übt die Autorin an bestehenden Gesetzen?

Die Autorin bemängelt, dass viele Vorschriften zu unkonkret und "schwammig" formuliert sind, wodurch die tatsächliche Umsetzung der Partizipationsrechte oft willkürlich bleibt und von der individuellen Interpretation der pädagogischen Fachkraft abhängt.

Inwiefern hat die 68er-Generation die heutige Pädagogik geprägt?

Durch die radikalen Forderungen der Kinderladenbewegung wurden antiautoritäre Ansätze populär, die Autonomie und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellten und somit wichtige Vorläufer für heutige demokratische Konzepte in Kindergärten sind.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinderrechte im Überblick. Politische Ansprüche an kindliche Mitbestimmung
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Autor
Oberstudienrätin Ines Leyens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
31
Katalognummer
V275657
ISBN (Buch)
9783656677680
ISBN (eBook)
9783656677703
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinderrechte überblick politische ansprüche mitbestimmung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oberstudienrätin Ines Leyens (Autor:in), 2002, Kinderrechte im Überblick. Politische Ansprüche an kindliche Mitbestimmung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275657
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Leseprobe aus  31  Seiten
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