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Risikomanangement im Stromgroßhandel

Title: Risikomanangement im Stromgroßhandel

Academic Paper , 2008 , 63 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Doktor Andreas Pschick (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

Neben den risikobedingten Erfordernissen zur Institutionalisierung eines Risikomanagements erweist sich auch die politische und regulatorische Komponente als nicht vernachlässigbar. In Zeiten stark steigender Primärenergieträgerkosten und den damit korrelierenden Strompreissteigerungen nimmt das Risiko staatlicher bzw. EU-weiter Eingriffe zur Regulierung dieser Strompreise immer stärker zu. Diese Eingriffe führen dazu, dass das Geschäftsergebnis eines Stromhandelsunternehmens einer sehr starken Unsicherheit und
Schwankungsbreite unterworfen ist, was die Notwendigkeit eines unternehmensweiten Risikomanagements nur noch verstärkt.

Aus dem Inhalt: Notwendigkeit des Risikomanagements, Rahmenbedingungen für das Risikomanagement, Risikobegriff, Risikomanagementprozess

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1 Risikomanagement im Stromgroßhandel

1.1 Notwendigkeit des Risikomanagements

1.2 Rahmenbedingungen für das Risikomanagement

1.2.1 Institutionelle Rahmenbedingungen

1.2.2 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1.3 Risikobegriff

1.4 Risiken im Stromgroßhandelsgeschäft

1.5 Begriff des Risikomanagements

1.6 Risikomanagementprozess

1.6.1 Risikopolitik und Risikostrategie

1.6.2 Risikoidentifikation

1.6.3 Risikoanalyse und -bewertung

1.6.4 Risikosteuerung

1.6.5 Risikomonitoring und -reporting

1.7 Risiko-Strategien im Stromhandel

1.7.1 Hedging

1.7.2 Arbitrage

1.7.3 Proprietärer Handel

1.7.4 Market Making

1.7.5 Spekulation

1.7.6 Spreading

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung eines unternehmensweiten Risikomanagements im Kontext des liberalisierten europäischen Stromgroßhandels, wobei der Fokus insbesondere auf der Messung und Steuerung von Marktpreis- und Kreditrisiken liegt.

  • Notwendigkeit des Risikomanagements in der Energiebranche
  • Institutionelle und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
  • Struktur und Prozessschritte des Risikomanagements
  • Risikokategorien und deren Identifikation
  • Strategien zur Risikosteuerung (z.B. Hedging, Arbitrage, Spekulation)

Auszug aus dem Buch

1.4 Risiken im Stromgroßhandelsgeschäft

In der europäischen Stromhandelslandschaft blieb seit der Liberalisierung des Elektrizitätsbinnenmarktes kein Stein auf dem anderen. Durch den wachsenden Wettbewerb haben sich, neben den bereits bekannten Risiken, neue Risiken entlang der Stromgroßhandelswertschöpfungskette gebildet oder aber bestehende Risiken in ihren Auswirkungen verstärkt. War das Stromhandelsgeschäft noch vor dem Liberalisierungsprozess ein ruhiger Geschäftszweig, so wurden die Stromhändler in letzter Zeit mit Problemen wie stark ansteigenden Preisen bei den Primärenergieträgern wie Kohle, Öl oder Gas, volatile Großhandelspreise aufgrund von Wetterrisiken wie Trockenheit oder extremer Kälte, sinkende Marktliquidität aufgrund des Abzugs US Stromhandelsunternehmen nach dem Enron-Skandal, oder aber auch dem Konkurs von Geschäftspartnern konfrontiert. Im Folgenden werden die Risiken entlang der Stromhandelswertschöpfungskette kurz dargestellt und erklärt.

Die Risikokategorien Marktpreis- und Kreditrisiko werden in dieser Arbeit in eigenen Hauptkapiteln ausführlich behandelt und finden daher in diesem Kapitel keinen Niederschlag. Der Autor behält sich vor, auf Risiken wie personelle Risiken, organisatorische Risiken oder etwa Systemrisiken zu verzichten, da deren Einfluss auf das Preis- und Kreditrisiko im Stromgroßhandel vernachlässigbar ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung vom monopolisierten Strommarkt hin zum liberalisierten Wettbewerbsumfeld und die daraus resultierende Notwendigkeit eines professionellen Risikomanagements.

1 Risikomanagement im Stromgroßhandel: Dieses Kapitel erläutert die dringende Notwendigkeit eines Risikomanagementsystems vor dem Hintergrund volatiler Preise, neuer Marktteilnehmer und der Erfahrungen aus der Enron-Krise.

