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Indirekte Messung der Einstellung zur Fremdenfeindlichkeit in Deutschland

Title: Indirekte Messung der Einstellung zur Fremdenfeindlichkeit in Deutschland

Term Paper , 2013 , 21 Pages , Grade: 2,3 (Erstbewertung)

Autor:in: F.G. Schwarz (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation

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Summary Excerpt Details

Das Thema „Fremdenfeindlichkeit in Deutschland“ stellt vor allem in Zeiten der Globalisierung und Internationalisierung ein erhebliches gesellschaftliches Problem dar.

Das Erbe des Nationalsozialismus ist auch fast 70 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und der Verbrechen unter Adolf Hitler eine schwere Last auf den Schultern der Deutschen.

Im Jahr 2012 wurde im Vergleich zum Vorjahr, laut Ex-Bundesinnenminister Friedrich (CDU), ein Anstieg rechtsmotivierter Strafdelikte von ca. 4% auf rund 17.600 Straftaten festgestellt („Der Tagesspiegel“ vom 23.03.13, Jansen & Tretbar). Einen der vermutlich schrecklichsten Fälle von rechtsextremer Gewalt in der Nachkriegsgeschichte stellen die sogenannten NSU-Morde dar, die aktuell die Gerichte beschäftigten.

Die Deutschen haben aufgrund Ihrer Geschichte scheinbar eine „Kollektivschuld“ zu tragen, die allerdings in den letzten Jahren deutlich abgelegt wurde („Der Tagesspiegel“ vom 08.05.09, Schlicht).
Um einen Hinweis darauf zu bekommen, wie „fremdenfeindlich“ Deutschlands Bevölkerung wirklich ist, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, ist es sinnvoll die Einstellung zu diesem Merkmal zu erfassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung/Problemstellung

2. Zentrale Erkenntnisse über die indirekte Messung von Einstellungen

3. Eingrenzung und Vorstellung des Themas „Indirekte Messung von Einstellung zur Fremdenfeindlichkeit in Deutschland

4. Vorschlag einer Messmethodik

4.1 Test: Fragebogen

4.2 kreativer Part

4.3 IAT

4.4 Befragung nach „Bogus-Pipeline“-Modell

4.5 Ermittlung der Ergebnisse

5. Einschätzung der Machbarkeit

6. Quellen- / Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Erfassung fremdenfeindlicher Einstellungen in Deutschland, bei denen soziale Erwünschtheit direkte Befragungen oft verfälscht, und schlägt ein mehrstufiges, hybrides Testverfahren vor, das implizite und explizite Methoden kombiniert.

  • Herausforderungen der direkten Messung bei sensiblen gesellschaftlichen Themen
  • Grundlagen und Grenzen impliziter Messverfahren wie dem IAT
  • Vorteile der Kombination verschiedener psychologischer Erhebungsinstrumente
  • Reduktion von „Response Errors“ durch das Bogus-Pipeline-Modell
  • Konzeption einer vierteiligen Testbatterie zur Messung von Fremdenfeindlichkeit

Auszug aus dem Buch

4.1 Test: Fragebogen

Zu Beginn sollte eine Fragebatterie verschiedene Items unter Zeitdruck abfragen, die auf einer mehrstufigen Skala abgebildet werden sollen. Um aus der direkten Befragung das eigentliche zu messende Konstrukt zu verbergen, sollten auch andere Items, die nicht zum Thema gehören (z.B. verschiedene politische oder gesellschaftliche Thesen) integriert werden.

Die Items zur Konstruktmessung sollen wenig direkt formuliert sein (zum Beispiel: „Wie wichtig ist Ihnen ein Wahlrecht für Ausländer, die dauerhaft in Deutschland leben?“). Letztere Frage kann zum Beispiel unter ähnliche Fragen, wie z.B. dem „Wahlrecht ab 16 Jahren“ gesetzt werden. Hier wird der Proband das Gefühl haben, dass es eigentlich um das Wahlrecht in Deutschland oder ein anderes untergemischtes Thema geht. Die Zeitkomponente soll verhindern, dass der Proband ausreichend Gelegenheit bekommt über seine Antwort nachzudenken. Entsprechend lassen sich Verzerrungen durch sozial erwünschte Antworten reduzieren.

Die Antworten werden vermutlich nicht ausreichend sein, um eindeutig auf Indikatoren der Fremdenfeindlichkeit zu schließen, sondern im besten Fall Hinweise geben. Die o. g. Frage nach der Wichtigkeit eines Wahlrechts würde nach meinem Vorschlag je nach Zusage oder Ablehnung einen Wert erhalten. Möglich wäre die Punktzahl der verwendeten Skala (-3 bis +3; „stimme voll zu“ bis „stimme absolut nicht zu“), wobei die festgelegte Polung auch für die weiteren Testreihen identisch sein muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung/Problemstellung: Das Kapitel führt in die gesellschaftliche Relevanz des Themas ein und verdeutlicht die Problematik, dass direkte Befragungen aufgrund sozialer Erwünschtheit verfälschte Ergebnisse liefern.

