Die vorliegende Untersuchung thematisiert die das/dass-Schreibung im Fremdsprachenunterricht bei den Germanistikstudierenden im Fremdsprachenunterricht. In der Arbeit soll versucht werden, die Rechtschreibkompetenz bei den Studierenden am Beispiel von das/dass-Schreibung im Fremdsprachenunterricht zu fördern. Im Zentrum der Untersuchung wurde ebenfalls eine ausführliche Betrachtung von Schreibaufgaben, die von ausgewählten Probanden verfasst wurden, durchgeführt. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Förderung von Rechtschreibkompetenz bei den Studenten leisten.
Inhaltsverzeichnis
Zur das/dass-Schreibung
Analyse von schriftlichen Arbeiten
Ziel der Untersuchung
Korpusbeschreibung
Zur Analyse der ersten Aufgabe
Zur Analyse der zweiten Aufgabe
Zur Analyse der dritten Aufgabe
Didaktische Schlussfolgerungen
Literatur
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Untersuchung verfolgt das Ziel, die Rechtschreibkompetenz von Germanistikstudierenden im Hinblick auf die korrekte das/dass-Schreibung zu analysieren, dabei auftretende Defizite zu identifizieren und auf dieser Basis didaktische Fördermöglichkeiten für den Unterricht abzuleiten.
- Systematische Analyse der das/dass-Schreibung in verschiedenen Schreibaufgaben.
- Untersuchung der Fehlerhäufigkeit bei Germanistikstudierenden im dritten Studienjahr.
- Differenzierung der Wortarten (Artikel, Pronomen, Konjunktion) als Grundlage der Rechtschreibprüfung.
- Evaluation der individuellen Leistungsentwicklung anhand von Messzeitpunkten.
- Ableitung didaktischer Implikationen für Curricula und Unterrichtspraxis.
Auszug aus dem Buch
Zur das/dass-Schreibung
Im Folgenden wird auf die das/ dass-Schreibung eingegangen. Laut Schneider, Michael hat Georg Philipp Harsdörffer mit seinem Werk „Poetischer Trichter“ im Jahre 1647 zur Unterscheidungsschreibung zwischen das/dass plädiert. Die Schreibreform von 1996 hat Regelung für die das/ dass-Schreibung erwähnt. In diesem Zusammenhang verweisen Altmann und Ziegenhain (2010, 154) darauf, dass die das/dass-Schreibung im Aussprache-Duden mit einem Kurzvokal gekennzeichnet sei.
Bei Küttel, Harmut (2006, 388) finden sich die Überlegungen, dass die das/dass Schreibung als ein Satzzeichen verstanden werden könnte. Ferner fungiert sie als eine Lesehilfe, um die Struktur und Sinn des Textes zu verstehen. Die Unterscheidung zwischen den beiden Schreibweisen schafft ein Bewusstsein hinsichtlich der Regeln der Orthographie bei den Lernenden.
In diesem Sinne hat Feilke (1998, 2001) eine ausführliche Untersuchung zur Entwicklung der Rechtschreibung bezüglich der das/dass-Schreibung durchgeführt. Dabei stellt sich heraus, dass die Schreibung von „das“ die dominante Schreibweise war. In diesem Zusammenhang hat Menzel, W. (1985, 66) eine Liste zu den häufigsten orthographischen Fehlern, die bei den Schülern vorkommen. Dabei stand an erster Stelle die das/dass-Schreibung.
Zusammenfassung der Kapitel
Zur das/dass-Schreibung: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung und die grammatikalischen Funktionen der das/dass-Schreibung als Grundlage für die orthographische Unterscheidung.
Analyse von schriftlichen Arbeiten: In diesem Abschnitt wird das Vorgehen zur Untersuchung der Rechtschreibkompetenz anhand spezifischer Schreibaufgaben von Studierenden dargelegt.
Ziel der Untersuchung: Das Ziel besteht in der Identifikation von Defiziten und der Ableitung von Fördermöglichkeiten für die Rechtschreibkompetenz im Bereich der das/dass-Schreibung.
Korpusbeschreibung: Es wird die Auswahl der Probanden und das methodische Vorgehen bei der Erhebung von Schreibproben im Jahr 2013 beschrieben.
Zur Analyse der ersten Aufgabe: Dieses Kapitel wertet die Fehlerhäufigkeit bei Diktaten aus und vergleicht die Leistungen der Probanden über zwei Messzeitpunkte hinweg.
Zur Analyse der zweiten Aufgabe: Die Auswertung von Lückentexten zur das/dass-Schreibung wird hier vorgenommen, um weitere orthographische Normverstöße zu quantifizieren.
Zur Analyse der dritten Aufgabe: Hier steht die Fähigkeit der Studierenden im Fokus, zwischen den verschiedenen syntaktischen Funktionen (Konjunktion, Artikel, Pronomen) zu unterscheiden.
Didaktische Schlussfolgerungen: Zusammenfassend wird die Notwendigkeit für gezielte Übungen und deren Integration in die Curricula betont, um die festgestellten Defizite zu mindern.
Literatur: Das Verzeichnis listet sämtliche herangezogene Fachquellen zur Grammatik und Rechtschreibdidaktik auf.
Schlüsselwörter
das/dass-Schreibung, Rechtschreibkompetenz, Fremdsprachenunterricht, Germanistikstudierende, Orthographie, Schreibaufgaben, Konjunktion, Artikel, Relativpronomen, Demonstrativpronomen, Fehleranalyse, didaktische Schlussfolgerungen, Sprachdidaktik, Syntax, Rechtschreibfehler
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Rechtschreibkompetenz bei Germanistikstudierenden, wobei der Schwerpunkt auf der korrekten Schreibung von "das" und "dass" liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Zentrale Themen sind die orthographischen Regeln der das/dass-Schreibung, die Analyse von häufigen Fehlerquellen in studentischen Texten und didaktische Ansätze zur Verbesserung der Schreibkompetenz.
Was ist die primäre Forschungsfrage der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, Defizite in der das/dass-Schreibung bei Studierenden zu identifizieren und wirksame Fördermöglichkeiten für den Unterricht herauszuarbeiten.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine empirische Analyse durchgeführt, bei der ausgewählte Arbeiten von Probanden über zwei verschiedene Messzeitpunkte hinweg auf orthographische Normverstöße untersucht werden.
Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Diktaten, Lückentexten und Aufgaben zur grammatikalischen Differenzierung der Wortarten bei das und dass.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Rechtschreibkompetenz, Fehleranalyse, Sprachdidaktik, Konjunktion, Artikel und orthographische Normverstöße.
Warum spielt die Unterscheidung der Wortarten bei der das/dass-Schreibung eine so große Rolle?
Die korrekte Schreibung hängt unmittelbar von der syntaktischen Funktion ab – also davon, ob ein Wort als Artikel, Relativpronomen, Demonstrativpronomen oder als Konjunktion verwendet wird.
Welche Tendenz lässt sich aus der Analyse der Schreibaufgaben ableiten?
Die Analyse zeigt, dass die falsche Schreibung von "das" am häufigsten fehlerträchtig ist, gefolgt von der fehlerhaften Schreibung der Konjunktion "dass".
Welche Empfehlung gibt der Autor für die universitäre Lehre?
Der Autor empfiehlt die Einführung intensiver und gezielter Übungen in den Unterricht sowie eine explizite Einbettung dieser Thematik in die Curricula.
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- Mag. Mohamed Chaabani (Author), 2014, Die das/dass-Schreibung im Fremdsprachenunterricht., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/273952