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Zur Shop-Startseite › Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit

Mitarbeitermotivation. Immaterielle Motivationsinstrumente und Anreizsysteme

Titel: Mitarbeitermotivation. Immaterielle Motivationsinstrumente und Anreizsysteme

Akademische Arbeit , 2004 , 39 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dipl. Betriebswirt FH Jochen Laufer (Autor:in)

Führung und Personal - Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterzufriedenheit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Instrumente zur Mitarbeitermotivation lassen sich unterteilen in materielle, insbesondere finanzielle, und in immaterielle Instrumente. Die materiellen Anreizsysteme sind der Motivation nur bis zu einem bestimmten Grad dienlich. So besteht ihre wichtigste Aufgabe in der Vermeidung der Unzufriedenheit.
Denn nur wenn keine Unzufriedenheit vorherrscht, ist es möglich durch die immateriellen Motivationsinstrumente höchste Motivationswirkungen beim Mitarbeiter zu erzielen. Der Mitarbeiterführung kommt hierbei eine bedeutende Funktion zu. Mit Hilfe mitarbeiterorientierter und kooperativer Führungsstile werden wichtige Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich Mitarbeiter motivieren können. Verschiedene Instrumente und Anreizsysteme der immateriellen Mitarbeitermotivation werden in dieser Arbeit vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Motivationsoptimierte Personalführung

2.1 Führungsstile und soziale Kompetenz

2.2 Motivierung durch Delegationen

2.3 Motivierender Aspekt von Zielvereinbarungen

2.4 Führungskräfte als Coach (Coaching)

2.5 Motivation durch Vertrauen

2.6 Information und Kommunikation

2.7 Annerkennung und Kritik

3. Motivierende Instrumente einer modernen Führungskultur

3.1 Motivation durch zeitgemäße Personalentwicklung

3.2 Mitarbeitergespräch

3.3 Mitarbeiterbeurteilung

3.4 Vorgesetztenbeurteilung

3.5 Mitarbeiterbefragung

3.6 Betriebliches Vorschlagswesen

4. Unternehmenskultur und Betriebsklima

5. Arbeit selbst als Motivator

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung immaterieller Motivationsinstrumente für die Leistungsbereitschaft und Zufriedenheit von Mitarbeitern in modernen Unternehmen aufzuzeigen. Dabei wird untersucht, wie Führungsinstrumente und Unternehmenskultur gezielt eingesetzt werden können, um extrinsische Anreizsysteme sinnvoll zu ergänzen und die intrinsische Motivation zu fördern.

  • Personalführung und Führungsstile als Basis der Motivation
  • Coaching und Delegationsstrategien zur Mitarbeiterentwicklung
  • Moderne Instrumente wie Zielvereinbarungen, Mitarbeitergespräche und Befragungen
  • Einfluss der Unternehmenskultur und Arbeitsgestaltung auf die Eigenmotivation

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Job Rotation, Job Enlargement, Job Enrichment

Unter Job Rotation versteht man den systematisch geplanten Arbeitsplatz- bzw. Aufgabenwechsel. Dadurch hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, seine fachlichen Kenntnisse bzw. seinen abteilungsinternen Horizont gezielt zu erweitern und zu vertiefen. Die Einsatzflexibilität wird erhöht und der Monotonie entgegengewirkt. Er lernt bereichsübergreifende Zusammenhänge kennen, parallel dazu wird die Sozialkompetenz entwickelt. In der Regel kommt es durch die häufigen Änderungen der Anforderungen zu einer Aufwertung der Stellung im Unternehmen und somit zu einer positiven Motivationswirkung. Als Gestaltungsformen für die Job Rotation kommen z. B. das Traineeprogramm, speziell für Hochschulabsolventen bzw. Berufseinsteiger, sowie der Einsatz als ‚Springer’ in Betracht. Kritisch ist jedoch zu sehen, wenn ein Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz nicht freiwillig verlassen möchte, da er mit diesem zufrieden ist oder er durch das Rotationsprinzip zumindest zeitweilig gezwungen wird, an einem Arbeitsplatz zu arbeiten, an dem er nicht tätig werden will.

Beim Job Enlargement sind mehrere gleichartige Tätigkeiten, die bislang von verschiedenen Mitarbeitern bzw. an unterschiedlichen Arbeitsplätzen erledigt wurden, zusammengefasst. Das gegenwärtige Aufgabenfeld einer Stelle wird also erweitert, eintönige Arbeitsabläufe werden abwechslungsreicher gestaltet, um so der Monotonie und der einseitigen Belastung mit den daraus resultierenden Ermüdungsformen entgegenzuwirken. Die Arbeitsvorgänge werden zwar quantitativ, nicht aber qualitativ erweitert, sodass keine höhere Qualifizierung der Mitarbeiter notwendig wird, was wiederum zu einer begrenzten motivationspsychologischen Wirkung führt.