2. Zentrale Erkenntnisse über die indirekte Messung von Einstellungen: Hier werden theoretische Grundlagen zu impliziten Einstellungen und die Unterscheidung zwischen reflektiven und impulsiven Informationsverarbeitungssystemen erläutert.

3. Eingrenzung und Vorstellung des Themas „Indirekte Messung von Einstellung zur Fremdenfeindlichkeit in Deutschland: Dieses Kapitel definiert den Betrachtungsrahmen für das Jahr 2013 in Deutschland und begründet die Notwendigkeit indirekter Messmethoden für dieses heikle Thema.

4. Vorschlag einer Messmethodik: Der Autor präsentiert ein Konzept für eine vierteilige Testreihe, die direkte und indirekte Methoden kombiniert, um ein valideres Gesamtbild zu erhalten.

4.1 Test: Fragebogen: Vorstellung eines Items-Systems unter Zeitdruck, bei dem relevante Fragen mit nicht-relevanten Themen vermischt werden, um das wahre Messziel zu verschleiern.

4.2 kreativer Part: Beschreibung eines spielerischen Tests, bei dem Probanden ein Team aus Bildern verschiedener ethnischer Gruppen zusammenstellen müssen.

4.3 IAT: Erläuterung der Anwendung eines klassischen Impliziten Assoziationstests zur Messung emotionaler Reaktionen auf Basis von Reaktionszeitmessungen.

4.4 Befragung nach „Bogus-Pipeline“-Modell: Beschreibung der Nutzung eines vorgetäuschten Lügendetektors, um bei direkten Fragen eine ehrlichere Antwort zu provozieren.

4.5 Ermittlung der Ergebnisse: Erläuterung der Score-Berechnung und der Zusammenführung der Ergebnisse aus den verschiedenen Testphasen.

5. Einschätzung der Machbarkeit: Kritische Reflexion über den hohen Aufwand, die Laborbindung und die Schwierigkeit einer eindeutigen Definition von Fremdenfeindlichkeit.

6. Quellen- / Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Fremdenfeindlichkeit, Indirekte Messung, Implizite Einstellungen, Sozial erwünschtes Antwortverhalten, IAT, Bogus-Pipeline, Psychologische Messmethodik, Quantitative Forschung, Rechtsextremismus, Vorurteile, Skalierung, Reaktionszeitmessung, Datenerhebung, Einstellungsforschung, Migrationshintergrund.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Herausforderung, fremdenfeindliche Einstellungen in der Bevölkerung zu messen, ohne durch das Phänomen der sozialen Erwünschtheit verzerrte Daten zu erhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Einstellungs- und Vorurteilsforschung, indirekte Messverfahren (wie der IAT) sowie Strategien zur Validierung von Datenerhebungen in einem sozial sensiblen Kontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, ein kombiniertes Testverfahren zu konzipieren, das die Vorteile direkter und indirekter Messmethoden nutzt, um die Neigung zu fremdenfeindlichen Tendenzen präziser zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor schlägt ein hybrides, vierteiliges Modell vor, das Fragebögen, einen spielerischen Assoziationstest, den Impliziten Assoziationstest (IAT) und ein Bogus-Pipeline-Verfahren kombiniert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Einbettung der Messproblematik, gefolgt von einer detaillierten Vorstellung der vier geplanten Testinstrumente und einer anschließenden kritischen Machbarkeitsanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Fremdenfeindlichkeit, indirekte Messung, soziale Erwünschtheit, IAT, implizite Einstellungen und Validität.

Wie unterscheidet sich der vorgeschlagene "kreative Part" von klassischen Tests?

Der kreative Part nutzt eine spielerische Aufgabe (Fußballteam-Aufstellung), um Vorurteile in einer scheinbar entspannten Situation zu offenbaren, was den Probanden den Druck nimmt, politisch korrekte Antworten geben zu müssen.

Warum hält der Autor direkte Befragungen für problematisch?

Der Autor argumentiert, dass Befragte bei kontroversen Themen wie Fremdenfeindlichkeit dazu neigen, ihre wahren Einstellungen zu unterdrücken, um sozial erwünscht zu erscheinen (Response Errors).

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Details

Title
Indirekte Messung der Einstellung zur Fremdenfeindlichkeit in Deutschland
College
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Course
Markt- und Werbepsychologie
Grade
2,3 (Erstbewertung)
Author
F.G. Schwarz (Author)
Publication Year
2013
Pages
21
Catalog Number
V273670
ISBN (eBook)
9783656657828
ISBN (Book)
9783656657842
Language
German
Tags
Psychologie Messverfahren Messmethoden indirekte Messung Einstellung Fremdenfeindlichkeit Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
F.G. Schwarz (Author), 2013, Indirekte Messung der Einstellung zur Fremdenfeindlichkeit in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/273670
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