1.1 Notwendigkeit des Risikomanagements: Hier werden die Faktoren dargelegt, die ein unternehmensweites Risikomanagementsystem unerlässlich machen, wie Corporate Governance Anforderungen und regulatorische Risiken.

1.2 Rahmenbedingungen für das Risikomanagement: Das Kapitel differenziert zwischen rechtlichen Normen in Deutschland und Österreich sowie ökonomischen Treibern, die Unternehmen zur Implementierung von Risikomanagementsystemen bewegen.

1.3 Risikobegriff: Es wird die Herausforderung diskutiert, einen einheitlichen Risikobegriff zu finden, der sowohl negative Abweichungen als auch Chancen umfasst.

1.4 Risiken im Stromgroßhandelsgeschäft: Eine detaillierte Betrachtung verschiedener Risikokategorien entlang der Wertschöpfungskette wird vorgenommen, mit Fokus auf Rohstoff-, Bindefrist-, Fremdwährungs-, Prognose-, technisches, Regulierungs-, Produktions- und Wetterrisiko.

1.5 Begriff des Risikomanagements: Das Kapitel definiert Risikomanagement als aktive Steuerung von Risikopositionen und grenzt es vom Risikocontrolling ab.

1.6 Risikomanagementprozess: Dieser Abschnitt beschreibt den systematischen Ablauf, bestehend aus Risikopolitik, Identifikation, Analyse, Steuerung sowie Monitoring und Reporting.

1.7 Risiko-Strategien im Stromhandel: Das abschließende Kapitel analysiert verschiedene Handelsstrategien wie Hedging, Arbitrage, proprietären Handel, Market Making, Spekulation und Spreading.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Stromgroßhandel, Marktpreisrisiko, Kreditrisiko, Stromderivate, Hedging, Arbitrage, Spekulation, Marktliberalisierung, Energiehandel, Risikostrategie, Portfolio, Risikoidentifikation, Liquidität, Corporate Governance

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Risikomanagement in der europäischen Stromgroßhandelsbranche nach der Liberalisierung des Strommarktes.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Notwendigkeit des Risikomanagements, die regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie verschiedene Methoden und Strategien zur Identifikation und Steuerung von Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung eines systematischen Risikomanagementprozesses zur Messung und Steuerung von Marktpreis- und Kreditrisiken in Stromhandelsunternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Fallbeispielen sowie branchenüblichen Standards und Ansätzen aus der betriebswirtschaftlichen Praxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert den gesamten Risikomanagementprozess – von der Identifikation über die Analyse und Bewertung bis hin zur Risikosteuerung und dem Monitoring – sowie spezifische Handelsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Risikomanagement, Stromgroßhandel, Marktpreisrisiko, Kreditrisiko, Hedging und Marktliberalisierung.

Warum ist das Kreditrisikomanagement nach Enron so wichtig geworden?

Der Konkurs von Enron führte zu einem massiven Vertrauensverlust und Liquiditätseinbruch. Dies zwang Stromhandelshäuser zur Einführung strengerer Limitsysteme und Clearing-Verfahren, um Kreditrisiken besser kontrollieren zu können.

Welche Rolle spielt die Differenzierung zwischen Risiken i.e.S. und i.w.S.?

Die Unterscheidung hilft zu verstehen, dass Risiken nicht nur negative Verlustgefahren (Risiko i.e.S.) darstellen, sondern auch als Chancen (Risiko i.w.S.) für die Erzielung von Erträgen wahrgenommen werden können.

Wie unterscheidet sich die Handelsstrategie "Hedging" von der "Spekulation"?

Hedging dient der Absicherung bestehender Positionen gegen Preisänderungsrisiken, während Spekulation das bewusste Eingehen von Risiken in der Erwartung von Preisbewegungen zur Erzielung überproportionaler Gewinne bezeichnet.

Was versteht man unter dem "Bindefristrisiko"?

Es beschreibt das Marktpreisrisiko, das entsteht, wenn ein Stromhandelsunternehmen verbindliche Angebote mit einer Bindefrist abgibt, ohne die entsprechende Energie zum Zeitpunkt des Angebots bereits abgesichert zu haben.

Excerpt out of 63 pages  - scroll top

Details

Title
Risikomanangement im Stromgroßhandel
College
University of Graz
Grade
2,0
Author
Doktor Andreas Pschick (Author)
Publication Year
2008
Pages
63
Catalog Number
V274703
ISBN (eBook)
9783656666592
ISBN (Book)
9783656666608
Language
German
Tags
risikomanangement stromgroßhandel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Doktor Andreas Pschick (Author), 2008, Risikomanangement im Stromgroßhandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/274703
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