Das Job Enrichment stellt die Ganzheit einer Aufgabe in den Vordergrund. Planung, Entscheidung, Durchführung und Kontrolle werden zusammengeführt, indem Kontroll- und Entscheidungsspielräume in die Arbeitsaufgabe integriert bzw. erweitert werden. Hierbei gibt es verschiedene Gestaltungsformen. Einerseits kann durch zusätzliche Entscheidungskompetenzen eine Erweiterung des gesamten Aufgabengebietes erreicht werden, andererseits ist es möglich, einzelne Aufgaben durch besondere Vollmachten bzw. Kompetenzen zu erweitern. Der Aufgabenbereich der Mitarbeiter wird also um bestimmte Verantwortlichkeiten bereichert bzw. Arbeitsvorgänge werden qualitativ angereichert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Abgrenzung von materiellen und immateriellen Anreizsystemen und Begründung der zentralen Rolle der Personalführung.

2. Motivationsoptimierte Personalführung: Erläuterung der verschiedenen Führungsansätze, Delegationsmöglichkeiten und der Bedeutung von Kommunikation und Coaching.

3. Motivierende Instrumente einer modernen Führungskultur: Darstellung konkreter Verfahren wie Personalentwicklung, Mitarbeitergespräche, Beurteilungsverfahren und das betriebliche Vorschlagswesen.

4. Unternehmenskultur und Betriebsklima: Analyse der prägenden Wirkung von Unternehmenskultur auf das Wir-Gefühl und das Betriebsklima als Motivationsfaktor.

5. Arbeit selbst als Motivator: Erörterung, wie durch Delegation und Aufgabengestaltung die intrinsische Motivation unmittelbar durch die Tätigkeit selbst gefördert werden kann.

Schlüsselwörter

Mitarbeitermotivation, Personalführung, Immaterielle Anreize, Delegation, Zielvereinbarung, Coaching, Mitarbeitergespräch, Personalentwicklung, Unternehmenskultur, Betriebsklima, Arbeitszufriedenheit, Intrinsische Motivation, Job Rotation, Job Enrichment, Ideenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel dieser Publikation?

Die Arbeit analysiert, wie immaterielle Instrumente wie Führung und Unternehmenskultur die Mitarbeitermotivation steigern können, da materielle Anreize allein oft nicht ausreichen.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf Personalführung, modernen Führungsinstrumenten (Coaching, Mitarbeitergespräche, Beurteilungen), Unternehmenskultur und der intrinsischen Motivationskraft der Arbeit selbst.

Was unterscheidet materiell motivierte Mitarbeiter von immateriell motivierten?

Materielle Anreize vermeiden Unzufriedenheit, während erst immaterielle Anreize die volle Entfaltung der intrinsischen Motivation beim Mitarbeiter ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Perspektive nimmt der Autor ein?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und betrachtet verschiedene psychologische Ansätze und moderne Management-Konzepte zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit.

Was beinhaltet der Hauptteil der Arbeit konkret?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Führungskultur, spezifische Entwicklungsinstrumente wie Job-Design-Maßnahmen (Rotation, Enrichment) und Diagnose-Instrumente wie die Mitarbeiterbefragung.

Welche Schlüsselbegriffe definieren den Kern der Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Motivationsoptimierung, Personalentwicklung, Eigenverantwortung und Unternehmenskultur charakterisiert.

Warum ist das "Job Enrichment" besonders effektiv?

Im Gegensatz zu anderen Maßnahmen stellt es die Ganzheit einer Aufgabe in den Vordergrund, indem Planung, Entscheidung und Kontrolle zusammengeführt werden, was die persönliche Erfolgserlebens-Rate erhöht.

Welche Rolle spielt die Führungskraft im Coaching-Prozess?

Die Führungskraft agiert als Coach, um die Potenziale der Mitarbeiter individuell zu fördern, Schwächen in Stärken zu wandeln und konstruktives Feedback für die Weiterentwicklung zu geben.

Warum wird dem betrieblichen Vorschlagswesen eine solche Bedeutung beigemessen?

Es mobilisiert Leistungsreserven und fördert ein kreatives Klima, bei dem sich der Mitarbeiter aktiv als Teil des Unternehmens begreift, statt nur Anweisungen auszuführen.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mitarbeitermotivation. Immaterielle Motivationsinstrumente und Anreizsysteme
Hochschule
Fachhochschule Kaiserslautern
Note
2,0
Autor
Dipl. Betriebswirt FH Jochen Laufer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
39
Katalognummer
V275222
ISBN (eBook)
9783656673996
ISBN (Buch)
9783656675808
Sprache
Deutsch
Schlagworte
mitarbeitermotivation immaterielle motivationsinstrumente anreizsysteme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Betriebswirt FH Jochen Laufer (Autor:in), 2004, Mitarbeitermotivation. Immaterielle Motivationsinstrumente und Anreizsysteme, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/275222
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