Der Begriff Koordination & die Erläuterung der Basisfähigkeiten:
Unter Koordination versteht man das Zusammenspiel des Zentralnervensystems mit der Muskulatur innerhalb eines Bewegungsablaufes; kurz lässt es sich als „sinnvolles Zusammenspiel verschiedener Körperteile“ beschreiben. Nun gibt es nicht die Koordinationsfähigkeit schlechthin, die wie ein Muskel trainiert werden kann, vielmehr handelt es sich bei der Koordination um ein Zusammenspiel verschiedener Teilfähigkeiten. Koordination wird bei vielen sportlichen Aktivitäten genauso wie im Alltag automatisch mit beansprucht. Es ist nicht oder nur eingeschränkt möglich, einzelne Fähigkeiten isoliert zu trainieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Der Begriff Koordination & die Erläuterung der Basisfähigkeiten:
1.1 kinästhetische Differenzierungsfähigkeit:
1.2 Reaktionsfähigkeit:
1.3 Kopplungsfähigkeit:
1.4 Orientierungsfähigkeit:
1.5 Gleichgewichtsfähigkeit:
1.6 Umstellungsfähigkeit:
1.7 Rhythmisierungsfähigkeit:
2. Verlaufsplan eines Bewegungsangebote „Altersgruppe 3-6“
2.1 Einleitung –
2.2 Warmlaufspiel – Begrüßungsspiel „Guten Tag“
2.3 Hauptteil – Balla Balla
2.4 Ausklang -
3. Verlaufsplan eines Bewegungsangebote „Altersgruppe 7-12“
3.1 Einleitung
3.2 Warmlaufspiel - Jägerball
3.3 Hauptteil – 2 vor-1 zurück
3.4 Ausklang -
Zielsetzung & Themen
Das Dokument dient als Studienbrief zur Vermittlung theoretischer Grundlagen und praktischer Übungsbeispiele für die Schulung koordinativer Fähigkeiten bei Kindern. Ziel ist es, ein Verständnis für die verschiedenen koordinativen Basisfähigkeiten zu schaffen und diese durch spielerische Bewegungsangebote altersgerecht zu fördern, um die motorische Steuerung und Bewegungssicherheit zu verbessern.
- Grundlagen der Koordination und der zentralen Basisfähigkeiten
- Differenzierte Betrachtung von Reaktions-, Kopplungs- und Orientierungsfähigkeit
- Bedeutung der Gleichgewichts- und Umstellungsfähigkeit
- Praktische Verlaufspläne für die Altersgruppen 3-6 Jahre
- Praktische Verlaufspläne für die Altersgruppen 7-12 Jahre
Auszug aus dem Buch
Kopplungsfähigkeit:
Die Kopplungsfähigkeit ist Hauptbestandteil der koordinativen Fähigkeiten. In allen Mannschaftssportarten und Rückschlagsportarten ist die Kopplungsfähigkeit die dominierende Fähigkeit. Sie ist gekennzeichnet durch die Koordination von Teilkörpern. Die einzelnen Teilimpulse können simultan oder sukzessiv koordinieren, um den Bewegungsfluss, den Bewegungsrhythmus, Bewegungstempo und Bewegungspräzision zu gewährleisten. Die einzelnen Teilkörper müssen zeitlich, räumlich und kraftmäßig aufeinander abgestimmt sein. Die Kopplungsfähigkeit ist eng mit den biomechanischen Prinzipien verbunden, die zur Erklärung von Teilimpulsen mit einbezogen werden müssen. Das Ziel einer sportlichen Bewegung resultiert oftmals aus der Kraftübertragung einzelner Teilkörper. So ist die Stoßweite beim Kugelstoßen ist nicht nur von der Stoß- bzw. Streckkraft der Armmuskulatur, sondern von Oberschenkelstreckmuskulatur, Rumpf- und Armmuskulatur abhängig. Die Kraft, die durch Streckung des Standbeins und Drehung des Oberkörpers entsteht, kann jedoch nur auf die Kugel übertragen werden, wenn die Bewegung unmittelbar aufeinander folgt.
Zusammenfassung der Kapitel
Der Begriff Koordination & die Erläuterung der Basisfähigkeiten:: Dieses Kapitel definiert Koordination als Zusammenspiel des Zentralnervensystems mit der Muskulatur und erläutert die sieben zentralen koordinativen Basisfähigkeiten.
Verlaufsplan eines Bewegungsangebote „Altersgruppe 3-6“: Hier werden praktische Übungen für Kleinkinder vorgestellt, die mit einem Aufwärmspiel und dem Hauptteil „Balla Balla“ spielerisch die Koordination fördern.
Verlaufsplan eines Bewegungsangebote „Altersgruppe 7-12“: Dieses Kapitel liefert einen strukturierten Bewegungsplan für ältere Kinder, fokussiert auf „Jägerball“ als Aufwärmspiel und das komplexe Wurfspiel „2 vor-1 zurück“.
Schlüsselwörter
Koordination, Basisfähigkeiten, Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Kopplungsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, Gleichgewichtsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Rhythmisierungsfähigkeit, Bewegungsangebot, Bewegungsabläufe, Sportpädagogik, Kleinkinder, motorische Fähigkeiten, biomechanische Prinzipien.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema dieses Dokuments?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der koordinativen Fähigkeiten und deren praktische Umsetzung durch strukturierte Bewegungsangebote in verschiedenen Altersgruppen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zentrale Themen sind die Definition der Koordination, die Erläuterung spezifischer Basisfähigkeiten sowie die didaktische Planung von Bewegungsstunden.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Angebote?
Das primäre Ziel ist es, durch spielerische Aktivitäten die koordinativen Fähigkeiten zu trainieren, um Bewegungsabläufe zu ökonomisieren und Verletzungsgefahren zu minimieren.
Welche wissenschaftliche Methode liegt dem Dokument zugrunde?
Es handelt sich um einen pädagogischen Studienbrief, der sportwissenschaftliche Definitionen mit praxiserprobten Verlaufsplänen für den Sportunterricht kombiniert.
Was beinhaltet der praktische Hauptteil des Dokuments?
Der Hauptteil gliedert sich in konkrete Verlaufspläne für die Altersgruppen 3-6 sowie 7-12 Jahre, inklusive Zeitangaben, Inhalten und pädagogischen Kommentaren.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Koordinationstraining, Bewegungsentwicklung, Motorik und sportpädagogische Praxis beschreiben.
Warum ist die Kopplungsfähigkeit für Sportspiele so entscheidend?
Sie ist essentiell, da sie die zeitliche, räumliche und kraftmäßige Abstimmung einzelner Körperteile ermöglicht, was für den Bewegungsfluss und die Präzision in Mannschaftssportarten unerlässlich ist.
Wie unterscheidet das Dokument zwischen stabilen und dynamischem Gleichgewicht?
Ein stabiles Gleichgewicht liegt vor, wenn der Körper in einer festen Position verharrt, während das dynamische Gleichgewicht bei Körperbewegungen im Raum, wie beim Joggen oder bei Drehungen, relevant ist.
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- Litza Feld (Author), 2014, Studienbrief zum Thema Koordination, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/274390